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Kommentare zu:
Warum es sich lohnt, die Kirche von innen heraus zu verändern


#1 7r7futjzuAnonym
  • 23.11.2017, 07:46h
  • Warum es sich lohnt kein Kirchenmitglied zu sein:

    Die Kirche erhält nicht mehr einen Teil deines Arbeitslohns.

    Wer ist schon so blöd und gibt für seinen Glauben, der doch eigentlich kostenlos sein muss, auch noch regelmäßig hunderte oder tausende Euro pro Jahr an die Kirche?
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#2 maximillianAnonym
  • 23.11.2017, 09:43h
  • Die Kirche verfolgt seit Jahrhunderten andersdenkende, insbesondere auch GLBTIQ-Personen. Wer glaubt, kann diesen glauben auch ohne diese Kirche praktizieren und muss diesen autokratischen Gottesstaat nicht mitfinanzieren und wer nicht glaubt, sollte sowieso nicht zur Finanzierung dieses Verfolgerstaates beitragen.
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#3 OrthogonalfrontAnonym
#4 RobinAnonym
  • 23.11.2017, 11:20h
  • ----------------------
    Religionslehrer Michael Brinkschröder sieht unter Papst Franziskus "eine Art Tauwetter"
    ----------------------

    Das beweist nur wieder mal, wie sehr Religion die Sinne vernebelt.

    Jeder, der den Geschehnissen folgt, merkt sehr schnell, dass Papst Franziskus vor der Presse gerne Kreide frisst. Aber dort, wo er "frei von der Leber" sprechen kann (wie z.B. vor anderen Geistlichen oder auch in Staaten, wo Homoverfolgung üblich ist), zeigt er dann seine wahre Gesinnung.

    Hier auf queer.de waren ja schon mehrfach entsprechende Beispiele zu lesen.
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#5 userer
#6 Sven100Anonym
  • 23.11.2017, 12:12h
  • Es gibt weite Kreise in der katholischen Kirche bzw im Vatikan, die darauf warten, dass Papst Franziskus zurücktritt. Nach Franziskus wird es wieder einen Papst geben, der die Zügel anzieht. Jedenfalls wird es nicht wieder ein menschenfreundlicher Papst werden wie Franziskus. Unter der Hand werden schon Namen von Hardlinern gehandelt. Der nächste Papst wird also wohl da anschließen, wo Benedikt aufgehört hat.
    Im übrigen ist es bei schwulen Katholiken seit Jahrzehnten dasselbe Spiel: Sie sitzen hinter verschlossenen Türen um eine Kerze herum und träumen vom nächsten Papst oder vom übernächsten oder...
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#7 Paulus 46Anonym
  • 23.11.2017, 12:21h
  • Antwort auf #6 von Sven100
  • Da wird er dann wohl als schwuler katholischer Religionslehrer noch "lange" warten müssen, bis er seinen Ehemann heiraten kann, ohne die "canonica missio" zu verlieren und damit das Recht, katholischen Religionsunterricht zu erteilen. Gleiches gilt für andere Berufe im katholischen Verkündungsdienst wie beispielsweise für schwule/lesbische Pastoralreferenten oder Ständige Diakone.

    Frei von solchen Sorgen sind nur die katholischen Angstellten, die in verkündungsfernen Berufen arbeiten (Deutsch-/Mathelehrer an einer Schule in katholischer Trägerschaft; Putzhilfe bei der Caritas, Altenpfleger in einem Altenheim in katholischer Trägerschaft, Krankenpfleger/Arzt in einem Krankenhaus in katholischer Trägerschaft). Dort hat die Bischofskonferenz und die Caritas die beschäftungsrechtlichen Bedinungen vor drei geändert, das auch verheiratete schwule/lesbische Mitarbeiter arbeiten können, ohne eine Kündigung zu befürchten, wenn sie am Standesamt heiraten. Insofern fand eine "leichte" Liberalsierung in den arbeitsrechtlichen Regelungen der Katholischen Kirche statt. Aber diese Liberalsisierung gilt nur bei den "sonstigen" Berufen und nicht bei den verkündungsnahen Berufen.

