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Einzelkommentar zu:
Sigmar Gabriel: SPD zu stolz auf die Ehe für alle


#109 SozialliberalAnonym
  • 18.12.2017, 21:19h
  • Dass Sigmar Gabriel die Gleichstellung der Homo-Ehe vollkommen egal ist und er uns Schwule für eine verzichtbare Minderheit hält, hat er ja schon nach der Bundestagswahl 2013 bewiesen, als er noch vor dem Beginn der Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU auf diese Forderung verzichtete mit dem Hinweis darauf, dass das mit denen nicht durchsetzbar sei.

    Was ihm vorschwebt, das gibt es bereits: Es nennt sich CDA, die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft. Sozialpolitisch ziemlich links, da passt kaum ein Blatt zwischen die und der SPD. Gleichzeitig innen- und gesellschaftspolitisch erzkonservativ. Drei führende CDAler, nämlich Norbert Blüm, Armin Laschet und Annegret Kramp-Karrenbauer, zählten zu den erbittersten Gegner der Gleichstellung der Homo-Ehe.

    Sozialdemokratisch ist eine solche Linie also nicht. Sozialdemokratie heißt, sich auch für gesellschaftliche Freiheiten und innere Liberalität einzusetzen, so wie es aktuell etwa Justin Trudeau in Kanada macht (offiziell ein Liberaler, de facto ein Sozialdemokrat) oder in der Vergangenheit Rot-grün auf Bundesebene oder die sozialliberale Koalition von 1969 bis 1982.
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