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Kommentare zu:
Erster katholischer Bischof für Segnung homosexueller Paare


#1 sanscapote
  • 10.01.2018, 07:05h
  • Wozu dieser Seitenwechsel?
    Jedoch, Segnung ist keine Anerkennung homosexueller Paare.
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#2 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 10.01.2018, 07:16h
  • Diese "Debatte" würde auf folgendes Statement hinauslaufen: Eine Wischiwaschierklärung, dass man Homosexuelle nicht diskriminieren soll, und das "Angebot" einer "Segnung", die jedoch in keinster Weise der heterosexueller Paare gleich kommt.
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#3 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#4 goddamn liberalAnonym
  • 10.01.2018, 07:32h
  • Antwort auf #2 von Gerlinde24
  • ja, ja:

    ABER: Wir reden hier hier von der katholischen Kirche!

    Da ist das eine Revolution, die Herrn Bode unter Ratzinger den Kopf gekostet hätte.

    In seinem (und Wojtylas) Volkswartbund-Sprech der 40er Jahre ginge es hier um die Segnung der 'Legalisierung des Bösen'.

    Kuby u. Co. werden schäumen und rotieren!
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#5 Markusbln11Anonym
  • 10.01.2018, 08:19h
  • Antwort auf #4 von goddamn liberal
  • Du hast recht, das kann für die katholische Kirche, eine Revolution anstossen. Die Segnung von Schwulen und Lesben hat in der katholischen Kirche im übrigen viele Anhänger.

    Vor der Angst, des Amtes enthoben zu werden, haben bisher alle segnungswilligen Bischöfe mit ihrer Meinung hinterm Berg gehalten.

    Das homophobe Netzwerk um das niederbayerische, CSU-rechtsaussen Gewächs, Joseph Aloisius Ratzinger, ist der Hauptgrund.

    Wünschen wir uns eine in Zukunft freie Diskussion in der Deutschen Bischofskonferenz mit einer Segnungszeremonie als Ergebnis und - als Schmankerl - den Besuch des Berliner Bischofs zum CSD-Gottesdienst 2018.
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#6 Sven100Anonym
  • 10.01.2018, 08:58h
  • Bischof Bode war immer schon liberal und weltoffen, auch gegenüber Schwulen und Lesben, weswegen er von Steinzeitkatholiken immer mal wieder angegriffen wurde.
    Seine jetzige Forderung sollte man uneingeschränkt unterstützen und nicht sofort Maximalforderung stellen. Schritt für Schritt!
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#7 TheDadProfil
  • 10.01.2018, 09:17hHannover
  • Antwort auf #4 von goddamn liberal
  • ""Da ist das eine Revolution, die Herrn Bode unter Ratzinger den Kopf gekostet hätte.""..

    Man beachte hier..
    Der "Bischof" fordert hier NUR eine Debatte..

    Im Vertrauen auf bereits festgelegte Ergebnisse wird dann eine Debatte geführt werden, und das wahrscheinlich nicht einmal mehr in diesem Jahr, deren Entscheidung gegen eine Gleich-Behandlung von LGBTTIQ*-Paaren dann in einer aufwendig verschwurbelten Ablehnung ausdrücken wird..

    So kann man dann aber wenigstens den Eindruck erwecken, man habe sich ja "ausführlich" damit befasst bevor man sich "schweren Herzens" dagegen entscheiden mußte, weil sich in der Bibel nichts fände mit dem man die gleiche Behandlung unterschiedlicher Paare hätte begründen können..

    Aber ein Gutes hat die Sache dann doch noch, wenigstens für diesen Herrn Bode, denn dafür wird ihn Herr Bergoglio noch in diesem Jahr zum "Kardinal" krönen..
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#8 goddamn liberalAnonym
  • 10.01.2018, 09:26h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • "Aber ein Gutes hat die Sache dann doch noch, wenigstens für diesen Herrn Bode, denn dafür wird ihn Herr Bergoglio noch in diesem Jahr zum "Kardinal" krönen.."

