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Kommentare zu:
Türkei nimmt Mitbegründer der größten LGBTI-Organisation fest


#21 TheDadProfil
  • 03.02.2018, 22:38hHannover
  • Antwort auf #18 von Gerlinde24
  • ""Sie verklären ihre alte Heimat, weil sie sich in der neuen Heimat nicht akzeptiert fühlen, und die Schuld dafür lieber den Deutschen, als sich selbst geben.""..

    Mal genau hingesehen..
    Wer trägt denn die "Schuld" daran daß Zuwanderer sich nicht akzeptiert fühlen ?

    Die Zuwanderer ?

    Integration ist keine Einbahnstraße und funktioniert nicht ohne das Zutun der Einheimischen Bevölkerung..

    Wenn selbst Menschen die aus Ostfriesland nach Bayern auswandern nach 2 Generationen immer noch die Eingewanderten sind, ist was faul im Staate Dänemark..

    Pessimistisch muß man hier konstatieren :
    Deutschland ist kein Einwanderungsland, weil die einheimische Bevölkerung auch aus der Geschichte heraus Integration mit allen Mitteln bekämpft und verunmöglicht..
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#22 TheDadProfil
  • 03.02.2018, 23:04hHannover
  • Antwort auf #19 von Yannick
  • ""1. Nur weil die EU aus der EG und der EWG entstanden ist, heißt das nicht, dass alle Verträge der EG und der EWG automatisch auch für die EU gelten.""..

    Äh ?
    Doch..
    Kann man auch mal nachlesen..
    Das ergibt sich aus der Fortführung der Vertrags-Inhalte von Rom in den Vertrag von Maastricht, dem Vertrag von Schengen und dem Vertrag von Lissabon..
    Das hilft dann auch beim nächstem Kommentar mit der Idee der "territorialen Integrität"..

    Übrigens liegt die Republik Zypern als EU-Mitglieds-Staat auch in Asien und fast auf dem gleichem Längengrad wie Ankara..

    ""2. "das ANRECHT auf eine Mitgliedschaft in der EU !"
    NIEMAND hat ein Anrecht auf eine Mitgliedschaft!""..

    Und noch ein Vertrag..
    Die so genannten "Kopenhagener Kriterien" vom 22. Juni 1993..

    de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Union#Beitrittskandid
    aten


    ""Nach Art. 49 EU-Vertrag kann jeder europäische Staat, der die Werte der EU achtet und sich für ihre Förderung einsetzt, die EU-Mitgliedschaft beantragen.
    Nach gängigem Verständnis ist die Bezeichnung europäisch dabei im weiten Sinn zu verstehen und schließt etwa auch die geographisch in Asien liegenden Mitglieder des Europarats ein.
    Der Beitritt kann jedoch nur dann vollzogen werden, wenn die sogenannten Kopenhagener Kriterien (insbesondere Demokratie und Rechtsstaatlichkeit) erfüllt sind.
    Um diese Bedingungen zu erfüllen, gewährt die EU den Beitrittskandidaten sowohl beratende als auch finanzielle Hilfen.""..

    ""Es gibt da keinerlei Automatismus oder Anrecht.""..

    Es gibt also ein Anrecht..
    Es gibt auch eine Art "Automatismus", denn noch niemals sind Beitrittsverhandlungen ohne die Aufnahme des Beitrittskandidaten beendet worden..
    Manchmal dauern die eben nur sehr lange..
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#23 YannickAnonym
  • 04.02.2018, 10:13h
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • -----------------------------------------
    Wer trägt denn die "Schuld" daran daß Zuwanderer sich nicht akzeptiert fühlen ?

    Die Zuwanderer ?

    Integration ist keine Einbahnstraße und funktioniert nicht ohne das Zutun der Einheimischen Bevölkerung..
    -------------------------------------------

    Wie kommt es denn dann, dass Zuwanderer aus den USA, Australien, Skandinavien, Spanien, etc. diese Probleme nicht haben? Und dass nur bei bestimmten Kulturkreisen immer gejammert wird, die Einheimischen müssten auch mehr für Integration tun?

    Wenn Immigranten sich weigern, die Sprache zu lernen und tagtäglich zeigen, dass sie eigentlich nichts mit Einheimischen zu tun haben wollen, gar nicht dazugehören wollen, ihr eigenes Ding machen wollen oder sogar hier ihre Kultur verbreiten wollen, dann kann man doch nicht verübeln, wenn andere dann auch nicht viel Bock haben, immer und immer wieder auf diese Leute zuzugehen.

    Integration gilt manchen ja schon als Schimpfwort. Aber Integration kann und muss von jedem, der hier dauerhaft leben will, erwartet werden. Integration heißt nicht Assimilation. Niemand verlangt, dass irgendwer seine Bräuche, seine Sprache, etc. komplett aufgibt. Aber man darf sich auch nicht total abschotten und dann jammern, die mangelnde Integration sei Schuld der Inländer.

    Dass es nicht so ist, beweisen zahlreiche andere Immigranten, die auch nicht ihre Herkunft aufgeben, sich aber auch einer Integration nicht verwehren...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#24 YannickAnonym
  • 04.02.2018, 10:20h
  • Antwort auf #22 von TheDad
  • Schon wieder falsch.

    Dass Beitrittsverhandlungen oft so lange dauern, hat nichts damit zu tun, dass es da ein Anrecht gibt, sondern einfach mit den wirtschaftlichen Interessen, die auch die EU mit einem möglichst großen Binnenmarkt verbindet. Und leider werden halt wirtschaftliche Interessen wie z.B. größere Absatzmärkte über Grundwerte der EU gestellt.

    Und gerade im Zusammenhang mit der Türkei haben sowohl EU-Kommission als auch EU-Parlament schon mehrfach klar gemacht, dass man die Beitrittsverhandlungen sehr wohl komplett beenden kann.

