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Kommentare zu:
Schwuler Deutscher in Kairo festgenommen und ausgewiesen


#1 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 29.12.2017, 06:10h
  • Was erwartete er, als er als schwuler Mann in ein Land geflogen ist, dass längst als homophob bekannt ist? Und dann auch noch eine Dating - App benutzen! Wie blöd kann man nur sein?
    In Russland wäre es ihm genau so ergangen, nur, dass dahinter (offiziell) kein Staat, sondern selbsternannte homophobe "Kinderschützer" stehen, Homosexuelle demütigen, schlagen, es ins Netz stellen (YouTube ist voll von solchen Widerlichkeiten), oder ermorden, und meist straffrei ausgehen.
    Wer von der Gefahr weiß, und sich trotzdem in Gefahr begibt, ist selber schuld!
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#2 TimmyleinAnonym
#3 PhillipeAnonym
  • 29.12.2017, 07:36h
  • Wenn sogar davor gewarnt wird, kann ich die Nutzung solcher Apps und sogar Urlaubstrips in solche Länder nicht verstehen!
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#4 TimonAnonym
  • 29.12.2017, 08:48h
  • " Das Auswärtige Amt warnt bereits seit Oktober vor Dates über Grindr und Co. in Ägypten."

    Man sollte generell vor Reisen in solche Länder warnen.

    Nicht nur, um so was nicht auch noch mit eigenem Geld zu unterstützen. Sondern schlicht und einfach auch zum Selbstschutz von Leib und Leben.
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#5 Patroklos
  • 29.12.2017, 09:25h
  • Ein weiterer Grund, weshalb ich Dating-Apps und Apps im Allgemeinen ablehne. Ich besitzte nämlich auch ein Smartphone und habe den Zugang zum Internet sofort deaktiviert.
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#6 GronkelAnonym
  • 29.12.2017, 09:28h
  • Antwort auf #1 von Gerlinde24
  • Ja es ist schon Fahrlässig sich in solchen Ländern so zubewegen wie hier in Deutschland. Da können wir froh sein, dass er nur nach Hause geschickt wurde und nichts schlimmeres passiert ist.
    Aber die Diskussion führt nicht weit genug.
    Nicht das 'Land' ist homophob, sondern seine Gesetze gestützt von einem guten Teil der dort lebenden Menschen und der dort herrschenden Kultur.
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#7 FrageAnonym
#8 TwoinLoveAnonym
  • 29.12.2017, 11:02h
  • Wir als damalige große Fans von Ägypten, Türkei und Co., haben doch verstanden nach vielen Aktionen der Regierungen gegen LGBTI begangen hat, unser Geld lieber in Länder zu bringen wo wir keine Angst vor Verfolgung haben müssen. Wir können uns nur den anderen Kommentatoren anschließen, mit welcher Ignoranz und Blindheit man nur im geringsten Annehmen könnte, man kann sich dort offen wie in Deutschland bewegen. Hat den der junge Mann gedacht "Mir kann sowas nicht passieren". Wir finden es doch sehr fragwürdig so blauäugig zu sein. Freunde von uns fliegen zwar weiter in diese Länder, aber wir wollen nicht noch deren Staatskassen füllen.
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#9 MarcAnonym
  • 29.12.2017, 11:03h
  • Nun bin ich aber mal gespannt, wie sich die Bundesregierung dazu verhält. Eine solche Attacke auf einen deutschen Staatsbürger ist nicht hinnehmbar, das muss Konsequenzen haben.

    Zwar würde auch ich nie einen Fuß in ein so homophobes Land setzen, aber "schuld" ist NICHT der ausgewiesene Tourist, sondern eine menschenfeindliche Staatsmacht! Der muss von unserer Seite entgegengetreten werden, vom Einzelnen per Boykott, vom deutschen Staat per Protest und Sanktionen.

