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Zwischenbilanz

Das erste neue Abo kam nach fünf Minuten

Die Resonanz auf unsere Spendenkampagne ist überwältigend, fast 22.000 Euro sind bereits für 2018 zusammen gekommen. Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützer*innen!


Das Sparschwein von queer.de ist nach nicht einmal 48 Stunden wieder deutlich mehr gefüllt (Bild: Pixabay.com © Alexas_Fotos / Pixabay-Lizenz)

Unsere Bitte um freiwillige Unterstützung war am Dienstag gerade einmal fünf Minuten online, da wurden wir bereits per Email über das erste neue Abo informiert. Unsere Spendenkampagne hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Höchste Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

Mehr als 350 Leser*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz folgten bis Donnerstagmittag unserem Aufruf, stockten ihr bestehendes Abo auf, schlossen ein neues Abo ab oder schickten uns einmalige Beträge via Paypal und Überweisung. Für das Jahr 2018 hochgerechnet, beläuft sich die Unterstützung bislang auf fast 22.000 Euro. Wir sind gerührt und überwältigt!

Twitter / svenlehmann | Unterstützung kam auch aus dem Bundestag

Hier eine detaillierte Aufstellung:

Neue Abos: 170
Neue Gesamteinnahmen 2018: 12.370,46 €
Niedrigstes Abo: 5 Euro im Jahr
Höchstes Abo: 30 Euro im Monat

Abo-Aufstockungen: 14
Zusätzliche Gesamteinnahmen 2018: 1.014,50 €

Überweisungen: 46
Summe: 4.490 €
Niedrigste Überweisung: 8 €
Höchste Überweisung: 1.500 €

Paypal-Spenden: 127
Summe: 4.112,05 € (abzgl. Gebühren)
Niedrigste Spende: 2,50 €
Höchste Spende: 200 €

queer.de droht die Zahlungsunfähigkeit. Die Vorstellung dieses wichtige Medium zu verlieren, hat uns alarmiert.Wir…

Posted by Vielbunt on Mittwoch, 3. Januar 2018
Facebook / Vielbunt | Der erste Verein unter den Abonnenten – danke!

Twitter / queerspiegel | Kollegiale Unterstützung auch vom Queerspiegel

Die überwältigende Resonanz auf unseren Hilferuf, der uns nicht leicht gefallen ist, verschafft uns die notwendige Luft für die kommenden Monate. Sie ist darüber hinaus eine enorme Motivation für unser Team und Ansporn, nach diesem großen Vertrauensvorschuss jetzt erst recht unser Bestes zu geben.

Wir hoffen natürlich, dass auch nach dieser sehr erfreulichen Zwischenbilanz weitere Abos und Einzelzahlungen eintreffen werden. Eine drohende Zahlungsunfähigkeit ist abgewendet, doch die Qualität von queer.de steigt nicht zuletzt mit den Einnahmen aus dem freiwilligen Bezahlen. Neue Spenden ermöglichen aufwändigere Recherchen und mehr Texte freier Autor*innen.

Vielen herzlichen Dank allen alten und neuen Unterstützer*innen! (mize)

Übersicht: So kannst du queer.de unterstützen
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#1 BEARAnonym
  • 04.01.2018, 13:50h
  • Das freut mich außerordentlich!

    Auch freut mich, dass Ihr mal etwas aktiveres und offeneres Feedback gebt. Als Euer neues Layout online kam, gab es ja z.B. zahlreiche, auch konstruktive, Kritik, aber man hatte den Eindruck, dass das alles komplett verpuffte, weil von Euch kaum Rückmeldungen dazu kamen.

    Sicher sind viele dazu bereit, noch mehr zu geben, wenn sie das Gefühl haben, dass sie echt und ernsthaft mit Euch kommunizieren können.

    Auch wenn man z.B. mal per E-Mail einen Vorschlag für einen neuen Artikel einreicht (was ich schon öfter gemacht habe) - darauf habe ich meistens keine Antwort bekommen. Das Mannschaft Magazin ist da anders - da bekommt man innerhalb von Minuten eine kurze, freundliche Rückmeldung.

    Also: dankeschön und weiter so - und bitte mit noch etwas mehr gegenseitiger Kommunikation, Offenheit und Respekt!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 BuntUndSchoenesEhemaliges Profil
#3 QueerblickAnonym
  • 04.01.2018, 14:22h
  • Unterstützung aus Deutschland, Schweiz, Österreich....Als Ergänzung: auch Südtirol im Staat Italien. Auch von hier kommt die Solidarität, damit queer.de weiter bestehen kann.
  • Antworten » | Direktlink »
  • Anm. d. Red.: Vielen herzlichen Dank. Gerade kam auch noch ein Abo aus Belgien rein!
#4 TimonAnonym
  • 04.01.2018, 15:07h
  • Mal eine Frage:

    Werdet Ihr auch noch die ausstehenden Zahlungen der VG Wort einfordern? Das steht Euch ja zu.

