Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=30433
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Große Koalition: Sondierung ignoriert LGBTI-Fragen


#247 TheDadProfil
  • 14.01.2018, 21:41hHannover
  • Antwort auf #233 von BuntesUSchoenes
  • ""Wenn es dich denn tatsächlich interessieren würde, müsstest du nicht an der Oberfläche herum schwimmen.
    Diese Milliarden sind Geld unökologisch zum Fenster hinaus geworfen!
    DSL über Satellit zu empfangen, ist dir und der Union wohl noch nicht in den Sinn gekommen?!""..

    Gegenbeispiel..
    Hardware wie eine Steckdose für einen Glasfaseranschluß kosten weniger als einen Zehner..

    Empfangsgeräte für DSL im Bereich von 160.000 Mbps für eine Firma kosten mehrere Hundert Euro für den End-Kunden, PLUS entsprechende Software für eine aufwendige Verschlüsselung sensibler Daten-Transfers, die leicht in die Tausende Euro gehen..
    Dazu kommen Sende- und Empfangsantennen auf dem Dach, Teils in Gebieten in denen sich Vermieter anmaßen sich über Satelliten-Schüsseln für den TV-Empfang zum Teil Jahrelang vor Gerichten zu streiten, weil diese das "Bild" des Gebäudes störten..

    Deine Idee verlagert die Kosten für eine vernünftige Infra-Struktur von den Anbietern auf den Kunden, frei nach dem Motto "kümmer dich selbst", was dann auch einigen Urteilen einfach mal so widerspricht, das dem Menschen als Bürger der ungehinderte Zugang zu Informationen über die Infra-Struktur durch den Staat zu gewährleisten ist..

    Grundproblem ist hier dann auch wieder der Anbieter, denn selbst in Gewerbe-Gebieten in durchaus nicht kleinen Städten wie beispielsweise Celle oder Lüneburg ist als Nutzer auf einem Endgrundstück, also am Ende einer Sackgasse, am Ende der Leitung, eine höhere Nutzungs-Rate über 16.000 Mbps "derzeit nicht vorstellbar" laut Aussage der Telekom..

    Denn so lange wir per Kupfer verteilen ist ab dem Knotenpunkt mit einer Basis-Leitung von 1,6 Millionen Mbps ein Anschluß von maximal 10 Nutzern mit 160.000 Mbps möglich..
    Wohnen aber in dieser Straße die der Knoten bedient in 20 Häusern entsprechend viel potentielle Nutzer, dann kann sich jeder sehr einfach ausrechnen wie hoch das maximale Angebot ist, das er erhält, und zwar unabhängig davon wie viele Nutzer es tatsächlich gibt..

    Nun denken dann einige Leute gerne, das Mobilfunknetz sei eine Lösung, oder eben auch der Satellit..
    Doch auch deren Kapazitäten sind schlichtweg begrenzt..

    Je mehr Nutzer auf die gleiche Mobilfunkantenne zugreifen, desto geringer die mögliche Transfer-Rate in Mbps..
    Da ist man dann sehr schnell mal unter 10 Mb pro Minute, selbst dann wenn man auf eine Antenne zugreift die über LTE vermeintlich viel zu verteilen hätte..

    Satelliten sind in ihre Leistung ebenfalls begrenzt, denn jede Funkwelle in einem bestimmtem Bereich stört wiederum andere Funkwellen in benachbarten Bereichen..
    Und dann sitzen die Server auf die man zugreift ja auch nicht in den Satelliten, sondern alles was dort hoch geht, muß auch wieder runter..

    Aber langsam führt dieses ganze technische Gedöns auch zu weit..

    ""Selbst die SPD segnet die Verschwendung von diesen Milliarden ab - wie unklug.""..

    Nur mal so zur Erinnerung..
    Die Mobilfunkfrequenzen wurden vor gar nicht so langer Zeit mal für teuer Geld versteigert..
    Mit dabei waren u.a. auch Frequenzen die früher mal für CB-Funk und ähnliches wie Mittelwellen- und Kuzwellen-Radio verwendet wurden..

    Das eingenommene Geld wird jetzt von der Bundesregierung dazu verwendet die Infra-Struktur auszubauen..
    Das haben die Kunden mit ihren Gebühren an die Anbieter längst bezahlt, die haben die Frequenzen ersteigert, und nun willst Du diese Kohle für "anderes" umverteilen..

    Und Du kannst das dann auch vernünftig begründen ?
    Ich sehe das hier nicht..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #233 springen »

» zurück zum Artikel