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Vandalismus

Saarbrücken: Schaufenster des LSVD zerstört

Unbekannte schlugen auf die Scheibe des Checkpoints ein. Der Verband bittet um Spenden für seine Arbeit.


Die verunstaltete Scheibe des Zentrums in der Saarbrücker Innenstadt – aktuell wird dort das Schulaufklärungsprojekt des Verbands beworben (Bild: LSVD Saar / facebook)

Das Zentrum Checkpoint des Lesben- und Schwulenverbands im Saarland ist wieder Zielscheibe von Vandalismus geworden. "Erneut wurden die Fenster unseres Lesben- und Schwulenzentrums attackiert", teilte der LSVD am Montag auf Facebook mit. "Dieses Mal wurde nicht nur zerkratzt sondern massiv eingeschlagen."

Der Verband stellte Strafanzeige gegen Unbekannt und wies in dem sozialen Netzwerk zu seinem Spendenkonto für die Arbeit des Checkpoints hin: Das Konto bei der Sparkasse Saarbrücken hat die IBAN DE22590501010090014267.

Das Zentrum an der Mainzer Straße dient dem Verein als Büro und ist zugleich Informationsbörse und Ort von Beratungen und Treffen diverser Gruppen, die die Räumlichkeiten des Checkpoint nutzen können.

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Blanker Hass im ganzen Land

Queere Einrichtungen sind in ganz Deutschland immer wieder Zielscheibe von Vandalismus: Erst vor wenigen Wochen hatten Unbekannte den Eingangsbereich der queeren Studierenden-Referate an der Uni Düsseldorf verwüstet.

Am Tag der Verabschiedung der Ehe-Öffnung im Bundestag im letzten Jahr gab es einen Buttersäure-Anschlag auf das Bremer Zentrum rat+tat, in der Nacht zuvor war das Wahlkreisbüro des schwulen SPD-Politikers Michael Roth mit dem Spruch "Ehe nur für Mann und Frau" verziert worden.

In Berlin waren im letzten August die Gedenktafeln an die weltweit erste homosexuelle Emanzipationsbewegung am Magnus-Hirschfeld-Ufer erneut verunstaltet worden, auch das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Tiergarten und eine Gedenktafel für diese Opfer am U-Bahnhof Nollendorfplatz waren in den letzten Jahren immer wieder Zielscheibe von Vandalismus. 2016 wurden die Scheiben des Schwulen Museum* gar durch Schüsse beschädigt.

Bereits 2016 war das rat+tat Zielscheibe mehrerer Angriffe mit Buttersäure, am gleichen Wochenende wurde das Gebäude, das in Dortmund das Lesben- und Schwulenzentrum KCR beherbergt, mit rosa Farbe beschmiert. In diesen und vorherigen Jahren gab es weitere ähnliche Taten gegen queere Einrichtungen im ganzen Land. (nb)



#1 TimonAnonym
  • 23.01.2018, 12:41h
  • Die Homohasser zeigen ihren Hass immer offener und werden immer gewaltbereiter.

    Die Politik muss endlich aktiv werden...
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#2 KaktusAnonym
  • 23.01.2018, 14:19h
  • Antwort auf #1 von Timon
  • Nicht die Politik muss handeln, wir alle LGBTI müssen handeln, aber wenn sich jeder versteckt und nur jeder an sich denkt erreichen wir nichts.
    Wer geglaubt hat das sich durch die Ehe für alle etwas ändert, soll weiter träumen.
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#3 YannickAnonym
  • 23.01.2018, 16:42h
  • Antwort auf #2 von Kaktus
  • Und Du meinst, wenn die Politik im AGG Diskriminierung von LGBTI offiziell weiterhin erlaubt und weiterhin keinen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie vorantreibt, hätte das keine Auswirkungen?

    Was sollen wir denn machen, wenn die Politik nicht die Rahmenbedingungen dafür schafft? Sollen wir uns so lange verprügeln lassen, ehe die Politik mal aufwacht?

    Natürlich sind politische Maßnahmen kein Selbstläufer, aber sie sind die Voraussetzung für alles andere, denn ohne sie laufen alle anderen Bemühungen ins Leere.
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#4 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 23.01.2018, 20:03h
  • Antwort auf #3 von Yannick
  • Zu aller erst müßen die Wähler und Wählerinnen queerfreundlich (Die Grünen oder Die Linke) wählen!
    Die queers, was konservativ (Unionen) wählen müßen sich fragen lassen, warum sie queerfeindliche Parteien wählen.

    Sämtliche queere Promis, aus Sport, Kultur, Wirtschaft und Politik) sollten sich freiwillig outen!

    Die Religionen selten sämtliche queerfeindliche Würdenträger bis zum einfachsten Pfarrer abstoßen und wegen Verbreitung von Hass anzeigen!

    Jede kleinste queerfeindliche Formulierung in Öffentlichen Gebäuden und Bildungseinrichtungen sollte mit Sozialstunden geahndet werden!
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#5 KaktusAnonym
  • 23.01.2018, 20:10h
  • Antwort auf #3 von Yannick
  • Wenn der Staat seine Bürger durch Gesetze nicht schüzt, dann muss Mann& Frau dafür sorgen das der Staat dieses tut. Zum Beispiel:
    In Köln sollen angeblich 90.000 LGBTI Menschen wohnen. Wenn einmal im Monat 10.000 / 20.000 LGBTI in Köln auf die Straße gehen und gegen Haß und Homophobie Demonstrieren würden, wenn dann alle LGBTI in ihren Städten ebenfalls auf die Straße gehen, wird sich das überall herumsprechen. Wenn ich als Kölner dann früh genug erfahre das am 02. 05.18 in Dortmund eine Demo stattfindet und ich nicht arbeiten muss, werde ich dabei sein. Der nächste denkt dann auch so und fährt zur Demo nach HH und nimmt noch seine Freunde mit.
    Dann sind es in kürzester Zeit nicht 10 oder 20.000 LGBTI Menschen sondern 30.000/ 40.000 LGBTI. Das schaut sich die Politik 6 Monate an und dann wird Sie sich bewegen. Klar hört sich sehr Naiv an. Aber warum gibt es den CSD überhaupt. Wären in den USA nicht 10.000de von LGBTI Menschen auf die Straße gegangen, wo wären wir heute.
    Heute haben 9.000 IG Metaller in Köln Demonstriert. Warum klappt das?
    In Frankreich, Italien gehen die Menschen zu 100.000den auf die Straße, legen ganze Städte lahm um so für ihre Rechte zu kämpfen.
    Wenn man aber garnichts macht, isses halt auch s....ße.
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#6 seb1983
#7 hugo1970Ehemaliges Profil
#8 rosa letzebuergAnonym
  • 23.01.2018, 22:30h
  • Liebe Irene, liebes LSVD Team,

    wir sind bei Euch und hoffen es ist kein Leid an Menschen geschehen !

    Was ist nur los in Deutschland ?

    Verzweifelt und geschockt

    Rosa Lëtzebuerg asbl, Luxemburg
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#9 seb1983
#10 hugo1970Ehemaliges Profil