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Kommentare zu:
Drei Monate Haft für "Schwuchtel"-Ruf


#1 MichaelowkaAnonym
  • 18.11.2017, 08:38h
  • Gut, die drei Monate Haft rühren daher, dass der junge Mann bereits (wahrscheinlich mehrfach oder einschlägig) vorbestraft war. Du glauben, dass jede Beleidigung in Deutschland mit drei Monaten Haft geahndet wird, wäre naiv.
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#2 HeckmeckAnonym
#3 AlexAnonym
#4 FragezeichenAnonym
  • 18.11.2017, 10:49h
  • Frage 1:
    Ist Schwuchtel denn so ein schlimmes Schimpfwort (1/4 Jahr kommt mir recht viel vor). Ich kenne einige, die sich schon mal gegenseitig als Schwuppe bezeichnen. Klar die meinen das nicht als Schimpfwort sondern eher als Neckerei.
    Frage 2:
    Wenn man sich in seinem Subkultur-Slang, also "unter sich", unterhält, fallen oft Worte, die andere, die das mitbekommen könnten, als Schimpfwort oder ähnliches auffassen können. Achtet mal drauf wenn ihr Euch so unterhaltet, insbesondere meine schwulen Bekannten sind da schon mal erfreulich direkt miteinander.
    Frage 3:
    Ist "Schau mal die Hete da drüben!" ein Schimpfwort ... ich meine für uns ist das iwie schon eins!
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#5 Martin EdenAnonym
  • 18.11.2017, 11:35h
  • Antwort auf #4 von Fragezeichen
  • Da wird endlich mal ein homophober Kotzbrocken verurteilt - wieviele Millionen Male blieben Schwuchtel-Rufe schon ungesühnt - dann kommt sofort jemand und relativiert die Schimpfworte des Schwulen-Hetzers. Ich glaube, selbst wenn ein Homosexueller geköpft werden sollte, fänden sich aus unseren Kreisen noch empathische Beschwichtiger. Das Urteil sollte Homohassern klarmachen, dass nicht mehr ungesühnt Hetzworte gegen uns ausgesprochen werden können. Stattdessen wird das Strafmaß kritisiert und als Gegenbeispiel Unterhaltungen von Schwulen untereinander hergezerrt - krank!
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#7 RobinAnonym
  • 18.11.2017, 12:13h
  • Gut, dass das Opfer sich juristisch gewehrt hat.

    Viele Leute verzichten aus Bequemlichkeit, Angst oder weshalb auch immer auf eine Anzeige, aber das ist genau der falsche Weg. Damit nützt man nur den Tätern und sorgt dafür, dass sie sich immer mehr rausnehmen.

    Wehret den Anfängen!!
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#8 daVinci6667
  • 18.11.2017, 12:17h
  • Gut das er sich wehrte. Ich gönne denen von Herzen diese gerechte Strafe. Bravo!

    Wenn ich mir so überlege was ich und leider wohl ein Grossteil von uns Schwulen früher an der Schule alles hören mussten... Und es ist bei Weitem nicht nur bei Beleidigungen geblieben.

    Mit 25 konnte er sich wehren, hätte ich genauso gemacht und ich gratuliere ihm für seine Courage.

    Doch bitte, bitte dort an unseren Schulen ist es am Dringendsten einzugreifen! Mit 13,14 tun diese Ausgrenzungen und Beleidigungen am Meisten weh und dort ist es am Gefährlichsten. Das zeigen auch alle Statistiken über Suizide von LGBTI.
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#9 PatroklosEhemaliges Profil
#10 wiking77
  • 18.11.2017, 12:42h
  • gibts dann auch ein Urteil, wenn ein Homosexueller einem Heterosexuellen: Hete! nachruft?

    Typisch deutsch, was alles per Gesetz und Urteil inzwischen reglementiert wird!
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#11 LaurentEhemaliges Profil
  • 18.11.2017, 12:56h
  • Antwort auf #8 von daVinci6667
  • >>Wenn ich mir so überlege, was ich und leider auch ein Großteil von uns Schwulen früher an der Schule alles hören mussten... Und es ist bei Weitem nicht nur bei Beleidigungen geblieben.<<

    Da kann man ja froh sein, dass man seinerzeit i.d.R. nicht so schnell mit der Wahrheit rausgerückt ist.