    Und wie ist das mit der Salzgeber, die den Bruno Gmünder Verlag übernommen hat. Müssen die Euch jetzt noch die ausstehenden Zahlungen leisten?
  • Antworten » | Direktlink »
  • Anm. d. Red.: VG Wort - ja klar. Unsere Forderung an die Bruno Gmünder GmbH wurde vom Insolvenzverwalter anerkannt, aber wir fürchten, dass da nichts mehr zu holen ist. Von Salzgeber bekommen wir Verkaufsprovisionen ab 1.11.2017.
#5 ursus
  • 04.01.2018, 16:13h
  • es freut mich sehr, das zu lesen. es freut mich für euch von der redaktion, und es freut mich auch, dass es offfenbar ein bewusstsein dafür gibt, dass unsere politischen kämpfe auf einen unabhängigen journalismus jenseits der nichtqueeren medien angewiesen sind.

    noch einmal danke an queer.de und auch danke an alle, die jetzt zum weiterbestehen beitragen!

    ich möchte die gelegenheit nutzen, um zwei wünsche an queer.de zu äußern:

    - bitte mehr meinungsbeiträge! ich erinnere mich an sehr gute kommentare von micha und norbert und auch an einige lesenswerte artikel von gastautor_innen. ich glaube, einige davon hatten tatsächlich einfluss auf die politischen debatten. und sie haben euer gutes magazin noch einmal deutlich aufgewertet und den spaß am mitdiskutieren erhöht. ich würde mich sehr freuen, davon künftig noch mehr lesen zu können.

    - bitte endlich den kommentarbereich von beleidigungen freihalten. ich weiß, dass eine gute moderation viel arbeit macht, aber vielleicht findet ihr ja im neuen jahr mal die gelegenheit, das zu besprechen und neu anzugehen. es täte nicht nur der freude am diskutieren gut, sondern auch dem image der ganzen seite.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 BEARAnonym
  • 04.01.2018, 16:51h
  • Antwort auf #5 von ursus
  • "- bitte endlich den kommentarbereich von beleidigungen freihalten. ich weiß, dass eine gute moderation viel arbeit macht, aber vielleicht findet ihr ja im neuen jahr mal die gelegenheit, das zu besprechen und neu anzugehen. es täte nicht nur der freude am diskutieren gut, sondern auch dem image der ganzen seite."

    Dem möchte ich mich vollständig anschließen.
    Die Privatkriege, die teilweise in den Kommentaren geführt werden, empfinde ich als absolut unerträglich.

    Es wäre vielen, die hier ernsthaft und produktiv miteinander diskutieren wollen, sehr geholfen, wenn die Netiquette, die Ihr ja bereits habt, erstens beachtet und zweitens auch konsequent umgesetzt würde:

    "Nicht geduldet in diesem Forum werden Verstöße gegen Recht und gute Sitten (Beleidigung, Verleumdung, Hetze, Aufrufe zu Straftaten sowie jugendgefährdende Inhalte), unfreundliche und respektlose Kommentare, Provokationen sowie Wortmeldungen ohne Sachbezug."

    So sehr wir Euere Berichterstattung brauchen, so wenig brauchen wir Privatkriege, die vor Beleidigungen etc. nur so strotzen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 stromboliProfil
  • 04.01.2018, 18:05hberlin
  • Antwort auf #6 von BEAR
  • BEAR und Ursus, ich würd ja euch beiden folgen wollen aber...

    Schaun wir doch mal auf die entstehungsmodalitäten der zickenkriege hier:
    Ein thema vorgegeben durch die redaktion, dann die ersten beiträge bis hin, wo in einem beitrag entweder die themenlinie verlassen oder "erweitert" wird.
    Das oft da, wo allgemeinpolitisches an die grenzen neuerdings sich rechtspopulistischen inhaltes anschließt , und so von gegenmeinung ( auch das ist ein grundsätzliches anrecht im öffentlichen diskurs..) auf seine inhalte hin abgeklopft oder eben mit hinweisen auf geschichtliches oder ethisches grundverständnis angeprangert wird.

    Da erhitzen sich schnell die gemüter, auch wird schnell ein wort wie ein stein in die runde geschleudert, auf den man sicher hätte verzichten können.
    Nun gibt es da die möglichkeit des einlenkens oder relativierens oder etwas in eine weniger ernste eben satirische ebene hin zu ziehen.
    Oder es dauert ein "beweis versus gegenbeweis" gemetzel solange an, bis beide erschöpft abschalten.

    Was das "persönlich werden" anbelangt, schau ich da in meinen kommentaren auf eine inhaltliche stringenz...
    Wo mir klar wird, dass es keinen austausch von meinung, sondern beharren auf ideologischem hinausläuft, stelle ich dies der betreffenden person auch ins poesiealbum.
    Umgekehrt muss ich mit der zuordnung als linksradikaler leben.. und stolz drauf sein :-)) .
    Und da , wo ich das gefühl bekomme, es mit einem fall von forentroll oder wiederholungstäter zu tun zu haben, mache ich durch benennung dies auch für andere mitleser klar.
    Es ist ein selbstreinigende handeln so die redaktion drauf verzichtet, da mal genauer hinzu blicken.