    ------------------

    In den 20 Landeskirchen der EKD ist dies kein Problem, In allen 20 Landeskirchen gelten die EKD-Arbeitsbestimmungen, wonach selbstverständlich in allen Arbeitsverhältnissen (auch der Pfarrer und Bischof) auch standesamtlich heiraten dürfen, wenn sie schwul/lesbisch sind. Die EKD begrüßte im Unterschied zur Katholischen Bischofskonferenz auch diesen Sommer die Ehe für alle und unterstützte dies.

    *
    www.ekd.de/EKD-Ehe-fuer-alle-Abstimmung-Bundestag-24425.htm
    (EKD: Ehe für alle)
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#8 TraumzerstörerinAnonym
  • 23.11.2017, 12:32h
  • Antwort auf #2 von maximillian
  • Was viele halt auch nicht verstehen ist, dass man Religion gemeinschaftlich leben muss, damit sie überhaupt einen Sinn hat.

    Sich irgendein inneres Bild von irgendetwas allein im stillen Kämmerchen zu machen, bringt nichts, das hat keinen Nutzen.

    Da beginnt dann der Punkt, wo manche Atheisten sich ja schon belästigt fühlen, durch die zur Schau Stellung von Religion, als Kreuze, Kopftücher, Turbane, Thorshammer usw.

    Orte der Religionsausübung sind auch unweigerlich mit materiellen Lokalitäten verbunden, wie Kirchen, heilige Orte wie Pilgerwege, Klöster, Berge, Quellen usw.

    Ohne eine gemeinsame, materielle Basis ist eine gemeinschaftliche Religionsausübung kaum möglich, daher muss irgendwie Geld zusammen kommen, ob nun durch Steuern oder Freiwillige Spenden.
    Es muss auch, mal kapitalistisch gedacht, mit der eigenen Arbeitskraft bezahlt werden, denn die Organisation von religiösen Festen oder Veranstaltungen kostet Zeit.

    Kirchenaustritt macht auf für Christen Sinn, aber sie sollten sich überlegen, wie sich sich dann organisieren wollen und das eine Dezentralisierung auch Folgen hat, wie das es zu einer Uneinheitlichkeit der Lehren kommt, Sektierertum und erhöhe Gefahr von Missbrauch durch einzelne, charismatische Personen die Macht und Geld an sich reißen (Als wäre nicht schon genug Missbrauch in den Amtskirchen) Man muss nur mal in die USA schauen.
    Wer die Atmosphäre in Kirchen genießt, mit einem Orgelspieler oder Orgelspielerin unterhalten werden will, sollte ich überlegen, wie das alles in Zukunft finanziert werden soll, wenn die Kirchensteuer wegfällt.

    Das gilt auch für LGBTIQ* Leute.
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#9 Vater
  • 23.11.2017, 12:33h
  • Ich finde es sehr gut, was dieser Mann tut und zu bewegen versucht.

    Man sagt ja: 'Steter Tropfen höhlt den Stein.'

    Mein Weg wäre das jedoch nicht. Ich empfehle praktisch schon aus Prinzip den Kirchenaustritt.
    Gründe gibt es dafür mehr, als ich auf tausend Seiten nennen könnte.

    Und dennoch zolle ich diesem Pädagogen meine Anerkennung.

    Erst die Zeit wird ein endgültiges Urteil fällen.
    Es zahlen aber auch kleine Erfolge.
    Jedes noch so kleine Eis, dass auf diese Weise geschmolzen werden kann ist ein Gewinn.

    Wer weiß schon, was übermorgen ist?

    Auch in der Kirche ist nicht nur Hass.

    So sehr mir der Verein zuwider ist: das ist einfach ein wenig zu schwarz-weiß.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 OrthogonalfrontAnonym
  • 23.11.2017, 13:37h
  • Antwort auf #9 von Vater
  • "Wer weiß schon, was übermorgen ist?"

