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Schuppen und Vorurteile ade

"Head & Shoulders" wirbt mit Regenbogen­fahne und Gus

Eine schwule Olympiahoffnung kämpft in einem neuen Werbespot mit der Regenbogenfahne gegen Schuppen.


Gus Kenworthy ist ein stolzer Mann – auch weil keine Schuppen auf seinen Schultern lasten… (Bild: Procter & Gamble)

Der offen schwule Freestyle-Skisportler Gus Kenworthy ist ein neues Werbegesicht für das Anti-Schuppen-Shampoo "Head & Shoulders". In den USA veröffentlichte der Produzent Procter & Gamble ("Ariel", "Gillette", "Pampers") vor wenigen Tagen einen 20-sekündigen Werbespot, in dem Kenworthy das Shampoo anpreist ("Schultern sind für Großartiges gemacht – nicht für Schuppen!").

Direktlink | Gus Kenworthy zeigt seinen Pride nicht auch mit schuppenfreien Schultern
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"Als erster offen schwuler Action-Sportler wird Gus Kenworthy bei den Olympischen Winterspielen so viel mehr repräsentieren als nur sein Land. Auf seinen Schultern lastet Pride, aber keine Schuppen. Und das dank 'Head & Shoulders'", erklärte Procter & Gamble das Engagement des Sportlers.

Erst am Sonntag konnte sich Kenworthy für die Olympischen Winterspiele qualifizieren, die vom 9. bis zum 25. Februar im südkoreanischen Pyeongchang stattfinden werden. Er ist nach Eiskunstläufer Adam Rippon der zweite offen schwule Wintersportler aus den Vereinigten Staaten, der sich für die Spiele qualifizieren konnte. Rippon sorgte vergangene Woche für Schlagzeilen, weil er kritisierte, dass mit Vizepräsident Mike Pence ein offen homophober Politiker die Führung der US-Olympiadelegation übernommen hat (queer.de berichtete).


Gus Kenworthy geht schuppenfrei zu den Olympischen Spielen nach Südkorea (Bild: Procter & Gamble)

In den letzten Jahrzehnten hatten die Amerikaner noch nie einen offen homosexuellen Kandidaten zur Winterolympiade geschickt. Zwar nahm Kenworthy bereits 2014 bei den Spielen im homophoben Russland teil. Damals gewann der Skifahrer sogar eine olympische Silbermedaille, schwieg aber über seine sexuelle Orientierung. Erst ein Jahr später teilte der Sportler mit, dass er auf Männer steht (queer.de berichtete). Er erklärte dabei, dass das Versteckspiel ihn zwischenzeitlich in Depressionen getrieben habe; er habe sogar Gedanken an Selbstmord aufkommen lassen. (dk)

Direktlink | Gus Kenworthy berichtet vom US-Trainingscamp in Österreich
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#1 PatroklosEhemaliges Profil
  • 22.01.2018, 13:13h
  • Wünsche Gus bei den Olympischen Winterspielen viel Erfolg!
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#2 Max SchopenhauerAnonym
  • 23.01.2018, 10:50h
  • Ich hoffe der junge Herr erweist sich der olympischen Ringe auch würdig!
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#3 Rasil Esam NaifehAnonym
  • 23.01.2018, 12:24h
  • Alles Gute auf dem Heiligen Hain von Olympia!
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