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Einzelkommentar zu:
Sigmar Gabriel: SPD zu stolz auf die Ehe für alle


#67 Miguel53deProfil
  • 16.12.2017, 19:38hOttawa
  • Antwort auf #34 von Laurent
  • Was passiert bei Dir wieder? Hier wird zu Recht der Gabriel und seine unsäglichen Aussagen und Auftritte kritisiert. Der SPD die Leviten gelesen. Und Du hast nichts anderes zu sagen, SPD und Grüne hofieren Flüchtlinge über Gebühr?

    Kannst Du dafür irgendeinen Beleg geben, dass Flüchtlinge in Deutschland über Gebühr hofiert werden? Weißt Du, auf welchem minimalen Niveau fast alle Flüchtlinge leben? Und unter welchen Umständen? Wenn, dann ist dieses Gerede doch nur von BILD und Ultra-Rechten in die Welt gesetzt worden.

    Was geht in Deinem Kopf vor, wenn Du an dieser Stelle davon redest und nicht davon, wie die SPD und mit ihnen die Grünen eine große Gruppe ihrer Wähler in die Armut gestürzt haben? Neid? Ist Dir durch die Flüchtlinge irgendetwas abgegangen? Dein Einkommen geschmälert?

    Himmel noch mal. Hört das denn nie auf?

    Gabriel, um auf diese Knalltüte zurückzukommen, war für mich immer die fünfte Kolonne der Angela Merkel. Ein abgehalfterter und zu Recht abgewählter Ministerpräsident wird zum Chef der SPD. Das allein war schon fragwürdig. Doch über die ganze Zeit seiner Wühlarbeit war doch klar, dass Gabriel nicht der Vertreter des kleinen Mannes oder irgendwelcher Minderheiten ist.

    Gabriel bediente nur eine Sache - sich und sein persönliches Ego. Seit seinen ersten Auftritten war die SPD für mich endgültig erledigt. Und das, nachdem ich schon unter Schröder kein SPD Wähler mehr sein konnte und mochte.

    Gabriel gibt keine markigen Sprüche von sich, wie Republikanisch schreibt, dem ich ansonsten voll und ganz zustimme. Gabriel lässt heiße Luft los, die ihn selbst diskreditiert (und er merkt es nicht einmal) und seine Partei unterminiert.

    Die Grünen haben sich in der ganzen Zeit immer als willige Helfer von ihren einstigen Standpunkten verabschiedet. Als Fischer damals den Jugoslawien-Krieg absegnete, war klar, dass es auch den einstigen Idealisten um Macht und die Geld-Töpfe ging.

    Und doch waren sie, neben den Linken, die Partei, die in den Fragen von Minderheitenrechten eine konsequente Haltung bewahrten. Ohne sie, da bin ich mir sicher, gäbe es die Ehe für Alle bis heute nicht. Auch, wenn Schulz die Chance des Augenblickes geschickt genutzt hat. Und es sind die Grünen, die im Bundestag eine klare Haltung gegenüber den Adolfs und Josephs der AfD zeigen.

    Es ist auch falsch, dass eine SPD nicht mehr gebraucht wird. Eine sozialdemokratische Partei, die ein soziales Gewissen in unserer Neo-Liberalen Zeit darstellt, ist notwendiger denn je. Sie wäre die Partei, die einen großen Teil der Bevölkerung repräsentieren könnte, dem soziales Denken und Handeln noch wichtig ist, Linke und Grüne aber für zu ideologisch halten.

    Doch Schröder und Gabriel haben die Sozialdemokraten nach rechts geführt. Gabriel will für den Mindestlohn gefeiert werden, der viel zu viele Ausnahmen zulässt und der zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel ist. Dafür ist sie abgestraft worden. Und dafür, dass bestimmte Medien sie, neben Merkel, für die Flüchtlinge und die damit verbundene, menschliche Katastrophe verantwortlich gemacht haben. Nicht etwa die Ausbeutung Afrikas durch die EU und die Waffenlieferungen in Krisengebiete.

    Heiße Luft wählt niemand. Die SPD hätte klare Linie bewahren müssen. Ihr soziales Gewissen nicht an der Garderobe des Wirtschaftsliberalismus abgeben dürfen. Dann hätte sie ihr Klientel nicht so mir nichts, dir nichts in die Arme von Rattenfängern getrieben.

    Das es so gekommen ist, daran hat Gabriel einen großen Anteil. Seine Aussage hier unterstreicht das Ausmaß seiner Zerstörungswut. Wohl auch due seiner grenzenlosen, fatalen Dummheit,

    Diese aktuelle SPD hat abgehalftert. Nicht das, wofür sie eigentlich und vor Schröder und Gabriel stand.
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