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Einzelkommentar zu:
Sigmar Gabriel: SPD zu stolz auf die Ehe für alle


#75 felix-cgnAnonym
  • 17.12.2017, 05:20h
  • Schade. Selbstkritik hätte dem SiggyPop besser zu Gesicht gestanden.

    Dass einer ihrer Anführer, das geschuldete Wahlversprechen ("Nur mit uns..."), das mit dem "Ehe für alle"-Beschluss vom Sommer 2017 auch für die SPD ein schöner Erfolg war, nun schlecht redet, ist für die deutsche Sozialdemokatie traurig. Was bitte schadet daran der einfachen Handwerker*in, der Pflegekraft? Nichts! Diese Art der Kritk, die sich Genosse Gabriel bei den erfolglosen US-Demokraten abgeschaut hat, ist substanzlos und für mehr Rückhalt in der Bevölkerung und bei Wahlen ist das nicht zielführend. Mit dieser Weihnachtsbotschaft fügt der frühere Vorsitzende der SPD weiteren Schaden zu statt sie zu neuen Ufern zu führen.

    Außerdem pfeifen es die Spatzen von den Berliner Dächern: Der Sozialdemokrat Gabriel würde gerne Außenminister bleiben, also die GroKo fortsetzen. Da sind Ausfälle wie seine, die sich gegen LGBT-Rechte richtet, für ihn ein Kollateralschaden (sagen wir so: die Union und Angie waren über die kleine Revolte der SPD im Bundestag "not amused").

    Nicht die Agenda 2010 und nicht die Fehlentscheidung von 2013, keine Anti-Merkel-Regierung mit den damals möglichen Bundestagsmehrheiten zu bilden und nicht die GroKo sind schuld am Niedergang der Sozialdemokratie in Deutschland? Genossinnen und Genoss*innen, wacht auf! Liebe Jusos, bleibt dieser Provokation eine angemessene Antwort nicht schuldig!
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