https://queer.de/?3055
- 01. Juli 2005 1 Min.
Hamburg Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland hat einem Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge Harald Schmidts Assistenten Manuel Andrack kritisiert. Andrack hatte der Zeitschrift "TV Spielfilm" gesagt: "Beim Wandern gilt die Regel: Entweder du bist ein Mann oder eine Schwuchtel. Und wenn du ein Mann bist, dass gehst du einfach weiter." Damit bediene er "billige Klischees", erklärte ein Sprecher des Verbands. "Wenn Herr Andrack meint, eine Schwuchtel könne nicht wandern, soll er doch mal zum Berliner Christopher Street Day kommen. Dort kann er sich gerne mit hunderten Demonstranten messen, die die Zehn-Kilometer-Strecke in Stöckelschuhen zurücklegen", sagte der Sprecher gegenüber der Agentur. "Aber im Ernst: Es ist schon ein wenig enttäuschend, dass ein intelligenter Mann wie Manuel Andrack derartig billige Klischees bedient." Sollte er es witzig gemeint haben, wäre damit bewiesen, dass die besten Homo-Witze Lesben und Schwule selbst machten. "Der LSVD empfiehlt Herrn Andrack einen Crash-Kurs bei Hella von Sinnen und Dirk Bach." (pm)















Nur weil der Mann im Fernsehen gezeigt wird, heißt das noch lange nicht, dass der Mann über Intelligenz verfügt. Es gibt genügend Sparlampen in der deutschen Fernsehlandschaft, wie z.B. Stefan Raab, die zwar alle "long life" aufgestempelt haben, doch trotzdem nicht besonders helle leuchten.
Andracks Intension dies von sich zu geben mag vielleicht im Penisneid auf H. Schmidt begründet sein. Immerhin ist es nicht leicht den Kleineren zu haben und dazu auch noch nur Co-Moderator zu sein.
Am plausibelsten ist es für mich, dass er aus eigener Erfahrung spricht und wohl das Wandern nicht gewöhnt ist.