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Matching-Show

SAT.1 verkuppelt schwule Männer

Die Doku-Soap "Hochzeit auf den ersten Blick" zeigt ab Sonntag einen exklusiven Online-Spin-Off mit homosexuellen Singles.


SAT.1 bat vier schwule Männer, die "fast" perfekt zusammenpassen, an einen Tisch (Bild: ProSiebenSat.1)
  • 7. Dezember 2017, 14:11h 8 2 Min.

Die SAT.1-Doku-Soap "Hochzeit auf den ersten Blick" feiert sich für eine "weitere Erfolgsgeschichte": Zum ersten Mal haben die TV-Kuppler schwule Männer "gematcht" und prompt ein Liebespaar gefunden, teilte der Sender am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit.

Doch anders als in gewohnter "Hochzeit auf den ersten Blick"-Manier treffen die beiden Ehe-Anwärter nicht auf dem Standesamt aufeinander. Wie und bei wem es gefunkt hat, soll ab Sonntag, den 10. Dezember um 17:30 Uhr exklusiv auf der SAT.1-Website unter der (noch nicht erreichbaren) URL sat1.de/maennermatching zu sehen sein.

Zu wenig Bewerber für eine Fernsehsendung

Wie auch die anderen Hochzeitsanwärter mussten die schwulen Singles ein aufwändiges Analyseverfahren durchlaufen: Sie haben Fragebögen ausgefüllt, Gespräche mit Expertin Dr. Sandra Köhldorfer geführt und Verfahren wie den Stimm- und Pheromontest absolviert. Doch die Anzahl der Bewerber reichte nicht aus, um das Matching in bewährter Art und Weise zu Ende zu bringen. Die Experten wollten die Chance dennoch nutzen – und baten vier homosexuelle Männer, die "fast" perfekt zusammenpassen, an einen Tisch…

Im Fernsehen läuft "Hochzeit auf den ersten Blick" immer sonntags um 17:30 Uhr auf SAT.1. Das Format basiert auf der dänischen Sendung "Gift Ved Første Blik" und läuft seit 2014 in Deutschland. Derzeit läuft die vierte Staffel, jede Reihe kam dabei auf sechs Folgen. In den ersten drei Staffeln wurden nach mehreren Castingrunden von Experten vier Paare zusammengestellt, die heirateten – im Rest der Staffeln wurde der Alltag der Paare gezeigt. Drei der vier Paare der ersten Staffel trennten sich, in der Zeiten alle Paare. Nach der dritten Staffel ließen sich drei der vier Paare scheiden. (cw)

-w-

#1 herve64Ehemaliges Profil
  • 07.12.2017, 16:37h
  • Das klingt mal wieder nach einem TV-Format, das kein Mensch braucht, zumal die Bewerber ja nun nicht unbedingt in Scharen hinein gedrängt sind. Und das will bei der Gefallsucht der Uschis schon etwas heißen.
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#2 Homonklin44
  • 07.12.2017, 17:34hTauroa Point
  • Bei diesen Formaten drängt sich immer mal der Verdacht auf, dass Bewerber eventuell auch nicht genommen wurden, wenn sie nicht zeigegültig rumkommen.

    Niemand, der in einem Rolli sitzt.
    Niemand jenseits der 55 Jahre.
    Niemand Femininer
    Niemand in Fetischmontur
    Niemand mit Übergewicht
    Niemand of Color
    ... Liste endlos fortsetzbar.
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#3 queergay
  • 07.12.2017, 22:55h
  • Wenn diese überflüssige Doku-Show wenigstens arte-Qualitätsformat hätte, dann ginge es ja noch.
    Da aber der verantwortliche und produzierende Kommerzsender SAT.1 nicht nur von Allrounder Harald Schmidt als "Unterschichten-Fernsehen" eingestuft wurde - das wohl zurecht - kann man wahrscheinlich getrost auf diesen Kuppel-Quark mit unterbrechenden Werbeclips verzichten.
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