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Kommentare zu:
Verschwundener Sänger: Kadyrow deutet Ehrenmord durch Familie an


#1 oooooAnonym
#2 VitelliaAnonym
  • 19.01.2018, 07:52h
  • Ihr Verbohrten ohne Hirn-Qualität, dieses zum Denken einzusetzen!
    Wenn Gott (auch Euer Mohammed-Allah-Gott) Mann und Frau erschaffen hat, wer hat dann die Homosexuellen erschaffen?
    Schämt Euch bis ans Ende Eurer Tage, deshalb einen Mord zu begehen!
    Eure Sprach-Pervertierung "Ehrenmord" könnt Ihr Euch auch sparen.
    Ein Mörder ist ein Hochkrimineller und hat mit Ehre nichts zu tun.
    Die ganze Familie (Eltern, die es gut heißen, den eigenen Sohn zu töten, widerlich!) hat keine Ehre!
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 19.01.2018, 08:26h
  • Antwort auf #2 von Vitellia
  • Hier wird einer verzweiftlten Mutter ein 'Ehrenmord' an ihrem eigenen Sohn zugeschrieben.
    Das ist infam. Aber es passt zur stalinistisch-faschistischen Schule der Menschenzerstörung.

    Früher waren es in Russland die Juden, heute wir, auf die man den Volkszorn lenken wollte, um von Prasserei und Korruption abzulenken...
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#4 Patroklos
#5 johannbAnonym
  • 19.01.2018, 10:41h
  • Menschen ohne Eier in der Hose (egal ob Präsident oder Präsidentin) sollten vom Volk vom Amt gestoßen werden!
    So ein Heuchler!
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#6 panzernashorn
  • 19.01.2018, 11:06h
  • Hoffentlich kommt dieser hochkriminelle, gemeingefährliche Widerling und Kotzbrocken, dem die Dummheit buchstäblich aus den Augen schaut, möglichst bald vor ein Gericht - auch wenn die Chance darauf momentan (noch) nicht sehr hoch ist.

    Manchmal schämt man sich direkt, zur Gattung "Mensch" zu gehören.
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#7 KaktusAnonym
  • 19.01.2018, 11:08h
  • Mann könnte einfach nur noch heulen, wie bösartig und grausam sind diese Menschen. Es ist einfach nur noch beschämend. Mir fehlen die Worte.
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#8 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 19.01.2018, 11:23h
  • Antwort auf #5 von johannb
  • Das Problem ist, dass Putinovski seine radikale Strategie schon längst auf sein Volk ausübt und das Volk fast gar nichts tun kann. Was denkst du, was er tut, wenn sich eine Gruppe gegen ihn auflehnt und gegen ihn und gegen Kadyrowonovski protestiert?
    Die beiden schrecken ja jetzt schon nicht davor zurück, Menschen zu foltern und zu töten, und eine Familie so dermaßen unter Druck zu setzen, dass diese nicht anders können, als ihr eigenes Kind zu verstoßen.

    Und du meinst, man sollte die beiden Hohlkopf-Radikale halt einfach mal vom Thron schubsen.
    Alles klar, dann fliege nach Russland und tue das. Zeige denen mal wie man das macht. Anscheinend hat das russische Volk null Ahnung, gell?
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#9 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 19.01.2018, 12:11h
  • Antwort auf #7 von Kaktus
  • Stimme dir voll zu :-(
    Mir tun die Menschen dort so leid, die darunter so dermaßen leiden müssen.

    -"wir werden alles dafür tun, dass es solche Menschen bei uns nicht gibt."
    Dieser Satz an sich ist schon für Menschenrechtsverletzungen prädestiniert.