    Abgesehen davon, dass beim 26-Jährigen das letzte Wort noch nicht gesprochen ist (Berufung angekündigt), ist dessen Freund ja noch nicht verurteilt. Dass dieser trotz Belehrung durch den Richter den Satz "Guck mal, was für eine Schwuchtel" bestätigte, könnte als Indiz gewertet werden, dass er sich der Tragweite und Bedeutung seiner Aussage als Beleidigung (s. hierzu auch #6) vielleicht gar nicht bewusst war.
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#12 OrthogonalfrontAnonym
  • 18.11.2017, 13:01h
  • Antwort auf #5 von Martin Eden
  • "Das Urteil sollte Homohassern klarmachen, dass nicht mehr ungesühnt Hetzworte gegen uns ausgesprochen werden können."

    Nein, das Urteil sollte klarmachen, dass man sich auf Bewährung nix erlauben kann. Das hier eine Beleidigung gegen einen Schwulen vorlag, war reiner Zufall. Der Täter hätte auch eine Laterne im Park austreten können (Sachbeschädigung) und der Ausgang wäre höchstwahrscheinlich derselbe.

    Hast du den Artikel nicht gelesen oder einfach nur nicht verstanden?
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#13 Erik RotbartAnonym
#14 saltgay_nlProfil
  • 18.11.2017, 14:17hZutphen
  • Die Strafe des Gerichtes beruht auf der Tatsache, dass der Mann unter Bewährungsaufsicht stand. In dieser Zeit hat der Verurteilte zu beweisen, dass er sich an die Gesetze dieser Gesellschaft hält. Ziel der Strafe ist es, neben dem Schutz der Gesellschaft vor Straftätern, auch wieder eine Resozialisierung zu bewirken. Dieser Gedanke ist erst seit rund 50 Jahren im deutschen Strafrecht verankert. Damals haben CDU/CSU es mit aller Macht zu verhindern gesucht. Das war dumm, denn in wie vielen Fällen haben CDU/CSU-Politiker davon profitiert, statt einer Gefängnisstrafe glücklicherweise auf Bewährung in der Freiheit bleiben zu dürfen!

    Für einen Bürger dessen Strafe zur Bewährung ausgesetzt wurde, gilt aber, dass bereits geringe Vergehen zum Widerruf der Bewährungsstrafe führen können.

    Wer allerdings vermeiden will, dass auch kommende Generationen nicht mehr solchen Diskriminierungen ausgesetzt werden, der muss dann eben nicht mehr AfD,CDU/CSU/FDP/SPD wählen. Diese Parteien haben Diskriminierung in ihrem Programm hinter dem Kleingedruckten fest verankert. Das geht so:

    Das Bekenntnis zur marktkonformen Demokratie, unter Anwendung von Lobbyismus und Korruption und des Neoliberalismus als Staatsreligion erfordert Diskriminierung von Anderen. Soziale Ungleichheit, die von diesen Parteien unter dem Euphemismus der "Leistungsträgers-stern- pi/r²Innen in den Parteiprogrammen hochgejubelt wird, ist staatlich geförderte Diskriminierung. Der Rassehygieniker Thilo Sarrazin hat es ganz deutlich formuliert und ist ja auch weiterhin Sozialdemokrat. In die gleiche Kerbe haut ein Sigmar Gabriel, so dass die Genossen sich auch nicht davon freisprechen können. Ob "Schwuchtel" oder "Hartzer" oder "Nafri" - es sind haargenau die gleichen Mechanismen, die wirken.

    Auf diese Art und Weise soll sich das Volk (die Canaille) selbst zerfleischen um der Elite ein ungestörtes Herrschen zu ermöglichen.