    Nach Franzerl schwingt das Pendel erst mal wieder in Richtung offener Hass. Wer weiß, vielleicht werden "wir" ja nochmal Papst? Dran wäre ja eigentlich mal ein Schwarzer mit radikal-katholischen Ansichten...
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#11 SodomUndGomorraAnonym
  • 23.11.2017, 13:40h
  • Hallo Herr Brinkschröder,

    Dass Sie so positiv über die weitere Entwicklung der Kirche denken, ehrt Sie, und das ist auch sicherlich nützlich. Nur müssten Sie dafür sehr viel mehr Leute zusammen bekommen, die genauso denken, ansonsten wird es ein Alleingang ohne viel Erfolg.
    Ihre Aussage mit Franziskus stimmt schon: da taut was, aber: sobald der nächste folgt, kann es schon wieder ganz anders aussehen. Da wäre ich mit Vorfreude etwas vorsichtig.
    Und auch das "Tauen" bei Franziskus könnte eventuell nur Werbung für sich selbst sein - so eine Art Selbstnutzen. Ob da ein ernsthaftes Interesse an Verbesserung vorhanden ist, das kann man bezweifeln.

    Ich sehe die Kirche inklusive deren Religion sehr kritisch, würde mich aber freuen, wenn sich da tatsächlich mal was positives entwickeln würde.
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#12 johannbAnonym
  • 23.11.2017, 13:47h
  • Antwort auf #7 von Paulus 46
  • Was wie eine "leichte" Liberalisierung daherkommt ist der Wolf im Schaftspelz!

    Der Willkür der "Oberen" wird dadurch Tür und Tor geöffnet.

    Diese Willkür und dieser Widerspruch machen die "leichte Liberalisierung" meiner Meinung nach eigentlich den Weg frei, dass das kirchliche Arbeitsrecht vor dem Verfassungsgericht überprüft werden muss!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#13 Sven100Anonym
#14 OrthogonalfrontAnonym
  • 23.11.2017, 15:02h
  • Antwort auf #13 von Sven100
  • Ich selbst würde einen rechtsradikalen Papst verabscheuen. Dieser Robert Sarah ist ein Rechtsradikaler. Dennoch fürchte ich, dass genau so ein Scharfmacher die Nachfolge von Franzerl antreten wird. Daher werden sich alle, die jetzt noch Franzerl mit Hass überschütten schwer umschauen, was da alles unter einem neuen, echt rechtsradikalen Papst so alles möglich sein wird. Beantwortet das deine Frage?
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#15 daVinci6667
  • 23.11.2017, 16:03h
  • Man muss einen masochistischen Charakter haben um sich sowas anzutun. Gesunde selbstbewusste Schwule und Lesben haben grösstenteils allen Religionen den Rücken gekehrt. Unabhängig davon ob sie nun glauben oder nicht.

    Gleichzeitig spüre ich, dass er wertvolle Arbeit leistet und es selbst in der RKK irgendwann mal vielleicht besser wird.

    Bis dann sind wir alle aber längst gestorben.

    Also bitte macht euch keine Illusionen.
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#16 Homonklin44Profil
  • 23.11.2017, 16:11hTauroa Point
  • Antwort auf #1 von 7r7futjzu
  • Wenn Du auf die Kirchensteuer hinaus denkst, die ist dann ja wenigstens teilweise in den Zuwendungen, die der Staat an die Kirchen unabhängig von der Kirchensteuer entrichtet, auch wieder mit drin. Und da zahlen dann praktisch alle mit, egal welcher Konfession sie angehören, oder wie glaubensbefreit sie leben.

    Leider rauben die Glaubenskonzerne hier aus jeder Tasche.. Ihr Glaube ist sehr kostspielig, ihre Oberhonchos sind Kapitalisten.

    Kirche als dynamisches Feld - ja, Veränderung muss nicht zwangsgerichtet auch bedeuten, dass sich einiges verbessert. Das kann sich ebenso in neue, selektive Menschenfeindlichkeit hinein gestalten, wenn sich etwas verändert.

