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Einzelkommentar zu:
Türkei nimmt Mitbegründer der größten LGBTI-Organisation fest


#24 YannickAnonym
  • 04.02.2018, 10:20h
  • Antwort auf #22 von TheDad
  • Schon wieder falsch.

    Dass Beitrittsverhandlungen oft so lange dauern, hat nichts damit zu tun, dass es da ein Anrecht gibt, sondern einfach mit den wirtschaftlichen Interessen, die auch die EU mit einem möglichst großen Binnenmarkt verbindet. Und leider werden halt wirtschaftliche Interessen wie z.B. größere Absatzmärkte über Grundwerte der EU gestellt.

    Und gerade im Zusammenhang mit der Türkei haben sowohl EU-Kommission als auch EU-Parlament schon mehrfach klar gemacht, dass man die Beitrittsverhandlungen sehr wohl komplett beenden kann.

    Und im übrigen sind auch schon (entgegen Deiner Behauptung) Beitrittsverhandlungen beendet worden. Z.B. die mit Norwegen, weil man gemerkt hat, dass man in vielen Punkten nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt. Und auch mit Island sind die Verhandlungen de facto beendet.

    Das ist ja auch nicht schlimm. Ein Ende von Beitrittsverhandlungen oder sie gar nicht erst zu beginnen, heißt doch nicht, dass man mit diesem Land keinerlei diplomatische oder wirtschaftliche Beziehungen mehr hätte. Oder dass dieses Land verschwindet.

    Wenn ein Land eben politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich nicht mit der EU zusammenpasst, ist es für beide Seiten besser, dann eben darauf zu verzichten. Genauso wie bei allen anderen Verträgen auch, wenn man merkt, dass sich die beiden Vertragspartner nicht einigen können.
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