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Dschungelshow

Giuliana verlässt das Camp freiwillig

Während die transsexuelle Kandidatin genug vom Dschungelcamp hat, lässt sich der schwule Matthias für eine bescheidene Sterne-Ausbeute feiern.


Giuliana (li.) mit ihrer Busenfreundin Natascha, die ihre Konkurrentin noch vom Auszug abhalten wollte (Bild: MG RTL D)

"Ich bin ein Star – holt mich hier raus" – mit diesen Worten verabschiedete sich Giuliana Farfalla in der am Mittwochabend ausgestrahlten Folge der Realityshow aus dem Dschungel. Ihr Auszug war keine Überraschung, hatte sie doch intensiv vor den RTL-Kameras gelitten.


Dicke Luft im Camp (Bild: MG RTL D)

Im Dschungel herrschte an Tag sechs sehr dicke Luft – der Hunger, die Konkurrenz und die typischen Psychotricks der Produzenten nagten an allen Kandidaten. Giuliana war wie auch die anderen Camp-Insassen am Morgen betrübt: "Ich habe jetzt noch mit denen ein Gespräch und dann werde ich gehen", sagte sie am Morgen resolut zu Natascha Ochsenknecht, die noch versuchte, ihre Mitinsassin zurückzuhalten: "Ich finde es immer schwierig, wenn jemand freiwillig aufgibt. Du hast schon so viele Kämpfe mit dir geführt, da ist das eigentlich das hier ein Klacks gegen." Giuliana antwortete resigniert: "Ich will halt nicht erst am Boden liegen und dann sagen: Ich kann nicht mehr!"

Daraufhin erinnerte die altersweise 53-jährige Natascha ihre gut 30 Jahre jüngere Kollegin, dass sich die offensichtlich scheintote Schlagersängerin Tina York so gerne rauswählen lassen würde – und ein freiwilliger Abgang dies vermasseln könne. "Echt, das ist ja blöd. Musstest du das jetzt sagen?", erklärte daraufhin Giuliana.

Auch Matthias fühlte sich bescheiden: "Es ist alles versifft und dreckig wie Luzie hier überall", stänkerte er im Camp. Bei seiner Dschungelprüfung "Raumstation Murwillumbah" musste er in 30 Meter Höhe und unter ständigen Kakerlaken-Attacken Sterne suchen. Wieder schaffte er es nur, die Hälfte der Sterne zu ergattern. Der 34-Jährige unterhielt allerdings die RTL-Zuschauer mit Sätzen wie "Leute, ich habe Schiss, dass ich runterfalle, bevor es soweit ist."


Matthias trägt bei seiner Dschungelprüfung ein "Evel Knievel"-Outfit (Bild: MG RTL D)

RTL hatte bereits am Nachmittag bekannt gegeben, dass jemand das Camp verlassen habe – den Namen aber bis zuletzt geheimgehalten. Der Sender verbreitete allerdings, dass diejenige Person mit einer erheblichen Gagen-Kürzung zu rechnen habe, denn diese Klausel hätten alle Kandidaten im Vertrag stehen. Ein Ersatz für Giuliana ist offenbar nicht geplant, am Freitag wird zudem eine Person regulär das Camp verlassen.

Zum Abschied sagte Giuliana: "Ich gehe nach Hause! Ich habe gemerkt, ich kann nicht mehr. Akzeptiert es bitte und habt Verständnis und rastet nicht aus." Sie habe "tolle Tage" mit den anderen verbringen können. "Ich danke euch dafür." Aber sie habe auch "viel Zeit nachzudenken" gehabt und sich an nicht so tolle Sachen in der Vergangenheit erinnert. (cw)



#1 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 25.01.2018, 06:46h
  • Adios, Giuliana,
    Haste gut gemacht im Dschungel.
    Und alles Gute für deine letzte OP.
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#2 herve64Ehemaliges Profil
#3 ScriptedPseudoRealAnonym
  • 25.01.2018, 08:27h
  • Ach, die ist das! Was hat RTL für die ganze Inszenierung mit dem Playboy wohl bezahlt?
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#4 Patroklos
  • 25.01.2018, 09:23h
  • Ich war ziemlich überrascht, daß sie vorzeitig das Handtuch geworfen und das Dschungelcam jetzt freiwillig verlassen hat.