    Ich bin kein 'Vatikanologe', kann das also nicht beurteilen.

    Ich möchte auch nicht in einer kath. Kirche gesegnet werden.

    Entscheidend sind für mich die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen.

    Das könnte eine Entwicklung anstoßen, die jedem zeigt, wo Kuby, Beverfoerde u. Co. mit ihrer fanatischen Homophobie wirklich stehen:

    Nicht im konservativen Lager, sondern rechts von der Verfassungsordnung.

    Und das ist gerade hier und heute nicht unwichtig.
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#9 Patroklos
#10 KetzerAnonym
  • 10.01.2018, 09:57h
  • Aha. Es gibt also "zum Glück" Priester, die in aller Heimlichkeit eine Formel murmeln, mit der sie auch Autos besprechen.

    Na wenn das schon Euer Glück ist, liebe Katholen, ist Euere bigotte Welt doch bestens in Ordnung.
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#11 TheDadProfil
  • 10.01.2018, 09:59hHannover
  • Antwort auf #8 von goddamn liberal
  • ""Das könnte eine Entwicklung anstoßen, die jedem zeigt, wo Kuby, Beverfoerde u. Co. mit ihrer fanatischen Homophobie wirklich stehen:""..

    Kann man missdeuten wo diese Leute stehen, so daß es einer Debatte ausgerechnet angestoßen durch diesen Bischof bedürfte um "endlich klar zu sehen" ?

    Mal abgesehen von "Patroklos" oder "Paulus-Tinnitus 33-88"..

    Ich bezweifle das..
    Und ich befürchte daß die Äußerung des Herrn Bode nichts weiter ist als der Prolog für ein grandioses Schauspiel daß uns 2018 geboten wird..
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#12 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 10.01.2018, 10:10h
  • Offen für Segnung: nein, das ist ein fauler Kompromiss. Wir dürfen heiraten, also bitte dann Trauung, wer sich kirchlich trauen möchte.
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#13 stromboliProfil
  • 10.01.2018, 10:37hberlin
  • Antwort auf #12 von BuntesUSchoenes
  • sollen das gefälligst die unter sich ausmachen , die diesen glaubensbündnissen nahe stehen oder nicht entziehen können.

    Kirchliche trauung geht NUR die kirche was an.
    Das gesellschaftliche muss sich auf das zivilrecht konzentrieren, dass da keine unterscheidungen sehen darf.
    Deshalb muss auch der kirchliche trauungsakt aus dem rechtlich bindenden verständnis aller säkular-nichtkonfessionellen gestrichen werden.

    Was die sekten schließlich im inneren ihrer versammlungshäuser anbelangt, ist das deren bier!
    Das ist der teil der religionsfreiheit, die ihnen zusteht.
    Hier in einem queeren forum darüber diskutieren wollens oder gar müssens, ist aufdringlich.

    Sollen die betroffen sich doch endlich ein eigenes forum schaffen, in dem sie ihren glaubenssermon untereinander klären.

    Was aber die gesamtgesellschaftliche diskussion zu glauben&regeln anbelangt , ist eine weit über das gleichgeschlechtliche selbstbefinden hinausgehende tiefgreifende kritik an staat und kirchen von dringenster notwenigkeit vorhanden.

    Die wird aber mit den hier eingeflochtenen "kritischen beiträgen " ins bedeutungslose nimmerland verschickt.

    Wir lassen uns von denen in "gut&böse homos teilen, und springen auch noch selbstgefällig über dieses moralisch-perfide stöckchen.
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#14 Paulust46Anonym
  • 10.01.2018, 11:48h
  • Antwort auf #13 von stromboli
  • Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, und im Vergleich zu den meisten anderen Forenschreibern, die nicht in einer Kirche Mitglied sind, wie sie durch verschiedene Beiträge im Laufe der Jahre hier offenbart haben, bin ich evangelischer Christ in einer Landeskirche der EKD, in der öffentliche Segnungsgottesdienste erlaubt sind und wo in der benachbarten Landeskirche reguläre kirchliche Trauungen erlaubt wurden. Ich war bereits zweimal im Laufe der Jahr zu Gast bei einem evangelischen Segnungsgottesdienst befreundeter schwuler Paare und diesen Sommer bin ich erstmals bei einer regulären Trauung eines befreundeten schwulen Paares eingeladen und freue mich darauf.

