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Kommentare zu:
Frankreich: Gericht bestätigt Sexverbot für schwule Blutspender


#1 Homonklin44Profil
  • 29.12.2017, 01:43hTauroa Point
  • Das ist leider sehr beschämend, und für die Wissenschaft sowas wie ein Eigentor, die Art Betrachtungsweise aufrecht zu erhalten.

    Aber wenn die keine schwulen /bisexuellen Spender mit einem gewöhnlichen Intimleben wollen, schränkt das im Endeffekt Patienten mit Bedarf für Spenderblut ein. Dass sie das nicht bedenkenswert finden, ist die größere Fehlleistung.
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#2 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 29.12.2017, 06:11h
  • Ach, keine Diskriminierung? Verlangen die dasselbe auch von heterosexuellen Männern und Frauen? Wenn nicht, IST ES DISKRIMINIERUNG!
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#3 GeorgB
  • 29.12.2017, 06:26h
  • Antwort auf #1 von Homonklin44
  • "Das ist leider sehr beschämend, und für die Wissenschaft sowas wie ein Eigentor, die Art Betrachtungsweise aufrecht zu erhalten."

    Nee nee, die Wissenschaft hat kein Eigentor geschossen. Wie im Text schon steht:
    - "Offenbar hat das Bestreben, MSM weiterhin möglichst dauerhaft von der Blutspende auszuschließen, über die Wissenschaft gesiegt"
    und
    - "Auch die Deutsche Aids-Hilfe hatte die Entscheidung als unwissenschaftlich kritisiert"

    Es sind die Leute, die Wissenschaft ignorieren, um ihre Ideologie durchzusetzen.
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#4 Patroklos
  • 29.12.2017, 09:26h
  • Ein Urteil, das ich nicht nachvollziehen kann! Wer kontrolliert eigentlich, ob der betreffende Spender wirklich ein Jahr sexuell abstinent gelebt hat?
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#5 maerzhaseAnonym
  • 29.12.2017, 10:42h
  • Statistisch gesehen - wie das halt so bei Statistiken ist - kann man diese Entscheidung verstehen und begründen.

    Dann sei jedoch die kritische Frage gestellt, warum die Spenden von "Nichtrisikopersonen" ebenfalls so umfangreich getestet werden.

    Und so ganz nebenbei kann man ja auch einmal die "Bedürftigen" fragen, wie diese zu diesem Thema stehen...

    ..."Möchten Sie sterben oder möchten Sie Tunteblut?"...

    Zugegeben, ein wenig platt und hetzig, aber vielleicht wären alle gut beraten, gewisse Dinge einmal mehr sachlich als politisch zu betrachten...
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#6 leERtASte_
  • 29.12.2017, 17:13h
  • Antwort auf #5 von maerzhase
  • Naja wenn man schon nach der Statistik gehen will und nicht rein nach dem Risikoverhalten, dann müsste man aber die Frist viel kürzer als 1 Jahr ansetzen.

    Siehe Artikel:
    "Auch die Deutsche Aids-Hilfe hatte die Entscheidung als unwissenschaftlich kritisiert: "Eine HIV-Infektion kann man heute sechs Wochen nach dem letzten Risiko sicher ausschließen. Diese Frist wäre nachvollziehbar", so DAH-Vorstand Björn Beck."
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#7 Tommy0607Profil
  • 29.12.2017, 17:31hEtzbach
  • Wie soll man eigentlich diese "Sex-Abstinenz" nachweisen?
    Und sollte man dann auch nicht eine "Sex-Abstinenz " bei Heteros haben ?
    Aber anscheinend entwickelt sich die Gesellschaft der Menschen immer mehr zu einer "Lügen-Gesellschaft "!
    Amen
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#8 Homonklin44Profil
  • 29.12.2017, 17:43hTauroa Point
  • Antwort auf #3 von GeorgB
  • Okay, das hatte ich schon gelesen, aber dann ist es wohl mein Denkfehler, mich darauf zu verlassen, dass solche Entscheidungen auf der juristischen Ebene sich auf wissenschaftlichen Rat folgern lassen.

    Da wäre man jenseits statistischer Werte doch auf ein Maß gekommen, das der wirklichen Welt entspricht, und nicht einem Modell folgt.

    Und irgendwo stecken die Homophoben wieder mit im Spiel. Oder ähnlich?
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#9 Homonklin44Profil
  • 29.12.2017, 17:55hTauroa Point
  • Antwort auf #4 von Patroklos
  • "" Wer kontrolliert eigentlich, ob der betreffende Spender wirklich ein Jahr sexuell abstinent gelebt hat?"

    Genau. Oder wer kontrolliert, ob er homosexuellen Sex hatte.
    Die müssen ja etwas wie eine StaSi-Behörde beauftragen, um sämtliche Sexualkontakte ihrer Spender zu überprüfen...
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#10 GeorgB
  • 29.12.2017, 18:12h
  • Antwort auf #8 von Homonklin44
  • "Und irgendwo stecken die Homophoben wieder mit im Spiel."
    Das sehe ich genauso.
    Die angeführten Statistiken mögen zwar stimmen, die Schlussfolgerungen daraus sind aber unwissenschaftlich. Abzustellen ist nicht auf die sexuelle Identität, sondern auf das sexuelle (Risiko-)Verhalten. Das ist der Unterschied.

    Mit der gleichen Logik, wie derzeit unwissenschaftlich die Statistiken benutzt werden, könnte man auch folgende Schlussfolgerung ziehen: Die meisten Neuinfizierten in Bayern sind (höchstwahrscheinlich) Christen. Also sind Christen dort eine HIV-Risikogruppe und dürfen nicht zur Blutspende zugelassen werden. Keiner anderen Logik folgt die derzeitge Regelung.
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#11 ursus
  • 29.12.2017, 19:45h
  • Antwort auf #9 von Homonklin44
  • jede_r weiß, dass die angaben auf den blutspende-fragebögen auf freiwilligen angaben beruhen und nie hundertprozentig sicher sein können. man will mit diesen fragen einfach möglichst viele "riskante" spenden schon im vorfeld ausfiltern, weil positiv getestete spenden kostspielig sind. die einzelnen fragen und bedingungen sind teils fragwürdig, das verfahren an sich ist aber sinnvoll.
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#12 Homonklin44Profil
#13 Homonklin44Profil
  • 30.12.2017, 00:34hTauroa Point
  • Antwort auf #10 von GeorgB
  • "" Abzustellen ist nicht auf die sexuelle Identität, sondern auf das sexuelle (Risiko-)Verhalten. Das ist der Unterschied. ""

    Danke Dir. Sehe ich genau so. Deswegen müssten diese 12 Monate auch für promiskuitive Baresex-Heteros gelten.

    Christen als Hochrisikogruppe.
    Weia.
    Oder Biertrinker und Autofahrer. Dann wirds damisch.
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#14 la_passanteAnonym
  • 31.12.2017, 03:50h
  • Einer der Gründe weshalb ich nie spenden werde, egal ob man mein Blut will oder nicht.
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