    Es geht nicht um Wortverbote - es geht um eine auf verbrecherische Art und Weise manipulierte Gesellschaft.
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#15 wiking77
#16 Albaboy
#17 Erik RotbartAnonym
#18 audi5000Profil
  • 18.11.2017, 15:15hlindau
  • mich hat vor vielen jahren auch oft einer als schwuchtel beschimpft und mir immer wenn wir uns begegneten den mittelfinger gezeigt! aber immer nur wenn ich im auto an ihm vorbei bin oder er an mir. ich bin dann auch zur polizei und habe anzeige erstattet. ich weis nicht ob die bei ihm waren? ich weis nur das es eine gemeinsame bekannte erfahren hat und es ihm gesagt hat. da ging ihm die düse und plötzlich war ruhe! also nicht auf sich sitzen lassen sonder wehren!
  • Antworten » | Direktlink »
#19 HörnchenAnonym
  • 18.11.2017, 17:15h
  • Lese, dass der Täter 26 Jahre alt ist .... tja, wenn ER nicht mehr Verstand im Kopf hat! Lässt solche Äusserrungen fliegen ...
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#20 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#21 Martin EdenAnonym
  • 18.11.2017, 17:37h
  • Antwort auf #12 von Orthogonalfront
  • Wärst du gern Deutschlehrer oder wo hast du diese überheblich-zensorische Attitüde her? Meine Betrachtung des Artikelinhalts hat völlig selbstverständlich ihre Berechtigung, da brauchst du gar nicht anzudeuten, ich hätte die paar Zeilen nicht verstanden. Wofür hältst Du Dich hier, für die letzte Deutungs-Instanz?
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#22 AndreeAnonym
#23 daVinci6667
  • 18.11.2017, 18:45h
  • Antwort auf #11 von Laurent
  • Da kann man ja froh sein, dass man seinerzeit i.d.R. nicht so schnell mit der Wahrheit rausgerückt ist.

    Nein. Könnten alle jungen Schwulen ehrlich sein, würde es zur Normalität gehören und wie wären schon damals nicht alleine gewesen. Das hätte es uns allen viel leichter gemacht.

    Niemand war und ist der einzige Schwule an einer Schule, in einem Dorf, bei der örtlichen Feuerwehr, in seinem Polizeikorps, in der Kirche, im Asylantenheim oder irgendwo sonst wo.

    Allenfalls ist man jedoch der einzige mit Eiern in der Hose und Rückgrat dazu zu stehen.
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#24 ThorinAnonym
  • 18.11.2017, 19:25h
  • Finde ich übermäßig hart, Geldstrafe hätte gereicht. Was wäre, wenn zwei Schwule "Scheißhete" gerufen hätten? Vermutlich wäre nichts passiert. Solche Urteile erwecken nur wieder den Anschein, Schwule wären eine staatlich priveligierte Gruppe.
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#25 hugo1970Ehemaliges Profil
#26 daVinci6667
#27 LaurentEhemaliges Profil
  • 19.11.2017, 00:33h
  • Antwort auf #23 von daVinci6667
  • "Könnten", "würde", "wären", "hätte."

    Diese Wörter im 2. Absatz sagen ja schon so einiges aus.

    Es war damals in der Schule aber so. Ich kannte keinen, der dazu gestanden hätte. In der Klasse gab es einen Einzigen, von dem es vermutet, über den gemunkelt wurde.
    Heutzutage dürfte das leicher sein.

    "Allenfalls ist man jedoch der einzige mit Eiern in der Hose und Rückgrat dazu zu stehen."

    In der Rückschau muss ich mir vorwerfen, zu lange auf den richtigen Zeitpunkt gewartet zu haben.
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#28 TheMumProfil
  • 19.11.2017, 01:16hHannover
  • Antwort auf #21 von Martin Eden
  • "Wofür hältst Du Dich hier, für die letzte Deutungs-Instanz?"

    Zeig mir doch mal das Gesetz dem man entnehmen kann, dass man für Beleidigung drei Monate in den Knast kommt. Die Haft ist nur aufgrund des Bewährungswiderufs zustande gekommen und nicht durch die Beleidigung selbst. Daran gibt es nichts zu deuten.
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#29 Miguel53deProfil
  • 19.11.2017, 04:25hOttawa
  • Antwort auf #15 von wiking77
  • Es hat was komödiantisches, wenn ein Troll von Nebelkerzen bei anderen spricht.

    Dabei ist das Trollen doch auf Dauernebel ausgelegt.

    Von daher, Wiking eben. Und deshalb nicht lustig, sonder dreist. Doch trotz Nebel einfach viel zu durchschaubar.

