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Kommentare zu:
Emmerich: 25-Jähriger gesteht Mord an Rentner


#1 PatroklosEhemaliges Profil
  • 21.12.2017, 00:16h
  • Gut, daß der Mörder gefunden wurde und nun den Rest seines Lebens im Knast verbringen wird!
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#2 Abdul-Quadir HadadAnonym
#3 Homonklin44Profil
  • 21.12.2017, 09:16hTauroa Point
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Schön wär es. Der "Rest " vom Leben ist bei solchen Zeitgenossen mit guten Chancen verbunden, weil 1 Mal überaus brutal kann man im Leben schon mal sein, und ein so junger Mensch braucht eine zweite Chance ect. Dann kann es noch sein, psychisch ist was im Argen, oder man kann das u.U. so deuten.

    Vielleicht sollte man sich auch überlegen, ob es das Risiko wert ist, sich mit Wildfremden zu wie auch immer erotisch bestrebten Treffen zu verabreden, und ob die Not so sehr drücken kann.
    Das Opfer hat sich wahrscheinlich nicht ausgekannt, sonst hätte er doch einen seriösen Escort-Service bemüht.
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#4 PatroklosEhemaliges Profil
#5 seb1983
  • 21.12.2017, 10:11h
  • Zum Glück wars keine Homophobie und damit kein "Hassverbrechen" sondern nur pure Mordlust.
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#6 herve64Ehemaliges Profil
  • 21.12.2017, 12:37h
  • Antwort auf #5 von seb1983
  • In Anbetracht der Tatsache, dass es hierzulande "Hassverbrechen" strafrechtlich in keinem Paragraphen verankert sind, kannst du ihn deswegen auch nicht dafür belangen. Das ist bestenfalls das Motiv dafür, aber ändert am Resultat der Tat gar nichts. Außerdem ist es bis dato nicht erwiesen, so das "nur" Mordlust übrig bleibt.

    Welches der beiden jetzt eigentlich das schlimmere Motiv ist, dürfte Ansichtssache sein. Ich persönlich denke, dass es sich bei der Mordlust generell um das Schwerwiegendere handelt, da dieser Brachialsadismus dabei von einer Bestialität erfüllt ist, die ihresgleichen sucht: er ergötzte sich nicht nur durch die Tötung an sich, sondern vor allem dadurch, dass er seinem Opfer zuvor ganz gezielt unmenschliche Qualen bereitet hat.

    Für das Opfer ist es im Endeffekt sogar unerheblich, ob es wegen Mordes oder Totschlags nicht mehr am Leben ist. Für die Strafrechtler kommen hingegen noch der Raub und die regelrecht entmenschlichte Brutalität des Verbrechens zum Tragen, und es ist m. E. irrelevant dabei, ob es sich dabei um ein "Hassverbrechen" handelt oder um eine sog. "Triebtat".

    Fakt ist, dass der Typ offensichtlich eine wandelnde Zeitbombe ist, vor der es die Gesellschaft zu schützen gilt, und jegliche Betrachtung dieses Falles hat zu dieser Beurteilung zu führen.
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#7 ursus
  • 21.12.2017, 15:26h
  • Antwort auf #6 von herve64
  • "es ist m. E. irrelevant dabei, ob es sich dabei um ein "Hassverbrechen" handelt oder um eine sog. "Triebtat". "

    das konzept des "hassverbrechens" ist, wie du richtig sagst, in deutschland nicht im rechtssystem verankert.

    es geht in diesen konzept erstens darum, dass hassgewalt für das opfer (sofern es diese gewalt überlebt) einen zusätzlich schädigenden aspekt hat, weil sie sich gegen dessen persönlichkeit / individualität richtet.

    zweitens schädigt hassgewalt die gesamte gruppe, gegen die sich der hass richtet, weil die gesamte gruppe durch solche taten indirekt eingeschüchtert wird.

    drittens ist hassgewalt geeignet, auch andere minderheiten einzuschüchtern, die erleben, dass man als marginalisierte gruppe nicht nur nachteile, sondern sogar gewalt befürchten muss.

    und viertens kann man argumentieren, dass hasskriminalität die ganze gesellschaft schädigt, weil sie grundrechte wie gleichheit und freiheit der persönlichkeit verletzt.

    ich finde das alles recht überzeugend und würde deshalb nicht zustimmen, dass es für das opfer oder generell eigentlich egal sei, ob es "einfach nur um mord" oder um ein hassverbrechen geht.
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#8 herve64Ehemaliges Profil
  • 21.12.2017, 16:11h
  • Antwort auf #7 von ursus
  • In Anbetracht der Tatsache, dass das Opfer mit oder ohne Hassverbrechen seines Lebens beraubt wurde, und zwar in einer besonders ekelerregenden Art und Weise spielt das Motiv nicht die entscheidende Rolle am Resultat. Eine entstellte Leiche ist eine entstellte Leiche ist eine entstellte Leiche.

    Alles Andere ist bestenfalls noch das dekorative "Sahnehäubchen" -zugegeben: das klingt bescheuert, aber mir fällt im Moment keine andere Wortwahl ein- darauf, aber am Daseinszustand des Opfers ändert dies nichts. Und darauf wollte ich hinaus.
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#9 ursus
#10 herve64Ehemaliges Profil

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