    Träume soll jeder Mensch haben dürfen. Träume sind Gläubigen sicher auch besser möglich, denn der Verlust am Realitätssinn ist dort weit genug ausgebreitet, dass die Betroffenen schon ganz gewohnt in Traumwelten leben.

    Ein rechtsradikaler Kardinal? Das ist nicht wunderlich, gibt es doch eine starke Ähnlichkeit zwischen faschistischen Ideologien und dem Christmythos, wie er heute verbreitet ist.
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#17 LaurentEhemaliges Profil
  • 23.11.2017, 17:40h
  • Der wichtigste Satz steht m.E. ganz am Schluss.

    Eine Bewusstseinsänderung in der Bevölkerung auf juristischem Weg herbeiführen zu wollen, ist in vielen Ländern ohne einen stetigen Wandel der dort sehr einflussreichen kath. Kirche illusorisch.
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#18 LarsAnonym
  • 23.11.2017, 20:44h
  • Antwort auf #15 von daVinci6667
  • "Gesunde selbstbewusste Schwule und Lesben haben grösstenteils allen Religionen den Rücken gekehrt. Unabhängig davon ob sie nun glauben oder nicht. "

    Ich kann Deinen Befund nicht so bestätigen. Ich bin eigentlich erstaunt über den recht hohen Anteil an selbstbewussten und geouteten Schwulen und Lesben, viele auch in Partnerschaften, die kirchlich etwa so aktiv sind wie ihr Umfeld - und nein, die kommen mir nicht grundsätzlich gesünder oder kränker als nichtkirchliche Menschen vor.

    Was es weniger zu geben scheint, sind so ganz naiv Gläubige.

    Eine Statistik, auch aufgeschlüsselt nach regionalen, sozialen Gesichtspunkten, vielleicht auch nach Bildungshintergrund u.ä. wäre mal ganz interessant.
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#19 TheDadProfil
  • 23.11.2017, 22:44hHannover
  • Antwort auf #8 von Traumzerstörerin
  • ""Was viele halt auch nicht verstehen ist, dass man Religion gemeinschaftlich leben muss, damit sie überhaupt einen Sinn hat.""..

    "Religion" hat einen Sinn ?

    Da muß man sich schon fragen ob der gesellschaftlich gewünscht ist, und mit den Zielen einer freien und gleichberechtigten Gesellschaft vereinbar ist ?

    Ich sehe dort keinerlei Berührungspunkte, und vor allem keinerlei positive Effekte oder Einflüße..

    ""Da beginnt dann der Punkt, wo manche Atheisten sich ja schon belästigt fühlen, durch die zur Schau Stellung von Religion, als Kreuze, Kopftücher, Turbane, Thorshammer usw.
    Orte der Religionsausübung sind auch unweigerlich mit materiellen Lokalitäten verbunden, wie Kirchen, heilige Orte wie Pilgerwege, Klöster, Berge, Quellen usw.""..

    Das ist gar nicht so das Problem..
    Die Belästigung beginnt nämlich dort wo dann erklärt wird, daß man das ja eh nicht verstehen würde, und man ja nur mal probieren müßte, und vor allem dort wo dann Regeln erfunden werden die für alle Bürger gelten sollen, und dann auch für diejenigen, die gar nicht Teilnehmende solcher "zur Schau Stellungen" sind, und auch gar nicht sein wollen..

    ""ob nun durch Steuern oder Freiwillige Spenden""..

    Jede*r kann sein Geld gerne für alles Mögliche freiwillig aus dem Fenster werfen..

    Steuern nehmen bloß keine Rücksicht auf Beteiligung und Teilnahme, oder wie hier gar auf einen "persönlichen Nutzen"..
    Und trotzdem werden alle Bürger unfreiwillig daran beteiligt, selbst diejenigen die Mitglieder in anderen "Religionsgemeinschaften" sind und ihre Beiträge direkt entrichten..
    was immer wieder gerne unterschlagen und negiert wird..

