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Das ist der Analverkehr-Song vom Deutschen Theater Berlin
Im neuen Theaterstück "Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht" erzählt Rosa von Praunheim aus seinem bewegten schwulen Leben – präsentiert werden auch mehrere frech-frivole Songs.

Musiker Heiner Bomhard und Schauspieler Božidar Kocevski haben sich für das Pressefoto des Deutschen Theaters Berlin schon mal aufgebrezelt (Bild: Arno Declair)
- 7. Januar 2018, 13:02h 2 Min.
Anlässlich seines 75. Geburtstages versucht Filmemacher Rosa von Praunheim, das Unmögliche möglich zu machen: sein Leben in einen Theaterabend zu stecken. Sein selbst geschriebenes Stück "Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht" hat am 21. Januar am renommierten Deutschen Theater in Berlin Premiere.
Ensemblemitglied Božidar Kocevski macht sich zusammen mit dem Musiker Heiner Bomhard auf die Reise durch eine bewegte schwule Biografie, die von Sexualität genauso geprägt ist wie von der ständigen Angst, am Abgrund zu stehen. Angefangen bei Rosas Kindheit und ersten Abenteuern in New York und Los Angeles, gibt es Wiederbegegnungen der ganz eigenen Art mit Lotti Huber und Tante Luzi ebenso wie mit seiner Mutter.
"Ein Dildo wühlt in deinem weichen Eingeweide"
Darüber hinaus hat Rosa von Praumheim für das Stück mehrere frech-frivole Songs geschrieben mit Titeln wie "Kleiner Penis", "Analverkehr" oder "Sex After Death". Bei ihnen geht es nicht nur um vordergründige Provokation, sondern immer auch um die bevorstehende Endlichkeit nach 75 lebhaften Probejahren sowie um den Versuch, Träume in die Realität zu verpflanzen. Im Analverkehr-Song heißt es etwa: "Ein Dildo wühlt in deinem weichen Eingeweide und lässt dich träumen. Die Prostata erwacht und singt und tanzt."
Hier das komplette Lied zum Anhören:
Die Uraufführung von "Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht" am 21. Januar ist bereits ausverkauft, für die öffentliche Probe am 17. Januar gibt es jedoch noch Karten. Telefonische Bestellungen sind unter (030) 28 441-225 möglich. Weitere Aufführungstermine wurden vom Deutschen Theater für den 26. Januar sowie für den 15. Februar angekündigt. (cw/pm)
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» Homepage des Deutschen Theaters Berlin
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