    Und was ist aus dem ebenfalls verhafteten Ägypter geworden? Dem dürfte Schlimmeres widerfahren als 'nur' eine Ausweisung. Auch hier muss die Bundesregierung Aufklärung verlangen.
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#10 LaurentEhemaliges Profil
#11 TheMumProfil
  • 29.12.2017, 11:33hHannover
  • Wir wollen ja mal festhalten, dass hier zu 100% das islamistisch-faschistische Regime in Kairo zu beschuldigen ist und nicht etwa die Opfer!!! Hättet ihr damals einem Juden gesagt, er solle man nicht so dumm sein, in Nazi-Deutschland eine Kippa zu tragen? Ja, wahrscheinlich hättet ihr das sogar und ihr hättet im Endeffekt recht gehabt, doch die SCHULD liegt dadurch immer noch nicht beim Opfer sondern ausschließlich bei den Tätern. Ich hoffe das ist euch klar.
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#12 GronkelAnonym
  • 29.12.2017, 11:51h
  • Antwort auf #11 von TheMum
  • "Wir wollen ja mal festhalten, dass hier zu 100% das islamistisch-faschistische Regime in Kairo zu beschuldigen ist und nicht etwa die Opfer!!!"

    Ja natürlich ist das so. Aber es ist auch wohlbekannt das in Ägypten die Menschenrechte nicht gelten.
    Generell kann man die Schuld der Obrigkeiten dort zuweisen im konkreten, einzelnen Fall gehört aber auch Eigenverantwortung dazu.
    Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.

    "Hättet ihr damals einem Juden gesagt, er solle man nicht so dumm sein, in Nazi-Deutschland eine Kippa zu tragen?"

    Es ist wohl ein himmelweiter Unterschied bei der Eigenverantwortung ob man extra in ein Land reist und dann verfolgt wird oder in einem Land lebt und geboren ist und dort eine Verfolgung einsetzt.
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#13 OrthogonalfrontAnonym
#14 MarcAnonym
  • 29.12.2017, 13:16h
  • Das ist doch mal ein Thema für Jens Spahn, die Lichtgestalt! Unser Vorkämpfer für Homorechte, Vater der Ehe für alle, Retter der Geknechteten, Rächer der Nackt- und Warmduscher kann in diesem Fall doch sein Leib- und Magenthema beackern: Schließlich geht es gegen ein muslimisch geprägtes Land und er muss nicht irgendeiner christlichen Glaubensgemeinschaft oder den Homohassern in seiner eigenen Partei die Stirn bieten. Die Gelegenheit darf er sich nicht entgehen lassen, Hochzeitsreise hin oder her. Auf in die Schlacht!
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#15 TomKAnonym
  • 29.12.2017, 13:17h
  • Mit der Einstellung, "wer so etwas macht, ist selber schuld", gäbs auch hier noch solche Verfolgung.
    Das Opfer ist nicht schuld.
    Und den hier schon zweimal in den Kommentaren falsch zitierten Spruch kenne ich so:
    "Wer sich NICHT in Gefahr begibt, kommt darin um."
    Das bezieht sich darauf, dass immer nur feige den Schwanz einzuziehen das Gefahrenpotential nur vergrößert und den Gegner zum Weiterso ermutigt.
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#16 ApfelweinAnonym
  • 29.12.2017, 13:23h
  • Also ich kann die Gaysextouristen nur vor Ländern wie Ägypten und leider auch Marocco warnen! Ein Freund wurde in Agadir auf die gleiche Weise verhaftet und sass Tagelang im Knast dort.Für viel Geld hat er es dann geschafft auszureisen.Die deutsche Botschaft hat ihm übrigens gar nicht geholfen! Er war dort auch mit einer bekannten Gayapp unterwegs...Er hat nun auch Einreiseverbot in Marocco.
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#17 ThorinAnonym
  • 29.12.2017, 13:52h
  • In Ägypten kann Mann wunderbar tauchen, die Pyramiden sehen und das ägy. Nationalmuseum besuchen, (Mumien etc.) . Das ist schon beeindruckend. Von schwulen Sextreffen sollte man die Finger lassen. Er ist mehrfach explizit gewarnt worden und hätte dich viel diskreter verhalten müssen oder warten bis er wieder in Deutschland ist, da würde ich schon sagen : Selbst Schuld. Wobei er noch Glück hatte und nur ausgewiesen wurde. Hätte viel schlimmer enden können...
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#18 GronkelAnonym
  • 29.12.2017, 13:56h
  • Antwort auf #15 von TomK
  • "Das bezieht sich darauf, dass immer nur feige den Schwanz einzuziehen das Gefahrenpotential nur vergrößert und den Gegner zum Weiterso ermutigt."

