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Hannover

LSVD unterstützt Proteste gegen AfD-Parteitag

Am Wochenende wollen Tausende gegen die neu in den Bundestag eingezogene rechte Partei protestieren. Auch LGBTI-Aktivisten sind am Start.


Beim Düsseldorfer Rosenmontagsumzug 2016 warnten die Narren bereits vor der Rechtsaußen-Partei

  • 30. November 2017, 10:46h 23 2 Min.

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland hat seine Unterstützung für die Protestaktionen gegen den AfD-Bundesparteitag in Hannover angekündigt. Dazu werden am Samstag tausende Demonstranten in der niedersächsischen Landeshauptstadt erwartet. Die Aktivisten planen unter anderem Infostände, Blockaden und Demonstrationen.

"Die AfD ist eine Partei, die unberechenbar, radikal und homo- und transphob auftritt. Da dürfen wir uns auch nicht von einer lesbischen Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion täuschen lassen", begründete LSVD-Bundesvorstandsmitglied Jenny Renner den Einsatz gegen die Rechtspopulisten. Renner bezieht sich auf Fraktionschefin Alice Weidel, die erst kürzlich das Bundesverfassungsgericht attackiert hat, nachdem Karlsruhe zugunsten einer intersexuellen Person entschieden hatte (queer.de berichtete).

"Die Abgeordneten dieser Partei wollen eine autoritäre, antiliberale und völkisch-homogene Gesellschaft zur Leitkultur erheben. Die Familien-, Bildungs- und Gleichstellungspolitik der AfD ist ein kaum verhüllter Frontalangriff auf Emanzipationserfolge und gesellschaftliche Liberalisierung", so der LSVD. Daher unterstütze man insbesondere die Demonstration der Organisation "Aufstehen gegen Rassismus".

Der LSVD hatte anlässlich der Bundestagswahl ein Online-Dossier über die AfD veröffentlicht (queer.de berichtete). Für "Die AfD – eine unberechenbare Alternative" hatte sich der Verband sowohl das AfD-Wahlprogramm als auch das Personal der Partei näher angeschaut. Erwähnt werden unter anderem die Ablehnung der Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht, die Forderung nach Abschaffung von Antidiskriminierungs-Bestimmungen sowie der Kampf gegen Bildungspläne in den Bundesländern. Ausführlich zitiert werden homophobe Äußerungen von Spitzenpolitikern der rechten Partei. (cw)

-w-

#1 Andreas2Anonym
  • 30.11.2017, 12:38h
  • Die AfD ist eine demokratische Partei, die von 6 Millionen Deutschen gewählt wurde. Mit dieser Partei muss man sich auseinandersetzen, man kann sie aber nicht verbieten. Eine solche Partei verbieten oder mundtot machen zu wollen, wäre zutiefst undemokratisch.
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#2 OrthogonalfrontAnonym
#3 SoSoAnonym
  • 30.11.2017, 13:30h
  • Antwort auf #1 von Andreas2
  • Die NSDAP war ebenfalls demokratisch gewählt.
    Sie zu bekämpfen wäre trotzdem 1. Bürgerpflicht gewesen.
    Darum warten wir bei der AfD besser nicht bis sie soviel Macht hat wie einst die NSDAP bevor wir anfangen sie zu bekämpfen.
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