    Die Frage lautet: was kann überhaupt dagegen gemacht werden?
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#10 KaktusAnonym
  • 19.01.2018, 13:20h
  • Antwort auf #9 von BuntesUSchoenes
  • Ein einzelner kann nichts machen, die gemeinschaft also alle LGBTI und Angehörige, Freunde, Politik sind hier gefragt. Alle gemeinsam auf die Straße gehen und Flagge zeigen. Aber solange solche Menschen an der Macht sind, die sich das Recht heraus nehmen andere Menschen zu töten nur weil diese Homosexuell sind wird es sehr schwer.
    Es braucht wieder starke, mutige Männer wie Volker Beck der immer wieder versucht hat in Russland für die Rechte der LGBTI zu kämpfen.
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#11 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#12 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 19.01.2018, 15:18h
  • Wie kann man so unmenschliche Taten begegnen, ohne selber Hass auf diese Monster in menschlicher Gestalt zu haben?
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#13 hugo1970Ehemaliges Profil
#14 hugo1970Ehemaliges Profil
#15 Patrick SAnonym
  • 19.01.2018, 15:33h
  • "Sie können mich heute dem Henker überantworten, aber in ein paar Monaten wird sie das empörte und gequälte Volk zur Rechenschaft ziehen und schleift sie bei lebendigem Leib durch den Kot der Straße." - Erwin von Witzleben (Held des 20.Juli 1944 vorm Reichsgerichthof)

    Bleibt zu hoffen, dass auch ein Herr Kadyrow und seine Schergen früher oder später für seine Taten einen angemessenen Preis zahlen wird!

    Unglaublich was 2018 in der Nachbarschaft Europas möglich ist.
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#16 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#17 KaktusAnonym
  • 19.01.2018, 15:52h
  • Antwort auf #11 von BuntesUSchoenes
  • In anderen Ländern klappt es das 10.000 tausende Menschen auf die Straße gehen und für ihre Rechte Demonstrieren. Nur in Russland sind es immer nur ganz wenige die sich für Menschenrechte einsetzen. Selbst die USA haben Sanktionen wegen Menschenrechte gegen kadyrow erlassen, aber es wirkt nur wenig. Der scheint zu mächtig zu sein und solange Putin nichts dagegen unternimmt hat kadyrow wohl Narrenfreiheit. Ich wünsche mir das viele LGBTI in Russland für ihre Rechte solange weiter kämpfen bis solchen Leuten wie kadyrow aufgeben und aus ihren Ämtern verjagt werden.
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#18 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 19.01.2018, 16:06h
  • Antwort auf #17 von Kaktus
  • Klar, in anderen Ländern klappt das besser. Es gibt europaweit auch nicht so eine Politik wie in Russland. Türkei hat sich leider erdoganisiert.
    Es gibt definitiv Leute, die sich gegen die russische Politik auflehnen. In 15 Jahren wurden 246 Journalisten umgebracht. Alle, die der Politik in Russland oppositionieren, werden mundtot gemacht, verhaftet, oder getötet.
    Und die Jugend in Russland, wie im link zu lesen ist, wird bei Protesten aushehebelt und der friedliche Protest radikal beendet.

