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Kinostart

Auf den Spuren einer langen schwulen Beziehung

Ab Donnerstag im Kino: Chris Mieras Film "Ein Weg" erzählt die Liebe zweier Menschen – vom ersten Kuss vor 15 Jahren bis zur Gegenwart.


Martin (43) und Andreas (42) sind seit 15 Jahren ein Paar (Bild: Pro-Fun Media)

Ein Kuss am Meer, ein Versprechen fürs Leben. Wer fährt schon gern im Herbst an die Ostsee? Außer Martin (43) und Andreas (42) niemand. Jedes Jahr kommen sie wieder, seit 15 Jahren, und jedes Jahr ist ihr Sohn Max ein Stückchen größer, sind die eigenen Gesichter etwas reifer geworden.


Poster zum Film: "Ein Weg" läuft ab 11. Januar in ausgewählten Programmkinos (siehe Kasten unten)

Dieses Mal ist Martin unzufrieden. Das Wetter ist ungemütlich, er wäre lieber zuhause geblieben. Andreas dagegen reißt sich seine Kleider vom Leib und wirft sich ins kalte Meer. Martin will ihn voller Sorge aufhalten und schluckt das salzige Wasser, als er stolpert. Zurück in ihrem Ferienhaus ist die Stimmung von den unterschiedlichen Erwartungen an die gemeinsamen Urlaubstage gestört. Was ist ihnen geblieben, nach all den Jahren?

Viele Filme über Beziehungen enden an dem Punkt, an dem sich das Paar glücklich gefunden hat. Für Regisseur Chris Miera, Jahrgang 1986, beginnen erst in diesem Moment die Geschichten, die ihn interessieren: Welche Kraft bewirkt, dass zwei Menschen von Milliarden sich dazu entscheiden, ihr Leben für lange Zeit miteinander zu teilen? Und wie kommen Paare dazu, sich nach so langer Zeit zu trennen?

Sein Film "Ein Weg", der in vergangenen Jahr auf der Berlinale gefeiert wurde, geht diesen Fragen behutsam nach. Jetzt kommt er endlich ins Kino! (cw/pm)

Direktlink | Offizieller Trailer zum Film

Infos zum Film

Ein Weg. Drama. Deutschland 2017. Regie: Chris Miera. Darsteller: Mike Hoffmann, Mathis Reinhardt, Tom Böttcher, Cai Cohrs, Yvonne Döring, Eva Horacek, Sara Löffler. Laufzeit: 108 Minuten. Sprache: deutsche Originalfassung. FSK 0. Verleih: Pro-Fun. Kinostart: 11. Januar 2018. Termine: Berlin – Soho House (14.01), Bern – Kino Rex (13.02.), Erlangen – E-Werk Kulturzentrum (11.01.-17.01.), Hannover – Apollo Programmkino (19.02.), Leipzig – Passage Kinos (31.01.), Magdeburg – Kulturzentrum Moritzhof (11.01.-17.01.)


#1 KopernikusProfil
#2 Emmanuel MartineauAnonym
  • 10.01.2018, 14:50h
  • Kaum zu glauben: Im Jahr 2017 bekommt man mal einen Hinweis auf einen Film, in dem echte Schwule mit echten Problemen zu sein sollen. Einen besten Dank an Pro-Fun, die das möglich machen.

    Auch wenn der Film sich nicht so gut vermarkten lässt, wie falscher Glitterspass oder idealisierte Stricherdramen, wünsche ich dem Film dennoch viele interessierte Zuschauer.
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#3 Sara BöhmAnonym
  • 10.01.2018, 19:39h
  • Wie man im Trailer bei 1:40 gut sehen kann, verspricht der Sohnemann seinen beiden Papis, kurz bevor er seinen Ranzen schnürt und sich auf und davon macht in die grosse, weite Welt, artig zu schreiben, und sogar Fotos zu machen.

    Und nun verzehren sich die beiden stolzen Väter nach Nachrichten vom Sohn, fangen an sich zu streiten, ein Papi liegt sogar weinend am Strand.

    Was für ein undankbares Kind, könnte man meinen. Wieso schreibt der Sohn nicht, oder wieso ruft er nicht mal an?
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#4 FlippoAnonym
  • 15.01.2018, 16:25h
  • Ein eher undankbarer Trailer, der leider so gar keine Lust darauf macht, sich den Film anzusehen.
    Und sind 15 Jahre wirklich eine soooo lange schwule Beziehung? Erschreckend, also auch der Titel zum Artikel.
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