    Ich begrüße es, wenn Bischof Bode diese Forderung nunmehr als erster katholischer Bischof erhebt und würde mich freuen, wenn weitere Bischöfe wie im Bistum Trier mit Ackermann oder im Bistum Erfurt mit Ulrich Neymeyr ihm zustimmen. Verschiedene katholische Laienorganisationen wie Caritas, Bund deutscher katholischer Frauen, Wir sind Kirche, Freckenhorster Kreis, Zentralkomitee der deutschen Katholiken oder auch die Reformbewegung "Kirche 2011- Notwendige Reformen" haben alle ebenso die Forderung nach Segnungsgottesdiensten erhoben.
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#15 maaaartinAnonym
  • 10.01.2018, 11:51h
  • ...is ja süß wie manche sich an jeden kleinen strohhalm klammern,... klar, wenn irgendso ein provinzeumel was sagt, wird das groß was ändern... deutschland ist für den vatikan vielleicht als finanzquelle interessant, aber ansonsten seit 500 jahren verloren. wieso sollte mann in rom etwas darum geben? das ist doch keine demokratie, das ist ein gottesstaat und meinungen von menschen und anderen schäfchen sind irrelevant.

    die katholischen fundis wird er damit höchstens gegen sich aufbringen. und franziskus ist in ein paar jahren tot, dann wird wieder tacheless geredet im vatikan. franziskus ändert im endeffekt ja auch nichts, er packt das halt in hübschere worte. propaganda ist eine erfindung der katholischen gegenreformation. aber klar "das ist ein zeichen, ein erster schritt"... träumt weiter.
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#16 JogoleinProfil
  • 10.01.2018, 13:43hAalen
  • Antwort auf #13 von stromboli
  • Was bildest du dir eigentlich ein? Was gibt dir das Recht über andere zu urteilen, die trotz ihres LGBT*-seins immer noch Teil einer Glaubensgemeinschaft sind? Was gibt dir das Recht zu fordern, dass diese sich gefälligst vom Acker machen sollen und ihre Probleme irgendwo anders diskutieren sollen?

    Dein Hass gegenüber diesen Menschen spricht Bände und unterscheidet sich in keinster Weise von dem gewisser religiöser Vertreter. Perfide sind Menschen wie du (und so manch anderer hier), die für sich erwarten von aller Welt ohne wenn und aber akzeptiert zu werden, aber selbst kein bisschen Toleranz geschweige denn Akzeptanz anderen gegenüber zeigen. Wer sich so verhält, braucht sich nicht im geringsten wundern, dass er selbst auch nur Hass und Missgunst zu spüren kriegt.

    Ich finde ein derartiges Benehmen einfach nur widerlich, beschämend und einfältig sonders gleichen.
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#17 Katholiban-WatchAnonym
  • 10.01.2018, 13:43h
  • Auf koth.net scheinen sich die Kommentare zu überschlagen. Nett zu sehen, wie "menschlich" und "nächstenliebend" sich manche Katholiban äußern und ticken. Muss wohl das "christliche Menschenbild" sein. Irgendwie habe ich da Lust, mal wieder die Omen-Reihe und Carrie zu sehen. :-P
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#18 ursus
  • 10.01.2018, 14:45h
  • Antwort auf #13 von stromboli
  • "Was die sekten schließlich im inneren ihrer versammlungshäuser anbelangt, ist das deren bier!"

    ich sehe das anders. queerfeindlichkeit geht mich immer etwas an, egal ob sie in einem land herrscht, in dem ich nicht lebe, in einer partei, die ich nicht wähle oder in einer religion, deren mitglied ich nicht bin.

