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Kommentare zu:
Erzbistum Köln: neuer "Beauftragter für Homosexuellenpastoral"


#24 globoProfil
  • 15.01.2018, 19:41hBerlin
  • Schwule sollen sich ratsuchend an eine Organisation wenden, die Jahrhundertelang Schwule verfolgt und auch heute noch Probleme mit ihnen hat....
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#23 ursus
  • 12.01.2018, 15:35h
  • Antwort auf #17 von BuntesUSchoenes
  • "[...] gibt es bereits Initiativen von Lesben- und Schwulenverbänden und privaten Vereinigungen, die jetzt schon in Schulen gehen und professionelle(!) Aufklärung in Schulen umsetzen. [...] Es gibt schon längst Beratungen in Frauentherapiezentren, in Beratungen für Schwule, etc."

    du argumentierst, als ginge es hier um ein missverständnis oder unwissenheit. die katholische kirche hat aber die situation sehr gut begriffen. sie kann nicht mehr wie früher völlig verhindern, dass positive aufklärung stattfindet, also will sie zumindest konkurrenzstrukturen installieren, in denen sie ihre negative propaganda weiterbetreiben kann. sie hat außerdem begriffen, dass allzu offene hetze inzwischen nicht mehr ganz ohne gegenwehr möglich ist, also tarnt sie ihre hetze als "beratung".

    die katholische öffentlichkeitarbeit funktioniert ja oft erfreulich miserabel, aber manchmal kriegen sie leider auch mal was einigermaßen gelungenes auf die reihe.
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#22 Julian LAnonym
  • 12.01.2018, 10:08h
  • Wir brauchen keine "Beauftragten", die uns wortreich erklären, warum die Kirche gegen unsere Gleichstellung ist, aber dass sie dennoch für uns beten und uns angeblich nicht verachten.

    Uns würde es schon genügen, wenn die Kirche einfach aufhört, sich in die Politik einzumischen und wenn die einfach demokratische Entscheidungen akzeptieren, genauso wie sie erwarten, dass sich auch niemand in deren Entscheidungen einmischt.

    Mehr wollen wir gar nicht.
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#21 swimmniAnonym
  • 12.01.2018, 10:04h
  • Reine Geldverschwendung, da unglaubwürdig. Am ende zahlt das noch der Steuerzahler.
    Könnte die katholische Kirche auf einen anderen Zeitgeist zählen, sie würde sofort wieder zur alten Diskriminierung Homosexueller zurückkehren.
    Vertrauen? zu 100% verspielt.
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#20 GeorgB
  • 11.01.2018, 18:29h
  • Antwort auf #19 von Tommy0607
  • "Da fragt man sich : Warum brauchen das Religionen ? Warum kann man eine Sexualität nicht so "annehmen " wie sie ist ( das gleiche gilt auch für andere Herkünfte / Religionen) ? "
    Damit Religion (oder andere ähnlich gestrickte Systeme) funktionieren, braucht es die Abgrenzung, die Bösen da und wir Guten hier, sonst klappt das nicht. Wären Religionen tolerant und aufgeschlossen gegenüber allem anderen, gäbe es keine vereinsstiftende Ideologie mehr. Sie könnten auch nicht mehr behaupten, dass ihr Gott oder ihre Göttin oder ihre Götte die/der einzig richtige/n wäre/n, sondern müssten ganz offen einräumen, dass ihr Gott genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich ist wie der Gott der Konkurrenz-Religion. Damit hätte der ganze Spuk ein Ende. Das klappt also nicht.
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#19 Tommy0607Profil
  • 11.01.2018, 16:48hEtzbach
  • Da fragt man sich : Warum brauchen das Religionen ? Warum kann man eine Sexualität nicht so "annehmen " wie sie ist ( das gleiche gilt auch für andere Herkünfte / Religionen) ? Müssen einige Religionen besser sein als der "Herr"? Etwas mehr Menschlichkeit und Toleranz wäre besser für die "Nachbarn"
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#18 erfreutAnonym
  • 11.01.2018, 13:14h
  • Jede Wahrheit kommt früher oder später ans Licht:
    die katholische Kirche ist voll von gutherzigen, immer hilfsbereiten Menschen, die das zehnte Gottesgebot - liebe deinen Nächsten wie dich selbst - über alles stellen.
    nur nicht immer war das von der breiten öffentlichkeit wahrgenommen, bewusst oder nicht.