    Der Fall? Da stimme ich einigen zu. Ohne die Bewährungszeit wäre dem Typ vermutlich kaum was passiert. Und ohne die Aussage des Kumpels schon gar nicht. Dennoch setzt das Urteil auch ein Zeichen gegen Diskriminierung. Und das isr gut so.

    Hoffentlich hält es dem Einspruch stand und der nächste Richter spielt die Sache nicht runter, wie es dieser Troll, aber auch ander hier versuchen.
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#30 T_h_orAnonym
  • 19.11.2017, 06:50h
  • Antwort auf #24 von Thorin
  • "Schwule "Scheißhete" gerufen hätten? Vermutlich wäre nichts passiert. Solche Urteile erwecken nur wieder den Anschein, Schwule wären eine staatlich priveligierte Gruppe."

    1. duerfte das wohl nie vorkommen, ausser vielleicht, wenn "die "Anderen" angefangen haben
    2. wurden Heteros eben NICHT jahrhundertelang beleidigt, diskriminiert, geschlagen, oder einfach "nur" getoetet.
    3. wird der 26-Jaehrige nicht ohne Grund schon eine Bewaehrungsstrafe bekommen haben
    4. weisst Du, wer WIRKLICH staatlich privilegiert ist/wird? Die Kirchen; Kirchensteuern (fuer eine PRIVATE Institution!) werden durch den Staat eingetrieben UND sie erhalten noch zusaetzlich weitere Steuergelder aus dem allgemeinen Steuertopf, haben ein eigenes Arbeitsrecht, dass ihnen Diskriminierung erlaubt, sowie einen speziellen Paragraphen im Strafrecht (Blasphemie - gut, der gilt jetzt nicht unbedingt nur fuer die Kirchen, passt aber gerade so gut ;-)
    weitere privilegierte Gruppen: alle jene, deren Lobbyisten in Berlin sitzen, und dort Einfluss auf die Gesetzebung ausueben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#31 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 19.11.2017, 07:27h
  • irgendwie scheint das rechtsystem in deutschland aus den fugen. für eine beschimpfung 3 monate in den knast und millionenbetrüger oder einbrecher laufen frei herum (mit oder ohne bewährungsstrafe).
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#32 andreAnonym
#33 PatroklosEhemaliges Profil
#34 TheDadProfil
#35 TheDadProfil
  • 19.11.2017, 13:41hHannover
  • Antwort auf #11 von Laurent
  • ""Abgesehen davon, dass beim 26-Jährigen das letzte Wort noch nicht gesprochen ist (Berufung angekündigt), ist dessen Freund ja noch nicht verurteilt. Dass dieser trotz Belehrung durch den Richter den Satz "Guck mal, was für eine Schwuchtel" bestätigte, könnte als Indiz gewertet werden, dass er sich der Tragweite und Bedeutung seiner Aussage als Beleidigung (s. hierzu auch #6) vielleicht gar nicht bewusst war.""..

    Unwissen oder auch Nicht wissen schützt vor Strafe nicht..

    Immerhin ist mindestens seinem Anwalt klar was eine solche Verurteilung bedeutet, ebenso wie der Grund, den der Richter hier wohl verfolgt, weshalb hier dann Berufung eingelegt wurde..

    Denn mit einer neuerlichen Verurteilung hat die Staatsanwaltschaft die den Strafvollzug und damit auch die Bewährung organisiert die Möglichkeit die Aussetzung der anderen Verurteilung zur Bewährung zu Widerrufen..
    Grund :
    Der Verurteilte ist während seiner Bewährungsfrist wieder straffällig in Erscheinung getreten, und hat damit sein Recht auf Bewährung verwirkt..

    Was übrigens schon eintreten kann wenn man als unter Bewährung stehender Menschen bei Rot über die Ampel geht..

    Dann sitzt der Verurteilte seine ursprüngliche Haftstrafe nämlich ab, und anschließend noch die 3 Monate oben drauf..
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#36 TheDadProfil
#37 TheDadProfil
  • 19.11.2017, 13:50hHannover
  • Antwort auf #24 von Thorin
  • ""Solche Urteile erwecken nur wieder den Anschein, Schwule wären eine staatlich priveligierte Gruppe.""..