    ""Kirchenaustritt macht auf für Christen Sinn, aber sie sollten sich überlegen, wie sich sich dann organisieren wollen und das eine Dezentralisierung auch Folgen hat, wie das es zu einer Uneinheitlichkeit der Lehren kommt, Sektierertum und erhöhe Gefahr von Missbrauch durch einzelne, charismatische Personen die Macht und Geld an sich reißen (Als wäre nicht schon genug Missbrauch in den Amtskirchen) Man muss nur mal in die USA schauen.""..

    -LOL-
    204 !
    Zweihundertvier in der BRD als "christliche Religionsgemeinschaften" zugelassene Organisationen lassen die "Gefahr" einer "Sektiererei" irgendwie nicht so wirklich real erscheinen, wenn nun eine größere Zahl von Mitgliedern, wie eigentlich jedes Jahr, diese Organisationen verließen..

    ""Wer die Atmosphäre in Kirchen genießt, mit einem Orgelspieler oder Orgelspielerin unterhalten werden will, sollte ich überlegen, wie das alles in Zukunft finanziert werden soll, wenn die Kirchensteuer wegfällt.""..

    Ach ?
    Das ist also "Unterhaltungs-Musik" ?
    Wußt ich jetzt noch gar nicht..

    Per direkter Überweisung..
    Oder einfach in den Klingelbeutel werfen, wenn man eh gerade vor Ort ist..
    Das klappt auch bei vielen der kleineren "Kirchen" seit langer Zeit schon prima..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#20 OrthogonalfrontAnonym
#21 AlicinoAnonym
  • 24.11.2017, 00:15h
  • Die katholische Kirche hatte schon immer ein Argusauge auf ihre finanziellen Güter und die damit verbundene Macht.
    Austritte von "LGBTIIQ* and Friends, Family ..." fallen dem Klerus mehr auf als nette Versuche Tauwetter in Benedikts Verhalten zu suchen. Schlimmer geht immer! Wo taut es wenn
    * Papst: Geschlechtsanpassung ist eine gefährliche "Manipulation"
    * Vatikan schickt aus Versehen Glückwunschschreiben an Regenbogenfamilie
    * Papst hält an "Todesstrafe für Schwule"-Bischof fest
    * Vatikan bekräftigt Verbot von Priesterschülern "mit homosexuellen Tendenzen" anm. Tendenzen : wehret den Anfängen oder was?
    * Papst über Verpartnerung zweier Ex-Nonnen betrübt
    * Papst Franziskus beklagt "Weltkrieg" gegen die Hetero-Ehe
    * Papst: Homosexualität "kein Grund zum Jubeln"
    * Mexiko: Papst unterstützt Homo-Gegner
    ... und es geht noch weiter so ...

    Nein wenn es ums liebe Geld geht, um Einfluss und macht, um Besitz und Vermögen, dann werden die "hohen" Herren wach.

    Meine "vorsichtigen" Rat-Schläge (autsch) sind deshalb:
    - Tretet aus wenn ihr es ernst meint, ja auch Du der/die sich nicht zu LSBTTIQ* rechnet jedoch nicht verstehen kann wie das alles zusammen passt mit der Heilsbotschaft, wie man so mit Frauen, Lesben, Schwulen, Trans, Inter und anderen Queers umgehen kann. Wie man KEINE Position GEGEN Folter, Ausgrenzung, Verfolgung, Verhaftungen, Todesstrafen usf. setzt. Wie man sogar AKTIV unmenschliches Verhalten gegen ganz normale Menschen wie die LGBTIIQ* und Frauen es nun mal sind, gut heißt. Ja auch die 50% frauen der kath. Kirche, denn die Kirche heißt es AKTIV gut und fördert es, dass Frauen in der kath. Kirche weniger Wert sind als Männer! Frauen dürfen nicht was die Männer dürfen, dürfen sich aber vorschreiben lassen was sie zu dürfen haben!
    - gebt ihnen nicht euer Geld sondern setzt es gezielt ein, überall brauchen LGBTTIQ* Hilfe auch wegen der radikalen Haltung der kath. Kirche in den einzelnen Ländern, auch hier in Europa: Polen gerade aktuell mit dem Maulkorb (mal wieder)für Boniecki
    - oder/und helft anderen Menschen in Not, es gibt da viele Organisationen die nicht ab und an den Frauen und LGBTIIQ* den Kampf ansagen.
    - ihr verliert dadurch nicht euren Glauben, sondern gewinnt ihn zurück : Nächstenliebe, Gleichheit aller Katholiken, "Gott ist für alle da", "Gott liebt alle Menschen gleich - auch Dich!" und so weiter, das kennt ihr viel besser als ich
    - wenn ihr es unbedingt braucht, organisiert doch einfach eure eigene Regenbogen-Katholische Kirche, dazu muss der Vatikan Stellung beziehen und er wird das auch
    - ihr könnt doch selbst die Werte die ihr in der kath. Kirche haben wollt in der neuen nutzen
    - baut sie so, dass sie keine Supermachtzentrum wird