    Dabei werden genau solche Persönlichkeiten die katholische Kirche auch in der Zukunft prägen und ihre moralische Autorität weiter festigen.
    Das freut natürlich.
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#17 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 11.01.2018, 12:55h
  • Antwort auf #5 von tomtom
  • Ich stimme DibbeDibbeDab zu.
    Bevor man einfach dieses "Angebot" gedankenlos annimmt, muss man sich gut überlegen, was das soll, wie sie dazu kommen, und was das Ziel sein soll.
    Und ganz ehrlich: mir schwant da nichts wirklich positives.

    Wir wissen alle, was in der Vergangenheit gewesen ist, ich spare mir diese Erörterung. Aus diesem Wissen heraus muss man sich schon fragen, wie es sein kann, dass da plötzlich einer von ihnen meint, ein Experte für Homosexualität zu sein? Für mich ist das eine umgekehrte Situation. Es sind doch nicht wir, die Orientierung brauchen, sondern es ist die Kirche, die sich mal endlich an der modernen post-entwickelten Welt orientieren sollte.

    Und dann das "Angebot" wenn jemand das Thema Homosexualität in der Schule thematisieren möchte, zum Beispiel Lehrer.
    Puh, das ist schon sehr anmaßend. Als ob Lehrer die Unterstützung von Religioten bräuchten! Lehrer sind grundsätzlich pädagogisch ausgebildet und zweitens gibt es bereits Initiativen von Lesben- und Schwulenverbänden und privaten Vereinigungen, die jetzt schon in Schulen gehen und professionelle(!) Aufklärung in Schulen umsetzen.
    Sehr geehrtes Erzbistum Köln: eure Aufgabe ist es, eure Kirchen und Gemeinden zu modernisieren und neben einer Trauung auch die Anwesenheit der gesamten(!) LSBTTIQ zu ermöglichen. Damit seit ihr lange genug beschäftigt, und alles andere überlässt ihr bitte denen, die sich seit langem viel besser auskennen und aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen viel authentischer aufklären können.

    Die Seelsorge und Begleitung findet bereits in Beratungen statt, während ihr immer noch gegen uns handelt und agiert. Es gibt schon längst Beratungen in Frauentherapiezentren, in Beratungen für Schwule, etc. Selbst der CSD ist eine wichtige Anlaufstelle und Information geworden.

    Zusätzlich möchte ich darauf hinweisen, dass Sie in Ihrem Ansatz schon wieder einen Fehler machen: was ist mit Bisexuellen, mit Trans*Personen, mit inter*, mit queeren? Schließen Sie diese aus? Dann ist Ihr Ansatz überhaupt nichts wert und von Anfang an eine weitere Diskriminierung.

    Sorry, ich werde Ihr "Angebot" nicht annehmen und bewerte Ihre Strategie als sehr negativ und manipulierend.
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#16 TheDadProfil
  • 11.01.2018, 12:42hHannover
  • Antwort auf #12 von Paulus46
  • ""Solange ich Katholischen Katechismus die ethische/theologische Verurteilung homosexueller Handlungen festgehalten ist, kann es die Katholische Kirche vergessen, bei homosexuellen Menschen auf Entgegenkommen und Freundschaft zu hoffen.""..

    Und erst bei den vielen Schwulen und Lesben..
    Und bei den Intersexuellen, den Transgendern, den Transidenten, den Transsexuellen, den Bisexuellen, den Queeren Menschen..
    Und den Transen..

    ""Die allermeisten meiner schwulen Freunde, die als Baby katholisch getrauft wurden, sind entweder ganz aus den Kirchen ausgetreten,""..

    Und ich dachte schon Du willst endlich mal erklären wieso Du das eigentlich nicht geschafft hast..
    Das frühzeitige Ablösen..
    Aber Nöö..
    Es folgt nur wieder unnötiger Schmonzes den hier niemand braucht..
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#15 TheDadProfil
  • 11.01.2018, 12:29hHannover
  • Antwort auf #5 von tomtom
  • ""Hauptsache irgendwas geschrieben...""..

    Das kann man auch Deinem Kommentar zuschreiben..

    ""Das die Kirche Einfluss auf unser Leben hat ist wohl kein Geheimniss- ob wir es wollen oder nicht!""..

    Deshalb muß man dann auch nicht jeden "Schritt" begrüßen der auch dazu geeignet ist diesen Einfluß zu vergrößern oder gar zu stabilisieren !
    Vor allem deshalb nicht, weil hier dann kein "Ansprechpartner" etabliert wird der dann irgendwie "neutral" zwischen der Community und dem "Bistum" stehen könnte..

