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- 28. Juni 2005 1 Min.
Tübingen Am 2. Juli findet die zweite bundesweite Nacht der Solidarität des Aktionsbündnisses gegen Aids statt. Am Samstag werden Bürger in über 80 Städten mehr Regierungsengagement in der Aids-Bekämpfung fordern. Hilfswerke, Eine-Welt-Gruppen, Kirchengemeinden sowie AIDS-Hilfen setzen sich mit vielfältigen Aktionen für umfassende Informationen, Prävention sowie bessere Behandlungsmöglichkeiten von Menschen mit HIV/Aids ein. Alle Solidaritätsveranstaltungen, ob rote Lichterschleife, 12-Stunden-Fackellauf, Jazzkonzert oder Gottesdienst, appellieren auch an Bundeskanzler Gerhard Schröder, den bevorstehenden G8-Gipfel zu nutzen, um endlich neue konkrete Zusagen zur politischen und finanziellen Unterstützung der Aidsarbeit zu geben. "Die Bundesregierung ist in der Bekämpfung der weltweiten Aids-Epidemie nach wie vor wenig sichtbar", sagt Jürgen Hammelehle, Geschäftsführer der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe und Sprecher des Aktionsbündnisses gegen AIDS. Auf dem G8-Gipfel der führenden Wirtschaftsnationen vom 6. bis 8. Juli 2005 in Schottland soll darüber gesprochen werden, wie die Armut vor allem in Afrika reduziert werden kann. "Wenn die Aids-Bekämpfung nicht ausgeweitet wird, bleiben die internationalen Entwicklungsziele für Afrika ein Traum" kommentiert Hammelehle. (pte)
Links zum Thema:
» Aktionsbündnis gegen AIDS