    Selbst Nova Gazeta musste um den Tod fürchten, als sie über die Folterungen von Schwulen berichteten.
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#19 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#20 Homonklin44Profil
  • 19.01.2018, 16:32hTauroa Point
  • Das passiert, wenn Religion und Glaube den Verstand vollständig unter Kontrolle nehmen. Dann siegt das Perverse in seiner kaltschnäuzigen Bandbreite zwischen Ignoranz und Selbstherrlichkeit.
    Wie hier damals mit den Nazis, an deren Seite sich die Kleriker stützten. Das scheint in Tschetschenien ähnliche Verdeutungen anzunehmen, und die durch Kadyrow & Konsorten verwendete Rhetorik der Unschärfe ist entlarvend.
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#21 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#22 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#23 sergej00Anonym
  • 19.01.2018, 19:50h
  • Boh, wenn ich das lese, geht mir der arsch auf den grundeis. Bin in der Gegend geboren und aufgewachsen und bin meinen Eltern sehr dankbar dass die mich nach Deutschland gebracht haben. Denn bin selbst homosexuell und wüsste nicht ob ich jetzt noch am leben sein würde wenn ich dort geblieben wäre. Und das so mal am Rande : schwule gab's schon immer und auch unter Tschetschenen, selbst alles erlebt.
    Das sind doch alles hohlbirnen die es behaupten, daß bei denen keine Homosexualität gibt's. Mir fehlen einfach die Worte. Gruß Sergej.
  • Antworten » | Direktlink »
#24 freddyAnonym
#25 TopdogAnonym
#26 BlancoAnonym
#27 Homonklin44Profil
  • 19.01.2018, 21:17hTauroa Point
  • Antwort auf #22 von BuntesUSchoenes
  • Ja, wobei Brandherde, wenn man sich so umschaut, überall da entstehen, wo Religion oder Ideologie mit militärischer Zucht durchgesetzt werden. Man schaue nach Nordafrika, Ägypten, oder auf die giftspuckenden Pfaffenknilche in ganz Afrika.
    In Tschetschenien sollte dies wohl als Exempel gesetzt werden, dass man auch nicht vor Personen Halt macht, die wo anders Ansehen genießen, und dem Land vielleicht Benefite gebracht hätten. Als Sänger haben sie ihn wohl nur als Gefahr gesehen. Auch diese Paranoia ist ein Instrument, ein erwirkter "Grund" zu agieren.

    Die Verfolgungen und Morde in Tschetschenien sind nichts anderes als faschistischer Natur, und der große Aufschrei in der Welt blieb gerinfg, weil es um 'nur' Homosexuelle geht.
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#28 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 20.01.2018, 00:51h
  • Antwort auf #27 von Homonklin44
  • Das stimmt. Religion ist Mittel zum Zweck. Homophobie und Hass wird mit Religion verschleiert. Und wer zusätzlich noch gewalttätig, geistig nicht ganz bei Sinnen, und beruflich eine höhere Position innehat, ist gemein gefährlich.
    Jedes Land, das dagegen nicht konsequent genug vorgeht, macht sich mitschuldig. Das ist das, was ich nicht verstehe: irgendwie scheinen viele nicht aus der Vergangenheit lernen zu können/wollen. Alle wissen bescheid, aber entweder wird nicht genug getan, oder es mangelt an gesetzlichen Möglichkeiten. Das ist furchtbar :-/
    Es wurde schon in den Anfängen viel versäumt und nicht verhindert.

    Wenn ich nachlese, was der europäische Gerichtshof sagt, hätte die Lage in Russland und Tschetschenien niemals so weit kommen dürfen.
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#29 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 20.01.2018, 09:46h
  • Was für ein Feigling, dieser Kadyrow! Keine Eier in der Hose, zuzugeben, dass nicht die Familie den Sänger verschleppt, und möglicherweise ermordet hat, sondern sein verkackter Geheimdienst!
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#30 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 20.01.2018, 09:54h
  • Antwort auf #28 von BuntesUSchoenes
  • Genau so ähnlich denke ich auch.
    Ich weiß es echt nicht, auch hier in den modernen westlich orientierten Kulturen tut sich nichts in den Köpfen.
    Handeln alle mit Vorsatz um die "Kleinen" klein zu halten, oder sind sie einfach zu bequem etwas zu ändern? Solange es läuft ändere ich nichts, es betrifft mich ja nicht.
    Warum müßen Menschen Menschen unterdrücken?
    Es gibt doch genug für alle, oder fehlt vielen das Gen des Teilens?
    Warum werden Ängste von der Oberschicht geschürt? Nur oben zu bleiben? Was ist so interessantes dort oben? Wäre es nicht besser wenn jeder genug hätte? Die Reichen etwas weniger und die Armen etwas mehr?
    Ich bin mir sicher die meiste Hetzte kommt nicht von Phobie, sondern allein nur um der Machterhaltung!
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#31 hugo1970Ehemaliges Profil
#32 JohannbAnonym
  • 20.01.2018, 10:57h
  • Antwort auf #13 von hugo1970
  • Da gebe ich dir bzw. da gibt dir leider die Geschicht recht. Die Bevölkerung lässt sich zu sehr einschüchtern. Dabei schadet Homophobie doch der ganzen Bevölkerung!
    Die Bevölkerung in diesen Ländern könnte so viel tun. Als ich Olympia 2014 als Zuschauer in Sotchi war, hatte z.b. keiner etwas dagegen, dass ich dort mit Regenbogenschal rumgelaufen bin....
    Nicht mal so banale kleine Dinge traut sich die Bevölkerung. Daher machen die sich mitdchuldig am System!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#33 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#34 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 20.01.2018, 12:35h
  • Antwort auf #30 von hugo1970
  • Bei Regierungen sehe ich das auch so, dass es da um Machterhaltung geht.
    In der Bevölkerung hat Homophobie mehrere Ursachen.

