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Einzelkommentar zu:
Sigmar Gabriel: SPD zu stolz auf die Ehe für alle


#95 axelschwarz
  • 17.12.2017, 17:17h
  • Antwort auf #90 von Republikanisch
  • Das ist die Folge eines Versuchs einer Analyse der Wahlentscheidungsverschiebung. Wenn man diese Themen in Umfragen anspricht, dann gibt es sehr häufig diese Äußerungen von Wählern. CDU/CSU und SPD wurden bestraft zu wenig, das Richtige getan zu zu haben. Heimat und Sicherheit scheinen viele zu berühren. Gentrifizierung von Bezirken, Wegziehen der Mittelschichten aus ehemals einfachen Gebieten ziehen und zogen prekäre Gruppen an. Die, die noch als Einheimische schon lange leben, fühlen sich nicht mehr wahrgenommen. Denen will eine Partei wie die SPD vielleicht eine Vorstellung und ein Ziel geben. Da fühlen sich manche Personen nicht mehr in Deutschland, wenn in einem Bezirk 65% und mehr Migranten wohnen, die teilweise für uns überkommene Moralvorstellungen haben. Hier zähle ich Polen, Russen, Araber und Nordafrikaner dazu, die in ihrem eigenen Saft kochen. Es gibt Einwohner hier, die das nicht gut finden. Das Kreuz bei der AFD ist eine Ohrfeige, sie haben aber nicht etwas mit deren Thesen zu tun. Und Gabriel formuliert dies.

    Was nützt der extreme Umweltschutz, wenn es keine Arbeitsplätze gibt? Was nützt die Gleichstellung, wenn es Armut gibt? Was nützt die Ehe für alle, wenn es zu wenig Kindergartenplätze gibt? Diese Fragen muss auch eine SPD ertragen und Antworten finden.
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