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Einzelkommentar zu:
AfD schickt homophobe Hetzerin ins Kuratorium der Hirschfeld-Stiftung


#1 sosobebeAnonym
  • 24.01.2018, 20:42h
  • Es gibt letztlich drei Möglichkeiten wie man mit solchen politisch andersdenknen Personen umgeht:

    a) Man keift und plärrt zurück, so wie sie es tun.
    Resultat: In der Regel bleiben die Fronten verhärtet, jeder fühlt sich in seiner Ansicht und Meinung bestärkt und lehnt den Anderen ab. Bringt nicht wirklich was.

    b) Man ignoriert sich. Resultat: Kann gut gehen, oder aber es brodelt sich immer mehr etwas zusammen, bis es irgendwann zuviel wird.

    c) Man versucht auf den anderen einzugehen, sachlich und ruhig. Durch Aufzeigen dessen - um jetzt mal auf den konkreten Fall einzugehen - dass Homosexuelle ganz normale Menschen sind wie alle anderen auch und nicht unnormal, abartig oder was derlei Personen sonst so von sich wiedergeben.
    Überzeugsarbeitarbeit leisten durch argumentieren, das ist harte harte Arbeit.
    Resultat: Kann klappen oder auch nicht. Aber selbst wenn quasi von 10 Homohassern nur 2 ihre Meinung ändern, ist das immer noch besser, wie wenn gar kein Umdenken stattfindet.
    Ich weiß über besagte Dame zu wenig, aber vielleicht verhilft ihr ihre Arbeit in dem Gremium
    ja allmählich zu einem Umdenken.
    Sie ist dort eingebunden in ein Team aus Personen, die eine ganz andere Einstellung/Meinung vertreten. Alleine kann sie dort nicht viel Schaden anrichten.

    Ich denke insgesamt, dass es gelingt die Afd zu schwächen und Einzelne zu einem Umdenken ihrer Positionen zu bewegen, wenn man sie ganz normal behandelt und versucht, argumentativ, inhaltlich zu stellen. Und nicht, indem man sie ausgrenzt, denn dann sudeln sie sich erst Recht in ihrer Opferrolle und verschließen sich vor den Argumenten anderer.
    Ich habe es schon häufiger erlebt, wie Menschen, nachdem sie mit Menschen in Berührung kamen (egal ob z.B. Hartz4-Empfänger, Langzeitarbeitslose, Flüchtlinge oder eben auch Homosexuelle) ihre Vorurteile nach und nach abbauten. Weil sie eben nicht mehr nur ihr Unwissen durch aufgebauschte und pauschalisierende Medienberichte bekamen, sondern direkten Kontakt zu diesen Menschen.
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