    Erst dachte ich, daß Sidney Youngblood, der seine Frau schmerzlich vermißt oder Daniele Negroni, der einen Aufstand wegen der gestrichenen Zigaretten gemacht hat, rausgingen. Da die Zuschauer aber ab heute entscheiden, wer im Camp bleiben darf, wird es Sidney vielleicht als Ersten treffen.
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#5 Paulus46Anonym
  • 25.01.2018, 12:15h
  • Antwort auf #4 von Patroklos
  • Also da ich es auch schaue, da im Winter hier in Deutschland die Sonne fehlt und man dort Dschungel/Tiere sieht.

    Das Giuliana das Camp verlassen hat, finde ich eher schade. Sie ist sehr sympathisch und hätte gern bleiben können.

    ----

    Dafür aber finde ich den Mathias Mangiapane nur noch Sch.... !!! Bei Stern TV sagten der schwule Schlagersänger Ross Antony und die Hamburger Travestiekünstlerin Olivia Jones übereinstimmend den Satz "Der ist schwuler, als wir beide zusammen."

    Damit drückten Olivia Jones und Ross Antony sehr treffend aus, das "lange nicht" alle schwule Männer so "sind", wie es dieser Mathias ist. I

    ch kann solche Typen wie den Matthias Mangiapane , der sehr gezielt und bewusst, sämtliche Klischees über schwule Männer im Fernsehen "bedient", um prominent zu werden, nicht ausstehen. Solche Typen transportieren eine Bestätigung von Vorurteilen/Klischees, die bestimmte Gesellschaftsteile leider haben und gegen diese Klischees haben in den letzten Jahrzehnten viele schwule Männer/Aktivisten "angekämpft" und durch öffentliche Coming Outs aufgezeigt, wie verschieden schwule Männer sind. Solche Typen wie Matthias Mangiapane im Fernsehen finde ich als schwuler Mann nur noch ätzend.
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#6 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#7 ThorinAnonym
  • 25.01.2018, 13:20h
  • Antwort auf #5 von Paulus46
  • Der ist in der Tat ein unsympathisches wandelndes Cliché, deswegen wird er auch immer zur Dschungelprüfung gewählt. Sprüche wie "Die Schwuppe stirbt immer zuerst", triggern halt die Zuschauer. Dessen Homolevel ist bestimmt über 9000
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#8 JandehllerAnonym
  • 25.01.2018, 15:17h
  • Na für queer.de ist auf jeden Fall die transsexuelle Kandidatin das größere Highlight als der schwule Kandidat, so viele Artikel wie sie hier in kurzer Zeit gecovert hat.
    Mir fällt lediglich auf dass das Dschungelcamp nach und nach seinen trashig- witzigen Unterhaltungswert verliert und die Sendung den Zenit überschritten hat, jedes Jahr wird es langweiliger. Daran ändern auch queere Kandidaten nichts.
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#9 QuerkopfAnonym
  • 25.01.2018, 15:31h
  • Antwort auf #5 von Paulus46
  • Aber dieser Klischees wird sich doch auch in der Szene bedient oder der CSD ist noch extremer.

    Ich distanziere mich nicht umsonst von allem und halte mich von meinen "Artgenossen" fern.
    Abgesehen von anderen internen Problemen, die ich hier nicht ansprechen möchte.
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#10 PhilbsAnonym
  • 25.01.2018, 21:42h
  • Antwort auf #5 von Paulus46
  • Das stimmt, ich komme aus einer eher konserativen, ländlichen Gegend, wo es erst langsam mehr offen schwule (oder LGTB) Menschen gibt. Der Großteil des Wissens über Schwule wird daher aus dem Fernsehen bezogen, ein symphatischer Auftritt einer Frau wie Giuliana kann da schon helfen.

    Das Privatfernsehen zeigt schon einen sichtbaren Anteil von Schwulen, nur zum Großteil eben für die Quote irgendwelche "Knallchargen" wie Matthias, die wie eine lebende Ansammlung von Tunten-Klischees wirken. Dazu kommt in seinem Fall auch noch ein leicht egomanischer Charakter.

    Wenn das als normaler, vielleicht ungebildeter RTL-Zuschauer der einzige Kontakt zu Schwulen ist, dann wundere ich mich nicht über Kommentare von Heteros, ich sei ja nicht "wie die anderen Schwulen, die man sonst immer so sieht".
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