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Kommentare zu:
Türkei nimmt Mitbegründer der größten LGBTI-Organisation fest


#31 TheDadProfil
  • 04.02.2018, 14:06hHannover
  • Antwort auf #25 von Laurent
  • Da muß man gar nichts "modifizieren", daß war die Aussage..

    Blöderweise richtet sich die Welt aber nun einmal nicht nach dem Willen dieser "deutschen Bevölkerung", und das hat sie zu unserem Glück auch noch nie getan..

    Das "Problem" dieser Bevölkerung besteht im Großem und Ganzem aus der Tatsache ein "Volk" sein zu wollen das in einer Bundesrepublik lebt, die wirtschaftlichen Geschicke Europas dominieren, die der Weltwirtschaft beherrschen will, und dennoch im Denken nicht weiter ist als die Bürger der Klein-Staaterei des 18.Jahrhunderts..
    Bloß keine "Fremden"..
    Man selbst nimmt sich das Recht heraus überall hinzugehen, überall zu arbeiten, wirtschaftlich erfolgreich sein zu wollen, Geld zu scheffeln, mit welchen Teils zweifelhaften Geschäftsmodellen auch immer, und dann völlig konsterniert vor der Tatsache zu stehen das andere Menschen das auch wollen..

    Man stelle sich mal vor, "die Deutschen" würden in der Welt überall so behandelt werden wie sie die anderen Menschen behandeln..

    Du willst hier her ?
    Ja, dann mußt du einen Job können der unserer Wirtschaft hilft..
    Und die Sprache beherrschen bevor du hier arbeiten und leben darfst..
    Und bis dahin auch noch genügend Geld mitbringen damit du nicht von unserem Sozialsystem abhängst und nur Kohle abschöpfst..
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#30 TheDadProfil
  • 04.02.2018, 13:56hHannover
  • Antwort auf #24 von Yannick
  • ""Dass Beitrittsverhandlungen oft so lange dauern, hat nichts damit zu tun, dass es da ein Anrecht gibt, sondern einfach mit den wirtschaftlichen Interessen, die auch die EU mit einem möglichst großen Binnenmarkt verbindet. Und leider werden halt wirtschaftliche Interessen wie z.B. größere Absatzmärkte über Grundwerte der EU gestellt.""..

    Nicht ganz falsch, aber deshalb noch längst nicht die vollständige Einschätzung der Lage..
    Der Binnenmarkt erstreckt sich lange vor dem Beitritt in das Land..
    Die Türkei wickelt seit langem 80 Prozent ihres Außenhandels mit der EU ab, und wiederum 60 Prozent davon allein mit der BRD..
    Der deutsche Maschinenbau stünde ohne die Zulieferbetriebe aus der Türkei vor dem Kollaps, und die Automobil-Industrie ist mit der Türkei näher verzahnt als mit den USA oder China..

    Das "Interesse" eines Binnenmarktes liegt für die Wirtschaft vor allem darin mit neuen EU-Ländern auch immer neue billige Arbeitskraft-Ressourcen zu besitzen, das zeigen die Erfahrungen über den Beitritt Italiens, dann Spaniens und Portugal, Griechenland, später Polen, Tchechien, nun Bulgarien und Rumänien..

    Alle die Länder deren Bürger auch schon als "Gastarbeiter" bei uns ankamen sind dann auch das Käufer-Potential der bei uns veredelten Produkte unserer auf Export ausgerichteten Wirtschaft, und man läßt diese "Schwellen-Länder" zunächst an den Produkten mit-verdienen indem sie als Zulieferer fungieren die dann später die fertigen Produkte kaufen sollen, weil sie ja selbst so etwas gar nicht herstellen könnten..

    Zuerst holt man die Arbeitskräfte ins Land..
    Dann verlagert man auch mittels des hier erworbenen Now-How in der Produktion diese Produktion in diese dann "Billig-Lohn-Länder", und übernimmt dann bei Bedarf auch mal die Konkurrenz wie bei SEAT oder SKODA, und dann muß man nicht einmal mehr Produkte hin und her-karren, man verlagert nur noch Gewinne..

    ""Und gerade im Zusammenhang mit der Türkei haben sowohl EU-Kommission als auch EU-Parlament schon mehrfach klar gemacht, dass man die Beitrittsverhandlungen sehr wohl komplett beenden kann.""..

    Kann man..
    Was immer noch nichts daran ändert, daß man es noch niemals getan hat, und auch im Fall der Türkei wahrscheinlich nicht tun wird..
    Man verzögert dann notfalls die Verhandlungen so lange bis sich die politische Situation im Land ändert..

    Jugoslawien war einmal ein solcher Beitrittskandidat..
    Inzwischen hat man dann fast alle daraus hervorgegangenen Splitter-Staaten aufgenommen..

    Norwegen läßt aus eigenem Antrieb die Verhandlungen ruhen..
    Man hat es momentan gar nicht nötig..
    Und Island hat die Verhandlungen aus eigenem Antrieb beendet, denn man fürchtet um den Verlust der Fang-Gründe im Nord-Atlantik und damit um den größten Wirtschafts-Faktor des Landes..
    Es ist ein Unterschied ob ein Beitrittskandidat die Verhandlungen beendet, oder die EU..
    Natürlich ist es vorstellbar daß die Türkei die Verhandlungen beendet, vor allem weil es den Bedürfnissen eines Autokraten wie Erdogan in den Kram paßt..
    Die EU wird es aber wohl eher nicht tun..

