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Religiöse Homophobie

Schweizer Imam: Homosexuelle sind Verbrecher

LGBTI-Aktivisten fordern Konsequenzen, nachdem ein islamischer Geistlicher Schwule und Lesben als verbrecherisches "Krebsgeschwür gegen die Moral" bezeichnete.


Imam Ardian Elezi behauptet, dass Schwule und Lesben die Menschheit vernichten könnten (Bild: Youtube / Ardian Elezi)

Ein Imam, der eine Moschee mit dem blumigen Namen "Peace & Blessing" in Basel betreibt, sorgt mit antisemitischen, frauenfeindlichen und insbesondere homophoben Sprüchen für Aufregung. Imam Ardian Elezi verbreitet seinen Hass insbesondere über Youtube und soziale Netzwerke. Nach einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des "Tagesanzeigers" hat der in Thun geborene 27-Jährige mit serbischen Wurzeln insbesondere den CSD in der kosovarischen Hauptstadt Pristina zum Anlass genommen, Hass gegen Homosexuelle zu schüren. Der CSD wurde im vergangenen Herbst erstmals veranstaltet (queer.de berichtete).

Laut der Zürcher Tageszeitung verbreitete Elezi nach dem CSD eine albanischsprachige Videopredigt, in der er Homosexualität unter anderem als "Krebsgeschwür gegen die Moral" und als "Krankheit" bezeichnete. Er warf Homosexuellen vor, einen Krieg gegen die Religion und gegen Allah zu führen – Schwule und Lesben seien Verbrecher. "Gewollt oder ungewollt ist das ein Versuch, die Menschheit zu vernichten", so seine Anklage gegen sexuelle Minderheiten.

Zwar ruderte Elezi auf Anfrage des "Tagesanzeigers" zurück und behauptete unter anderem, das Wort "Verbrecher" verstehe er im religiösen, nicht im juristischen Sinne. Allerdings berichtete das Blatt auch, dass in seiner Moschee extremistische Schriften verbreiten werden, die etwa die Trennung von Kirche und Staat ablehnten.

Auch gegen andere Gruppen verbreitet Elezi laut dem Bericht Hass, etwa gegen Juden oder gegen seiner Meinung nach falsch gekleidete Frauen. Auf Facebook habe er außerdem geschrieben, dass er Muslime liebe, aber "Kuffar" (Nicht-Muslime) nicht – Kompromisse mit der nichtmuslimischen Welt lehne er in seinem Predigten ab. Wenn ein Muslim etwa "Frohe Weihnachten" sage, sei das gotteslästerlich, weil sein Gott schließlich keinen Sohn habe.

Pink Cross fordert Gesetzesänderungen

LGBTI-Aktivisten zeigten sich schockiert über die Äußerungen des Geistlichen. Pink Cross verglich diese mit Aussagen des katholischen Bischofs Vitus Huonder aus Chur, der bei einer Rede 2015 in Fulda erklärt hatte, dass die Bibel die Todesstrafe für Homosexuelle vorsehe (queer.de berichtete).

Strafrechtliche Konsequenzen hatte diese Äußerung damals nicht, weil die Schweiz keinen Paragrafen gegen Volksverhetzung kennt. Pink Cross forderte deshalb erneut, dass Aufrufe zum Hass gegen sexuelle oder geschlechtliche Minderheiten endlich strafrechtlich verfolgt werden müssten. Dies könne etwa erreicht werden, wenn die Antirassimusstrafnorm, eine Art eingeschränkter Volksverhetzungsparagraf, um die Kriterien sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität erweitert werde. "Heute hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Politik endlich Minderheiten effektiv vor Diskriminierung schützt", sagte Pink-Cross-Geschäftsführer René Schegg. (dk)



#1 swimniAnonym
  • 18.01.2018, 12:59h
  • eine bemitleidenswürdige kratur dieser mann.

