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- 01. Juli 2005 2 Min.
Berlin Die PDS hat Vorwürfe von FDP und LSVD zurückgewiesen, man betreibe mit der WASG im Wahlkampf homophobe Stimmungsmache. Zuvor war bekannt geworden, dass sich auf der Seite der WASG NRW ein Lied zum Download befunden hatte, in dem es zu Guido Westerwelle heißt: "der Westerwelle schaut sich nur noch Männer an". Ralf Buchterkirchen, Sprecher der BAG queer der PDS, gab zwar zu, das kurzzeitige Befinden des Textes auf der Homepage zeige, "das auch in der WASG noch Arbeit notwendig ist". Als PDS habe man sich aber immer für Schwule und Lesben eingesetzt und sei gar über die Forderungen des LSVD heraus gegangen. "Insofern ist die Gleichsetzung des Erscheinens eines sehr wohl homophoben Wahlkampsongs auf den Seiten der WASG Nordrhein-Westfalen mit den Inhalten von PDS und Linkspartei als plumpes Wahlkampfgetöse für die grünen und gelben neoliberalen Parteien, die wohl SteigbügelhalterInnen für CDU oder SPD werden, leicht enttarnbar", so Buchterkrichen. Der LSVD solle umfassende Recherche, Stellungnahmen und Überparteilichkeit bieten. Auch die Bundesfrauenreferentin der PDS, Monika von der Lippe, wies die Vorwürfe zurück. "Die PDS in die homophobe Ecke zu stellen ist lächerlich. Die einzigen beiden offen lesbisch lebenden Abgeordneten im Bundestag gehörten der PDS-Fraktion an", so von der Lippe. Auch seien die Ideen der Partei zur Homopolitik viel "weitgehender" als bei Rot-Grün. "Ob die inkriminierte Textzeile schwulenfeindlich ist, steht dahin. Ich nehme aber sehr ernst, wenn im LSVD dies so empfunden wird", so von der Lippe. (nb/pm)
Links zum Thema:
» s.a.: FDP kritisiert WASG-Homophobie















ansonsten sollen sich die herren damen von der FDP mal an die eigene nase fassen. wie war denn das damals als sich wowereit geoutet hat? was kamen denn da für äusserungen aus der äussersten rechten ecke der fdp??