    ""Wenn ein Land eben politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich nicht mit der EU zusammenpasst, ist es für beide Seiten besser, dann eben darauf zu verzichten.""..

    Das macht dann solche populistischen Ideen wie "die türkei liegt doch in asien" schon einmal obsolet..

    Sie sind keine "Argumente", denn sie dienen nur dazu die wirklichen Ressentiments gegen Bevölkerungen zu kaschieren..
    Im Fall der Türkei dient es vor allem dazu eine Diskussion um den "Islam" zu führen, die keine Diskussion ist, sondern islamo-phobes und auch xenophobes Geschwafel mit dem man dann auch noch gleichzeitig sein "Gewissen" beruhigen will, denn die gleichen radikalen Ideen sind schon immer originär im "Christentum" vorhanden, und werden nur nicht mehr wahrgenommen, weil man sie nicht wahrnehmen will..
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#29 TheDadProfil
  • 04.02.2018, 13:28hHannover
  • Antwort auf #23 von Yannick
  • ""Wie kommt es denn dann, dass Zuwanderer aus den USA, Australien, Skandinavien, Spanien, etc. diese Probleme nicht haben? ""..

    Nicht erst seit der Amtsübernahme eines Donald Trump als Präsidenten-Darsteller kann man sehen welche Probleme Zuwanderer in den USA haben !

    Den Blick vor der Realität abzuwenden und zu behaupten "in anderen ländern gibt es das nicht" ist bestenfalls populistischer Unsinn..

    Es gibt dort wie hier die gleichen Probleme für die zugewanderten Menschen, und die differenzieren sich dann auch immer nach dem Herkunftsland des Zugewanderten Menschen..

    Zuwanderer aus den Europäischen Ländern haben weidlich weniger Probleme in den USA als Zuwanderer aus Kolumbien oder afrikanischen Ländern..
    "Muslime" stehen seit dem 9/11 unter einem General-Verdacht während man "evangelikale Christen" oder "Katholiken" nicht einmal mehr einer besonderen Überprüfung unterzieht..

    Skandinavien ist kein Land..
    Schweden und Dänemark investieren ungefähr die Vierfache Summe pro Kopf für jeden Zuwanderer als die BRD oder auch Frankreich..
    In Schweden und Finnland sind die Bildungsausgaben um ein vielfaches höher als bei uns..
    Nicht umsonst schneiden diese Länder dann auch regelmäßig bei irgendwelchen "Pisa-Studien" immer mit als beste Länder ab..

    Wer hier "denkt" Integration gäbe es kostenlos und ohne weiteres Zutun der "einheimischen Bevölkerung" indem sich die Zuwanderer einfach mal so anpassen und bestenfalls "assimilieren", der befindet sich auf einer Irrfahrt durch die gesellschaftliche Dekonstruktion in "wir und die anderen"..

    ""Integration gilt manchen ja schon als Schimpfwort. Aber Integration kann und muss von jedem, der hier dauerhaft leben will, erwartet werden.""..

    Und hier zeigt sich dann auch schon das missverstehen des Begriffes, denn es ist nicht die "Aufgabe" des Zuwanderers sich darum zu kümmern wie man ihn dann am bestem integriert..

    Bereitschaften muß man wecken..
    Dazu ist es unabdingbar das die Gesellschaft die Integration organisiert, und nicht der Zuwanderer hinter Angeboten wie Sprach-Kursen und Ausbildung hinterherlaufen muß, von denen er am Anfang seiner "Karriere" dann auch noch vorsätzlich "bis zur Entscheidung des Verfahrens ob er überhaupt bleiben darf" fern gehalten wird..
    Was so ganz nebenbei dann auch noch immense Kosten produziert, denn wer sich selbst über Arbeit und Ausbildung dann auch finanziell über Wasser halten kann, wer die Sprache lernt und deshalb keinen Dolmetscher braucht, wer sich angenommen fühlt und nicht ausgegrenzt, der hat auch eine Bereitschaft hier anzukommen..

    ""Aber man darf sich auch nicht total abschotten und dann jammern, die mangelnde Integration sei Schuld der Inländer.""..

    Mal so zum drüber nachdenken..
    Wenn Frauen von ehemaligen "Gastarbeitern" in der Wohnung hocken und allein schon deshalb die Sprache nicht lernen..
    Wer trägt daran die Schuld ?
    Der Ehemann allein, oder die Gesellschaft die es versäumt hat für diese Frauen dann auch Angebote zur Integration zu machen ?
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#28 LaurentEhemaliges Profil
#27 queergayProfil
  • 04.02.2018, 10:59hNürnberg
  • Feind erkannt und hoffentlich auch mal gebannt:
    Der türkische Herrscher Erdogan nannte ja schon 2013 die Homosexuellen als Widerspruch zur "Kultur des Islam" - wie hier ausdrücklich zu lesen ist.
    Also muß auch die islamische Kultur mit ihren Anhängern wachsam und nicht blauäugig beobachtet werden, wenn LGBTIQ-Organisationen drangsaliert werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#26 YannickAnonym
  • 04.02.2018, 10:39h
  • Antwort auf #25 von Laurent
  • Blödsinn. Es gibt genug Zuwanderer, die hier voll integriert sind, die beruflich erfolgreich sind, etc.

