Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=30433
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Große Koalition: Sondierung ignoriert LGBTI-Fragen


#219 ursus
  • 14.01.2018, 15:15h
  • Antwort auf #207 von stromboli
  • "Wir sehen den einfluß der fdp in ihren regierungsbeteiligungen als einen der treibenden auslöser für den im wirtschaftlichen gemachten rechtsruck ,als ein treibendes vehikel, dass auch den völkischen rechtsneoloiberalismus ala afd vorangetrieben hat!"

    danke für die analyse.

    leider funktioniert der trick. die immer existenzielleren verteilungskämpfe, in die der neoliberalismus die menschen zwingt, werden nicht etwa den eigentlichen urheber_innen dieser situation angelastet, sondern "den ausländern". und ausgerechnet diejenigen, die sich an dieser sündenbockpolitik am aktivsten beteiligen, reden auch noch davon, dass am xenophoben rechtsrutsch ausgerechnet diejenigen schuld seien, die noch ansatzweise gegen ihn vorgehen. als wäre eine xenophobe politik allen ernstes die lösung der verteilungskämpfe.

    deutschland befindet sich wieder einmal inmitten einer allgemein akzeptierten sündenbock-politik, die sich spiralförmig nach oben zu schrauben scheint. die eigentlich wichtigen probleme scheinen in der politik kaum noch aufzutauchen: das "tv-duell" war da symptomatisch: eine stunde für "die flüchtlings-krise" in als selbstverständlich unterstellter kombination mit "dem terror", zwei halbherzige sätze zur sozialen gerechtigkeit.

    die frage ist, wer soll etwas ändern? die wirtschaft profitiert davon, dass niemand den entgrenzten liberalismus in frage stellt. die medien spielen größtenteils unkritisch mit und profitieren von der höheren aufmerksamkeit, die simpler hass im gegensatz zu komplexen sozialpolitischen erörterungen generiert, die opposition ist kopf-, rat- und machtlos.

    eine sehr beunruhigende situation.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #207 springen »

» zurück zum Artikel