    Es gibt beide Sprüche. Sowohl in deiner Fassung wie auch in der anderen.
    Der Urlauber war kein Vorreiter und Aktivist eines gesellschaftlichen Umbruches in Ägypten, sondern hat sich bewusst einer Gefahr zum privaten Vergnügen ausgesetzt. Diese Aktion ist nicht zu heroisieren, sondern fahrlässig und gefährlich.
    Hier den Kommentatoren den Hinweis auf die Eigenverantwortlichkeit anzulasten halte ich für verkehrt. Es ist schon schwer genug die grassierende Gewalt gegen Homosexuelle in Deutschland trotz breiter Akzeptanz Homosexueller Herr zu werden, da wird man als deutscher Tourist die Gesellschaft in Ägypten nicht verändern können. Für eine Veränderung in Ägypten muss es andere Ebenen geben, als dass ein einzelner dort unter Umständen ein Märtyrer wird. Ein Märtyrer, der in Ägypten nicht einmal gesellschaftliches Vorbild sein würde oder auch nur Beachtung erhalten würde. Damit wäre es ein sinnloses Unterfangen.
    Hier trifft der Ausspruch, wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um, den Nagel auf den Kopf.
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#19 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 29.12.2017, 14:41h
  • auch wenn ich nicht als sextourist unterwegs bin, ziele wie ägypten, dubai, marokko etc. alle von meiner liste gestrichen. keine kohle für diese (religiösen) regime.
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#20 queergayProfil
  • 29.12.2017, 15:24hNürnberg
  • Es wäre vorrangig wichtig und sinnvoll die echten Hintergründe dieser und ähnlicher Festnahme-und Verhaftungs-Aktionen abzuklären.
    Warum geschieht derartiges? Wer initiiert oder befehligt solche Aktionen? Was sind die wirklichen Motive und Zielsetzungen hierbei?
    Welche Personen oder Personenkreise sind da ggfs. im Hintergrund mit beteiligt?
    Eine gute Ursachenanalyse wäre wichtig ohne Spekulationen und Mutmaßungen. Evtl. spielen auch mehrere Faktoren eine Rolle.
    Nur wenn behauptet würde, das alles hat mit dem Islam gar nichts zu tun, dann hielte ich das für ein frommes Märchen.
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#21 Markusbln11Anonym
  • 29.12.2017, 17:27h
  • Was sagt denn die Betreiberin der Dating -App dazu, dass sie Leute durch ihre Plattform ans Messer liefert?

    Egal??!

    Ich würde mir da schon mehr Verantwortung wünschen.

    Oder haben die Leute der Dating-App schon eine Kooperation mit der ägyptischen Regierung zur Datenabschöpfung durch die Staatspolizei.
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#22 GeorgB
  • 29.12.2017, 18:01h
  • Antwort auf #21 von Markusbln11
  • Statt haltloser Unterstellungen hättest du dich einfach mal informieren können. Einmal googeln und man weiß, welche Änderungen z. B. Grindr in der Software vorgenommen hat, damit User in Ländern wie Ägypten geschützter sind. Dazu kommen teils wöchentliche Warnungen der Dating-App-Unternehmen zu Ländern wie Ägypten.
    Aber es ist natürlich viel einfacher, den Unternehmen einfach Nichtstun, oder in deinem Fall sogar Kollaboration zu unterstellen und in einen nichtsnutzigen verschwörungstheoretischen Kommentar zu packen, als auch nur zwei Minuten in Recherche zu investieren.
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#23 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 29.12.2017, 18:58h
  • Das ist wieder mal der Spiegel der Menschen!
    Immer mehr Menschen leben Ihren Hass offen aus.
    Nicht wir, die queers sind die Schlechten, die Schlechten sind die, die Ihren Hass und ihre Aggressivität ausleben und so tun als währen Sie im Recht.
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#24 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 29.12.2017, 19:01h
  • "Verfolgungswelle gegen schwule Männer"