    Aber wenn Leute sich weigern, die Sprache zu lernen und immer wieder beweisen, dass sie mit Deutschen nichts zu tun haben wollen, dürfen die sich nicht wundern, wenn Deutsche dann auch nicht viel Lust auf die haben.

    Das ist aber nur eine Minderheit. Die Mehrheit ist hier sehr glücklich und wird auch von der Mehrheit der Deutschen voll akzeptiert. Dass es natürlich auch bei den Deutschen (genauso wie bei den Migranten) auch manche Total-Verweigerer gibt, ist klar. Aber das ist bei beiden Seiten nicht generalisierbar.
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#25 LaurentEhemaliges Profil
#24 YannickAnonym
  • 04.02.2018, 10:20h
  • Antwort auf #22 von TheDad
  • Schon wieder falsch.

    Dass Beitrittsverhandlungen oft so lange dauern, hat nichts damit zu tun, dass es da ein Anrecht gibt, sondern einfach mit den wirtschaftlichen Interessen, die auch die EU mit einem möglichst großen Binnenmarkt verbindet. Und leider werden halt wirtschaftliche Interessen wie z.B. größere Absatzmärkte über Grundwerte der EU gestellt.

    Und gerade im Zusammenhang mit der Türkei haben sowohl EU-Kommission als auch EU-Parlament schon mehrfach klar gemacht, dass man die Beitrittsverhandlungen sehr wohl komplett beenden kann.

    Und im übrigen sind auch schon (entgegen Deiner Behauptung) Beitrittsverhandlungen beendet worden. Z.B. die mit Norwegen, weil man gemerkt hat, dass man in vielen Punkten nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt. Und auch mit Island sind die Verhandlungen de facto beendet.

    Das ist ja auch nicht schlimm. Ein Ende von Beitrittsverhandlungen oder sie gar nicht erst zu beginnen, heißt doch nicht, dass man mit diesem Land keinerlei diplomatische oder wirtschaftliche Beziehungen mehr hätte. Oder dass dieses Land verschwindet.

    Wenn ein Land eben politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich nicht mit der EU zusammenpasst, ist es für beide Seiten besser, dann eben darauf zu verzichten. Genauso wie bei allen anderen Verträgen auch, wenn man merkt, dass sich die beiden Vertragspartner nicht einigen können.
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#23 YannickAnonym
  • 04.02.2018, 10:13h
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • -----------------------------------------
    Wer trägt denn die "Schuld" daran daß Zuwanderer sich nicht akzeptiert fühlen ?

    Die Zuwanderer ?

    Integration ist keine Einbahnstraße und funktioniert nicht ohne das Zutun der Einheimischen Bevölkerung..
    -------------------------------------------

    Wie kommt es denn dann, dass Zuwanderer aus den USA, Australien, Skandinavien, Spanien, etc. diese Probleme nicht haben? Und dass nur bei bestimmten Kulturkreisen immer gejammert wird, die Einheimischen müssten auch mehr für Integration tun?

    Wenn Immigranten sich weigern, die Sprache zu lernen und tagtäglich zeigen, dass sie eigentlich nichts mit Einheimischen zu tun haben wollen, gar nicht dazugehören wollen, ihr eigenes Ding machen wollen oder sogar hier ihre Kultur verbreiten wollen, dann kann man doch nicht verübeln, wenn andere dann auch nicht viel Bock haben, immer und immer wieder auf diese Leute zuzugehen.

    Integration gilt manchen ja schon als Schimpfwort. Aber Integration kann und muss von jedem, der hier dauerhaft leben will, erwartet werden. Integration heißt nicht Assimilation. Niemand verlangt, dass irgendwer seine Bräuche, seine Sprache, etc. komplett aufgibt. Aber man darf sich auch nicht total abschotten und dann jammern, die mangelnde Integration sei Schuld der Inländer.

    Dass es nicht so ist, beweisen zahlreiche andere Immigranten, die auch nicht ihre Herkunft aufgeben, sich aber auch einer Integration nicht verwehren...
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#22 TheDadProfil
  • 03.02.2018, 23:04hHannover
  • Antwort auf #19 von Yannick
  • ""1. Nur weil die EU aus der EG und der EWG entstanden ist, heißt das nicht, dass alle Verträge der EG und der EWG automatisch auch für die EU gelten.""..

    Äh ?
    Doch..
    Kann man auch mal nachlesen..
    Das ergibt sich aus der Fortführung der Vertrags-Inhalte von Rom in den Vertrag von Maastricht, dem Vertrag von Schengen und dem Vertrag von Lissabon..
    Das hilft dann auch beim nächstem Kommentar mit der Idee der "territorialen Integrität"..

    Übrigens liegt die Republik Zypern als EU-Mitglieds-Staat auch in Asien und fast auf dem gleichem Längengrad wie Ankara..

    ""2. "das ANRECHT auf eine Mitgliedschaft in der EU !"
    NIEMAND hat ein Anrecht auf eine Mitgliedschaft!""..