    ""Ich begrüße jeden Schritt, den die Kirche auf uns zugeht, aber wir sollten auch bereit sein eine Entschuldigung an zunehmen.""..

    Man kann sich nicht "entschuldigen" !
    Und die RKK kann das ob der langen Zeit und des immensen Einflußes die sie auf die Entwicklung von Gesellschaften hat schon gleich gar nicht..

    Und würde sich die RKK eines Tages dazu entschließen um Entschuldigung zu bitten..

    Ich würde sie öffentlich ablehnen !

    Und nun noch ein bisschen was absurdes :
    ""Leider geht das nicht von heute auf morgen, was 2000Jahre aufgebaut wurde, kann nicht einfach umgekrempelt werden.""..

    Stimmt..
    Das kann man nur zerschlagen..
    So wie man einst die "NSDAP" zerschlagen hat..

    ""Ich möchte mir nicht vorstellen wo wir irgendwann sind wenn es die Kirche zerreist und fundamentalistische Splittergruppen Ihr unwesen treiben...Ihr müsst nur die Zeitungen aufschlagen...""..

    Kuck an..
    Man nimmt also lieber einen großen Feind in Kauf als "viele kleine Feinde"..
    Um dann gleich noch dabei zu vergessen das es diese "vielen kleinen Feind" allein durch die Existenz von über 200 "evangelischen Konfessionen" längst gibt..

    ""Durch generelle Ablehnung und die Wiederholung von Phrasen hat sich noch kein Konflikt gelöst.""..

    Schöner kann man diesen Unsinn eigentlich nicht beenden..
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#14 TheDadProfil
#13 DibbeDibbeDabAnonym
  • 11.01.2018, 11:38h
  • Antwort auf #5 von tomtom
  • @tomtom:

    "Das die Kirche Einfluss auf unser Leben hat ist wohl kein Geheimniss- ob wir es wollen oder nicht!"
    Die Kirche hat auf mein Leben keinen Einfluss. Weder tut sie mir gut, noch meinem Umfeld, noch bin ich von ihr sozialleistungs- oder gehaltsmäßig abhängig. Ich finde die staatliche Verzahnung, wie es @GeorgB #11 ausgeführt hat, am machterhaltendsten. Hatten wir keine Sonderrechte, wäre die Kirche auf Augenhöhe mit dem ADAC - und eher darunter.

    "Ich begrüße jeden Schritt, den die Kirche auf uns zugeht, aber wir sollten auch bereit sein eine Entschuldigung an zunehmen."
    Du meinst, die Schrittfolge "einen vor und zwei zurück"? Ein Entschuldigen, das der Außendarstellung dient, nennt man Heucheln.

    "Leider geht das nicht von heute auf morgen, was 2000 Jahre aufgebaut wurde, kann nicht einfach umgekrempelt werden."
    Es ist größtenteils der Einfluss der Kirche ab dem 18. Jahrhundert. Wir reden also über 300 Jahre und gestatte mir, dass ich in der post-aufgeklärten Zeit erwarte, dass wir nicht nochmals 300 Jahre investieren müssen.

    "Ich möchte mir nicht vorstellen wo wir irgendwann sind wenn es die Kirche zerreist und fundamentalistische Splittergruppen Ihr unwesen treiben...Ihr müsst nur die Zeitungen aufschlagen..."
    Die treiben und trieben schon ihr Unwesen. Opus Dei 1928 gegründet, die größte Splittergruppe, die ev. Kirche, vor 500 Jahren. Die Welt ist nicht untergegangen.
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#12 Paulus46Anonym
  • 11.01.2018, 11:34h
  • Antwort auf #11 von GeorgB
  • Solange ich Katholischen Katechismus die ethische/theologische Verurteilung homosexueller Handlungen festgehalten ist, kann es die Katholische Kirche vergessen, bei homosexuellen Menschen auf Entgegenkommen und Freundschaft zu hoffen. Die allermeisten meiner schwulen Freunde, die als Baby katholisch getrauft wurden, sind entweder ganz aus den Kirchen ausgetreten, einer ist Buddhist geworden oder aber sie sind zu einer liberaleren LGBTI-freundlichen christlichen Kirche übergetreten, in der homosexuelle Paare einen öffentlichen Segnungsgottesdienst oder besser eine kirchliche Trauung ermöglichen und wo es keine Verurteilung homosexueller Handlungen gibt.