    In Deutschland ist hauptsächlich der Konservatismus die Ursache, weshalb viele nicht über ihren "Schatten" springen können und unsicher sind, wenn sie eine oppositionelle Partei wählen würden.

    Aber Putin und Kadyrow handeln aus Hass. Und Hass ist eine Form von Gewalt. Das ist viel gefährlicher als Homophobie.
    Es ist das, was Homonklin44 schon beschrieben hat: dasselbe wie während der Nazizeit in unserem Land.
    Nur ist es unbegreiflich, dass das geschehen kann, ohne dass es Gesetze gibt, die da greifen können, und ohne dass jemand wirklich was tun könnte, im Jahr 2018!

    Da war(!) ist nun ganz Europa gefragt, alles dafür zu tun, dass genau das nicht wieder passieren kann, was nun in Russland passiert.
    Das ist sehr erschütternd.
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#35 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 20.01.2018, 15:03h
  • Antwort auf #34 von BuntesUSchoenes
  • Wie soll Europa was tun, wenn selber in Europa mehrheitlich konservative, sogar rechte an der Macht sind?

    Ob Hass der wahre Grund von Despoten ist, glaub ich eher nicht, des ist eher die Machtergreifung und Erhaltung und das geschieht in dem man Hass verteilt/schürt und die Menschen machen mit, ohne nachzudenken, das es auch sie treffen kann, wenn man sie denunziert.

    "wenn sie eine oppositionelle Partei wählen würden......"

    Die Opposition ist meisten aus mehreren Parteien und das kommt bei manchen als zerstritten an. Wenige wissen das das eigentlich die Demokratie ausmacht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#36 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 20.01.2018, 16:31h
  • Antwort auf #35 von hugo1970
  • Genau, deine erste Frage ist eine, die ich mir auch stelle und ich finde keine Antwort, leider.

    Ok, das mit der Machtverteilung und das Mitmachen ohne zu reflektieren, trifft bestimmt zu. Und diejenigen, die mutig waren und sich dagegen stellten, wurden eiskalt ermordet :'-(

    Und auch was du über Demokratie sagst, da kann ich dir ebenfalls zustimmen. Demokratie bedeutet, dass es viele Debatten und Diskussionen gibt, wo man sich auch mal streitet, und trotzdem geht es weiter und man wird sich irgendwie wieder einig.
    Da Putin und Kadyrow das nicht zulassen, sind sie völlig machtbesessen und gleichzeitig, ich weiß nicht, kommen beide total hasserfüllt rüber. Zumindest gegenüber Homosexuelle, speziell gegenüber Schwule.

    Es fällt so schwer, die Artikel darüber zu lesen und zu wissen, dass kaum einer, auch ich nicht, irgendetwas tun kann.
    Das ist für mich das schlimmste gerade.
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#37 Homonklin44Profil
  • 21.01.2018, 03:28hTauroa Point
  • Antwort auf #28 von BuntesUSchoenes
  • ""Wenn ich nachlese, was der europäische Gerichtshof sagt, hätte die Lage in Russland und Tschetschenien niemals so weit kommen dürfen.""