    Und noch ein Vertrag..
    Die so genannten "Kopenhagener Kriterien" vom 22. Juni 1993..

    de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Union#Beitrittskandid
    aten


    ""Nach Art. 49 EU-Vertrag kann jeder europäische Staat, der die Werte der EU achtet und sich für ihre Förderung einsetzt, die EU-Mitgliedschaft beantragen.
    Nach gängigem Verständnis ist die Bezeichnung europäisch dabei im weiten Sinn zu verstehen und schließt etwa auch die geographisch in Asien liegenden Mitglieder des Europarats ein.
    Der Beitritt kann jedoch nur dann vollzogen werden, wenn die sogenannten Kopenhagener Kriterien (insbesondere Demokratie und Rechtsstaatlichkeit) erfüllt sind.
    Um diese Bedingungen zu erfüllen, gewährt die EU den Beitrittskandidaten sowohl beratende als auch finanzielle Hilfen.""..

    ""Es gibt da keinerlei Automatismus oder Anrecht.""..

    Es gibt also ein Anrecht..
    Es gibt auch eine Art "Automatismus", denn noch niemals sind Beitrittsverhandlungen ohne die Aufnahme des Beitrittskandidaten beendet worden..
    Manchmal dauern die eben nur sehr lange..
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#21 TheDadProfil
  • 03.02.2018, 22:38hHannover
  • Antwort auf #18 von Gerlinde24
  • ""Sie verklären ihre alte Heimat, weil sie sich in der neuen Heimat nicht akzeptiert fühlen, und die Schuld dafür lieber den Deutschen, als sich selbst geben.""..

    Mal genau hingesehen..
    Wer trägt denn die "Schuld" daran daß Zuwanderer sich nicht akzeptiert fühlen ?

    Die Zuwanderer ?

    Integration ist keine Einbahnstraße und funktioniert nicht ohne das Zutun der Einheimischen Bevölkerung..

    Wenn selbst Menschen die aus Ostfriesland nach Bayern auswandern nach 2 Generationen immer noch die Eingewanderten sind, ist was faul im Staate Dänemark..

    Pessimistisch muß man hier konstatieren :
    Deutschland ist kein Einwanderungsland, weil die einheimische Bevölkerung auch aus der Geschichte heraus Integration mit allen Mitteln bekämpft und verunmöglicht..
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#20 YannickAnonym
  • 03.02.2018, 22:28h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • >>>>> Es geht immer noch darum Länder und mit ihnen Bevölkerungen in die EU aufzunehmen, und nicht Regierungen.. <<<<<

    Aber die Entscheidungen in der EU treffen immer noch hauptsächlich die Regierungen und nicht die Bevölkerungen oder gar das abstrakte Konstrukt eines Landes.

    Im übrigen fallen solche Regierungen ja nicht vom Himmel, sondern wurden von der Mehrheit der Bürger gewählt.

    >>>>> Kein einziges Land das wirklich demokratisch ist behält seine Regierung über einen längeren Zeitraum bei.. <<<<<

    Naja, viele der Machthaber um die es hier geht, sind ja schon seit mehreren Wahlen im Amt. Und auch wenn sie irgendwann abgelöst werden, können sie bis dahin genug angerichtet haben und dann sind oft die Neuen genauso schlimm.

    >>>>> Nicht nur die Ländern verändern die EU, auch die EU verändert die Länder.. <<<<<

    Und im Fall von Polen, Ungarn, etc. nicht zum besseren. Da hat sich die Lage seit dem EU-Beitritt in vielen Bereichen verschlechtert.

    Fakt ist doch, dass viele dieser Staaten zwar gerne die EU-Gelder kassieren (die auch wir von unseren Steuern zahlen), aber ansonsten nichts mit der EU zu tun haben wollen, EU-Recht missachten, sich unsolidarisch zeigen, etc.

    >>>>> Welche Signale sendet man dann eigentlich an die Menschen die in der Opposition zur Erdogan-Regierung stehen <<<<<

    Und welches Signal sendet man an die Opposition, wenn man die Türkei unter Erdogan aufnimmt?

    Damit zeigt man denen doch, dass die EU auch Erdogan unterstützt. Das würde doch gerade die Opposition schwächen.

    >>>>> Vielleicht wäre die Regierung Erdogan längst Geschichte wenn die Türkei nicht seit Dreizehn Jahren Beitrittsverhandlungen führen müßte ? <<<<<

    Und vielleicht wäre ich heute Millionär, wenn ich vor dreizehn Jahren am richtigen Tag Lotto gespielt hätte.

    Vielleicht aber auch nicht.

    Immer dieses: vielleicht so oder vielleicht so...

    >>>>> Seit 2005 führt man die, und seit 1999 ist die Türkei Beitrittskandidat, während andere Länder die da noch im Kriegszustand waren längst Mitglied sind.. <<<<<

    Statt immer irgendwelche Verschwörungen zu vermuten, kann man ja auch mal überlegen, warum andere Staaten ihre Hausaufgaben schneller erledigt haben....
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#19 YannickAnonym
  • 03.02.2018, 22:13h
  • Antwort auf #11 von TheDad
  • 1. Nur weil die EU aus der EG und der EWG entstanden ist, heißt das nicht, dass alle Verträge der EG und der EWG automatisch auch für die EU gelten.

