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Tag 14

Dschungelshow: Matthias ist raus

Nach genau zwei Wochen hatten die Zuschauer vom schwulen Dschungelkandidaten Matthias Mangiapane genug.


Matthias Mangiapane freut sich auf sein Hotelzimmer (Bild: Screenshot RTL)

Schluss, aus, vorbei: An Tag 14 wählten die RTL-Zuschauer den einzigen schwulen Kandidaten Matthias Mangiapane aus dem Dschungelcamp. Der 34-Jährige mit viel Realityerfahrung hatte in den letzten Wochen im Camp vor allem mit Zickereien und Theatralik für Aufmerksamkeit gesorgt. Nun muss die Show in den verbleibenden zwei Folgen ohne ihn auskommen.

Der Abgang wurde kurz nach halb zwölf deutscher Zeit von den Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich verkündet: Sie klärten die "Stars" darüber auf, dass dieses Mal Ex-Bachelorette-Sieger David Friedrich und Matthias die wenigsten Stimmen erhalten hätten. Am Ende traf es Matthias, der darauf freudig strahlend mit "ach, wie schön" und "ich kann heim" reagierte. Matthias wird damit die Show als Fünftplatzierter von insgesamt zwölf Kandidaten verlassen. Neben David kämpfen bis Samstagnacht noch Katzenberger-Schwester Jenny Frankhauser, Schlagersängerin Tina York und Ex-DSDS-Kandidat Daniele Negroni um die Dschungelkrone.

In seiner letzten Show spielte Matthias, dem sein Freund in einem Brief drei Tage zuvor noch einen fernsehtauglichen Heiratsantrag gemacht hatte, noch eine große Rolle – wenn auch zunächst eher als schlechtes Beispiel: Daniele Negroni durfte nämlich für genau jene Dschungelprüfung antreten, die Matthias eine Woche zuvor noch mit großen Gestus abgelehnt hatte, was Moderator Daniel Hartwich noch einmal betonte: "Der Matthias hat verweigert, aber ich glaube, du kannst das schaffen." Tatsächlich: Daniele drückte im "Spaßbad Murwillumbah 2.0" beide Zähne zusammen – und holte alle Sterne.

Matthias auf Schatzsuche

Auch Matthias erhielt seinen Moment in der Sonne: Gemeinsam mit Tina York durfte er auf die Schatzsuche gehen, also in die Mini-Prüfung: mit weiß geschminkten Gesichtern und in hautengen, schwarzen Anzügen mussten sie gegenseitig Begriffe wie "Frauenarzt", "Toilettenspülung", "Mehlwurm", "Intimpiercing", "High Society", aber auch Personen wie "Daniele", "Matthias", "Tina" oder "Dr. Bob" erraten. Allerdings hatte hier eindeutig Tina die besseren Sprüche parat ("C'est la vie, wie der Engländer sagt"). Am Ende gewannen die beiden für die Camper ein Glas Instantkaffee.


Am letzten Tag zeigte Matthias noch einmal, was in ihm steckt (Bild: MG RTL D)

Wahrscheinlich wird es für Matthias noch eine Anschlussbeschäftigung bei RTL geben. Immerhin hatte der Sender den Realitykandidaten seit Monaten systematisch aufgebaut. Nachdem er die letzten Jahre vor allem bei günstig produzierten Shows des RTL-Schwestersenders Vox aufgetaucht war, durfte er erst letztes Jahr ins "Sommerhaus der Stars" ziehen (queer.de berichtete). Dort belegte er mit seinem langjährigen Freund Hubert Fella den dritten Platz.

Seinen fünften Rang im Dschungel redete Matthias im RTL-Interview sofort nach seinem Rausschmiss schön: "Ganz ehrlich, ich hab gedacht, dass ich viel, viel früher gehen muss und deswegen bin ich megazufrieden, wie es gelaufen ist." Nun glaube er, dass Daniele zum König gewählt wird – "Ich würde es dem Kleinen einfach von Herzen unheimlich gönnen." (dk)

TV-Ausstrahlung von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" bei RTL

Nächste Folge: Fr. (2.2.) um 22.15 Uhr (Wiederholung um 0.35 Uhr).

Letzte reguläre Folge: Sa. (3.2.) um 22.15 Uhr (Wiederholung um 0.55 Uhr)

Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Das große Wiedersehen: So. (4.2.) um 20.15 Uhr (Wiederholung um 23.15 Uhr)


#1 AliCologneProfil
  • 02.02.2018, 11:16hKöln
  • Diese Tümmer Tucke ist nicht "mein Mann im Dschungel". Im Gegenteil, er ist der erste der die Schwulenbewegnung um Jahre zurückwarf mit seinem Auftreten. Es gab so viele Homosexuelle im Laufe der letzten 10 Jahre dieser Sendung, aber nur einer bezeichnete sich immer wieder als "Schwuchtel", erweckte den Eindruck "Wenn das ein Schwuler sagt dann ist dieses Wort ja OK". Nein ist es nicht. Hört auf ihn stellvertretend für die Community darzustellen, wir sind nicht so!
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#2 TheDadProfil
  • 02.02.2018, 13:06hHannover
  • Antwort auf #1 von AliCologne
  • ""Diese Tümmer Tucke ist nicht "mein Mann im Dschungel". Im Gegenteil, er ist der erste der die Schwulenbewegnung um Jahre zurückwarf mit seinem Auftreten.""..