    Dabei werden die Machthaber auch noch bejubelt.
    Die was so was bejubeln wissen gar nicht, das Sie Ihre Schlechter von morgen bejubeln.
    Ach Universum, lass doch ein bißchen Hirn auf diese Menschheit fallen.
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#25 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 29.12.2017, 19:05h
  • Antwort auf #1 von Gerlinde24
  • Damit man den verdammten Monstern in menschlicher Gestalt auch noch Recht gibt?
    Nein, erstens müßen solche Länder politisch und finanziell sanktioniert werden und zweitens, unsere Politiker müßen mehr aktiv werden um diesen Staaten zu zeigen, das so was nicht geduldet wird!
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#26 KrummrückenAnonym
  • 29.12.2017, 19:19h
  • Antwort auf #25 von hugo1970
  • 80% der Kommentare klingen nach Klemmschwestern! Das ist wirklich ekelhaft .... er ist ja selber Schuld....wer sich in die Gefahr bringt, kommt in ihr um.

    Junx wie Euch verdankt die Community nix... eher das Gegenteil.... .... naja mit der Lebenspartnerschaft sind wir ja schon weit genug.

    Es kotzt mich an!
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#27 OrthogonalfrontAnonym
#28 Homonklin44Profil
  • 29.12.2017, 19:38hTauroa Point
  • Schaut so aus, als wäre Ägypten auf Einnahmen aus der Touristikbranche nicht besonders angewiesen.
    wenn die ihre Touristen wie Schwerverbrecher behandeln, kann man in Zukunft anderswo urlauben, und die Pyramiden kann man sich im Archäologie-Atlanten ansehen.

    Man braucht sich nur ein Beispiel dran nehmen, wie sie mit den eigenen Leuten umgehen. Verhaftungen und Repressalien, aufgrund derer Zuneigung zu einander.
    Man wird der Verdacht nicht lös, dass die religiote Seuche auch dort ihren Giftzahn stecken hat.

    Ja Reisehinweise kann man dann so lesen = Wir wollen keine Touristen!
  • Antworten » | Direktlink »
#29 SvenAnonym
  • 29.12.2017, 20:00h
  • Antwort auf #10 von Laurent
  • Genau so sehe ich das auch Laurent gibt es denn keine anderen sozialen Kontaktmöglichkeiten mehr ? was haben wir alle mal ohne Smartphones und Dating Apps gemacht ? Wir haben uns auch ohne diesen unsozialen Mist kennenglernt und Spaß miteinander gehabt !!!Mal abgesehen davon reise ich niemals in ein homophobes Land
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#30 seb1983
  • 29.12.2017, 20:14h
  • Antwort auf #26 von Krummrücken
  • Er kann froh sein dass er nur ausgewiesen wurde und es freut mich für ihn dass er noch so viel Glück hatte. Million schwulen Ägyptern und anderen Männern in muslimischen Ländern droht täglich schlimmeres.
    Neben der üblichen Folter und allerlei anderem Unrecht das alle Menschen dort treffen kann.
    War so, ist so, bleibt so, wird eher schlimmer als besser.

    Und wer vor den eigentlich allseits bekannten Gefahren schwuler Dating Apps in solchen Ländern hinweist ist also eine Klemmschwester soso....
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#31 andreAnonym
  • 29.12.2017, 20:44h
  • Antwort auf #21 von Markusbln11
  • Kommt darauf an, ob so etwas, in vielen muslimischen Ländern überhaupt funktioniert. In Dubai den Flieger gewechselt und 2 Stunden Zeit gehabt. queer.de aufgerufen im WLAN-Netz. Da kommt die Meldung " Surf Safely! This website is not accessible in the UAE"
    Und da dort UAE (Vereinigte Arabische Emirate) vermute ich mal, so was und Ähnliches ist im ganzen Land gesperrt und in vielen dieser Länder. Aber in Ägypten scheint so etwas, unter Strafe, zu funktionieren. In den Emiraten kann man somit, zumindest nichts falsch machen, weil gesperrt. Und zwischen Apps und Webseiten gibts da sicher keinen großen Unterschied.
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#32 hugo1970Ehemaliges Profil
#33 hugo1970Ehemaliges Profil
#34 hugo1970Ehemaliges Profil
#35 AnonymAnonym
  • 29.12.2017, 22:36h
  • Man sollte in solche Länder auch nicht reisen. Eine latent homophobe und "nazilastige" deutsche Diplomatie ist vor dem Hintergrund der im Vordergrund stehenden "Handelsbeziehungen" keine Hilfe und wird im Zweifel Fahrlässigkeit und rechtswidriges Schwulsein vorwerfen. Da dürfen sie ganz sich selbst sein...
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#36 stromboliProfil
  • 30.12.2017, 08:23hberlin
  • Ich will mal nicht hinterfragen ob man jemanden den gebrauch von solchen aps in solchen ländern nun ankreiden soll..
    Unvorsichtig bis politisch unwissend ist es auf jeden fall.