    natürlich können erwachsene menschen irgendwann entscheiden, ob sie mitglied einer queerfeindlichen religion bleiben wollen, aber da müssen sie erst mal hinkommen und sich ihre emanzipation erarbeiten. solange so erschütternd viele es wegen teils massiver, teils subtiler diskriminierung nicht mal ins erwachsenenalter schaffen, sind wir alle gefordert, uns einzumischen. dringend.
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#19 SelbstverständlichAnonym
  • 10.01.2018, 15:15h
  • Segnen kann man in der Kirche alles, auch Blumen, Tiere usw.
    Trauen, gemäss Lehre bzw. Kathechismus, nur, was neues Leben schenken kann.
    Insofern ist das, was der Bischof hier sagt, eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
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#20 Homonklin44Profil
  • 10.01.2018, 15:54hTauroa Point
  • Anscheinend steigt es denen jetzt langsam zu Geiste auf, wie viele potenzielle Geldzahler sie durch ihre bisherige Strategie, also Ausgrenzen, wie und wo es nur geht, verloren haben.

    anders als ein Versuch, sich das Verzeihen der ewig geduldigen Eingemeindeten zu erheucheln, kann man den Richtungswechsel nicht mehr deuten.

    Also strategischer Trick - lasst uns den verdammten Schwulen einen Brösel Brot hinschmeißen, und sie mögen uns wieder huldigen.

    Wer's unbedingt braucht.
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#21 KetzerAnonym
#22 GottAnonym
#23 goddamn liberalAnonym
  • 10.01.2018, 16:50h
  • Antwort auf #11 von TheDad
  • "Kann man missdeuten wo diese Leute stehen, so daß es einer Debatte ausgerechnet angestoßen durch diesen Bischof bedürfte um "endlich klar zu sehen" ?"

    Für Dich gilt das nicht, auch für mich nicht.

    Aber in unserem extrem kirchenfreundlichen Land gilt ein Bischofswort in der politischen Klasse sehr viel. Ob schwarz, ob grün, ob SPD.
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#24 sanscapote
#25 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#26 TrauExperteAnonym
#27 Homonklin44Profil
  • 10.01.2018, 20:10hTauroa Point
  • Antwort auf #26 von TrauExperte
  • Ja komischerweise können die alle Trauungen bekommen, auch wenn sie unfruchtbar sind oder über die Gebärfreudigkeit hinaus gealtert.

    Wichtig ist bei den Katholen, dass der "Heilige Geist" bei der Zeugung mit bei war, ( Flotter Dreier ) ansonsten sind die Kinder "ungültig" und galten früher als seelenlos/minderwertig, teils als degradierte Wechselbälger.
    Das galt auch für unehelich gezeugte Kinder, und für Kinder, die von katholischen Priestern gezeugt werden, gibt es ordentliche Schweigegelder für die Mütter, damit diese Kinder nicht erwähnt und verleugnet bleiben.
    Man muss das Image vom Zölibat schließlich wahren.
    Aus ähnlichen Gründen gab es so viele verscharrte Neugeborene unter manchen Klosteranlagen. Der Kinderwunsch und die Zulässigkeit von Kinderleben war in dieser Sekte immer sehr seltsam bestellt,.

    Wie umfassend ein "Kinderwunsch" bei der Sekte selbst ist, ist bekannt.
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#28 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 10.01.2018, 21:35h
  • "...und verunsichert."

    Das wollen doch die bekloppten Vatikanischen Oberhäuptlinge, denn nur verunsicherte Menschen kann man manipulierten!
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#29 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 10.01.2018, 21:37h
  • Auch wenn sich die Ehe für alle vom Eheverständnis der Kirche unterscheide, sei sie nun politische Realität.

    Was soll jetzt dieser Spießruten lauf?
    Wieder meine wahren Intentionen verschleiern?
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#30 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 10.01.2018, 21:40h
  • "Auch bei Homo-Paaren "viel Positives, Gutes und Richtiges"

    Der nächste schwachsinnige Schwachsinn!
    Was soll jetzt das "auch"?
    WIR SIND NICHT AUCH, wir sind mitten drin, in der Gesellschaft, ob es dieser gefällt oder nicht!
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#31 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 10.01.2018, 21:42h
  • "Entschuldigung für harte und unbarmherzige Haltungen der Kirche gebeten."