    Ich rate immer, ÜBERTRETEN zu einer besseren christlichen Kirche, davon gibt es im Jahre 2018 genügend. Zu empfehlen sind die Landeskirchen der EKD in Deutschland, die Metropolitan Community Church, die Quäker oder die Altkatholiken in Deutschland und ausserhalb Deutschlands gibt es ebenso jede Menge LGBTI-freundlicher Kirchen wie die Dänische Kirche, die Norwegische Kirche, die Schwedische Kirche, die Isländische Kirche, die Anglikanische Kirche in Schottland, die Presbyterian Church in America, die Evangelical Lutheran Church in America, die Evangelical Lutheran Church in Canada, die Anglikanische Kirche in Kanada, die Anglikanische Kirche in den USA, die Christian Church (Disciples of Christ), die Protestantische Kirche der Niederlande, die Vereinigte Protestantische Kirche in Belgien, die Vereinigte Protestantische Kirche in Frankreich ("Hugenotten"), die Remonstranten in den Niederlanden, die Unitarier, die Mennoniten in den Niederlanden, die reformierte Helvetische Kirche in Österreich, verschiedene reformierte Kantonskirchen in der Schweiz, die Waldenser in Italien, die Evangelical Lutheran Church in Italien, die anglikanische Kirche in Neuseeland, die methoditische Kirche in Uruguay, die methodistische Kirche in Brasilien oder auch die Herrnhüter Brüdergemeine (Moravian Church).

    Alle diese Kirchen kennen keine ethische/theologische Verurteilung homosexueller Handlungen und sie alle haben entweder Segnungsgottesdienste oder reguläre Trauungen für homosexuelle, verheiratete Paare ermöglicht.

    Abzuraten ist eine Mitgliedschaft in den orthodoxen Kirchen Osteuropas, in den altorientalischen Kirchen des Nahen Osten/Nordafrikas, in der römisch-katholischen Kirche sowie in einer Reihe evangelikaler Freikrichen wie den Zeugen Jehovas oder der Southern Baptist Convention,
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#11 GeorgB
  • 11.01.2018, 11:12h
  • Antwort auf #5 von tomtom
  • Das sehe ich aber völlig anders. Einfach mal die ganzen Sonderrechte für die Kirchen und Religionsgemeinschaften abschaffen und zur Einhaltung der Gesetze verpflichten, also z. B. keine Ausnahmen vom Antidiskriminierungsgesetz zulassen. Ganz normal Steuern zahlen für Grundstücksgeschäfte, ganz normal Gerichtsgebühren zahlen, wenn sie wieder mal in einem ihrer vielen Prozesse tätig sind. Weg mit den ganzen Sonderrechten und Privilegien. Damit wären wir schon ein ganzes Stück weiter und die Welt wäre etwas gerechter.
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#10 Senior MöööpAnonym
#9 Markusbln11Anonym
  • 11.01.2018, 10:31h
  • Bisher gab es einen Arbeitskreis. Der kriegt jetzt einen offiziellen Sprecher.

    So stellt sich mir das dar.

    Wenn dem so ist, dann hätte der Arbeitskreis einen öffentlich wahrnehmbaren vertreter.

    Wie steht es hier mit dem Bistum Berlin. Ich nehe da null wahr.
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#8 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#7 Patroklos
#6 goddamn liberalAnonym
#5 tomtomAnonym
  • 11.01.2018, 08:45h
  • Antwort auf #1 von DibbeDibbeDab
  • Hauptsache irgendwas geschrieben...
    Das die Kirche Einfluss auf unser Leben hat ist wohl kein Geheimniss- ob wir es wollen oder nicht!
    Ich begrüße jeden Schritt, den die Kirche auf uns zugeht, aber wir sollten auch bereit sein eine Entschuldigung an zunehmen. Leider geht das nicht von heute auf morgen, was 2000Jahre aufgebaut wurde, kann nicht einfach umgekrempelt werden.
    Ich möchte mir nicht vorstellen wo wir irgendwann sind wenn es die Kirche zerreist und fundamentalistische Splittergruppen Ihr unwesen treiben...Ihr müsst nur die Zeitungen aufschlagen...

    Durch generelle Ablehnung und die Wiederholung von Phrasen hat sich noch kein Konflikt gelöst.
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#4 Svetlana LAnonym
  • 11.01.2018, 08:43h
  • Scheint nicht für trans* zu gelten. Vermutlich sind wir noch mehr des Teufels als Schwule und Lesben.
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#3 Homonklin44Profil
#2 JamboAnonym
#1 DibbeDibbeDabAnonym

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