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Feuerwehr braucht sechs Stunden für Cockring-Befreiung

Die Feuerwehr löscht manchmal auch Brände anderer Art, wie jetzt Einsatzkräfte in England erfahren mussten.


Dieses harmlose Stück Metall kann einen schon mal in Panik versetzen… (Bild: 2xxxx2 / wikipedia)

Am Samstag waren in der südostenglischen Großstadt Ipswich mehrere Einsatzwagen der Feuerwehr notwendig, um einen Mann aus einer misslichen Notlage zu befreien: Die Einsatzkräfte wurden kurz nach Mitternacht um 0.35 Uhr in ein städtisches Krankenhaus gerufen, um einen Cockring vom Penis eines Patienten zu entfernen. Das berichtet die Lokalzeitung "Ipswich Star".

Demnach versuchten die Feuerwehrleute zunächst rund vier Stunden lang, den Ring zu entfernen. Als sie nicht erfolgreich waren, riefen sie um 4.15 Uhr einen weiteren Einsatzwagen von einer anderen Dienststelle. Die Kollegen brachten offenbar das richtige Schneidewerkzeug – und konnten "einen großen Ring vom Penisansatz entfernen", wie die Pressestelle der Feuerwehr später mitteilte. Um 6.40 Uhr waren schließlich alle Feuerwehrleute nach getaner Arbeit wieder zurück auf ihrer Wache.

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Londoner Feuerwehr warnte vor Cockringen

Derartige Einsätze kommen häufiger vor, als so mancher denkt. Deshalb veröffentlichte die Londoner Feuerwehr vor gut zwei Jahren das Comedy-Video "Penis Ring Wars" im Stil von "Krieg der Sterne", in dem sie die männliche Bevölkerung vor den Gefahren der Penisringe warnte (queer.de berichtete).

Direktlink | Das mehr oder minder lustige Video der Londoner Feuerwehr

Immer wieder müssen auch Feuerwehrleute in Deutschland ausrücken, um Penisringe zu entfernen. Ein besonders krasser Fall ereignete sich 2016 in München: Damals wurden die Einsatzkräfte zu einem Krankenhaus gerufen, um einem Mann zu helfen, der 13 (!) Penisringe aus Edelstahl und Stahl über sein Gemächt geschoben hatte und nicht mehr entfernen konnte (queer.de berichtete). Ein solcher Einsatz kann übrigens auch finanziell belastend sein: Nach getaner Arbeit stellte die Münchner Feuerwehr dem Betroffenen rund 700 Euro in Rechnung, weil der Mann "grob fahrlässig" gehandelt habe (queer.de berichtete).

Insbesondere Cockring-Neulingen wird wegen der Verletzungsgefahr empfohlen, zunächst zu Modellen aus Gummi oder Leder zu greifen. Besonders Druckknöpfe, die auch bei einem geschwollenen Zustand des Gemächts zu öffnen sind, können Arbeitsstunden der Feuerwehr einsparen (hier weitere Tipps gegen Sexunfälle). (cw)



#1 Homonklin44Profil
  • 03.01.2018, 21:49hTauroa Point
  • Was sich Gollum wohl gedacht hätte?
    Wenn man auf Feuerwehrtypen fliegt, hat man schon mal den unernsten Gedanken daran, das auszuprobieren, um dann die sweeten Jungs in dem geilen Gear einzuladen.

    Aber wenn man Pech hat, kommt dann so eine Ulla Matronulla Elefantenbrechstange an, und für die Einsatzkosten-Übernahme ist das nix, wie man bei dem Münchner "Herr der Ringe" sieht.

    Hoffentlich kommt Gollum nicht noch auf Ideen...
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#2 AlexAnonym
#3 Danny387Profil
  • 04.01.2018, 08:56hMannheim
  • Aber jetzt mal ernsthaft (vllt. bin nur ich so blöd): Wieso ruft man in so einem Fall die Feuerwehr? Da würde ich doch zum Arzt/ins Krankenhaus, im Notfall eben den Notarzt? Aber die Feuerwehr?
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#4 IBimsWirklichAnonym
#5 Crikkie
  • 08.01.2018, 08:51h
  • Antwort auf #3 von Danny387
  • Selbst wenn du damit eher ins Krankenhaus gehen würdest, würde spätestens dort der Arzt die Feuerwehr zu Hilfe rufen. Selbiges beim Notarzt.

    Weder in Krankenhäusern noch in Rettungswagen oder Notarzteinsatzfahrzeugen findet sich geeignetes Werkzeug, um einen eng am Körper anliegenden Stahlring zu durchtrennen.

    Solche Unfälle passieren öfter, als man denkt. Der Klassiker unter den Sexunfällen bleibt natürlich das Verlieren von Handschellenschlüsseln. Da kann man allerdings abwägen: die billigen aus Blech bekommt man notfalls auch ohne viele Vorkenntnisse und Übung mit einer Büroklammer o.ä. auf oder mit einem kräftigen Seiten- oder einem Bolzenschneider. Den Schlüssel für qualitativ hochwertigere mit Standardschloss kann zur Not die Polizei liefern. Und Hochsicherheitshandfesseln mit Spezialschlösser knackt dann auch nur noch die Feuerwehr...
    Warum die Leute sich allerdings nicht einfach einen Ersatzschlüssel zur Seite legen, werde ich wohl nie verstehen... ;D
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