    Weil Schwule sich als Minderheit nicht wehren dürfen, sich nicht unter de Schutz des StGB flüchten dürfen, wie jede*r andere Bürger*in der Republik auch ?

    Ach kuck ?
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#38 TheDadProfil
  • 19.11.2017, 13:56hHannover
  • Antwort auf #28 von TheMum
  • ""Zeig mir doch mal das Gesetz dem man entnehmen kann, dass man für Beleidigung drei Monate in den Knast kommt.""..

    Das ist leicht..
    Könntest du aber auch mal selber nachlesen..
    Ist echt hilfreich..

    ""§ 185 Beleidigung
    Die Beleidigung wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Beleidigung mittels einer Tätlichkeit begangen wird, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.""..

    www.gesetze-im-internet.de/stgb/BJNR001270871.html

    ""Die Haft ist nur aufgrund des Bewährungswiderufs zustande gekommen und nicht durch die Beleidigung selbst. Daran gibt es nichts zu deuten.""..

    Das liegt im Ermessen des Richters..
    Es ist sein Job..
    Das der Richter auf Haft erkannt und auf Geldstrafe verzichtet hat ist tatsächlich wohl der Tatsache geschuldet das der Verurteilte bereits Vorbestraft ist und unter Bewährung steht..
    Was genau wäre hier nun falsch ?
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#39 wiking77
  • 19.11.2017, 14:05h
  • Antwort auf #34 von TheDad
  • nein, aber was denn so alles als Beleidigung subsumiert wird... ist höchst erstaunlich! Frag dochmal den "typisch" weißen, deutschen, heterosexuellen Mann (möglicherweise mit Hauptschulabschluss aus Sachsen), ob er "Hete" nicht auch als Beleidigung empfindet wie andere "Schwuchtel" oder "Transe"!
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#40 wiking77
#41 naturalizeAnonym
  • 19.11.2017, 14:54h
  • @wiking
    Was ein sächsischer AFD-Prolet mit deutlich unterirdischem Bildungsniveau dazu sagt, spielt zum Glück juristisch keine Rolle und ist auch hier im helleren Teil Deutschlands gesellschaftlich gelinde gesagt egal. Es geht beim Recht um Tatbestand, Subsumtion und einen Ermessensspielraum, der hier juristisch korrekt ausgeübt wurde. Und wie bereits durch andere hier erwähnt, gab es Vorstrafen, welche sich in der Ermessensanwendung negativ auswirken. Das Grundgesetz schützt auch die persönliche Ehre des Menschen, die mit der Beleidigung verletzt wurde. Einen Tatbestands- oder Verbotsirrtum kann man hier wegen des Geständnisses des Freundes wohl ausschließen.
  • Antworten » | Direktlink »
#42 wiking77
  • 19.11.2017, 15:08h
  • Antwort auf #41 von naturalize
  • entschuldige, aber das ist doch jetzt Gesabbel! Hete ist analog zu "Schwuchtel" oder "Transe", ob jetzt ein AFD-"Prolet" oder ein heterosexueller Alt-68er auf der Uni sich davon betroffen fühlt.Wer sagt, dass "Hete" nicht schlimm ist, der muss auch sagen "Schwuchtel" passt schon. Bzw. umgekehrt, wem "Schwuchtel" oder "Transe" aufstößt, der sollte auch zugestehen, dass "Hete" eben auch Heten aufstösst bzw. abwertend klingt. Also: Gleiches Recht für alle!
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#43 Erik RotbartAnonym
#44 OrthogonalfrontAnonym
#45 OrthogonalfrontAnonym
#46 wiking77
#47 Erik RotbartAnonym
  • 19.11.2017, 15:24h
  • Antwort auf #42 von wiking77
  • "Bzw. umgekehrt, wem "Schwuchtel" oder "Transe" aufstößt, der sollte auch zugestehen, dass "Hete" eben auch Heten aufstösst bzw. abwertend klingt. Also: Gleiches Recht für alle!"

    Ich frage nochmal: In welchem Verhältnis steht denn dann "Homo" zu "Hetero"?!?

