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Gegen Islamismus sowie Links- und Rechtsextremismus

LSVD unterstützt "Stop Extremism"

Der Kampf gegen jede Form von Extremismus liegt dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg am Herzen.


Die LGBTI-Aktivisten wollen gegen jede Art von Extremismus Flagge zeigen (Bild: LSVD Berlin-Brandenburg)

Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg hat am Dienstag zur Unterstützung der europäischen Bürgerinitiative "Stop Extremism" aufgerufen. Die unter anderem von Seyran Ateş ins Leben gerufene Kampagne wendet sich gegen jede Form von Extremismus, egal ob er von Rechtsextremen, Linksextremen oder Islamisten ausgeht. Unter www.stopextremism.eu sollen in den kommenden Monaten eine Million Unterschriften gesammelt werden.

Ziele der Bürgerinitiative sind ein Maßnahmenpaket gegen Terror sowie der Einsatz für den Schutz von Minderheiten und ein friedliches Miteinander. Das Netzwerk will mit verschiedenen Formen des Aktivismus, etwa Aktionen in sozialen Netzwerken, dem Extremismus entgegentreten.

Direktlink | Die europäische Bürgerinitiative "Stop Extremism" stellt ihr Projekt in einem knapp dreiminütigen Video vor

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Zahlreiche prominente Personen unterstützen die Initiative, darunter Schauspielerin Jasmin Tabatabai, der schwule Imam Ludovic Mohamed-Zahed, Rabbinerin Gesa Ederberg sowie Silke Radosh-Hinder, die stellvertretende Superintendentin im Evangelischen Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte. Auch das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) begrüßt die Initiative.

"Extremismus ist eine Bedrohung für das friedliche Miteinander und die Vielfalt in unserer Gesellschaft. Gewalt, Hetze gegen Menschen und Sachbeschädigungen sind keine legitimen Mittel der politischen Auseinandersetzung und dürfen nicht gleichgültig hingenommen werden", erklärte LSVD-Landesgeschäftsführer Jörg Steinert. (cw)



#1 Wir solltenAnonym
  • 20.12.2017, 09:03h
  • auf keinen Fall so genannte "Linksextremismus" mit dem wirklichen Rechtsextremismus in einen Topf werfen. Das erinnert stark an die Extremismustheorie.

    Rechtsextremer Terror findet täglich in der BRD statt. Allein im Jahr 2016 gab es mehr als 3500 Rechtsextreme Terroristische Angriffe, in Sachsen werden die Anschläge von Neonazis verharmlost.

    2016 wurden von Neonazis mindestens 20 Menschen ermordet.

    Islamismus ist auch ein großes Problem, läuft jedoch Konträr mit dem Rechten Terrorismus. Denn beide ergänzen sich ganz wunderbar.

    www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/die-blutspur---rechter-
    terror-in-deutschland-100.html
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#2 RundumschlagAnonym
  • 20.12.2017, 10:54h
  • Seit wann ist es der Auftrag des hochsubventionierten LSVDS sich mit Sachbeschädigung zu befassen, so traurig der Umstand auch ist. Dieser Aufruf ist unsäglich geschichtsklitternd und verleugnet auch das LGBTIQ von den sogenannten Linken eigentlich gar nichts zu befürchten haben. Die tagtägliche Diskriminierung gegen Minderheiten geht von den diversen Religionsgemeinschaften, Rechtpopulisten und Neonazis aus. Auch birgt dieser Aufruf keinerlei Lösungsansätze.
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#3 TheDadProfil
#4 queergayProfil
  • 20.12.2017, 11:37hNürnberg
  • Diese Bürgerinitiative ist extrem wichtig um jeglichen Extremismus besser erkennen zu können und zu stoppen - egal aus welcher Richtung.
    Auf der zugehörigen Internetseite äußert sich in einem Video auch ein LGBTIQ-freundlich gesinnter schwuler Imam, der vor dogmatisch-islamischem Aberglauben warnt und die europäischen Humanismus-Werte besonders hervorhebt.
    So etwas gibt Hoffnung.
    Jegliche religiös begründete Autoritätsgläubigkeit und gehorsame Gläubigkeit an die Autorität des Staates bezeichnen manche sogar als den gefährlichsten Religionsextremismus auf der Welt, weil den die meisten Menschen nicht erkennen können.
    Bei YouTube gibt es dazu sehr interessante Videos zu finden. Larken Rose: Die gefährlichste aller Religionen.
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#5 queergayProfil
#6 BEARAnonym
  • 20.12.2017, 12:59h
  • Ich kann diese Initiative leider nicht unterstützen, da sie Linksextremismus mit dem viel gefährlicheren Rechtsextremismus gleichsetzt.

