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  • 01. Juli 2005 23 1 Min.

Madrid Nach der Öffnung der Ehe für Homo-Paare in Spanien am Donnerstag rüstet sich die Hauptstadt für die geplanten Demos am Wochenende. Das Forum für Familie hat für Samstag zu einer Großdemonstration aufgerufen, zeitgleich zum CSD-Umzug in Madrid. Bereits am Donnerstag protestierten etwa eintausend Demonstranten im Zentrum von Madrid gegen die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe. Die unter spanischen und Vatikan-Fahnen demonstrierende Menge forderte in Sprechchören und auf mitgeführten Plakaten den Rücktritt des Regierungschefs Zapatero sowie ein Referendum über das Gesetz. Die Veranstalter des Protestes vom spanischen Familienforum (FEF) sammelten eigenen Angaben zufolge eine Million Unterschriften gegen die gleichgeschlechtliche Ehe.
Der Vatikan hat inzwischen die öffnung der Ehe in Spanien heftig kritisiert. Das neue Gesetz verwirre "Prinzipien der Natur", sagte der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, Kardinal Renato Martino, der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" vom Freitag zufolge. Das neue Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Ehepartner bedeute ein "Unrecht gegenüber Kindern". Laut epd bezeichnete der päpstliche Haustheologe George Cottier die Gesetzesneuerung als "Betrug". Die katholische Kirche verachte nicht die Rechte von Personen, die "das Problem der Homosexualität" hätten. Sie wolle aber die Ehe als Grundlage der Familie schützen, so Cottier. (nb/pm)

-w-

#1 ZapateroAnonym
#2 Stefan K.Anonym
  • 01.07.2005, 16:29h
  • Wenn hier jemand zurücktreten sollte, dann ist es dieser Cortier. Die spinnen, die Vatikaner. Kann denn nicht mal ein Blitz in das Haus des Vatikans einfallen? Dann wissen diese Konservativen, dass die Natur nicht gegen UNS ist. Der Klerus gehört zu den bescheuertsten Erfindungen der Weltgeschichte. Gott sei Dank können diese falschen Familienrechtler nicht wirklich etwas gegen die gute Reform unternehmen. Entschuldigt bitte, wenn ich jetzt etwas radikal klingen sollte, aber mich regt es auf, was die Kleriker die ganze Zeit für einen Mist machen. Sie predigen die Liebe, verbreiten aber selber Hass. Wie soll es denn mit der Kirche dennoch weitergehen?
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#3 pütz gilbertAnonym
  • 01.07.2005, 16:58h
  • Schon traurig genug wenn man Kinder für solche Demonstrationen einspannen muss,das müsste bestraft werden.
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