    Der Katholischen Kirche kann man nicht entschuldigen, den sie hat schon so viele Schuld auf sich geladen, das diese bis in alle Ewigkeit reicht!
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#32 Homonklin44Profil
  • 11.01.2018, 07:04hTauroa Point
  • Antwort auf #31 von hugo1970
  • Dass die auch noch glauben, mit einer Entschuldigung könnte man das alles wegwischen, zeigt eine entweder ungeheuerliche Ignoranz oder aber kühle Berechnung. Denn viele Gläubige sind auch noch so doof und lassen sich da drauf ein. Das Konzept der Vergebung wurde ihnen als Tugend eingeimpft.

    Der klerikale Wolf hat Kreide gefressen. Selig Schlange spricht mit gespaltener Zunge. Hugh!
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#33 goddamn liberalAnonym
  • 11.01.2018, 09:05h
  • Antwort auf #31 von hugo1970
  • "Der Katholischen Kirche kann man nicht entschuldigen, den sie hat schon so viele Schuld auf sich geladen, das diese bis in alle Ewigkeit reicht!"

    Die Blutspur ist breit und lang.

    Aber niemand liebt der Herr mehr als den reuigen Sünder.

    Zumal die Blutspuren, die sich 2018 z. B. im arabischen Wüstensand ausbreiten ganz frisch und nicht vertrocknet sind.

    Wichtig ist jetzt, ob der Vatikan seine todbringenden UN-Allianzen mit homophoben Mörderstaaten wie Saudi-Arabien beibehält.

    Da ist Wachsamkeit geboten!
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#34 CaesarAnonym
  • 11.01.2018, 10:21h
  • Also, es ist schon schockierend. Scheinbar scheinen einige Probleme zu haben wenn das eigene Hass Objekt etwas positives äußert. Wenn die meisten hier mit der kath Kirche nichts anfangen können ist das nachvollziehbar, evtl berechtigt und vielleicht sogar gut.
    Jedoch: statt sich für jene zu freuen, die christlich und zB homosexuell sind und denen evtl bereits eine Segnung viel bedeutet, wird hier Hass gesäht. Statt zu sehen dass es evtl immer noch verdeckt bzw vor sich selbst nicht eingeräumt homosexuelle gibt innerhalb der Kirche, denen das Wort eines Bischofs mehr bedeutet als euch, werden hier Verschwörungstheorien über den Vatikan gesponnen.

    Ein bisschen weniger Selbstbezug täte hier vielen ganz gut. Als gemäßigter Christ, der an einer Veränderung der Kirche arbeitet, wärt ihr keine verbündeten. Was krass ist wenn man sich das überlegt.
  • Antworten » | Direktlink »
#35 TheDadProfil
  • 11.01.2018, 11:00hHannover
  • Antwort auf #16 von Jogolein
  • ""Was bildest du dir eigentlich ein? Was gibt dir das Recht über andere zu urteilen, die trotz ihres LGBT*-seins immer noch Teil einer Glaubensgemeinschaft sind? Was gibt dir das Recht zu fordern, dass diese sich gefälligst vom Acker machen sollen und ihre Probleme irgendwo anders diskutieren sollen? ""..

    Was ihm das Recht gibt ?
    Die "Religionsfreiheit" !
    Komm klar damit !
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#36 TheDadProfil
  • 11.01.2018, 11:09hHannover
  • Antwort auf #34 von Caesar
  • ""Als gemäßigter Christ, der an einer Veränderung der Kirche arbeitet, wärt ihr keine verbündeten.""..

    Welche Aussage versteckt sich denn hier ?

    Mal abgesehen davon, was denn "ein gemäßigter Christ" sei ?
    So etwas wie ein "moderater Nazi" ?