    Deutschland wird auf dem rechten Auge blinder und blinder, und nun tutet auch noch der LSVD ins selbe Horn. Da jener aber eher eine Vertretung konservativer Lesben und Schwulen ist, wundert das auch nicht allzu sehr.

    Trotzdem: schade um die verpasste Chance, Tacheles zu reden gegen die Gefahren, die für uns tausendfach gefährlicher sind als andere. Alles über einen Kamm zu scheren, ist nie gut. Da kann nur merkelhaftes, einlullendes Wischiwaschi herauskommen. Davon hatten wir in diesem Land in den letzten Jahren ja eigentlich schon genug.
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#7 LaurentEhemaliges Profil
  • 20.12.2017, 14:45h
  • Antwort auf #6 von BEAR
  • >>Da (der LSVD) aber eher eine Verbindung konservativer Lesben und Schwulen ist, wundert das auch nicht allzu sehr.<<

    Beim Lesen dieses Satzes musste ich doch erst mal schlucken.

    Die Erklärung von Jörg Steinert, dass Gewalt, Hetze gegen Menschen und Sachbeschädigungen keine legitimen Mittel der politischen Auseinandersetzung sind und nicht gleichgültig hingenommen werden dürfen, gibt etwas Selbstverständliches wieder.
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#8 BEARAnonym
#9 Sir TobiAnonym
  • 20.12.2017, 17:16h
  • Meiner Meinung nach ist es richtig, jeden Extremismus zu bekämpfen, egal welcher politischen oder religiösen Richtung.

    Wenn Gewalt und Hass die Freiheit und Demokratie beeinträchtigen, ist es egal, ob diese Angriffe von linken oder rechten oder von sogenannten christlichen oder muslimischen Akteuren stammen.

    Das Leid ist das gleiche. Gewalt und Hass sind immer falsch!
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#10 YoYoAnonym
  • 20.12.2017, 19:59h
  • Antwort auf #9 von Sir Tobi
  • Ja genau, das Leid wenn Menschen ermordet werden ist also dasselbe wie wenn Sachen beschädigt werden. (Das war Sarkasmus)
    Das ist verallgemeinernd, sicher, aber die Zeiten der RAF sind lange vorbei, rechtsextremer Terror hat Hochkunjunktur. Und grundsätzlich richtet sich linker "Extremismus" allein schon aufgrund seiner Beschaffenheit nicht gegen Menschen, ganz im Gegensatz zum gruppenbezogenen Hass von Rassisten und Rechten (Ausländer, Schwule, Obdachlose, Transgender, usw., alles was nicht in deren saubere und homogene Volksgemeinschaft passt)

    Seit 1990 wurden in Deutschland über 200 Menschen von Rechtsextremen ermordet. Siehe auch NSU und Gewalt gegen Geflüchtete. Und bürgerliche Schwule und Lesben haben nichts besseres zu tun als darauf zu pfeifen, in völliger Verkennung der Tatsache, dass es nicht allzulange her ist, dass sie selber noch das Ziel rechter Gewalt waren, und ja auch immer noch sind.
    Aber anti-islamischer Rassismus soll ja auch unter Schwulen und Lesben grassieren.

    Und im Übrigen. Natürlich ist der LSVD ein bürgerlicher/konservativer Verein. Deswegen war ich auch nur relativ kurze Zeit Mitglied bis ich gemerkt haben wie der Hase läuft.

    Das wird ja wohl niemand ernsthaft bestreiten? Die Zeiten als Homosexuelle noch "automatisch" progressiv waren, da sie sich ja emanzipieren mussten, sind leider lange vorbei. Wir leben schließlich in Zeiten in denen Konservative (z.B. Jens Spahn) und sogar Rechtsextreme (z.B. Alice Weidel) offen homosexuell sind, so paradox es auch ist, besonders bei den extremen Rechten.

    Richtig widerliche Aktion.
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