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Einzelkommentar zu:
Sigmar Gabriel: SPD zu stolz auf die Ehe für alle


#106 RepublikanischAnonym
  • 18.12.2017, 17:01h
  • Antwort auf #105 von axelschwarz
  • Ich hab gut verstanden, was du versucht hast zu beschreiben. Ich gab meine Antwort dazu.

    Machen "wir" uns nichts vor?
    Das tue ich nicht. Allerdings verstehe ich ganz gut, dass vor allem die Union die Flüchtlingspolitik in den Sand gesetzt hat. Sie haben weder rechtzeitig reagiert, noch dafür gesorgt, dass die Integration für alle auf positivem Weg gewährleistet ist.
    Da hätte die SPD mit ihrer angeblichen "sozialdemokratischen" Politik einlenken müssen, und hätte eine flüchtlingsfreundliche Haltung als Vorbild einnehmen können.

    Ich bin nicht der Meinung, dass die Politik sich nun als Aufgabe machen muss, die "besorgten" Bürger "zu streicheln" und ihre Intoleranz sozusagen zu unterstützen.
    Als ob die Bürger in Deutschland unmündig seien. Etwas Intelligenz und Verantwortung kann man den Bürgern zumuten.
    Es ist die Aufgabe der Bürger zu verstehen, dass es ein normaler Verlauf ist, Menschen in ihrer Not aufzunehmen.
    Dazu muss man keine "Extrapolitik" machen.
    Toleranz darf vorausgesetzt werden.
    Alles andere wäre Heuchelei.

    Du darfst gerne Sozialdemokrat bleiben - wenn du denkst, dass ich dir das ausreden wollte, hast du meine Kommentare nicht verstanden. Ich hatte bereits geschrieben, dass ich über das reden möchte, was Gabriel als Gastbeitrag geschrieben hat.

    Ich denke nicht, dass man konservative Bürger "zum Psychologen" schicken muss, weil nun mehr Leute aus anderen Ländern bei uns wohnen. Das formuliere ich extra überspitzt, um deutlich zu machen, wie irre es ist, was Gabriel da äußert. Es braucht keine extra Politik.
    Dazu braucht man nur als Partei und auch als Parteimitglieder eine tolerante, verständnisvolle Haltung mit entsprechenden Mitteln und Gesetze, um das gewährleisten zu können, was in unserem Land möglich ist.

    Es gibt übrigens weltweit kein Land, wo nur Einheimische wohnen. In den USA leben sehr viele Deutsche. Und mir ist nicht bekannt, dass die USA jemals eine Extra-Politik wegen dieser Deutschen in den USA machte (?!)
    Diversity wird in unseren Stadtverwaltungen seit Jahren umgesetzt und das ist auch ganz positiv so.

    Das soll die SPD, genauer gesagt Gabriel, mal beweisen, dass das Heimatgefühl der Deutschen verloren geht aufgrund von verschiedenen Nationalitäten.
    Das klingt mir zu sehr nach diskriminierenden Gedanken. Die Herkunft ist ebenfalls im AGG geschützt und vielfältige Nationalitäten hat es in unserem Land schon ewig gegeben.

    So viele ehemalige Migranten sind so dermaßen in unserem Land integriert, dass man sie gar nicht mehr wegdenken kann.
    Viele Firmen werben doch in ihren Stellenangeboten um Facharbeiter aus anderen Ländern, weil solche Stellen oftmals nicht besetzt sind.

    Es gibt überhaupt keinen Grund zur Besorgnis. Wer sich vor dem Flüchtingsstrom nicht in Deutschland heimatlich fühlte, wird logischerweise sich auch danach nicht heimatlich fühlen.
    Das hat dann aber nichts mit den Flüchtlingen zu tun, sondern mit der Politik allgemein in Deutschland. Und was die Bürger selbst(!) tun, um sich heimatlich zu fühlen.
    Was hindert denn die Bürger daran, ein heimatliches Gefühl zu entwickeln? Weil es am Ende der Stadt ein Gebiet gibt, wo Flüchtlinge leben? Wir leben doch alle in Wohnungen und Häuser - wo ist das Problem? Solange diese Flüchtlinge friedlich sind, juckt das kein Mensch.
    Und mit den unfriedlichen wird genauso verfahren wie mit unfriedlichen Einheimischen.

    Ich kann daVinci667 nur zustimmen, wenn er sagt, es müsste eine Amtszeitbeschränkung geben. Das Problem ist die schlechte Politik der Union, die das soziale kaum bis gar nicht berücksichtigen. Und das zweite Problem ist die Wankelmütigkeit der SPD und die unsoziale SPD.

    Und das ist immer noch kein Grund, andere wichtige Belange in unserem Land weniger zu berücksichtigen.

    Das ist der falsche Weg, das kann ich so direkt sagen, weil es weder sozial noch tolerant ist.
    Das unterstützt weder die Toleranz, die momentan noch vorhanden ist, noch tut es unserer Gesellschaft gut. Denn den Bürgern wird so beigebracht, dass fremde Kulturen etwas fragwürdiges sei.
    Solange sie aber eine Bereicherung darstellen, gibt es nichts auszusetzen!
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