    Klar, aber Tschetschenien interessieren Ansichten des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht, und Russland dürfte das mit der kalten Schulter weg zucken.
    Die stellen höchstens mal wieder eine Ölpipeline für eine Zeitlang ab, wenn der abhängige Westkontinent da zu viel beanstandet.
    Da müsste schon die Weltgemeinde Einfluss nehmen, uns paar Hanselstaaten in Westeuropa beachtet man eher nicht.
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#38 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 21.01.2018, 09:24h
  • Antwort auf #37 von Homonklin44
  • Ja, ich weiß, dass es sie nicht interessiert. Das ist ja grade das Problem.
    Deshalb hätte man ab den 50igern dafür sorgen müssen, dass sowas nicht mehr geschehen kann. Mit Gesetze zum Beispiel. Man hätte Gesetze erlassen können.
    Und darauf wollte ich hinaus: es wurde zu viel versäumt.
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#39 stromboliProfil
  • 21.01.2018, 11:43hberlin
  • Antwort auf #38 von BuntesUSchoenes
  • sag mal, in welchem wolkenkuckucksheim wohnst und lebst du eigentlich..
    50ziger jahre.. man hätte gesetze erlassen können soviel versäumt.
    Bullshit wird nicht besser wenn eine echt gefühlsbetonte ansicht dahinter steht.
    Sie bleibt bullshit, weil sie die historischen umstände ausblendet und "alles wird gut wenn wir nur wollen" stimmung verbreitet.
    Es gab in den "50zigern" keinen anlass für den herrschenden, überhaupt über minderheitengerechte gesetze nachzudenken.
    Die existierten nicht oder allenfalls als kriminologische-psychatrische medizinisch genannte homosexualität !

    "Man hätte Gesetze erlassen können.
    Und darauf wollte ich hinaus: es wurde zu viel versäumt."
    Schluss mit dem kindergartenniveau wenn wir politisches diskutiueren!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#40 Homonklin44Profil
  • 21.01.2018, 12:42hTauroa Point
  • Antwort auf #38 von BuntesUSchoenes
  • Sei mir bitte nicht Gram, aber da ist unsere Wunschwelt von der Realität etwa so weit entfernt wie der Stern Beitegeuze vom Merkur :(

    In den 50ern saßen zudem eine Menge neu lackierte Alt-Nazis in der regierenden Ebene, in Ämtern und entscheidenden Positionen, irgendwo gibt es dazu sogar Listen. Wie Stromboli schon schrieb, waren LGBTIQ* (in der Differenzierung nicht mal bekannt) bestenfalls als Irre/Kranke abgehakt und wenn man in der Psychiatrie landete, war es noch das "humane" Los.
    So sehr viel anders als die Tschetschenen waren die hier da auch nicht. Es gab die KZ nicht mehr, ja. Die Polizei soll damals nicht gerade das Freund und Helfer-Image gezeigt haben. Das wissen alle, die in der $175er-Verfolgung Erfahrung haben.

    Man hat ja Gesetze erlassen. Zuchthaus für Homosexuelle und Sittenstrolche, oder so ähnlich. Die Entwicklung des heutigen Verständnis von Toleranz steckte in den ganz kleinen Kinderschuhen.
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#41 TheDadProfil
  • 21.01.2018, 14:03hHannover
  • Antwort auf #38 von BuntesUSchoenes
  • Anschließend an den Kommentar von "stromboli" bleibt hier noch anzumerken :

    Es gibt keine "Gesetze" in einem Land die ein anderes Land zu einem bestimmten Verhalten anhalten oder zwingen könnten..

    Das sind international gültige Vereinbarungen die man Bi- oder Multi-Laterale Vereinbarungen nennt, die von den betroffenen Staaten ratifiziert, aber ebenso auch bei der kleinsten politischen Veränderung innerhalb eines betroffenen Staates wieder aufgelöst werden können..