    Und ob man noich nach solchen meldungen und warnungen überhaupt noch aus welchen gründen auch immer in solche länder fahren soll ist mir persönlich auch schleierhaft.
    Ich jedenfalls als altgereister in diesen ländern, fahr nicht mehr dort hin.
    Egal ob mit smartphone oder ohne.

    Ich frage mich allerdings auch, ob uns allen hier bewusst ist, das wir mit dieser new-world gaydate apszenerie uns noch in geschützten lebenszusammenhängen befinden, oder ob wir der einfachheit von kontaktaufnahme unser "privates leben" völlig staat und privaten anbietewrn geöffnet haben.
    Staat wie anbieter weiß, wo kreti&pleti sich aufhält, sich verbandelt, sex sucht&findet.

    Gut, ich bin altersmäßig jenseits von gut und bösem.. nutze also solche dinge nicht .
    Aber gerade wo doch genügend warnungen ausgesprochen werden, man sich über die überwachungskrake fuckbook-twitter und co anfängt gedanken zu machen, ist das instinktlose benutzen solcher portale höchst gefährlich für uns alle..

    www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/einreisekontrollen-was-w
    enn-jemand-am-flughafen-nach-ihrem-smartphone-fragt-a-118532
    8.html
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#37 Paulus 46Anonym
  • 30.12.2017, 11:58h
  • So ist es halt in islamisch geprägten Staaten weltweit. Die Ausnahme bildet Albanien, noch die Türkei und mit Einschränkungen Indonesien und Jordanien. Wer aus geschichtlicherm Interesse nach Ägypten fährt, solle vorsichtig sein. Wer Sone und Strand oder Party sucht, sollte besser nach Spanien, Ibiza Gran Canaria, Tel Aviv oder nach Australien oder Brasilien fliegen.
    Mit meinem Mann hatte ich aber vor Jahren keine Probleme auf der Nil Kreuzfahrt zum Assuanstaudamm, aber wir hatten auch kaum dort das Internet genutzt.
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#38 Homonklin44Profil
  • 30.12.2017, 12:37hTauroa Point
  • Antwort auf #36 von stromboli
  • ""Ich frage mich allerdings auch, ob uns allen hier bewusst ist, das wir mit dieser new-world gaydate apszenerie uns noch in geschützten lebenszusammenhängen befinden, oder ob wir der einfachheit von kontaktaufnahme unser "privates leben" völlig staat und privaten anbietewrn geöffnet haben.""

    Ich bin da altersmäßig und Schrat-relevant ( komischer Kauz, der sowas nicht braucht) auch davon weggeblieben,aber das dürfte der Knackpunkt sein. Diese Geräte und Nutzerprotokolle sind nachzuverfolgen und dass es im Internet bzw. Mobilfunk so etwas wie "Privatraum" gäbe, wird regelmäßig durch Firmen werbestrategisch vorgegaukelt, die Verschlüsselungs-Softwares anbieten. Sowas klingt immer wahnsinnig modern, ist allerdings Geldmacherei.
    "Everything man can do, another man can undo" ist eine Sache, der man sich mit dem ersten Schritt ins Internet vergewissern sollte. Vermutlich ist es im Mobilfunk nicht großartig anders als im Internet. Wer wo mit wem textet und spricht, kann mit dem entsprechenden Knowhow nachgezeichnet werden. "Tracing" genannt.