    PS.
    Viel Spaß damit, genügend Heterosexuelle mit diesem Problem zu finden, während es unter unsereins viele gibt, die ständig beleidigt werden und sich das auch noch bitteschön gefallen lassen sollen. Leidest du unter Stockholm-Syndrom?
    Wir können ja mal überlegen, wie sehr ein Heterosexueller darauf bestehen würde als "Hete" anstelle von "Homo" bezeichnet zu werden, sollte er einmal als "Homo" oder als "Schwuchtel" tituliert werden.
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#48 Erik RotbartAnonym
  • 19.11.2017, 15:30h
  • Antwort auf #46 von wiking77
  • Müsste das Pendant zu "Hete" dann nicht konsequenterweise "Ho" heißen?
    Was reagierst du eigentlich so gereizt? Man könnte glatt meinen, du bist eine Hete, die vorgibt schwul zu sein und dies hier mit seinen angeblichen Vorlieben versucht zu beweisen. Kein anderer hier tönt hier übertrieben rum wie "waaaaahnsinnig guuut" andere aussehen, oder wie gerne man sich von knallharten Heten gerne rannehmen ließe.

    Ups, jetzt bin ich doch glatt mit der Maus ausgerutscht.
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#49 TheDadProfil
  • 19.11.2017, 16:24hHannover
  • Antwort auf #39 von wiking77
  • ""nein, aber was denn so alles als Beleidigung subsumiert wird... ist höchst erstaunlich!""..

    Ach ? Findest Du ?

    Der Gesetzgeber formuliert das ungefähr so :
    Als Beleidigung ist alles zu verstehen was den Angesprochenen in seiner Person herabwürdigt, persönlich angreift, und sowohl subjektiv als auch objektiv in seinem Ansehen schädigt..

    Du findest also "Schwuchtel" sei nicht abwertend, nicht herabwürdigend, und auch nicht dazu geeignet das Ansehen einer Person zu schädigen ?

    Kuck an..
    Das kannst Du sicher auch dezidiert darlegen ?

    ""Frag dochmal den "typisch" weißen, deutschen, heterosexuellen Mann (möglicherweise mit Hauptschulabschluss aus Sachsen), ob er "Hete" nicht auch als Beleidigung empfindet wie andere "Schwuchtel" oder "Transe"!""..

    Dazu müßte man zunächst klären ob diesem Beispiel-Mann die Bedeutung der Begriffe klar ist ?
    Da melden sich dann schon Zweifel an, denn die Bedeutung des Begriffes "Hete" oder auch "Hetero" ist allgemein eher unbekannt..
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#50 TheDadProfil
  • 19.11.2017, 16:30hHannover
  • Antwort auf #40 von wiking77
  • ""... nein das heterosexuelle Pendant zu "Schwuchtel" oder "Transe" ist Hete!""..

    Offenbar wird das hier einmal mehr ein ausführliches Rhetorisches Seminar..

    Dem kannst Du ausweichen indem Du selbst recherchierst..
    Ich empfehle dazu einmal den Duden..
    Drei.. Zwei.. Zu spät..

    Nimmt man mal Deine Erklärung, dann ist der Antagonist zu "Doktor" dann also auch "Idiot", oder "Arschloch" ?

    Kuck an..

    Um das dann mal "populär-Deutsch" aufzulösen..
    Das Pendant zu "Schwuchtel" wäre "Mösenficker" oder "Muschilecker"..
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#51 TheDadProfil
#52 TheDadProfil
  • 19.11.2017, 16:38hHannover
  • Antwort auf #44 von Orthogonalfront
  • ""Freiheitsstrafe != Knast""..

    Bahnbrechende Erkenntnis..
    Was sagt mir Dein Einwand nun ?

    Und weil es so schön ist für den nächsten Unsinn gleich dazu :

    ""Nix! Was soll die doofe Frage?""..

    ""Zeig mir doch mal das Gesetz dem man entnehmen kann, dass man für Beleidigung drei Monate in den Knast kommt.""..