    ach was schreibe ich: Ihr seid die Experten! Ihr wisst es doch viel besser als ich, was man wie in so einer Kirche machen kann / muss und was man (genug (Kirchen-)Historie gibt es ja dazu) unbedingt vermeiden sollte.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 TraumzerstörerinAnonym
  • 24.11.2017, 00:56h
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • "Religion" hat einen Sinn ? "

    Zusammenhalt, Partnerfindung, Kinder an eine Gruppe binden, Geschlechtskrankheiten eindämmen, Verhinderung von Straftaten durch Androhung von Jenseitsstrafen oder Flüchen, Bewältigung von Krankheit und Tod, Beeindrucken und bekehren fremder Ethnien, Storytelling, usw.

    Eine mächtige Waffe in den Händen derer, die sie zu bedienen wissen.

    "Da muß man sich schon fragen ob der gesellschaftlich gewünscht ist, und mit den Zielen einer freien und gleichberechtigten Gesellschaft vereinbar ist ? "

    Freie, gleichberechtigte Gesellschaft? So eine Gesellschaft wird niemals existieren, träum weiter. Einige Menschen werden immer schlauer, verführerischer, trickreicher, intelligenter oder einfach brutaler sei als andere und die Führung an sich reißen. AnführerInnen die nichts taugen, werden meist schnell von der Gemeinschaft entthront und ersetzt durch einen oder eine, die solche Qualitäten hat, oder vorgibt zu haben.

    "Die Belästigung beginnt nämlich dort wo dann erklärt wird, daß man das ja eh nicht verstehen würde, und man ja nur mal probieren müßte, und vor allem dort wo dann Regeln erfunden werden die für alle Bürger gelten sollen, und dann auch für diejenigen, die gar nicht Teilnehmende solcher "zur Schau Stellungen" sind, und auch gar nicht sein wollen.. "

    Soll ich mal ehrlich sein? Ich fühle mich auch von so einigen modernen Zuschreibungen, die mir aufgrund meiner sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität aufgedrückt werden, von gewissen Leuten belästigt, besonders dann, wenn von mir noch verlangt wird, ich müsse mich zu irgendetwas "Outen" oder Farbe bekennen, und alberne Paraden abziehen, um anderen Menschen zu zeigen, wie anders ich angeblich wäre.
    Mich erinnert das schrecklich an Religionen, auch die ganzen skurrilen Symbole.

    Und auch dort, werden Steuergelder hineingesteckt. Nicht das ich das nicht gut finden würde, aber auch dort bleibt die Qualitätskontrolle aus und es stellt sich die Frage, was diese Projekte bringen, außer die sog. Betroffenen weiter von der Gesellschaft zu entfremden und ihnen Identitäten aufzudrängen, mit denen sie recht einsam dastehen, oder nur in ihrer Peergroup akzeptiert werden können.
    Staatlich finanziertes Othering, anstatt Integration.

    Hat Queer einen Sinn?