    Mal drüber nachgedacht was hier der Begriff "gemäßigt" eigentlich verdeutlicht ?
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#37 GeorgB
  • 11.01.2018, 11:17h
  • Antwort auf #34 von Caesar
  • " statt sich für jene zu freuen, die christlich und zB homosexuell sind "

    Das sind die, die das Unrechtssystem am Laufen halten. Mach dir das mal klar. Jeder, der (hier) der katholischen Kirche seine Kirchensteuern in den Rachen wirft, macht sich schuldig, weil er diesen Verein finanziert.
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#38 GeorgB
  • 11.01.2018, 11:23h
  • Antwort auf #16 von Jogolein
  • "Was gibt dir das Recht über andere zu urteilen, die trotz ihres LGBT*-seins immer noch Teil einer Glaubensgemeinschaft sind? Was gibt dir das Recht zu fordern, dass diese sich gefälligst vom Acker machen sollen und ihre Probleme irgendwo anders diskutieren sollen?"

    Wenn jemand Probleme damit hat, dass seine eingebildeten Elfen, Kobolde oder Götter ihn nicht mögen, sind das keine Probleme für dieses Forum, sondern für Selbsthilfegruppen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#39 CaesarAnonym
  • 11.01.2018, 11:25h
  • Antwort auf #36 von TheDad
  • Gemäßigt bedeutet erstmal nicht radikal. Also jemand der vielleicht an etwas göttliches glauben mag, sich in einer christlichen Gemeinschaft auch wohl fühlt, deshalb aber weder andere Religionen noch Lebensweisen ablehnt.

    Andererseits kann jemand auch beispielsweise sich manchen Werten wie etwa der Nächstenliebe sehr verbunden fühlen und für sich definieren dass dafür christlicher bezug nötig sei. Gleichzeitig kann diese Person aber auch der Meinung sein, dass etwa die Kirche dies falsch interpretiert.

    Zuletzt gibt es einen Haufen Leute, die einfach mit vielem nicht einverstanden sind es etwa die kath Kirche tut aber trotzdem in ihr arbeiten. Mal ein etwas schiefer Vergleich: nur weil die Staatslenker der Welt die Erde systematisch ausbeuten, höre ich als Erdenbürger ja nicht auf die Erde schön zu finden und höre nicht auf zu versuchen sie zu bewahren.
    Auch das wären gemäßigte Christen.

    Über den Sinn des Nazi-Vergleichs kannst du im Internet nachlesen.
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#40 TheDadProfil
  • 11.01.2018, 13:02hHannover
  • Antwort auf #39 von Caesar
  • ""Gemäßigt bedeutet erstmal nicht radikal.""..

    Also ist dann der "gemäßigte Christ" derjenige, der sich von den Radikalen absetzt..
    Die dann immer noch vorgeben wie die Sache zu laufen hat..

    ""Über den Sinn des Nazi-Vergleichs kannst du im Internet nachlesen.""..

    Ich denke mal, wer sich hier mal darüber informieren muß, was solche "Vergleiche" eigentlich aussagen, und wer sich hier wie positioniert wenn er sich dann als "gemäßigter Christ" bezeichnet", und damit auch noch gleichzeitig ausdrückt daß er nicht bereit ist die Radikalität derjenigen von denen er sich abzusetzen sucht irgendwie zu verändern, geschweigedenn zu erkennen wieso sich dann andere Gruppen wie die LGBTTIQ*-Community von diesen Radikalen segregiert, liegt dann wohl auf der Hand..

    Dieses
    "ich bin dann mal gemäßigt" oder gar "moderat" beinhaltet vor allem eines NICHT :
    Die uneingeschränkte Solidarität mit den Unterdrückten, den Diskriminierten, denn der Satz des "Gemäßigten" beinhaltet dann auch noch die "Einladung" sich doch bitte dieser Position anzunähern, anstatt die Aussage sich der Position der Unterdrückten anzunähern indem man sich solidarisiert..