    Du merkst schon auf welchem Niveau Du dich hier bewegst ?
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#53 naturalizeAnonym
  • 19.11.2017, 16:41h
  • Antwort auf #42 von wiking77
  • Das ist kein Gesabbel, wie Du es bezeichnest, sondern juristisches Grundwissen.
    Würde Dir auch gut stehen, insbesondere in Bezug auf die Grundrechte (Persönlichkeitsrecht, freie Meinungsäußerung) und ihre Anwendung bzw. Abwägung. Dann würde auch das Urteil nachvollzogen werden können. So kann eben nur inhaltsleer lamentiert werden.

    Dein Herumreiten auf Hete / Schwuchtel scheint ein offensichtlich persönlicher Minderwertigkeitskomplex zu sein.
    Ein (vermutlich) heterosexueller Richter hat das Urteil gefällt. Der dürfte sich ja dann erst recht beleidigt fühlen, so als ,,Hetenrichter". Hier geht es aber nicht um Befindlichkeiten, sondern um einen Straftatbestand. SInd die Tatbestandsmerkmale erfüllt, hier ja, und geht die Abwägung im Ermessen zuungunsten des Beleidigers, wie hier zweifelsfrei aus, so ist die Rechtsfolge das entsprechende Straßmaß. Aufgrund der Vorstrafen kann der Richter hier gar keinen Freispruch gewähren, denn dies wäre zumindest Ermessensfehlgebrauch (-überschreitung).
    Solltest Du, wiking, diese Begriffe nicht kennen, wovon ich ausgehe, bitte informieren bevor weiter sinnfrei geantwortet wird.
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#54 hugo1970Ehemaliges Profil
#55 hugo1970Ehemaliges Profil
#56 OrthogonalfrontAnonym
#57 OrthogonalfrontAnonym
#58 FragezeichenAnonym
  • 19.11.2017, 20:06h
  • Antwort auf #5 von Martin Eden
  • Hallo Martin,
    danke für Deinen Kommentar: Er illustriert die Intention meiner netten und vorsichtigen Fragen sehr gut :
    "homophober Kotzbrocken", "Schwulen-Hetzer", "empathische Beschwichtiger" (die mit den geköpften Homos), "Homohasser" und "krank!" ist Frau auch noch wenn sie fragt. Ich hoffe Dir geht es nach Deinem männlichen Kommentar jetzt wenigstens etwas besser. Mann muss ja schließlich mal Dampf ablassen!

    #6 Heckmeck : Der Linkhinweis auf die wiki ist nützlich und beantwortet meine Frage 1, danke :-)
    Auch die dort angegebenen Beispiele: "Schwaben-Schwuchtel" by Harald Schmidt, "Multi-Kulti-Schwuchtel", "Berufsschwuchtel", "Schwuchtelball", "Schrankschwuchtel", und als Frau kann ich nach schlesischer Mundart sogar schwuchteln.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#59 wiking77
#60 TheDadProfil
#61 Homonklin44Profil
  • 20.11.2017, 13:24hTauroa Point
  • Antwort auf #7 von Robin
  • ""Viele Leute verzichten aus Bequemlichkeit, Angst oder weshalb auch immer auf eine Anzeige, aber das ist genau der falsche Weg.""

    Eher, weil es relativ normal ist. Auch anderswie von Wildfremden Betitelungen erdulden zu müssen a'la "Du Penner" oder Ähnliches. Dafür muss man heute noch nicht einmal aus Versehen in Jemands Richtung geblickt haben, oder allzu auffälliges Verhalten an den Tag legen. Dioe Idee davon, was sich an Benehmen gegenüber anderen gehört, oderwas schicklich sein könnte, fehlt enorm vielen Zeitgenossen.

    Ich habe das je nur bei meinem Bruder angezeigt, und bin fast ein bisschen neidisch, dass Jemand für "Schwuchtel" Zeit absitzen darf, für "schwule Aids-verseuchte Drecksau" es aber nur eine bezahlbare Strafe gab. Auch wenn der Herr Bruder so einige Monate umsonst arbeiten gehen durfte.

    Die Entwicklung ist, glaube ich, ganz gut so. Im Knast lernen solche Typen zwar viel schlimmere Worte, aber sie erhalten auch gleich eindrücklichere Reaktionen, wenn sie sie benutzen. Mit bleibenden Eindrücken, sozusagen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#62 StarkmannAnonym

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