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Kommentare zu:
AfD schickt homophobe Hetzerin ins Kuratorium der Hirschfeld-Stiftung


#21 Gerd-Lübbers-WatchAnonym
  • 25.01.2018, 18:15h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • Naja, irgendwie muss Gerd L. ja eine Möglichkeit finden, sich selbst auf die Schulter klopfen zu können, wie z.B. das Posten desselben Kommentares auf Fratzenbuch, um sich selber dann den einzigen Daumen-rauf zu verpassen.

    Warum er an die FDP und CDU/CSU nicht dieselben Maßstäbe anlegt, wie bei den anderen Parteien auch, das was nur er.
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#22 MariposaAnonym
  • 25.01.2018, 18:21h
  • Ein riesengroßer Skandal und eine Verhöhnung derjenigen, die unter dem Paragrafen 175 gelitten haben...... Ich hoffe, das bleibt nicht ohne Folgen.
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#23 stromboliProfil
  • 25.01.2018, 20:34hberlin
  • Antwort auf #15 von kuesschen11
  • schon bei der "gründung" der stiftungseinrichtung habe ich drauf hingewiesen, dass die einbindung staatlicher begutachterstellen ( kuratorium) mit weitgehenden befugnissen hinsichtlich der inhaltlichen ausrichtung der stiftung, ein fataler zug sei.
    Zu groß die gefahr der einflussnahme auf inhalte durch minsterien und parteien.
    Dabei hab ich damals eher an c-parteien , fdp und ministerien wie das innere & justriz gedacht, welche in der vergangenheit IMMER gegner unserer community waren.
    So über die stiftungseinrichtung und vergabe von geldern mittelbar einfluss nehmen würden auf die arbeit die eigentlich einzigst und allein UNS hätte vorbehalten sein dürfen!

    Auch die zuvorige zusammensetzung der stiftungskremien hat mich am ziel zweifeln lassen..
    Zu groß dabei der konservative block und einseitig die teilnehmenden vereine.

    Nun erweist sich diese befürchtung als vollendet!
    Das "nie vorhersehbare" ist eingetroffen: wir haben faschisten in der mitte unserer politischen entscheidungsorgane.
    Die werden uns und die "etablierten parteien am nasenring in der öffentlichkeit vorführen!

    Einzigst die dummheit im auftritt ihrer funktionsträgerInnen könnte da noch das blatt wenden, sie bloßstellen und lächerlich machen.
    Aber das stört die nicht im geringsten wie ihre bisherige "mitarbeit in parlamenten zeigt!
    Im gegenteil: verarsche ist der neue trend im öffentlichen auftritt.
    Das durchzieht das gesamtgesellschaftliche und zeigt auch hier im forum bereits seine spuren.

    Da wo inhaltliches fehlt, wird die verballhornung des gegenüber zum politischen mittel.
    Vom witzig hin zur denunziation.
    In diesem spiel mit worten kann man scheints ganze politische kriege führen und gewinnen.

    Deshalb befürchte ich , die werden nun viel geschickter ihre rechte message an den mann sprich die frau bringen.
    Mit "argumenten verpackt in polemische nützlichkeitsformeln...
    >> wozu braucht gesellschaft das homosexuelle, wozu gender und sonstiges".. siehe hier das altbewährte, vertreten durch uns! < <

    Den frauen wird man den schutz der deutschen kultur anbieten, den männern eine mit frauen partizipierende herrschaftsklasse, die sich im herteronormativen wieder sammelt.
    Dabei wird schnell der regenbogenhimmel sich verfinstern.

    Hier in den ausschüssen, den kremien und staatliche stiftungen die ihnen nun ohne anstrengung quasi in den braunen schoß fallen, werden sie antreten und stichelnd den boden für weitere gemeinheiten vorbereiten.
    Die werden die goebbelsche variante der entschwulung dieser welt propagieren.

    Die frage nun: kann eine stiftung die "zusammenarbeit" mit einem eindeutig als agressor auftretenden "mitglied" dulden ohne die ihm selbstgestellte aufgabe in frage zu stellen; aufklärung über gleichgeschlechtliches, transsexuelles und andere identitäten.
    Soll auch hier gelten: wir müssen mit den faschisten "reden" , zumindest umgehen.
    Und ist die gesellschaft überhaupt diesem anspruch gewachsen?
    Ich bezweifle dies!

    Das mag in manchem einzeldisput dann hier auf queer.de gut rüber kommen siehe beck oder hier geäusserter wut der mitforisten , wenn wer sich mal wieder im parlament aus dem sicheren fenster gelehnt hatte um dem kauder oder sonstwelchen antihomos atemlos entgegenzutreten.
    Aber was für eine "diskussion werden wir führen, angesichts 2/3 c-parteilerInnen, die inhaltlich bezüglich uns glbttq*'s das selbe denken, was afdler sagen.
    Was für gegenpositionen ,wo hier ja auch forumsmitglieder die nicht -lgbt** inhalte der afd teilen?
    Da ist das kind längst in den brunnen gefallen...