    2. "das ANRECHT auf eine Mitgliedschaft in der EU !"

    NIEMAND hat ein Anrecht auf eine Mitgliedschaft! Erstens muss man bestimmte Aufnahmekriterien erfüllen und auch dann ist es immer noch Entscheidung der restlichen EU, ob man aufgenommen wird oder nicht. Es gibt da keinerlei Automatismus oder Anrecht.
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#18 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 03.02.2018, 10:17h
  • Antwort auf #3 von Piotr
  • "Ich finde es immer "bemerkenswert", wenn hier lebende Türken hierzulande für Erdogan und die Türkei auf die Straße gehen und immer erzählen, wieviel besser da alles ist.

    Eine bescheidene Frage:
    Wenn da alles so viel besser ist, wieso leben die dann hier und nicht dort?"

    Kann ich Dir sagen, Piotr. Aus dem selben Grund, warum in Deutschland lebende Russen in Deutschland alles madig reden, und meinen, in Russland wäre alles besser. Sie verklären ihre alte Heimat, weil sie sich in der neuen Heimat nicht akzeptiert fühlen, und die Schuld dafür lieber den Deutschen, als sich selbst geben.
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#17 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 03.02.2018, 10:14h
  • Antwort auf #2 von Paulus46
  • "Die Türkei ist ein Land, das sicherlich derzeit NICHT in die EU gehört, und ich erwarte endlich, das die EU die Verhandlungen mit der Türkei abbricht !!!"

    Darauf kannst lange warten, bis zum Sankt Nimmerleinstag!
    Nicht nur wegen der Flüchtlinge braucht die EU/Deutschland die Türkei, sondern auch und vor allem für die "guten Geschäfte" mit Rüstungslieferungen. Da wird schon mal gerne über Menschenrechtsverletzungen hinweggesehen, und ein Mensch hofiert, der eher ins Irrenhaus, als an die Spitze eines Staates gehört!
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#16 TheDadProfil
  • 02.02.2018, 23:56hHannover
  • Antwort auf #12 von Robin
  • ""Es mag ja stimmen, dass auch jetzt schon einige Länder mit dubiosen Regierungen in der EU sind.""..

    Es geht immer noch darum Länder und mit ihnen Bevölkerungen in die EU aufzunehmen, und nicht Regierungen..

    Kein einziges Land das wirklich demokratisch ist behält seine Regierung über einen längeren Zeitraum bei..

    Nicht nur die Ländern verändern die EU, auch die EU verändert die Länder..

    Welche Signale sendet man dann eigentlich an die Menschen die in der Opposition zur Erdogan-Regierung stehen, wenn man permanent nur sagt
    "nöö, du kommst hier nicht rein" ?

    Vielleicht wäre die Regierung Erdogan längst Geschichte wenn die Türkei nicht seit Dreizehn Jahren Beitrittsverhandlungen führen müßte ?
    Seit 2005 führt man die, und seit 1999 ist die Türkei Beitrittskandidat, während andere Länder die da noch im Kriegszustand waren längst Mitglied sind..
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#15 TheDadProfil
  • 02.02.2018, 23:40hHannover
  • Antwort auf #2 von Paulus46
  • Nachtrag :

    ""Gemessen am Deutschen Bundestag in dem aktuell 709 Abgeordnete* die Bundesbürger* vertreten sitzen im EU-Parlament für die 28 Mitgliedsstaaten nach dem Beitritt gerade einmal 766 Abgeordnete* !""..

    Uups..
    Sitzen
    ""nach dem Beitritt""
    Kroatiens gerade einmal 766 Abgeordnete* !
    ..muß es hier heißen..
    Sorry dafür..
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#14 TheDadProfil
  • 02.02.2018, 23:16hHannover
  • Antwort auf #8 von Paulus46
  • ""In der Tat sind die Sorgen gegen Orban unbegründet.""..

    Das sieht auch ein Herr Seehofer so, und lädt immer dann wenn sich die CSU irgendwo trifft diesen Herrn Orban mal ein um die Positionen zu vertreten derer sich die CSU wegen der Konkurrenz zur "AFD" nicht öffentlich bekennen will..

    Deine Positionen hier sind hinlänglich bekannt und korrelieren mit denen der Herren Orban und Seehofer..

    ""Wird die AKP und Erdogan jemals Lebenspartnerschaftsinstitute für gleichgeschlechtliche Paare ermöglichen, wie sie in Ungarn erlaubt sind ???"2..

    Und hier dann noch einmal etwas zur präzisen Sprache..

    Nicht Parteien schaffen Gesetze..
    Das geschieht in Parlamenten..

    Das die Fidesz des Herrn Orban ein Lebenspartnerschaftsinstitut noch nicht abgeschafft hat liegt dann auch an mangelnden Mehrheiten im Ungarischem Parlament und der Tatsache die Gelder der EU nicht aufs Spiel setzen zu wollen, denn gedroht mit der Abschaffung hat die Fidesz schon..

    ""Wenn Du Erdogan mit Orban auf "eine Stufe stellst"; hast du politisch/gesellschaftlich/religiöse NICHTS begriffen und redest ohne Verstand.""..