    Vor dem Hintergrund der Situation der Fünfziger Jahre sind solche Vereinbarungen getroffen worden, etwa 1948 der Erlaß der Menschenrechte, die nach und nach von vielen Staaten unterzeichnet und ratifiziert wurden, und die damit Teil der jeweiligen Landesverfassung geworden sind, was sie zu einklagbaren Rechten gemacht hat, zu deren Zweck dann auch Jahrzehnte später ein Gerichtshof des Europarates in Luxemburg installiert wurde..

    Schon das zeigt dann auch, es wurde gar nicht viel versäumt, sondern es dauert einfach auch sehr lange Zeit bis sich Ideen international umsetzen lassen können..

    Blöderweise zwingt aber auch ein Urteil dieses Gerichtshofes keinen durchgeknallten Politiker dazu sich einfach mal anständig zu benehmen, denn was bei Vereinbarungen wie den Menschenrechten gefehlt hat ist die Strafandrohung für solche Leute wie Kadyrow oder Putin, oder auch Trump und Kim Jong-un, die anders als Kriegsverbrecher aus dem Kosovo oder Serbien eben nicht per Haftbefehl international in jedem Land der Welt gesucht und verhaftet werden können um sie vor dieses Gericht zu stellen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#42 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 21.01.2018, 19:06h
  • Antwort auf #40 von Homonklin44
  • Ne, ich denke, unsere Denkplaneten, wie du in deinem Kommentar geschrieben hast, sind nicht weit voneinander entfernt :-)

    Mit dem Wort "versäumt" meine ich alles, inklusive dem, was du im Einzelnen beschrieben hast.
    Es wurde sowohl in Russland seit langem viel versäumt, als auch natürlich ne Menge bei uns in Deutschland. Selbstverständlich, wie denn auch nicht?
    Dass unsere Toleranz in Kinderschuhen steckt, das erlebe ich täglich - no need to tell me. Ich bin lesbisch, über unsere Situation in Deutschland muss mich niemand mehr aufklären.

    Deshalb meine Worte: es wurde zu viel versäumt. In Russland und in ganz Europa. Sowie auch international.
    Da steckt so viel Schuld dahinter, dass es keiner mehr gut machen kann.
    Und das ist bitter :-/

    Ich hege also keinen Gram, sehr geehrter Herr Homonklin-Planet44 :-D

    Viele Grüße vom BuntundSchön-Planeten

    thumbs.dreamstime.com/z/bunter-planet-3588533.jpg
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#43 herve64Ehemaliges Profil
  • 22.01.2018, 08:41h
  • Als ob das irgend jemanden -am Allerwenigsten das Opfer- interessieren dürfte, ob man ihn aus staatlicher oder familiärer Verfolgung umgebracht hat. Die Geisteshaltung, die dahinter steckt, ist ein und dieselbe, und die ist einfach verwerflich, inakzeptabel und indiskutabel. Und Kadyrow gehört zusammen mit Putin wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor den Europäischen Gerichtshof nach Den Haag, und zwar nicht nur wegen ihrer Schwulenpogrome.
  • Antworten » | Direktlink »
#44 stromboliProfil
  • 24.01.2018, 11:34hberlin
  • abgesehen von dem ungeheuerlichen das sich da in diesem von mördern wimmelnten staatswesen ereignet frag ich mich, was das obige bild uns sagt:

    www.queer.de/img/ramzan-kadyrov-zelimkhan-bakaev-gross-600x3
    15.jpg


    Posieren mit mordgesellen?
    "selfie mit dem womöglich ideellen auftragsgeber, der sogar den mordenden familien s/einen justizialen schutz vor westlicher verdorbenheit anbietet...
    "Wir haben keine Schwulen. Wenn es welche gibt, bringt sie nach Kanada. () Um unser Blut zu reinigen: Wenn es hier irgendwelche gibt, nehmt sie" (queer.de berichtete). Homosexuelle werde man in seiner Region "niemals akzeptieren"

    Mich dauert sein tragischen schicksal, aber ich kann mich der vorgeschichte nicht entziehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#45 stromboliProfil

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