    In Staaten, wo LGBTIQ* -Menschen kriminalisiert werden, kann ich mir gut vorstellen, dass ihre Web-Nutzungsmuster auf Auffälligkeiten gescannt werden, und mehr als eine random Trefferquote auf ungefälligen Seiten und Anwendungen da die Spürhunde auf den Plan zieht.

    In Cyberreality, Privacy is history.

    Am besten wohl, man nutzt zwei Geräte, eines für alle unbedenklichen Funktionen und das andere auf ein unverfängliches Pseudonym gemeldet,, um es bei Bedarf durch die kaputte Hosentasche und das Hosenbein unauffällig verschwinden lassen zu können.
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#39 stromboliProfil
#40 AFD-WatchAnonym
#41 AdamAnonym
#42 seb1983
  • 01.01.2018, 13:59h
  • Antwort auf #35 von Anonym
  • Agypten weist einen schwulen Deutschen aus und was fällt dazu ein? Deutsche Nazidiplomaten. Willkommen im Internet...

    Wenn Menschen unter dem Vorwurf von Gummiparagraphen ins Gefängnis geworfen werden hilft Diplomatie meist wenig, siehe Beispiel Türkei, wo immer noch Deutsche unter völlig absurden Vorwürfen festgehalten werden!
    Herr Fells hat da nicht nur wenig Vorsicht walten lassen bei der sagen wir mal Erkundung Ägyptens Schönheiten sondern wurde innerhalb von 24h ausgewiesen, wenn man bedenkt was sich Ägypten sonst so an Menschenrechtsverletzungen leistet sind das Peanuts.
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#43 Joe DoeAnonym
  • 01.01.2018, 18:27h
  • Ach kommt. Wäre auf dem Bild eine wirklich heißer Pornostar, wäre die Mehrheit überzeugt, dass er natürlich jederzeit überall auf der Welt ohne Rücksicht auf reaktionäre Religion ficken sollte. Nur weil auf dem Foto ein Normalo ist, muss er halt vorsichtig sein.
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#44 EulenspiegelAnonym
  • 02.01.2018, 15:32h
  • Antwort auf #15 von TomK
  • "Das Opfer ist nicht selber schuld".

    Natürlich nicht - aber fahrlässig.

    Folgende Dinge sind auch hierzulande erlaubt, man ist aber doof sie zu tun.

    - Die Bayern - Hymne singen wenn man in einem Wagen voll sturzbetrunkener BVB-Fans sitzt.
    - Seinen Geldbeutel offensichlich in der Außentasche tragen, wenn man in einem überfüllten Weihnachtsmarkt / Hauptbahnhof / anderen Tascheindieb-Hotspots ist.
    - Auf einer rechten Demo linke Parolen rufen
    - Auf einer linken Demo rechte Parolen rufen
    - Schlecht gefakte Spam-Mails aufmachen und sich beschweren warum sie das Konto leergeräumt haben
    - Mit einer jüdischen Kippa rumlaufen (hat ein arabischer Kollege mal testhalber gemacht, ist was für starke Nerven)
    ......
    - In Ägypten mitten auf der Straße einen fertig gedrehten Joint kaufen (war vor 15 Jahren die beliebte Masche, Touristen abzuziehen).

    Das Verhalten von dem Touristen hier gehört auch hier hin - kan man tun, muß man nicht. Wenn man es bewußt im Rahmen einer politischen Demonstration tut - Respekt, nur sollte man dann auch ein Dokumentationsteam mitnehmen.
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#45 wiking77
  • 11.02.2018, 16:39h
  • was hat ihn denn als Schwuler "ausgezeichnet", dass die Aegypter ihn deswegen ausgewiesen hätten?
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#46 Michael LAnonym
  • 12.02.2018, 04:58h
  • Antwort auf #9 von Marc
  • Grundsätzlich mischt sich die Bundesregierung bzw. das Auswärtige Amt nicht in Dinge ein, die ein Bundesbürger eigenverantwortlich in einem anderen Land veranstaltet hat. Sprich, verstößt man gegen ein, auch noch so unglaubliches, Gesetz eines "Gastlandes" muss man sich da, wie Münchhausen einst, selbst aus dem Dreck ziehen. Habe das vor Jahren selber schmerzlich erfahren müssen.
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