    Ethnische Verfolgungen sind unabhängig davon wer sie betreibt, ob nun die AKP und Erdogan gegenüber den Kurden (was ein sehr weites Feld ist, allein schon wegen eines möglichen EU-Beitrittes und der damit verbundenen Abgeordneten-Zahl der Kurden im EU-Parlament die dann nicht der Willkür des Herrn Erdogan unterlägen), oder durch die ungarische Politik gegenüber Flüchtlingen die man nicht ins Land lassen will, obwohl man dazu Seitens der EU-Verträge verpflichtet wäre, überall zu verurteilen..
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#13 TheDadProfil
  • 02.02.2018, 23:00hHannover
  • Antwort auf #5 von Paulus46
  • ""Und allein der Gedanke, das die Türkei ins Europaparlament kommt, ""..

    Kommt sie ja nicht, ist gar nicht genug Platz..

    Deutsch ist eine so schön präzise Sprache..

    Die Türkei kommt dann als Mitgliedsstaat in die EU..
    Und dann deren Abgeordneten ins EU-Parlament..

    ""Und dann wollen wir die Türkei in die EU hineinholen und damit den Kurdenkonflikt ins Europarlament hineintragen ??? ""..

    Da ist dieser Konflikt längst angekommen..
    Nicht zuletzt durch die "Idee" die freiheitskämpfende Arbeiterpartei der Kurden seit den 80'er Jahren als "Terroristen" zu bezeichnen, und ihnen dennoch als Mitstreiter gegen den Syrischen Diktator Assad seit 10 Jahren mit Waffen aus den Nato-Arsenalen zu beliefern und die Kämpfer durch Nato-Soldaten an diesen Waffen ausbilden zu lassen..
    Das wurde im EU-Parlament damals beschlossen..
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#12 RobinAnonym
  • 02.02.2018, 22:55h
  • Antwort auf #7 von Pfui
  • Es mag ja stimmen, dass auch jetzt schon einige Länder mit dubiosen Regierungen in der EU sind.

    Aber das heißt doch nicht, dass man noch mehr davon in die EU holen muss... Oder sollen diese Kräfte endgültig die Oberhand in der EU bekommen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#11 TheDadProfil
  • 02.02.2018, 22:54hHannover
  • Antwort auf #4 von Borchers
  • ""Die Türkei gehört nicht nur politisch, kulturell, wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht in die EU. Sondern alleine schon geographisch gehört die Türkei nicht in die EU, da sie zu weniger als 3 % auf europäischem Boden liegt und zu über 97 % in Asien.""..

    Wie oft muß man hier eigentlich noch erwähnen das die EU sich nicht Territorial auf den Europäischen Kontinent begrenzen läßt, weil die Verträge von Rom zur Gründung der EWG, aus der sich die EG und dann die EU entwickelt hat, den Passus enthalten, das JEDER Staat in der EU Mitglied werden kann, der auch Mitglied im Europarat ist ?

    Die Türkei ist schon VOR der BRD/West in den Europarat eingetreten, und hat damit neben anderen Staaten wie Aserbaidschan, Russland, Georgien, Weißrussland, Kanada, Israel, Japan und Mexiko das ANRECHT auf eine Mitgliedschaft in der EU !

    Dieses Recht haben sogar die USA..
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#10 TheDadProfil
  • 02.02.2018, 22:46hHannover
  • Antwort auf #2 von Paulus46
  • ""Ich will die Erdoganpartei AKP mit dann hunderten von Abgeordneten auf KEINEN Fall im Europaparlament sitzen haben.""..

    ""hunderten von Abgeordneten""..

    Bleib mal auf dem Teppich..
    Gemessen am Deutschen Bundestag in dem aktuell 709 Abgeordnete* die Bundesbürger* vertreten sitzen im EU-Parlament für die 28 Mitgliedsstaaten nach dem Beitritt gerade einmal 766 Abgeordnete* !

    Nach der Europa-Wahl stehen aber nur 751 Plätze zur Verfügung..
    Damit ist das EU-Parlament bezüglich der Abgeordneten-Anzahl außerordentlich effizient, klein, und deshalb auch irgendwie "billig" was den Kosten-Rahmen betrifft..

    ""Maximal 750 Abgeordneten und ein Präsident sind demnach in Zukunft gestattet. Die Höchstzahl pro Land liegt bei 96 Parlamentariern, darf aber 6 Abgeordnete pro Land nicht unterschreiten.""..

    Die Vergabe der Sitze erfolgt dann auch nach der Zahl der Bevölkerung..
    Deshalb hat die BRD dann auch bislang seit der Wiedervereinigung die meisten Sitze..
    Bis zur Wiedervereinigung hatten Frankreich, GB und die BRD immer in etwa die gleiche Anzahl Sitze, weil je um die 60 Millionen Bürger zu vertreten waren..

    Der Türkei stünden nach einem EU-Beitritt wegen der Bevölkerungs-Anzahl von derzeit 79,1 Millionen im Inland lebenden Bürgern in etwa die gleiche Anzahl an Abgeordneten wie der BRD zu..

    In den anderen EU-Staaten lebende türkische Bürger fallen hierbei nicht ins Gewicht, denn die wählen ihre Abgeordneten in dem EU-Land in dem sie leben..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#9 PfuiAnonym
  • 02.02.2018, 16:28h
  • Antwort auf #8 von Paulus46
  • Die beiden sind wesentlich weniger voneinander entfernt als Du ahnst.