    Wenn es nur eines Matthias Mangiapane bedürfte um eine ""Schwulenbewegnung um Jahre"" zurückzuwerfen, dann ist es um diese Bewegung grundsätzlich schon schlecht bestellt !

    Wie man auf die absurde Idee kommen kann das die Außenwirkung eines einzelnen Menschen die Außenwirkung einer Bewegung, oder auch nur die EIGENE Außenwirkung so negativ beeinflussen könnte, daß man sich in der permanenten Schleife einer Entschuldigungs-Tirade befände in der man darauf verweisen müßte,
    "wir sind ja nicht alle so",
    wird sich mir nie erschließen..

    Ja, verdammt noch mal..
    Zum Glück sind wir nicht alle so..
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#3 Gerlinde24Profil
#4 AFD-WatchAnonym
#5 EulenspiegelAnonym
  • 02.02.2018, 14:58h
  • Antwort auf #4 von AFD-Watch
  • Ohne diese "kreischende nerftötende Person" währe die Einschaltquote noch viel niedrigen.

    Jedenfalls nach der Aussage der (Hetero-) Frauen hier im Büro die das fleißig gucken und ihn immer schön in die Prüfungen gewählt haben weil er so schön quietscht. Der Rest wahr anscheinend noch langweiliger.

    Insofert - Dschungelcamp hat fertig wenn die schon ne Klischeetucke brauchen um überhaupt noch Zuschauer zu haben (ist eh alles künstlich und viel geskriptet).
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#6 SchwulerMannAnonym
  • 02.02.2018, 15:01h
  • Antwort auf #1 von AliCologne
  • Doch, genau sind so.
    Genau dafür haben Schwule in den letzten 40 Jahren gekämpft. Dafür, das wir seien können was immer wir sind.
    Du bist ein gutes Beispiel für einen angepassten Schrankschwulen der davon profitieren möchte was viele Tunten erkämpft haben, diese jetzt aber doch bitte nicht stellvertretend für "die Schwulen" sehen möchte.
    Mir sind kreischende Tunten lieber, als so ein "pseudonormaler Schwuler"!!!
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#7 ursus
  • 02.02.2018, 15:16h
  • Antwort auf #3 von Gerlinde24
  • ich find's lustig, dass leute erst eine sendung anschauen, die ausschließlich davon lebt, dass man sich über die kandidat_innen so schön aufregen kann, und sich dann darüber beschweren, dass sie sich über die kandidat_innen aufgeregt haben.

    welche dunkle macht zwang dich, das einzuschalten?
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#8 KaktusAnonym
  • 02.02.2018, 17:58h
  • Ein Hoch auf die Schrankschwulen Männer.
    Dieser Herr M. war und ist einfach nur beschämend, peinlich und entspricht nicht der Mehrheit der Homosexuellen Männerwelt.
    Fremdschämend hilft hier auch nicht mehr. Gruß aus Köln.
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#9 ursus
#10 herve64Ehemaliges Profil
  • 02.02.2018, 21:07h
  • Antwort auf #8 von Kaktus
  • "Fremdschämen" ist eine Vokabel, die überhaupt nicht in meinem Wortschatz existiert, weil ich nicht einsehe, warum ich mich für ein wie auch immer geartetes Verhalten einer anderen Person verantwortlich machen lassen soll, was ich damit täte, wenn ich mich "fremdschämen" würde.

    Was diesen Matthias angeht: vor dem Dschungelcamp wusste ich nicht einmal, dass er existiert, was wiederum aufzeigt, dass bei RTL inzwischen offensichtlich jedeR als "Promi" gelten kann.

    Letzten Endes macht sich aber jedeR, der/die beim Dschungelcamp teilnimmt, zum Affen, und zwar unabhängig von der sexuellen Identität. Dieses Dschungelcamp ist in meinen Augen nichts anderes als eine Selbsthilfegruppe für krankhaft Selbstdarstellungssüchtige mit der Aussicht auf einen einigermaßen fetten Batzen Geld, mit dem man für die nächste Zeit über die Runden kommen kann (so man nicht hoffnungslos verschuldet ist).

    Und das ist eigentlich schon alles, was es über dieses Format zu sagen gibt.
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