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Kommentare zu:
Dschungelshow: Matthias ist raus


#1 AliCologneProfil
  • 02.02.2018, 11:16hKöln
  • Diese Tümmer Tucke ist nicht "mein Mann im Dschungel". Im Gegenteil, er ist der erste der die Schwulenbewegnung um Jahre zurückwarf mit seinem Auftreten. Es gab so viele Homosexuelle im Laufe der letzten 10 Jahre dieser Sendung, aber nur einer bezeichnete sich immer wieder als "Schwuchtel", erweckte den Eindruck "Wenn das ein Schwuler sagt dann ist dieses Wort ja OK". Nein ist es nicht. Hört auf ihn stellvertretend für die Community darzustellen, wir sind nicht so!
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#2 TheDadProfil
  • 02.02.2018, 13:06hHannover
  • Antwort auf #1 von AliCologne
  • ""Diese Tümmer Tucke ist nicht "mein Mann im Dschungel". Im Gegenteil, er ist der erste der die Schwulenbewegnung um Jahre zurückwarf mit seinem Auftreten.""..

    Wenn es nur eines Matthias Mangiapane bedürfte um eine ""Schwulenbewegnung um Jahre"" zurückzuwerfen, dann ist es um diese Bewegung grundsätzlich schon schlecht bestellt !

    Wie man auf die absurde Idee kommen kann das die Außenwirkung eines einzelnen Menschen die Außenwirkung einer Bewegung, oder auch nur die EIGENE Außenwirkung so negativ beeinflussen könnte, daß man sich in der permanenten Schleife einer Entschuldigungs-Tirade befände in der man darauf verweisen müßte,
    "wir sind ja nicht alle so",
    wird sich mir nie erschließen..

    Ja, verdammt noch mal..
    Zum Glück sind wir nicht alle so..
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#3 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#4 AFD-WatchAnonym
#5 EulenspiegelAnonym
  • 02.02.2018, 14:58h
  • Antwort auf #4 von AFD-Watch
  • Ohne diese "kreischende nerftötende Person" währe die Einschaltquote noch viel niedrigen.

    Jedenfalls nach der Aussage der (Hetero-) Frauen hier im Büro die das fleißig gucken und ihn immer schön in die Prüfungen gewählt haben weil er so schön quietscht. Der Rest wahr anscheinend noch langweiliger.

    Insofert - Dschungelcamp hat fertig wenn die schon ne Klischeetucke brauchen um überhaupt noch Zuschauer zu haben (ist eh alles künstlich und viel geskriptet).
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#6 SchwulerMannAnonym
  • 02.02.2018, 15:01h
  • Antwort auf #1 von AliCologne
  • Doch, genau sind so.
    Genau dafür haben Schwule in den letzten 40 Jahren gekämpft. Dafür, das wir seien können was immer wir sind.
    Du bist ein gutes Beispiel für einen angepassten Schrankschwulen der davon profitieren möchte was viele Tunten erkämpft haben, diese jetzt aber doch bitte nicht stellvertretend für "die Schwulen" sehen möchte.
    Mir sind kreischende Tunten lieber, als so ein "pseudonormaler Schwuler"!!!
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#7 ursus
  • 02.02.2018, 15:16h
  • Antwort auf #3 von Gerlinde24
  • ich find's lustig, dass leute erst eine sendung anschauen, die ausschließlich davon lebt, dass man sich über die kandidat_innen so schön aufregen kann, und sich dann darüber beschweren, dass sie sich über die kandidat_innen aufgeregt haben.

    welche dunkle macht zwang dich, das einzuschalten?
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#8 KaktusAnonym
  • 02.02.2018, 17:58h
  • Ein Hoch auf die Schrankschwulen Männer.
    Dieser Herr M. war und ist einfach nur beschämend, peinlich und entspricht nicht der Mehrheit der Homosexuellen Männerwelt.
    Fremdschämend hilft hier auch nicht mehr. Gruß aus Köln.
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#9 ursus
#10 herve64Ehemaliges Profil
  • 02.02.2018, 21:07h
  • Antwort auf #8 von Kaktus
  • "Fremdschämen" ist eine Vokabel, die überhaupt nicht in meinem Wortschatz existiert, weil ich nicht einsehe, warum ich mich für ein wie auch immer geartetes Verhalten einer anderen Person verantwortlich machen lassen soll, was ich damit täte, wenn ich mich "fremdschämen" würde.

    Was diesen Matthias angeht: vor dem Dschungelcamp wusste ich nicht einmal, dass er existiert, was wiederum aufzeigt, dass bei RTL inzwischen offensichtlich jedeR als "Promi" gelten kann.