    Nun ist es richtig: je mehr seitens redaktion an beiträgen reinkommen, desto eher lässt sich so auch ein forum inhaltlich aus diesen verengungen herausführen.

    Die frage des "ernsthaft und produktiv miteinander diskutieren wollen", lässt sich aber nicht an "nettiquette ( sprich nettigkeiten austauschen) klären , sondern nur an regen zuspruch/gegenposition und eigenem mitschreibens seitens der sich unterfordert oder überrannt fühlenden, erreichen!

    "Provokationen sowie Wortmeldungen ohne Sachbezug."
    Nun provokationen schaukeln sich hoch..
    Aber wo fängt provokation an, wo ist es notwendige zuspitzung um ein thema herauszuheben.
    Provokation gegen personen, NEIN.. provokationen gegen inhalte, JA!

    Na ja , die "Wortmeldungen ohne Sachbezug.".. da fällt mir momentan nur einer als wiederholungstäter ein!

    Aber ist der "sachbezug" nur auf das von der redaktion eingestellte thema bezogen, oder ergibt sich auch sachbezogenheit im antworten auf den beitrag eines users, der zwar am thema vorbeidiskutiert, aber sehr wohl da ein konfliktthema anschneidet...
    Oder man bein einstellen plötzlich das gefühl hat, da fehlt noch was, dass den redaktionellen beitrag ergänzt

    Zum schluss die sich ausgeschlossen fühlenden:
    Sich auf das argument des überhört fühlenden zurück zu ziehen, hat folgen die wir im politischen alltag nun leider zu genüge ( 13% im parlament!) erfahren müssen.
    Mitreden wollen heißt aber auch gegenrede aushalten zu können!
    Sich nicht inhaltlich ständig ins mittige zurück verziehen, was als gesellschaftliches kriterium sehr wohl auch als ein zeichen von sinkender streitkultur zu verstehen ist.
    "Mitte ist ein von herrschenden eingebrachtes konstrukt, um die diskutanten in einen dauerzustand des "es gibt keine alternativen" einzubinden.
    Es bindet, erlahmt und verhindert.
    Aber man hat in den 50 zigern, so sehr die "bleiern" und naziverseucht waren, sehr wohl im land und im parlament gestritten.
    Etwas, das uns völlig ausgetrieben wurde mit der erfindung der politischen mitte.
    Das spiegelt sich auch in der wohlfühlsehnsucht hier im forum wieder.
    Man will zunehmend miteinander plaudern, schöne dinge austauschen und gemeinsamkeiten entdecken um sich zu vergewissern, dass das was uns als handlungsgerüst überlassen wird , auch unsere ängste und albträume hintenan stellt.
    Wehrhaftigkeit ist wieder eine untugend geworden, der obrigkeitsmensch, der Diederich Heßling aus heinrich manns "der untertan" hat seinen platz unter uns eingenommen.

    Das mit auch ein grund dafür, warum wir so indifferent mit unseren eigenen unzulänglichkeiten umzugehen wissen.

    von euch beiden erwarte ich mir mehr courage!
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#8 exSanottheAnonym
  • 04.01.2018, 18:21h
  • Antwort auf #7 von stromboli
  • Mehr Courage?

    Ich wurde hier vor allem von einer Person bösartigst und gnadenlos herausgemobbt, bis ich einen Nervenzusammenbruch hatte. Wofür mich die Person dann auch noch als "schwach" verspottet hat.

    Ich pfeif' drauf, dass anderen Leuten, die hier gerne themenbezogen diskutieren wollen, "empfohlen" wird, doch einfach mehr Courage zu zeigen. Das hat ja fast schon was von Täter-Opfer-Umkehr.

    Pfui. Ganz und gar nicht damit einverstanden.
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#9 ursus
  • 04.01.2018, 18:28h
  • Antwort auf #7 von stromboli
  • natürlich gibt es immer graubereiche zwischen übergriff und zuspitzung. diese graubereiche machen eine gute moderation anstrengend und auch zeitaufwändig. dazu braucht man zuvor ein kluges und klares konzept, das man nicht einfach aus dem ärmel schütteln kann.

    ich hoffe, dass die redaktion dazu nun einmal die zeit finden und das auch umsetzen wird.

    aber es gibt eben auch ganz eindeutige fälle von persönlichen beleidigungen, bei denen man eigentlich nicht lange überlegen muss, ob sie noch der inhaltlichen diskussion dienen oder diese einfach nur verunmöglichen. die werden hier leider viel zu oft freigeschaltet, und sie stören das diskussionsklima so erheblich, dass es die qualität des forums beeinträchtigt.
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#10 ursus