    Dieses "ach bitte habt mich doch lieb obwohl ich christ bin" ist dann auch nichts weiter als die Idee man müsse immer noch missionieren..
    Wie perfide..

    ""Zuletzt gibt es einen Haufen Leute, die einfach mit vielem nicht einverstanden sind es etwa die kath Kirche tut aber trotzdem in ihr arbeiten.""..

    Um ein gutes Schaf zu werden muß man vor allem eines sein :
    Ein Schaf..

    Die RKK gibt es so wie sie ist, weil es jede Menge Schafe gibt die nicht bereit sind "ihre RKK" endlich mal zu dem zu machen, was sie sich von ihr erhoffen..

    Wann also jagen die Schafe dann mal einen ihrer Hirten vom Hof ?
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#41 Homonklin44Profil
  • 11.01.2018, 14:07hTauroa Point
  • Antwort auf #34 von Caesar
  • Mit dem "sich freuen" wird das so schwierig, weil man weiß, um welches Leiden es geht, und wie unfrei diese Leute in diesem Leiden drin behalten werden, wieder neu darin eingesponnen werden sollen, mit einem Richtungswechsel in der Strategie der Manipulation.

    Das ist etwa so, als würde man zu Krebskranken nicht länger sagen, Krebs ist die Strafe für die und jene Verfehlung in Deinem Leben, sondern Krebs ist nur eine Erkrankung, woher, das weiß man nicht. Effektiv hat der Erkrankte davon nix.

    Zu sagen, wer's unbedingt braucht, soll doch, ist dann schon sehr tolerant. Löst die umfassende Problematik auch nicht auf, bietet aber die erwünschte Ignoranz.
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#42 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#43 stromboliProfil
  • 11.01.2018, 18:31hberlin
  • Antwort auf #16 von Jogolein
  • ich sehe mich da nicht getroffen.
    Einer instutition, die uns zeitlebens und seit anbeginn ihrer konstitution verfolgt , hat vom verfolgten keinen respekt noch duldungswillen sprich "toleranz" zu erwarten.
    Sie hat auch das anrecht darauf verloren, dies ohne selbstreflektion-reue und SÜHNE von uns/mir einzufordern.

    Nun was das innerkirchliche anbelangt: Über den "brückenbau " innerkirchlicher toleranzangebote mögen eben jene entscheiden, die in diesen strukturen- vereinen mitglied sind.
    Das meine ich auch damit, dass ich von aussen da keinerlei sehnsucht habe einwirkend zu werden.
    Was ich von aussen mache, ist die krichen -religionen insgesamt in ihre grenzen zu verweisen.
    Grenzen, die halt wieder ausdiskutiert werden müssen insbesondere da, wo die religionen/kirchen übergriffig sich dem grundgesetz, unserer zivilen-säkularen und dem anstandsgebot entziehen.
    Dies ist ein gesamtgesellschaftlicher prozess der angeschoben sein will, will das nicht heteronormativ-kirchliche nicht wieder bei nächster sich bietender gelegenheit am scheiterhaufen enden.

    Der wandel in den "weltreligionen" hin zu homophober aktivität insgesamt in den letzten 10 jahren müsste da genügend aufmerksamkeit bei dir erregen, statt dich am tellerrand deiner stadtteil/dorfdiözöse festkleben zu lassen.

    Deshalb ist festzuhalten, dass der größte teil der hier schreibenden sich nicht den glaubensvereinen verbunden fühlen noch deren inhalte mittragen.
    Diesen fakt mal den toleranzforderungen vorangesetzt.

    Wenn ich nun fordere, "gläubige sollten endlich mal selbst zu rande zu kommen und als "gläubige" ihren eigenen inhärenten widerspruch unter sich aufzulösen, statt von mir oder anderen nichtgläubigen eine permanente solidarität gegenüber den ihnen/euch/ dir stattfindenden erniedrigungen einzufordern, dann ist das mal mehr als überfällig, dies zu fordern und umzusetzen.
    Ja: macht euch auf in kreuz-net oder dem bishöflichen @de und stellt euch euren bigotten scheinheiligen verhandlungspartnern.