    Letzten Endes macht sich aber jedeR, der/die beim Dschungelcamp teilnimmt, zum Affen, und zwar unabhängig von der sexuellen Identität. Dieses Dschungelcamp ist in meinen Augen nichts anderes als eine Selbsthilfegruppe für krankhaft Selbstdarstellungssüchtige mit der Aussicht auf einen einigermaßen fetten Batzen Geld, mit dem man für die nächste Zeit über die Runden kommen kann (so man nicht hoffnungslos verschuldet ist).

    Und das ist eigentlich schon alles, was es über dieses Format zu sagen gibt.
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#11 AndreasKAProfil
  • 03.02.2018, 11:59hKarlsruhe
  • Für Formate wie Dschungelcamp wird gezielt gecastet. Man nehme: Einen Macho, eine Mutti/Omi, einen Dummbax, eine Sextrulla, einen Pseudointellektuellen, einen Veteranen und unbedingt etwas "Schrilles". Restliche Plätze werden mit weiteren Leuten aufgefüllt. Matthias war doch gerade für die "Kreisch-Rolle" vorgesehen, damit das Fernsehvolk etwas zu tratschen hat. Dass Schwule in solchen Sendungen nicht die überwiegende Lebenswelt der meisten Schwulen abbilden, dürfte sich ja bereits herumgesprochen haben. Das bringt nunmal ebenso wenig Quote wie bodenständige Heten. Ob sich die Mehrheit heterosexueller Frauen mit Jennies, Melanies oder ähnlichen Protagonistinnen identifizieren kann, wage ich, nebenbei bemerkt, mal zu bezweifeln.
    Wir können uns ärgern oder es sein lassen - Einfluss auf die Kandidatenauswahl haben wir nicht.
    Wir können aber sehr wohl überlegen, wie wir denen begegnen, die uns "nerven". Lassen wir doch einfach mal die "schrill-schwule" Brille weg - wir müssen nicht jeden mögen, egal ob schwul oder hetero. Nervensäge ist Nervensäge ... abseits jeder sexuellen Orientierung. Dennoch hat dieser Matthias ein Recht zu sein, wer er ist ... leben und leben lassen. Und wenn er das vermarkten kann/will? So what! Wir müssen das nicht kaufen/gucken ...
    Es ist klar, dass eine Inszenierung von Matthias und Co. in Fernsehen/Zeitungen/Internet/sonstwo die öffentliche Wahrnehmung schwuler Männer verzerren - das passt mir auch nicht. Dass er nun im Trash-TV weiter herumgereicht wird, macht es nicht besser. Das ist aber eine ganz andere Diskussion: Die der Darstellung und Wahrnehmung von Schwulen in den Medien.
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#12 Homonklin44Profil
  • 03.02.2018, 12:02hTauroa Point
  • Antwort auf #1 von AliCologne
  • Gut, ich sehe nicht fern und weiß nicht, wie sich der Mensch aufführen mag oder wie der so drauf ist. Bekannte aus Brisbane erzählen hin und wieder von dieser alten Farm, wo das gefilmt wird.

    Wir sind nicht alle so, aber die, die "so" sind, sollten ebenso sein dürfen, wie sie sind. Gehört zu ihrer persönlichen Entfaltungsfreiheit.
    Anscheinend geht es um "Tuntigsein" -- davon gibts auch Heteros, die tuntig rüberkommen.

    Um Umgang mit Jemand zu haben ist das doch ziemlich wurst.

    Repräsentiert wird LGBTIQ* doch heute im großen Maße, wie vielfältig wir sein können. Vor 30 Jahren sah das noch ganz anders aus.
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#13 herve64Ehemaliges Profil
  • 03.02.2018, 21:26h
  • Antwort auf #12 von Homonklin44
  • "davon gibts auch Heteros, die tuntig rüberkommen.": oder auf eine andere Art und Weise nerven, z. B. durch ihren Fußballfanatismus oder jetzt in der Karnevalszeit durch ihre befohlene "Witzigkeit", die sie mit der aufgesetzten Pappnase zum Ausdruck bringen wollen.

    Wenn man einen Grund finden will, um jemand anderen oder eine bestimmte Personengruppe abzulehnen oder zu diskreditieren, dann findet man ihn auch. Bringt einen das allerdings weiter? Ich denke mal: NEIN!
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#14 kreuzbergerAnonym
  • 05.03.2018, 13:11h
  • Er ist wirklich peinlich.
    Ich lebe hier auf einer Insel der Glückseligkeit in Berlin Kreuzberg, aber in der Provinz muss es immer noch schrecklich hart für offen Schwule sein. Und für die ist so ein Typ im Fernsehen nicht gut.
    Wirklich nicht!
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