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Aufmerksamkeit gegen Geld

Ein Escort ist viel mehr als ein Sexarbeiter

Professionelle Begleiter leisten Singles oder Alleinreisenden Gesellschaft und bieten ihnen Unterhaltung wie Abwechslung.


Auch für schwule Männer sind professionelle Begleiter eine gute Möglichkeit, um auf einer Geschäftsreise nicht allein zu sein. Dabei geht es nicht nur um das Eine… (Bild: Cole Hutson / CC0-Lizenz / unsplash.com)
  • 5. Januar 2018, 06:30h, noch kein Kommentar

Für viele Menschen bedeutet die Nutzung eines Escortangebots immer noch, dass sich ein Mann eine Frau mietet und sie mit aufs Hotelzimmer nimmt. Die Vorstellung von Escortangeboten gleicht für viele der der Prostitution. Das ist jedoch grundlegend falsch.

Der große Unterschied ist, dass ein Escortservice eine Begleitung bietet, die beispielsweise mit zu geschäftlichen Essen oder auch zur Unterhaltung mit ins Theater genommen werden kann. Und Escortangebote beschränken sich bei Weitem nicht auf Frauen, sondern auch Männer bieten ihre Dienste an – und die Dienste können, müssen jedoch keinen Sex beinhalten.

Für homosexuelle Geschäftsreisende, die die Tage nicht allein verbringen möchten, bieten sich hier natürlich wunderbare Möglichkeiten. Sei es, um den Geschäftspartnern eine Dame vorzustellen, oder auch, um die Abendstunden in einer anderen Stadt mit einem attraktiven Mann an der Seite zu verbringen. Dieser Artikel zeigt auf, was alles möglich ist und auf was es bei einem Escortservice ankommt.

Gemeinsame Aktivitäten

Escortdienste haben eine Gemeinsamkeit: Sie unterhalten den Kunden. Hierzu kann Sex gehören, muss jedoch nicht. Tatsächlich schließen einige Escortdamen und -herren sexuelle Tätigkeiten vollständig aus und dienen ausschließlich der Begleitung. Und die kann vielseitig sein:

Rundführungen: Wer geschäftlich in eine Stadt reist und sich diese genauer ansehen möchte, kann einen Escort genau zu diesem Zweck mieten. Die Begleitung führt den Reisenden nun durch die Stadt oder nimmt gemeinsam mit ihm an Führungen oder Touren teil. Auf Wunsch des Kunden ist es auch möglich, dass der Escort die Planung übernimmt.

Anlässe: Wünscht der Kunde eine Begleitung zu einem geschäftlichen Anlass, ist dies auch mit einem Escort möglich. Das ist sogar einer der Hauptaspekte des Angebots. Handelt es sich um einen geschäftlichen Anlass, bei dem zu erwarten ist, dass bestimmte Themen aufkommen, ist es sinnvoll, den Escort im Vorfeld darüber in Kenntnis zu setzen, damit er sich informieren kann.

Abendgestaltung: Ob zum Essen in einem Restaurant, für einen Theaterbesuch oder zum gemeinsamen Erleben des Nachtlebens – Escortangebote sind hierfür ideal. Da sie sich in der Stadt hervorragend auskennen, zeigen sie Kunden auch gute Restaurants oder Unterhaltungsmöglichkeiten.

Gerade bei einem längeren Aufenthalt empfiehlt sich die Wahl eines Escorts. Geschäftsreisende können sich gemeinsam mit ihm die Stadt ansehen und erhalten schon mal einen Überblick über die einzelnen Angebote.


Escortservices müssen nicht zwingend etwas mit Erotik zu tun haben – auch der gemeinsame Besuch von Veranstaltungen ist nicht unwichtig (Bild: skeeze / CC0-Lizenz / pixabay.com)

Natürlich ist es auch möglich, im Anschluss an die gemeinsame Unternehmung noch auf ein Hotelzimmer zu gehen und Sex zu haben. Allerdings muss das im Vorfeld abgesprochen sein, da, wie bereits erwähnt, nicht jeder Escort sexuelle Dienstleistungen bieten.