    Hier ein paar Kostproben seiner Schandtaten:
    a)
    Die Beschneidung der Befugnisse des ungarischen Verfassungsgerichts mit der 2/3 Mehrheit im Parlament ist legendär.
    b)
    Das Mediengesetz welches die Pressefreiheit deutlich einschränkt.
    c)
    Die Verweigerung EU Beschlüsse, wie die Kontingentierung der Geflüchteten, umzusetzen.

    Zudem ist Herr Orban alles andere als LGBT freundlich.

    Zweifellos ist Herr Erdogan noch etwas krasser aufgestellt.
    Aber:
    Wer hier mangelndes Wissen, sei es historisch noch aktuell offenbart, ist in 100fachen Falschbehauptungen in 100ten Deiner Kommentare
    nachlesbar.
    Wobei mangelndes Wissen noch die freundlichere Annahme bezüglich Deiner Ergüsse ist.
    Man kann auch an bewusste Falschinformation glauben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#8 Paulus46Anonym
  • 02.02.2018, 15:57h
  • Antwort auf #7 von Pfui
  • "Bei Herrn Orban und seiner Fidesz, ebenfalls im EP vertreten, ist Deine Besorgnis da deutlich kleiner?"

    In der Tat sind die Sorgen gegen Orban unbegründet.

    1. In Ungarn besteht seit vielen Jahren bereits ein standesamtliches Lebenspartnerschaftsinstitut, wie es auch beispielsweise die Schweiz, Slowenien, Liechtenstein oder Italien hat.

    UND schafft Herr Orban und seine Partei dieses Lebenspartnerschaftsinstitut wieder ab ??? NEIN das macht er nicht. Sicherlich ist Orban kein LGBTI-Aktivist und seine Partei auch nicht und wählen würde ich die Partei von Orban auch nicht.

    ABER zwischen Orban und seiner Partei und der türkischen AKP und Erdgoan bestehen politisch Welten !!!

    Wird die AKP und Erdogan jemals Lebenspartnerschaftsinstitute für gleichgeschlechtliche Paare ermöglichen, wie sie in Ungarn erlaubt sind ??? NIEMALS !!! Eher kann es sein das die AKP sogar die Strafbarkeit wieder einführt, wie sie auch andere benachbarte islamisch geprägte Staaten wie Iran oder Syrien haben.

    Erdogan will das Kalifat wieder einführen, das Osmanenreich ist sein "großer Traum" und Vorbild und Stück für Stück wird die Türkei islamisiert und ein blutiger Krieg gegen die Kurden geführt.

    Wenn Du Erdogan mit Orban auf "eine Stufe stellst"; hast du politisch/gesellschaftlich/religiöse NICHTS begriffen und redest ohne Verstand.

    -----------
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#7 PfuiAnonym
  • 02.02.2018, 15:33h
  • Antwort auf #5 von Paulus46
  • "und dort dann die AKP bei Abstimmungen zu Menschenrechtsfragen mitmachen dürfte,"

    Bei Herrn Orban und seiner Fidesz, ebenfalls im EP vertreten, ist Deine Besorgnis da deutlich kleiner?
    Na ja er vertritt wenigstens die gleichen Ansichten wie Du in der Flüchtlingspolitik.......
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#6 saltgay_nlProfil
  • 02.02.2018, 15:16hZutphen
  • Erdogan ist ein mieser Kalif und will aus der Türkei ein Kalifat machen.

    Nun hat keine BRD-Regierung sich jemals davon abhalten lassen den Diktatorinnen und Diktatoren samt ihrer Menschenrechtsverletzungen in den Arsch zu kriechen. Im Zweifel heißt es: "Es stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel".

    Erinnern wir uns an den Wüstenclown Muammar el Ghadafi. Die Salzgitter Industriebau, damals noch ein staatlicher Konzern hat zusammen mit der Imhausen-Chemie in Rabita (Lybien) eine Fabrik zur Herstellung von Nervengasen gebaut. Als es herauskam, wurde der Vorstandsvorsitzende der Peine&Salzgitter AG, Ernst Pieper vorab von SPD-Genossen auf höchster Ebene gewarnt, so dass er Anweisung geben konnte belastende Unterlagen verschwinden zu lassen. Die Hausdurchsuchung ergab dann logischerweise nichts verwertbares. Nähere Informationen sind aus den Tonbändern und aus den Akten der HA III des Ministeriums für Staatssicherheit (DDR) erhältlich.

    Die Türkei ist obendrein noch ein NATO-Partner und wo wir gerade bei dem Thema Funkaufklärung sind, haben die Natostaaten sehr intensiven Gebrauch von Stützpunkten in der Türkei für die Funküberwachung in der Sowjetunion gemacht. Im Gegenteil, es wurden die Terrorsysteme in Griechenland zur Zeit der Obristen, die Militärjunta in der Türkei noch intensiv unterstützt, weil Diktaturen politisch verlässlich sind, solange die Herrscher nicht dem Wahnsinn verfallen.