    doch er ist leider gefährlich und muss daher beobachtet werden, damit die polizei sofort eingreife kann, sobald er sich illegal verhält. einen dialog will er ja nicht.
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#2 Roman BolligerAnonym
  • 18.01.2018, 13:02h
  • Es sind natürlich radikale hetzerische Islamisten wie dieser Imam, welche die Welt zerstören, nicht Homosexuelle.
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#3 AFD-WatchAnonym
  • 18.01.2018, 13:21h
  • Der Typ sollte mal in den Spiegel schauen, um ein Krebsgeschwür der Menschheit zu sehen und wer zur "Vernichtung" von Menschen beiträgt!
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#4 goddamn liberalAnonym
  • 18.01.2018, 13:41h
  • Wie viele Pseudo-Muslime, die ihre Religion mit einem Mittelalter-Spektakel verwechseln, kennt dieser Kerl nicht mal den Koran. Es ist sehr fraglich, ob Christen und Juden, die laut Koran in den Himmel kommen können, überhaupt Ungläubige sind.

    Der Staat muss gegen solche Leute konsequent einschreiten.
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#5 Homonklin44Profil
  • 18.01.2018, 13:47hTauroa Point
  • ""Gewollt oder ungewollt ist das ein Versuch, die Menschheit zu vernichten""

    Was ist ungewollt denn für ein Versuch??

    Auch hier ist die Spiegelschau angezeigt, wie schon bei den Vettern im selektiv Menschen verachtenden Weltbild der christlichen Sekten. Wenn sich einer mit solchen Zuweisungen Respekt erhofft, hofft er gleich vergeblich, wie der Huonder auch.
    Das sind Leute, aus deren religiotem Mund der Schmauch ihrer eingebildeten Scheitane steigt, vor denen sie trotz aller angeblicher Allmacht ihrer mythologischen Honcho-Figuren sich so fürchten.

    Wer da wohl der "Verbrecher" ist, muss man nicht extra sagen.

    Die Menschheit verdirbt durch die Engstirnigkeit der Religionen. Gewollt wird maximal ein Versuch draus, die Menschen aus dem religioten Joch zu befreien!
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#6 Markusbln11Anonym
  • 18.01.2018, 13:49h
  • Drei Fragen:

    Wie kommt er zu solchem Käse?

    Wer ist sein geistiger Ziehvater?

    Wer hat ihn warum für die Schweiz das Recht zur Predigt gegeben.

    Das ist Volksverhetzung, was wir da zu hören bekommen. Und das Schweizer Innenministerium toleriert das?

    Warum denn nur?
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#7 ursus
  • 18.01.2018, 14:16h
  • Antwort auf #3 von AFD-Watch
  • "Der Typ sollte mal in den Spiegel schauen, um ein Krebsgeschwür der Menschheit zu sehen und wer zur "Vernichtung" von Menschen beiträgt!"

    bei allem berechtigten zorn gegen solche hetze: wer menschen als "krebsgeschwür" bezeichnet, legt damit deren ausrottung nahe. da geht es nicht mehr um ideologien oder haltungen, die man bekämpfen muss, sondern das ist eine metapher, die die auslöschung von personen als lösung nahelegt. ich versuche, mir solche sprache nicht anzueignen, denn das dahinterstende denken möchte ich ebenfalls nicht übernehmen.
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#8 easykeyProfil
  • 18.01.2018, 14:30hLudwigsburg
  • Mein vorheriger Beitrag wurde leider nicht veröffentlicht....fasse es mal so zusammen: Die Schweizer kennen keine Volksverhetzung - man muss hoffen, dass sie das auf einer anderen Grundlage regeln.
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#9 Sven100Anonym
  • 18.01.2018, 14:31h
  • Mit solchen Steinzeitmoslems kann man nicht diskutieren. Man braucht es gar nicht erst zu versuchen. Es hilft nur eins: Strafanzeige!
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#10 HörnchenAnonym