Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?3013
  • 24. Juni 2005 10 1 Min.

Jerusalem Jerusalems Bürgermeister Uri Lupolianski hat angekündigt, eine für kommende Woche geplante Schwulen-und-Lesben-Parade durch die israelische Hauptstadt zu verbieten. Der Umzug am 30. Juni und die damit zusammenhängenden Feierlichkeiten könnten von einigen Anwohnern als Provokation wahrgenommen werden und die öffentliche Ordnung in der von Juden, Moslems und Christen bewohnten Stadt gefährden, begründete das Rathaus am Donnerstag die Entscheidung. Die Organisatoren der Parade kündigten umgehend an, gegen das Verbot gerichtlich vorzugehen, da die Zugstrecke von der Polizei bereits genehmigt worden sei. Der vierte Jerusalemer "Pride"-Marsch sollte unter anderem durch den Westteil der Stadt führen, in dem vor allem orthodoxe Juden leben, von denen viele Homosexualität ablehnen. Der für diesen Sommer geplante World Pride in Jerusalem war bereits zuvor abgesagt worden; vor allem wegen Sicherheitsbedenken, da zeitgleich der Abzug jüdischer Siedler aus den besetzten Palästinenser-Gebieten im Gaza-Streifen. Auch um den World Pride, der im nächsten Jahr nachgeholt werden soll, hatte es lange Streit gegeben. (nb/pm)

-w-

#1 queeryAnonym
  • 24.06.2005, 16:07h
  • na meinetwegen, dann doch lieber in tel aviv. die sind weltoffener als die rechten siedler, diese ortodoxen juden. nicht, das ich was gegen juden hätte, aber diese ortodoxen nerven schon gewaltig....
  • Direktlink »
#2 SvenAnonym
  • 24.06.2005, 17:17h
  • Naja, aber da, wo die Menschen dagegen sind, ist der CSD nötiger als dort, wo es eh schon wurscht ist. Schließlich geht es um die Toleranz und nicht um die Party.
  • Direktlink »
#3 madridEUAnonym
  • 24.06.2005, 18:06h
  • Die Orthodoxie und der Fundamentalismus sind für uns Schwule die schlimmsten Gegner, ob sie aus Israel, dem Vatikan , vom Islam oder aus Washington kommen.
  • Direktlink »