    Um einen vergleich darüber anzustellen was sich da vor unseren augen entwickelt, sei noch mal an ein wort von Brecht erinnert:
    » Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? «

    Und die afd ist wie ein maulwurf im käfig mit nach unten offenem boden auf den bauch eines menschen geschnallt: er schaufelt sich durch die eingeweide.
    Die kommenden jahre werden täglich uns mit solchen überschrifften und hassscharmützeln überhäufen.
    Die kirchen werden folgen!
    Wehe denen, die sich da noch als "anders als die andern" im öffentlichen diskurs zeigen.
    Und wehe uns, wenn die ersten von "UNS" zu den faschisten überlaufen!
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#24 hugo1970Ehemaliges Profil
#25 Homonklin44Profil
  • 25.01.2018, 23:21hTauroa Point
  • Da kann die noch sowas lächerlich schreiben, wie dass wir eine "Nieschen"-Interessengruppe seien, die ein Geschrei veranstaltet, ihre Ernennung in diesen Aufgabenbereich ist so, als würde man ein NPD-Mitglied in den Zentralrat der Juden oder selbigen der Sinti und Roma hinein wählen.

    Das ist mir ein Nieserchen oder das andere wert. Davon bekommt man eine allergische Reaktion.

    Und das ist neu ein Punkt, für den man sich als teils Deutscher in Deutschland schämen muss, dass sowas zugelassen wird, und für den man sich im Ausland für Deutschland schämen kann.

    Der zivile Ungehorsam und das Wehren gegen die Wiederanfänge sollte auch gegen solchen groben Unfug erstarken. Magnus Hirschfeld würde im Grabe rotieren.

    Die Dame möge sich bei den realen Zahlen Pädophiler bitte mal in den eigenen Reihen umsehen, also bei Hetero & Co. Vielleicht auch bei Klerus & Co, da wird sie schnell fündig.
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#26 mec_secAnonym
  • 25.01.2018, 23:47h
  • Antwort auf #1 von sosobebe
  • Tut mir leid, aber das wäre zu "schön"(?), um wahr zu sein.
    Vor etlichen Wochen (im November) war die AfD auch bei den "Mitternachtsspitzen" (Kabarett vom WDR aus Köln) Thema. Wilfried Schmickler hat in seinem Schlussplädoyer diesmal echt geglänzt und dem Politiker- und Gutmenschengerede von den "besorgten Bürgern, die man ernst nehmen müsse" eine Abfuhr erteilt. Ja, man muss sie ernst nehmen. Aber nicht als besorgte Bürger, Orientierungslose oder verirrte, sondern als das, was sie sind: Menschen, die wissen, was sie tun. Die wissen, was sie wollen: nämlich Zustände wiederherstellen, von denen uns die Aliierten 1945 befreit haben. Sie sind die, vor denen der große Bert Brecht gewarnt hat: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch." Mit ihnen diskutieren, bringt nichts, denn sie sind zementiert in ihrer Meinung. Man kann ihnen nur entgegentreten mit einem entschiedenen NEIN!!! Ihr bekämpft das Deutschland / Europa / Zusammenleben, das wir anstreben.
    Für die Hirschfeld-Stiftung tritt der wohl nicht vorhergesehene Fall ein, dass man sich zwischen zwei Satzungspunkten entscheiden muss: einerseits die Mitarbeit aller im Bundestag vertretenen Parteien bzw. Fraktionen über eine(n) Entsandte(n), andererseits die erklärten Ziele. M.E. sind die Ziele der Stiftung ein höheres Gut, sodass es hoffentlich möglich sein kann, die feindselige AfD wegen satzungswidrigen Verhaltens auszuschließen. Das sind wir auch Hirschfeld und den homosexuellen Opfern der Nazi-Diktatur schuldig.
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#27 hugo1970Ehemaliges Profil
#28 hugo1970Ehemaliges Profil
#29 goddamn liberalAnonym
  • 26.01.2018, 07:40h
  • Antwort auf #26 von mec_sec
  • "Die wissen, was sie wollen: nämlich Zustände wiederherstellen, von denen uns die Aliierten 1945 befreit haben. Sie sind die, vor denen der große Bert Brecht gewarnt hat: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch." Mit ihnen diskutieren, bringt nichts, denn sie sind zementiert in ihrer Meinung."

    Exakt so ist es. 1945 ist deren großes Verlierer-Trauma. Siehe diese Rede des braunen Richters und Dresdner Bundestagsabgeordneten Maier:

    www.youtube.com/watch?v=HnDXa8vIeXA
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#30 MarcAnonym
  • 26.01.2018, 08:04h
  • Die Dame hat schon in ihrer Zeit als Lehrerin und vor allem beim Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz auf keinem Sachgebiet irgendwelche Expertise erkennen lassen. Das wird auch so bleiben. Ihre geballte Unfähigkeit wird sich wohl auf ihrem neuen Posten schnell zeigen und leicht entlarven lassen.
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