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Einzelkommentar zu:
Sigmar Gabriel: SPD zu stolz auf die Ehe für alle


#14 herve64Ehemaliges Profil
  • 16.12.2017, 10:36h
  • Mit diesem Realitätsverlust, den ein Sigmar Gabriel da an den Tag legt, verwundert es nicht, dass die SPD auf keinen grünen Zweig mehr kommt.

    HALLO? Seit wann war die Ehe für Alle eine sozialdemokratische Forderung?

    Ehe ein Cem Özdemir verlautbaren ließ, dass es für die Bündnisgrünen ohne die Ehe für Alle keine Koalition mit ihnen geben würde und FDP und Linke mit den gleichen Aussagen nachzogen gab es von den Sozialdemokraten nur diesbezügliche Vertröstungen auf "nach der Wahl'" wie vor den letzten Legislaturperioden zuvor.

    Mutti hatte sich dann auch noch in einem "Brigitte"-Interview diesbezüglich verplappert, was die SPD dann quasi als Flucht nach vorne und vermeintliche Gunst der Stunde genutzt hat, um noch einen Rest an Glaubwürdigkeit zu retten.

    Da fragt man sich schon, für wie dämlich ein Sigmar Gabriel die Wählerschaft eigentlich hält. "Danke für Nichts, SPD!", sage ich da bloß noch.

    Mal abgesehen davon, finde ich es schon äußerst interessant, dass eine SPD, die sich ja so gerne das Prädikat Verteidigung der Menchenrechte auf die Fahnen schreibt, die Öffnung der Ehe für Alle und die damit verbundene Gleichberechtigung von nichtheterosexuellen Menschen als "Hipster-Thema" kleinreden will.

    Das merke ich mir schon mal für die nächsten Wahlen, Herr Gabriel!
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