    Und gewährt endlich nichtgläubigen eine religionsfreien raum.

    Ständig dieses geraune ,, was macht der papst, was die evangelische synode, was der pfarrer X und was die "kirchengemeinde Y...
    Als gäbe es nichts wichtigeres als deren selbstreferentieller nabelbeschau.

    Ich hab die schnauze voll von derern/eurem/deinem selbstverständnis mir vorschreiben zu wollen, wie ich lebe und denke..
    Auch nicht hinter der maske des sich "intolerant verfolgt fühlenden" , besonders wenn mal dem sermon mit harter kante zurückgewinkt wird.

    Macht ihr erst mal den anfang des nicht mehr von obenherab eure heterohormonelle (^^) unterschiedungspolitik zu betreiben...
    Hört auf ÜBER UNS ZU REDEN!
    Das steht euch nicht zu!

    Und wenn euch, die in eurem zirkeln hängengebliebenen, die weihe oder sonstwas verweigert wird, dann müssen sich die betroffenen wehren, nicht ich!
    Wehrt euch, klagt!
    Geht durch die gerichtsinstanzen und schafft euch so euer recht.
    Heißt auch, schafft jenes recht ab, dass der kirche, den religionen die macht über euch gibt.
    Dann können wir über die modalitäten des weiteren miteinander kontakt aufnehmens reden.

    Über den einsatz meiner solidarität jedoch entscheide immer noch ich selbst.
    Das schließt nach reiflicher überlegung und langjährigem warten auf innere "unruhe" seitens homosexueller religionsangehöriger ein weiteres warten aus.
    Meine "brüder/schwestern sind sie nicht, weder als partner, noch als mit mir verhandelnde.
    Eher betrachte ich ihr verharren in dieser selbstunterdrückenden position als einen klaren gegensatz zu geleichgeschlechtlicher emanzipation.
    Sie /ihr / du seid das ständige hinweisschild dafür, dass menschen auch mit dem prädikat zweitrangig leben können/ wollen.

    Ja, dass EKELT mich an!
    "Hassen" tu ich pharisäerhaftes weggucken!
    Nicht die handelnden sind dabei in meinem fokus, sondern ihr handeln!
    Lern das mal auseinanderhalten, dann können wir hier, auch über religion weiter reden&schreiben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#44 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 11.01.2018, 19:39h
  • Übrigens bin ich immer noch davon überzeugt, dass sexueller Missbrauch das Problem in der Gesellschaft ist und als erstes in den Fokus geraten muss. Da darf sich dann auch mal ein Bischof oder eine Kirche fragen, was denn tatsächlich Sünde ist.

    Homosexuelle Beziehungen, wie im Artikel zu lesen ist, sind keine Sünde, Herr erster Bischof für Segnung.
  • Antworten » | Direktlink »
#45 Paulu46Anonym
  • 25.01.2018, 14:14h
  • Antwort auf #44 von BuntesUSchoenes
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    www.kath.net/news/62500

    Achja der homophobe Professor Gindert, der das reaktionäre Netzwerk "Forum deutscher Katholiken" vor Jahren gründete, hat sich nunmehr gegen Bischof Bode gewandt.

    Das "Forum deutscher Katholiken" ist sozusagen der Gegenpart zum "Zentralrat der deutschen Katholiken" und der Organisation "Kirche von unten" sowie der Organisation "HuK".

    Was am Postivisten bei dem Netzwerk "Forum deutscher Katholiken" ist, das viele der dortigen Mitstrieter "in die Jahre gekommen" sind und eine Reihe der Kuratoriumsmitglieder "weggestorben" sind (Paul Augustin Kardinal Mayer, Leo Kardinal Scheffczyk, Traugott Georgi, Otto von Habsburg, Leo-Ferdinand Graf Henckel von Donnersmarck, Hans Graf Huyn ,Karin Struck, Aloysius Winter, Johanna Gräfin von Westphalen und
    Joachim Kardinal Meisner,....
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