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Kommentare zu:
Große Koalition: Sondierung ignoriert LGBTI-Fragen


#11 Paulus46Anonym
  • 12.01.2018, 13:01h
  • Antwort auf #1 von hugo1970
  • @hugo1970
    Wie lange muß ich noch warten, bis sich die CDU von der rechtsgerichteten CSU abspaltet?

    ---> Es wird eher andersherum sein, wenn Merkel stürzt oder abgeht, wird die CDU zur CSU aufrücken, da die Stimmungslage an der Basis bei der CDU schlecht ist und ein Stück weit, wird dafür Merkel die Schuld gegeben, wegen ihrer chaotischen Politik der Einwanderung von 2015. Die CDU wird nach Merkel wieder nach rechts rücken und das ist auch richtig so, weil es nicht sein kann, das sich rechts von CDU/CSU nunmehr die AfD mit 13 Prozent befindet. Und aktuelle Umfragen sehen die AfD sogar bei 15 Prozent und die SPD nur noch bei 19 Prozent.

    In der Bevölkerung besteht eine gravierdende Sorge des Verlustes der kulturellen Identität der Deutschen und deswegen steht die AfD bei 15 Prozent und nicht wegen irgend eines anderen Themas wie Digitalisierung, Reichtum/Armutsverteilung, usw. Es ist die Einwanderungspolitik der letzten Jahre von Merkel, die den BREXIT de Briten mitverursacht hat, die eine Spaltung der EU verursacht (Visegrad-Staaten) und die erhebliche Teile der Bevölkerung nicht wollen. Das können nun links-grüne Aktivisten und Schreiber in den Reihen der LGBTI-Bewegung "großen" Mist finden, ist aber gesellschaftlicher Fakt.
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#12 QuerkopfAnonym
  • 12.01.2018, 13:04h
  • Also ich brauche keine LGBTI - Gesetze, ich halte sie für sinnlos.
    Viel wichtiger ist, was im GG der BRD steht, dahingehend sollte etwas geschehen.
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#13 Paulus46Anonym
  • 12.01.2018, 13:08h
  • Antwort auf #3 von Rosa Soli
  • @Rosa Soli
    "Willkommen, liebe SPD, auf dem Weg zur 14-Prozent-Partei!"

    Was die SPD im Bereich LGBTI macht, finde ich zwar auch sehr wichtig, aber Du und die meisten LGBTI-Aktivisten überschätzen schlichtweg wie immer die Bedeutung von LGBTI-Forderungen für die Wahlentscheidung in der heterosexuellen Mehrheitsbevölkerung.

    Abstürzen auf 14 Prozent wird die SPD, wenn sie es nicht schafft, gemeinsam mit der CDU/CSU der AfD das "Wasser abzugraben". Die Sorge de deutschen Bevölkerung um den Verlust der kulturellen Identität ist gravierend in der Gesellschaft, das kann man nun als grün-linker Aktivist als Mist bezeichnen und diese Menschen alle in die "rechte Ecke" schieben. Aber das wird die AfD nur noch stärker machen, weil sie diese Sorgen vor Überfremdung und vor Islamisierung aufgreift und sich sehr geschickt zu Nutze macht.

    Leider begreifen Schulz, Gabirel und Nahles überhaupt nicht, das es gerade auch Teile der SPD-Wählerschaft sind, die zur AfD abgewandert sind oder zuhause geblieben sind. Dazu muss man sich die Erfolge der AfD nur in ehemaligen SPD-Stammhochburgen in Pforzheim, in Mannheim-Nord oder in Delmenhorst und Sazgitter anschauen.

    Ein beachtlicher Teil der deutschen Bevölkerung will diese Einwanderungspolitik der offenen Grenzen im Mittelmeerraum nicht und das so viele Menschen nach Deutschland kommen. Gesine Schavan ist auch so eine typische Vertreterin der SPD-Elite, die diese Haltung an der SPD-Basis schlichtweg ignoriert und viele grün-linke Aktivisten/Journalisten machen dies auch so.
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#14 lesoAnonym
  • 12.01.2018, 13:12h
  • Das Ergebnis ist ein Kompromiss. Unter den gegebenen Umständen ist mehr nicht drin. Die Kapitalisten wollen Steuersenkung, die Armen mehr sozialen Ausgleich. Es kann niemand divergente Wünsche gleichzeitig befriedigen.
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#15 LaurentEhemaliges Profil
  • 12.01.2018, 13:42h
  • Antwort auf #11 von Paulus46
  • Deinen Ausführungen im dritten Absatz sowie durchgehend der #13 muss ich nahezu uneingeschränkt zustimmen. Die von dir erwähnte Dame heißt übrigens Schwan, nicht Schavan.

    Es bleibt zu hoffen, dass das mit Regierungsbildung so klappen wird und die Grünen in den Ländern noch zur Vernunft kommen bzw. gebracht werden. Ich setze da auf Robert Habeck; diese unsägliche Frau Peter wird ja bald weg vom Fenster sein.
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#16 lollipopAnonym
  • 12.01.2018, 13:55h
  • In den Sondierungen werden leider viele dringende Themen ignoriert, die wichtig für unsere Zukunft sind. LGBTI Themen, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, ...

    In den nächsten Jahren ist nicht viel Positives zu erwarten.
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#17 hugo1970Ehemaliges Profil
#18 hugo1970Ehemaliges Profil
#19 ursus
  • 12.01.2018, 14:35h
  • Antwort auf #14 von leso
  • "Die Kapitalisten wollen Steuersenkung, die Armen mehr sozialen Ausgleich."

    und der "kompromiss" besteht dann darin, die sich seit jahren verschärfende umverteilung nach OBEN fortzusetzen?

    neben queeren menschen gibt es noch eine andere gruppe, für die verbesserungen nicht einmal von der spd auch nur ansatzweise eingefordert wurden: die armen. keine silbe, nicht einmal VOR der angeblichen "kompromissbildung" (die sich wie zu erwarten als eine fortsetzung neoliberaler träume erweist) über die sanktionen bei hartz IV, das schonvermögen oder auch nur eine minimale anhebung des regelsatzes. keine silbe über die anrechnung des kindergeldes, von dem nach wie vor die ärmsten familien überhaupt nicht profitieren.

    wer arm ist, hat von der zu befürchtenden regierung keine einzige verbesserung zu erwarten. dass das nicht einmal mehr enttäuscht, ist ein skandal.

    die spd hat ihr soziales gewissen endgültig verkauft und stürzt sehenden auges weiter ab. das hat sie sich verdient.
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#20 ursus
  • 12.01.2018, 14:39h
  • Antwort auf #11 von Paulus46
  • wenn die anderen parteien die menschenverachtende politik der afd übernehmen, und deren hetze gleich mit, dann brauchen wir keine afd mehr. bestechende logik.

    du verschleierst wieder einmal, dass xenophobie nicht vom himmel fällt, sondern produziert wird, um von der sozialen frage abzulenken.
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