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Einzelkommentar zu:
CSD Stuttgart: CDU zerstritten


#2 bekam ich gerade per mailAnonym
  • 30.06.2005, 16:03h
  • Hallo!

    Die Interessengemeinschaft "CSD Stuttgart e.V." bittet um Verbreitung ihrer Pressemitteilung:

    Anecken erwünscht – Schwule und Lesben haben ein Recht auf Anerkennung aus der Landesregierung!

    Stuttgart, 29. Juni 2005 – Die Schirmherrschaft des baden-württembergischen Sozialministers Andreas Renner (CDU) sorgt für jede
    Menge Aufregung. Die Stuttgarter Nachrichten titelten heute: „Schirmherrschaft für Schwule: Renner eckt in CDU an“. Laut der Zeitung
    wird der diesjährige Schirmherr des Christopher Street Day (CSD) in Stuttgart mit bösen Briefen von Parteimitgliedern überschüttet.
    Dazu erklärt Christoph Michl, Vorstand und Gesamtleiter des CSD Stuttgart: „Über die doch sehr heftige und zum Teil überzogene
    Kritik aus den Reihen der CDU, sind wir überrascht. Wir hatten mit Gegenwind gerecht, aber diese Intensität und der harsche Ton
    verwundern uns“, so der Vorstand. „Es scheint als kleben einige CDU Mitglieder noch an Weltbildern, die eher Anfang bis Mitte des
    letzten Jahrhunderts aktuell waren – das ist erschreckend. Ein Realitätscheck ist hier dringend notwendig.“

    Für die schwul-lesbische Bewegung ist dieser Sturm der Entrüstung ein weiteres Zeichen dafür, dass Homosexualität immer noch
    tabuisiert und stigmatisiert wird. Die Schirmherrschaft des CDU Landesministers und auch das Grußwort des baden-württembergischen
    Ministerpräsidenten Günther Oettinger (CDU) setzen die absolut richtigen Signale. Der diesjährige CSD in Stuttgart, der im vergangen
    Jahr laut Polizeischätzungen immerhin 120.000 Besucher verzeichnen konnte, trägt somit aktiv dazu bei, dass sich auch noch so
    konservative CDU Mitglieder mit dem Thema Homosexualität aktiv auseinander setzen müssen. „Wir haben uns in die Höhle des Löwen
    gewagt und werden diesen Weg nun konsequent weiter gehen – auch wenn es Konfrontationen gibt“, zeigt sich Michl von der
    Schirmherrschaft des Sozialministers überzeugter denn je. „Die große Aufmerksamkeit, die unsere Veranstaltung nun in den nächsten
    vier Wochen genießen wird, werden wir nutzen. Nur so kommt wieder Fahrt in die Bemühungen um eine weitere Akzeptanz von Schwulen und
    Lesben. Ein Grußwort oder eine Schirmherrschaft sind hier nun der Anfang.“

    Jetzt sind nette Briefe nötig!

    Nachdem Andreas Renner in den letzten Wochen mit bösen und verunglimpfenden Briefen überhäuft wurde, ruft der CSD Stuttgart nun zu
    positiven Mitteilungen auf. „Wir wünschen uns, dass alle offenen und toleranten Bürgerinnen und Bürger – egal ob homo- oder
    heterosexuell –, unserem Schirmherrn auch Worte des Lobes und Dankes entgegen zu bringen“, gibt Christoph Michl die Losung der
    Stunde aus. Die Adresse für entsprechende Post lautet:

    Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg Herr Andreas Renner Schellingstraße 15
    70174 Stuttgart
    Poststelle@sm.bwl.de

    Das Grußwort des Ministerpräsidenten und des Schirmherrn sind online auf www.csd-stuttgart.de einsehbar. Andreas Renner wird den 6.
    Christopher Street Day in Stuttgart am Freitag, 22. Juli 2005 im Rahmen einer großen Gala im Theaterhaus offiziell eröffnen. Diese
    Veranstaltung ist der Startschuss zum CSD, welcher vom 22. bis 31. Juli 2005 unter dem Motto „Familie heute“ in Stuttgart
    stattfindet.

    Für weitere Informationen, Interviews und Bildmaterial stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

    Über die IG CSD Stuttgart e.V.
    Die Interessengemeinschaft CSD Stuttgart e.V. ist Veranstalter des jährlichen Christopher Street Day (CSD) in der Landeshauptstadt.
    Der Vereinszweck (VR 6575) ist es, die Öffentlichkeit über die Lebensbedingungen von gesellschaftlichen Minderheiten insbesondere
    homo-, bisexueller und transgender Menschen aufzuklären. Der Verein verfolgt dies insbesondere dadurch, dass er öffentliche
    Veranstaltungen, wie die politische CSD Parade durchführt, bei denen die Vielfalt und die vorhandenen Probleme sichtbar gemacht
    werden. Durch aktive Presse- und Medienarbeit sowie ein ausgefeiltes Werbekonzept macht der CSD lautstark auf sich und seine
    Klientel aufmerksam – immer mit dem Ziel, realistisch und hautnah über die Lebensweisen der homosexuellen Bevölkerung zu informieren
    und Vorurteile abzubauen. Damit wird nicht nur dem Vereinsziel Rechnung getragen, sondern auch die Landeshauptstadt in ein
    weltoffenes Licht gerückt. Standortwerbung einmal anders. Im letzten Jahr verfolgten etwa 40.000 Zuschauer die CSD Parade in der
    Innenstadt. Die Polizei sprach gar von 120.000 Zuschauern. www.csd-stuttgart.de

    Pressekontakt
    Christoph Michl, Gesamtleitung
    Telefon: +49 179 7868556, E-Mail: presse@csd-stuttgart.de IG CSD Stuttgart e.V., Weißenburgstr. 28a, 70180 Stuttgart

    Bildmaterial
    Druckfähiges und freigegebenes Bildmaterial zum CSD Stuttgart steht online unter

    www.csd-stuttgart.de/csd2005/html/bilder.html
    zum Download bereit.

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