Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=30464
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Trump-Regierung: Medizinisches Personal soll Behandlung von Transpersonen ablehnen dürfen


#1 queergayProfil
  • 17.01.2018, 23:12hNürnberg
  • Dieser in Wahrheit gottlose Polit-Trampel entpuppt sich ja immer mehr zum LGBTIQ-Feind Nr. 1 in den USA - in fröhlich-bigotter, verlogener Verbrüderung mit seinen Evangelikalen-Bruderschaften.
    Der Tanz ums goldene Kalb ist sein Lebensinhalt. Der Verrat an humanistischen Werten ist sein egomanisches Credo.
    Da wandte sich selbst Jesus ab und weinte bitterlich über diesen verlorenen Sohn.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Homonklin44Profil
  • 18.01.2018, 06:13hTauroa Point
  • ""Laut "Politico" soll eine neue Richtlinie Angestellten im Gesundheitsdienst ermöglichen, bestimmte Behandlungen aus Glaubensgründen zu verweigern.""

    Ich frage mich ja, ob das dann für alle Glaubensformen und Religionen gleichermaßen gilt, oder nur für einige Ausgesuchte.

    Also könnte man etwa aus Gründen einer glaubensbefreiten oder atheistischen oder vieleicht als FSM'ler einem überzeugten Christen auch eine Behandlung oder Zutritt zu Praxisräumen ect. verweigern?

    Die sind sich, denke ich, über die vollen Konsequenzen von solchen Konzepten noch gar nicht bewusst.

    "We don't serve Christians" könnte als Schild interessante Reaktionen hervorbringen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Patroklos
  • 18.01.2018, 09:33h
  • Was das Trumpletier hier wieder veranstaltet ist die Aufforderung zur "unterlassenen Hilfeleistung" und ist nicht hinnehmbar!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 FelixAnonym
  • 18.01.2018, 10:45h
  • Skandalös, dass die Fanatiker jetzt sogar schon medizinische Behandlungen ablehnen dürfen...

    Trump wird noch viel Elend über sein Land und leider auch die ganze Welt bringen...
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 18.01.2018, 11:20h
  • Da sieht man mal wieder, wie homophob, transphob, sexistisch und rassistisch diese Administration ist! Ich hoffe, Mueller findet etwas, um dem Spuk ein Ende zu bereiten. Und, die Midterms (Senats-und Kongresswahlen) in diesem Jahr, zeigen Trump und seinen Mannen, was sie verdienen: Die rote Karte!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 18.01.2018, 11:29h
  • Antwort auf #3 von Patroklos
  • So etwas wie "unterlassene Hilfeleistung" gibt es in diesem Zusammenhang nicht in den USA, wo das goldene Kalb DOLLAR angebetet wird. Erinnert sich vielleicht noch jemand an den Dokumentarfilm "Southern Comfort" über das leben und Sterben von Robert Eads aus dem Jahr 1995? Hier der Film im Original:

    www.youtube.com/watch?v=IH0L3wlV0hg

    Robert Eads hatte Krebs (Gebärmutter und Eierstöcke), hätte operiert werden können. Freunde wollten Untersuchungen und OP bezahlen (Robert war nicht versichert). doch kein Arzt wollte ihn operieren, aus Angst, deswegen Patienten (und damit Geld) zu verlieren.
    Wenn nun noch eine religiöse Begründung der Ablehnung kommt, kann ich jedem Betroffenen nur raten, sich jemand anderes zu suchen, und lieber sich in Kalifornien oder New York operieren zu lassen, als im Bibelgürtel der USA.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#7 TheDadProfil
  • 18.01.2018, 11:46hHannover
  • Antwort auf #6 von Gerlinde24
  • ""So etwas wie "unterlassene Hilfeleistung" gibt es in diesem Zusammenhang nicht in den USA, wo das goldene Kalb DOLLAR angebetet wird.""..

    Das zweifle ich hier nachhaltig an, denn die Pflicht einem Menschen "ohne Ansicht" medizinisch zu versorgen ist Teil des Eides des Hippokrates, der auch in den USA für Ärzte gilt..

    Medizinisches Hilfs-Personal ist ebenfalls an die dort angeführten ethischen Grundsätze gebunden..

    Und meines Wissens nach ist auch in den USA der Tatbestand der unterlassenen Hilfeleistung strafbewährt so lange man sich dabei nicht selbst in Gefahr für Leib und Leben begibt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#8 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 18.01.2018, 14:33h
  • Das geht ja mal gar nicht und ich hoffe, die Ärzte werden entsprechend reagieren. Ärzte haben eine Pflicht, allen zu helfen, die Hilfe brauchen. Da nutzt dem "bully" Religion nichts mehr, hoffentlich.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 18.01.2018, 16:16h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • "Das zweifle ich hier nachhaltig an, denn die Pflicht einem Menschen "ohne Ansicht" medizinisch zu versorgen ist Teil des Eides des Hippokrates, der auch in den USA für Ärzte gilt.."

    Du kannst anzweifeln, was Du auch immer anzweifeln willst! Doch der Dokumentarfilm "Southern Comfort" und mein Leben in Idaho, Virginia und Washington (nicht State, sondern DC) haben mich eines besseren gelehrt. Ein Beispiel aus Idaho: Ein obdachloser Jugendlicher, der von seiner mormonischen Familie wegen seiner Homosexualität rausgeworfen wurde, und auf der Straße lebte, wurde von einem Freier (er ging auf den Strich, um zu überleben) zusammengeschlagen. Kein Krankenhaus wollte ihn behandeln, weil er nicht versichert war, und die Kosten nicht aufbringen konnte. Erst Affirmation (das ist eine Organisation für homosexuelle Mormonen), die von dem Fall erfuhr, zahlte die Behandlungskosten. Er wäre sonst gestorben. Soviel zum "hypokratischen Eid" in den USA!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#10 Nick70Anonym
  • 18.01.2018, 23:09h
  • Die haben alle die Bibel nicht gelesen.
    Jesus hat NIE ausgegrenzt, nicht die Huren, nicht die Betrüger und Kollaborateure, nicht die Landesfeinde.. niemanden.
    Wenn sie richtige Christen wären dürften sie niemandem in Not ihre Hilfe verweigern.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 DiePartyAnonym
#12 TheDadProfil
  • 20.01.2018, 00:17hHannover
  • Antwort auf #11 von DieParty
  • ""es gibt keinen Hippokratische Eid, weder in den USA noch sonstwo auf der Welt. Der Hippokratische Eid stammt aus dem 4. Jh. v. Chr.""..

    ""In Deutschland werden weder der Eid noch das Genfer Gelöbnis nach der Approbation verpflichtend geleistet, diese werden jedoch in insbesondere medizinethischen Diskussionen als ethische Richtlinie beziehungsweise Ehrenkodex argumentativ angeführt.""..

    ""1804 wurde der Eid des Hippokrates erstmals als Eid für Absolventen der Medizin komplett wörtlich rezitiert an der Medizinschule von Montpellier. Seit dem 20. Jahrhundert gehört das Verlesen des Eides zu den Promotionszeremonien vieler Hochschulen, vor allem in den USA. In Deutschland findet dies jedoch kaum statt.""..

    de.wikipedia.org/wiki/Eid_des_Hippokrates

    Mehr muß man dazu eigentlich nicht mehr anführen..
    Je nachdem wie sich dann Dein Bedarf dazu entwickelt könnten wir das ausführlich diskutieren..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »

» zurück zum Artikel