Professionalität ist sehr wichtig

Für Homosexuelle, die auf einer Geschäftsreise sind, ist es in Einzelfällen immer noch wichtig, dass niemand von ihren geschlechtlichen Interessen erfährt. Doch auch heterosexuelle Geschäftsleute möchten nicht unbedingt, dass jemand erfährt, dass es sich bei der Begleitung um einen Escort handelt. Im professionellen Umfeld ist dies aber keine Sorge. Escortagenturen, aber auch freie Escortdienste wissen, dass Diskretion oberstes Gebot ist:

Geheimhaltung: Die Namen der Kunden werden keinesfalls herausgegeben. Zudem wird nicht darüber gesprochen, was während der Dienstleistung überhaupt geschehen ist. Auch den Damen und Herren ist es wichtig, dass ihre Dienstleistung diskret behandelt wird, da sie sie oft als Nebenjob ausüben.

Umfang: Eine gute Escortagentur erfragt im Vorfeld genau die Vorstellungen des Kunden. Das ist aus mehreren Gründen wichtig. Zum einen werden so direkt Escortdamen ausgeschlossen, die keine sexuellen Dienstleistungen bieten, zum anderen wird so sichergestellt, dass die Dame – oder der Herr – zu den Vorstellungen des Kunden passt. Wer sexuelle Wünsche hegt und bestimmte Neigungen hat, sollte sie im Vorfeld ansprechen.

Bildung: Escorts sind in der Regel sehr gut gebildet und kennen sich auf verschiedenen Gebieten aus. Das ist mit eine der Voraussetzungen, um in diesem Job zu arbeiten. Da die Kunden zumeist ebenfalls gebildet sind, müssen die Escortdamen und Escortherren mühelos in Gespräche einsteigen und an ihnen teilnehmen können. Je nach Art der Dienstleistungsgestaltung bewegen sich die Damen und Herren zudem in einem Umfeld, in dem ein hoher Bildungsgrad notwendig ist.

Auswahl: Bei einer Escortagentur wählt der Kunde anhand von Setcards die gewünschte Begleitung aus. So kann er genau bestimmen, wen er an seiner Seite wissen möchte.

Zahlung: Escortdienste werden in der Regel im Vorfeld bezahlt und der Preis bei der Buchung besprochen. Es sind Festpreise, die nicht verhandelt werden können. Zumeist sind es Stundenpreise, die unabhängig vom Inhalt des Dienstes sind. Kunden müssen jedoch zusätzlich die Rechnungen in Restaurants, Getränke oder auch den Eintritt ins Theater bezahlen.

Sicherheit: Escortdienste werden ausschließlich geschützt geleistet, das heißt, dass ungeschützter Geschlechtsverkehr nicht möglich ist. Wer sich unbedingt ohne Kondom vergnügen möchte, wird von seriösen Escortangeboten an Bordelle verwiesen.

Selbstverständlich kann ein Geschäftsmann auch einen Escort nutzen, wenn er während der Reise Sex in angenehmer Atmosphäre haben möchte. Dank der Diskretion ist das gerade für Homosexuelle eine gute Möglichkeit. Das Treffen findet nun in einem Hotel statt und der Kunde kann sich sicher sein, dass er für die Dauer der Dienstleistung ganz alleine im Mittelpunkt steht. Sollte aus diesem Grund ein Escort gesucht werden, muss natürlich bei der Buchung gesagt werden, dass es klar um Sex geht.

Fazit: eine praktische Lösung

Auch für Homosexuelle ist der Escortservice eine gute Möglichkeit, um sich auf einer Geschäftsreise zu vergnügen. Ob die Begleitung für geschäftliche Anlässe genutzt wird oder dazu dient, sich die Stadt gemeinsam anzusehen, bleibt jedem selbst überlassen. Auch muss Sex nicht im Angebot enthalten sein – wenn es der Kunde nicht wünscht.

Homosexuelle können in den meisten Escortagenturen auch Männer als Begleitung wählen, beispielsweise für einen gemeinsamen Abend im Nachtleben der Stadt. Gute Escortdienste bieten höchste Diskretion und schützen somit einen schwulen Geschäftsmann im beruflichen Umfeld. Da die Leistungen vorab besprochen und vereinbart werden, gibt es zudem keinerlei böse Überraschungen. (ak)