    "Per direkter Überweisung..
    Oder einfach in den Klingelbeutel werfen, wenn man eh gerade vor Ort ist..
    Das klappt auch bei vielen der kleineren "Kirchen" seit langer Zeit schon prima.. "

    Na ja, ich rechne eher damit, dass die Amtskirchen sich was einfallen lassen. So eine Art Premium-Mitgliedschaft, das es für zahlende Mitglieder Privilegien gibt, so wie bei anderen Unternehmen heute auch. z.B: Der Jesus-Club! Werde Freund von Jesus und bekomme jeden Sonntag ein kostenloses Apostel-Frühstück im Gemeindehaus! Für nur 5 im Monat bekommst du außerdem diese original von deinem Gemeindepastor signierte Bibel gratis!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#23 MrMustacheHungAnonym
#24 TheDadProfil
#25 OrthogonalfrontAnonym
#26 TheDadProfil
  • 24.11.2017, 12:12hHannover
  • Antwort auf #22 von Traumzerstörerin
  • """Religion" hat einen Sinn ? "
    Zusammenhalt, Partnerfindung, Kinder an eine Gruppe binden, Geschlechtskrankheiten eindämmen, Verhinderung von Straftaten durch Androhung von Jenseitsstrafen oder Flüchen, Bewältigung von Krankheit und Tod, Beeindrucken und bekehren fremder Ethnien, Storytelling, usw.""..

    -LOL-

    "Religion" hat einen Sinn ? "

    Zusammenhalt, (Familie) Partnerfindung, (Gesellschaft, vor allem weil "Religion" der mehr stört als hilft) Kinder an eine Gruppe binden,(um sie zu indoktrinieren) Geschlechtskrankheiten eindämmen,(lächerliche Idee) Verhinderung von Straftaten durch Androhung von Jenseitsstrafen oder Flüchen,(hat bislang prima versagt) Bewältigung von Krankheit und Tod,(Familie und Medizin) Beeindrucken und bekehren fremder Ethnien,
    (das größte Problem überhaupt, denn "Mission" ist nichts weiter als das was dann übergriffig ist, vor allem weil andere Ethnien dann schon eigene "Religionen" haben, und die Idee die "eigene Religion" sei "die bessere" ist der Ausdruck der Arroganz, und Triebkraft für Rassismus, Homo-und Transphobie, Mord&Todschlag, Gewalt in den Familien, der Gesellschaft) Storytelling, usw. (Märchen und Sagen sind auch immer schon ohne "Religionen" entstanden)..

    ""Eine mächtige Waffe in den Händen derer, die sie zu bedienen wissen.""..

    Und da haben wir dann auch den wahren Grund für "Religion" :

    Macht über Menschen ausüben..

    ""Freie, gleichberechtigte Gesellschaft? So eine Gesellschaft wird niemals existieren, träum weiter.""..

    Es ist Dein Problem wenn Du dir Träume und Visionen verweigerst..
    was dann auch die Arbeit für die Emanzipation, die Gleichstellung&Gleichberechtigung be-und verhindert..
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#27 TheDadProfil
#28 MrMustacheHungAnonym
#29 Ralph
  • 24.11.2017, 15:32h
  • Es gibt Organisationen und Ideologien, zu deren Kernbereich der Hass auf Schwule und Lesben gehört. Die kann man nicht "von innen heraus" verändern.
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#30 Homonklin44Profil
  • 24.11.2017, 15:45hTauroa Point
  • Antwort auf #8 von Traumzerstörerin
  • ""Wer die Atmosphäre in Kirchen genießt, mit einem Orgelspieler oder Orgelspielerin unterhalten werden will, sollte ich überlegen, wie das alles in Zukunft finanziert werden soll, wenn die Kirchensteuer wegfällt.""

    So, wie bisher auch - über extra Bezahlung.
    Dazu eine Anekdote von einem Bekannten, der bei der Hochzeit mit seiner Frau und der Besprechung zuer Zeremonie angeben sollte, wie oft die Glocken läuten sollen, und welche Blumenzierde ect. gebraucht würde. Warum das wichtig sei, solle man doch nehmen, was das Übliche sei. Ja, wegen der Rechnung dafür. Meinte der Bekannte, was das jetzt soll, und warum er wohl seit 30 Jahren Kirchensteuer entrichte.
    Niox da. Kirchensteuer hat mit der Ausrichtung von Zeremonien oder Messen wenig zu tun.