    Diese Entwicklung beginnt nun bei Erdogan sich deutlich abzuzeichnen. Es ist ähnlich wie bei Adolf Hitler davon auszugehen, dass er seinen Krieg ausweiten wird. Das muss übrigens den Interessen der NATO-Partner nicht zuwider laufen. Rüstung verspricht stets ein sehr gutes Geschäft und führte von der Weimarer Republik direkt in den Nationalsozialismus.

    Warum in Deutschland lebende Türken die AKP samt seinem Operettensultan unterstützen? Ganz einfach. Wer jahrzehntelang in Türken-Witzen und mit entsprechenden Ausdrücken verhöhnt wurde, der empfindet das System in der BRD unwürdig und rettet sich in rabiaten Nationalismus.

    Wo wir gerade in der Karnevalszeit sind, ein Beispiel:" Was sagt ein Türke, wenn er einen Landsmann mit dem Müllwagen herbei fahren sieht? Dä Prinz kütt!" Tätä! Ham mer jelaacht. Wer da noch von den Geschmähten "Integration" einfordert, der ist in der Herrenmenschenmentalität von 1933 stecken geblieben und darf sich nicht wundern, wenn Bürger dieses Staates türkischer Herkunft kein Demokratieverständnis besitzen.
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#5 Paulus46Anonym
  • 02.02.2018, 14:53h
  • Antwort auf #4 von Borchers
  • "Die Türkei gehört nicht nur politisch, kulturell, wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht in die EU. Sondern alleine schon geographisch gehört die Türkei nicht in die EU, da sie zu weniger als 3 % auf europäischem Boden liegt und zu über 97 % in Asien."

    --> Das sehe ich auch so, Borchers, und stimme Dir zu.

    Und allein der Gedanke, das die Türkei ins Europaparlament kommt, und dort dann die AKP bei Abstimmungen zu Menschenrechtsfragen mitmachen dürfte, ist zutiefst verstörend. Dann können wir Fortschritte über die EU bei Bürgerrechten ganz "vergessen".

    UND hinzukommt: die Türkei ist ein Land, das im Südosten ihres Landes mit den Kurden eine eigenständige Bevölkerung seit Jahrzehnten unterdrückt, die ein Recht auf eine Unabhängigkeitsabstimmung haben, und die ein Recht auf einen eigenen Staat haben. Seit Jahrhunderten werden doch die Kurden von den dortigen Mächten der Türken (frühere Osmanen), von den Iranern (frühere Perser) und den Arabern "nach Strich und Faden verarscht".

    Und dann wollen wir die Türkei in die EU hineinholen und damit den Kurdenkonflikt ins Europarlament hineintragen ???

    Auf keinen Fall darf die Türkei in die EU und die Verhandlungen der EU mit der Türkei gehören ABGEBROCHEN !!!
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#4 BorchersAnonym
  • 02.02.2018, 14:33h
  • Antwort auf #2 von Paulus46
  • "Die Türkei ist ein Land, das sicherlich derzeit NICHT in die EU gehört, und ich erwarte endlich, das die EU die Verhandlungen mit der Türkei abbricht !!!"

    Die Türkei gehört nicht nur politisch, kulturell, wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht in die EU. Sondern alleine schon geographisch gehört die Türkei nicht in die EU, da sie zu weniger als 3 % auf europäischem Boden liegt und zu über 97 % in Asien.
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#3 PiotrAnonym
  • 02.02.2018, 14:20h
  • Ich finde es immer "bemerkenswert", wenn hier lebende Türken hierzulande für Erdogan und die Türkei auf die Straße gehen und immer erzählen, wieviel besser da alles ist.

    Eine bescheidene Frage:
    Wenn da alles so viel besser ist, wieso leben die dann hier und nicht dort?
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#2 Paulus46Anonym
  • 02.02.2018, 14:17h
  • Antwort auf #1 von Borchers
  • Mit der Türkei "geht es immer weiter den Bach runter" unter der Willkürherrschaft von Erdogan.

    * Enlassungtausender von Richter/Staatsanwälten in den letzten Jahren
    * Verhaftung von Journalisten
    * Drangsalierung von Minderheiten wie homosexuellen Menschen, wie dieser Bericht zeigt
    * KRIEG im Norden Syriens gegen die Kurden, das ganze auch noch mit deutschen Leopardpanzern !!!
    * Unterdrückung der Kurden seit Jahren im Südosten des Landes
    * Nichtanerkennung des Völkermordes an den christlichen Armeniern vor 100 Jahren mit Massenvertreibung

    Die Türkei ist ein Land, das sicherlich derzeit NICHT in die EU gehört, und ich erwarte endlich, das die EU die Verhandlungen mit der Türkei abbricht !!!

    Ich will die Erdoganpartei AKP mit dann hunderten von Abgeordneten auf KEINEN Fall im Europaparlament sitzen haben.
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#1 BorchersAnonym
  • 02.02.2018, 14:02h
  • Und unsere schwarz-rote Bundesregierung kriecht weiterhin dem türkischen Diktator Erdogan in den Arsch.

    Alles nur vor lauter Angst, er könnte alle Flüchtlinge Richtung Westen ziehen lassen und Union und SPD ihre Flüchtlingsbilanz vermiesen.

    Um ihre eigenen Fehler zu vertuschen, koalieren Union und SPD sogar bereitwillig mit Schurkenstaaten, Diktatoren und anderen Despoten.
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