    Andererseits kann man auch einen Musiker ähnlich wie einen Handwerker bezahlen. Dann merken die Leute auch mal, was Musik für einen Wert hat, und das Können derer, die sie spielen.

    Und auch die Priesterlöhne kann der Vatikan wuppen. Die übliche Spendenbettelei trägt doch genug ein. Wenn man mal damit vergleicht, wie Mönche der Buddhisten leben, und womit die zufrieden sein können, verdienen christliche Priester recht gut. Man sieht sie jedenfalls nicht bei den Tafeln anstehen, oder hinterm Supermarkt Container durchstöbern. Ein Hungerlohn scheints nicht zu sein.

    Ich weiß nicht, was Schamanen oder Druiden so bekommen, oder Imame. Wenn das auch alles aus Steuern finanziert wird, ist es kein Wunder, dass auf dem Sektor Soziales angeblich "kein Geld" da sein soll.
    Eher wird es für diesen Nonsense rausgeschmissen, als dass man Bedürftige damit unterstützt. Und das ist noch so eine eigenartige Sache, in der die ganzen Kirchlichen nicht gerade vorbildlich brillieren.

    Wenn man da eine Stulle bekommt, wars schon großzügig. Vom Beten mehrt sich das Brot nicht.
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#31 SodomUndGomorraAnonym
  • 24.11.2017, 17:04h
  • Antwort auf #30 von Homonklin44
  • Das ist ein interessanter Aspekt:
    Genau, wie sehr setzen die sich eigentlich für Bedürftige ein? Und wo fließt eigentlich das gespendete Geld hin?
    Antwort: der Einsatz für Bedürftige ist mau, und das Geld über Spenden fließt meistens ins eigene Gebäude: Renovierung des Gemeindehauses, Kirchturmglocke wird erneuert, etc.

    Die älteren Menschen in Altersheimen, Obdachlose, und Arme lassen "herzlich" grüßen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#32 stromboliProfil
  • 24.11.2017, 17:12hberlin
  • Antwort auf #22 von Traumzerstörerin
  • LOL...
    "Freie, gleichberechtigte Gesellschaft? So eine Gesellschaft wird niemals existieren, träum weiter. Einige Menschen werden immer schlauer, verführerischer, trickreicher, intelligenter oder einfach brutaler sei als andere und die Führung an sich reißen. AnführerInnen die nichts taugen, werden meist schnell von der Gemeinschaft entthront und ersetzt durch einen oder eine, die solche Qualitäten hat, oder vorgibt zu haben."

    Da ist dir der entlarvende entwurf religiöser selbstwahrnehmung gelungen!
    Präzise herausgearbeitet was das eigentliche wesen der religionen ist.

    Nun zeigt es aber auch, dass du von "gemeinschaft und gleichberechtigung" und deren einander unverzichtbare zugehöriogkeit wenig bis garkeine ahnung hast.
    Oder aber so sehr von der eigenen unfähigkeit hin auf eine solche uthopie hinzuwirken eingenommen bist, dass du ANDEREN mit mehr selbstbewusstsein und gesellschaftlichem mut, eben diese anstrengung der überwindung von macht&abhängigkeit nicht zutraust.

    Hinter obig geschriebenem aber scheint auch die angst durch, selbst "opfer" der entmystifizierung von meinungshoheit und machtgehabe zu werden.
    Daher die "traumdeutereien...

    Wenn für "etwas" die zeit reif ist, wird nichts den lauf der geschichte aufhalten.
    Man muss nur das "etwas" ins rollen bringen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#33 stromboliProfil
  • 24.11.2017, 17:18hberlin
  • Tauwetter?
    Kein klimawandel?
    Komische wahrnehmungen.

    Ach ja , das klima ist ja menschenbeeinflusst.
    Tauwetter ein naturereignis.
    So wie religion menschensache ist, und auf tauwetter wieder dauerfrost folgt.
    Da muss man schon theologie studiert haben, um mit solchen rückschlüssen zu leben.
  • Antworten » | Direktlink »

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