    Und im übrigen sind auch schon (entgegen Deiner Behauptung) Beitrittsverhandlungen beendet worden. Z.B. die mit Norwegen, weil man gemerkt hat, dass man in vielen Punkten nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt. Und auch mit Island sind die Verhandlungen de facto beendet.

    Das ist ja auch nicht schlimm. Ein Ende von Beitrittsverhandlungen oder sie gar nicht erst zu beginnen, heißt doch nicht, dass man mit diesem Land keinerlei diplomatische oder wirtschaftliche Beziehungen mehr hätte. Oder dass dieses Land verschwindet.

    Wenn ein Land eben politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich nicht mit der EU zusammenpasst, ist es für beide Seiten besser, dann eben darauf zu verzichten. Genauso wie bei allen anderen Verträgen auch, wenn man merkt, dass sich die beiden Vertragspartner nicht einigen können.
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#25 LaurentEhemaliges Profil
#26 YannickAnonym
  • 04.02.2018, 10:39h
  • Antwort auf #25 von Laurent
  • Blödsinn. Es gibt genug Zuwanderer, die hier voll integriert sind, die beruflich erfolgreich sind, etc.

    Aber wenn Leute sich weigern, die Sprache zu lernen und immer wieder beweisen, dass sie mit Deutschen nichts zu tun haben wollen, dürfen die sich nicht wundern, wenn Deutsche dann auch nicht viel Lust auf die haben.

    Das ist aber nur eine Minderheit. Die Mehrheit ist hier sehr glücklich und wird auch von der Mehrheit der Deutschen voll akzeptiert. Dass es natürlich auch bei den Deutschen (genauso wie bei den Migranten) auch manche Total-Verweigerer gibt, ist klar. Aber das ist bei beiden Seiten nicht generalisierbar.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#27 queergayProfil
  • 04.02.2018, 10:59hNürnberg
  • Feind erkannt und hoffentlich auch mal gebannt:
    Der türkische Herrscher Erdogan nannte ja schon 2013 die Homosexuellen als Widerspruch zur "Kultur des Islam" - wie hier ausdrücklich zu lesen ist.
    Also muß auch die islamische Kultur mit ihren Anhängern wachsam und nicht blauäugig beobachtet werden, wenn LGBTIQ-Organisationen drangsaliert werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#28 LaurentEhemaliges Profil
#29 TheDadProfil
  • 04.02.2018, 13:28hHannover
  • Antwort auf #23 von Yannick
  • ""Wie kommt es denn dann, dass Zuwanderer aus den USA, Australien, Skandinavien, Spanien, etc. diese Probleme nicht haben? ""..

    Nicht erst seit der Amtsübernahme eines Donald Trump als Präsidenten-Darsteller kann man sehen welche Probleme Zuwanderer in den USA haben !

    Den Blick vor der Realität abzuwenden und zu behaupten "in anderen ländern gibt es das nicht" ist bestenfalls populistischer Unsinn..

    Es gibt dort wie hier die gleichen Probleme für die zugewanderten Menschen, und die differenzieren sich dann auch immer nach dem Herkunftsland des Zugewanderten Menschen..

    Zuwanderer aus den Europäischen Ländern haben weidlich weniger Probleme in den USA als Zuwanderer aus Kolumbien oder afrikanischen Ländern..
    "Muslime" stehen seit dem 9/11 unter einem General-Verdacht während man "evangelikale Christen" oder "Katholiken" nicht einmal mehr einer besonderen Überprüfung unterzieht..

    Skandinavien ist kein Land..
    Schweden und Dänemark investieren ungefähr die Vierfache Summe pro Kopf für jeden Zuwanderer als die BRD oder auch Frankreich..
    In Schweden und Finnland sind die Bildungsausgaben um ein vielfaches höher als bei uns..
    Nicht umsonst schneiden diese Länder dann auch regelmäßig bei irgendwelchen "Pisa-Studien" immer mit als beste Länder ab..

    Wer hier "denkt" Integration gäbe es kostenlos und ohne weiteres Zutun der "einheimischen Bevölkerung" indem sich die Zuwanderer einfach mal so anpassen und bestenfalls "assimilieren", der befindet sich auf einer Irrfahrt durch die gesellschaftliche Dekonstruktion in "wir und die anderen"..

    ""Integration gilt manchen ja schon als Schimpfwort. Aber Integration kann und muss von jedem, der hier dauerhaft leben will, erwartet werden.""..

    Und hier zeigt sich dann auch schon das missverstehen des Begriffes, denn es ist nicht die "Aufgabe" des Zuwanderers sich darum zu kümmern wie man ihn dann am bestem integriert..

    Bereitschaften muß man wecken..
    Dazu ist es unabdingbar das die Gesellschaft die Integration organisiert, und nicht der Zuwanderer hinter Angeboten wie Sprach-Kursen und Ausbildung hinterherlaufen muß, von denen er am Anfang seiner "Karriere" dann auch noch vorsätzlich "bis zur Entscheidung des Verfahrens ob er überhaupt bleiben darf" fern gehalten wird..
    Was so ganz nebenbei dann auch noch immense Kosten produziert, denn wer sich selbst über Arbeit und Ausbildung dann auch finanziell über Wasser halten kann, wer die Sprache lernt und deshalb keinen Dolmetscher braucht, wer sich angenommen fühlt und nicht ausgegrenzt, der hat auch eine Bereitschaft hier anzukommen..

    ""Aber man darf sich auch nicht total abschotten und dann jammern, die mangelnde Integration sei Schuld der Inländer.""..

    Mal so zum drüber nachdenken..
    Wenn Frauen von ehemaligen "Gastarbeitern" in der Wohnung hocken und allein schon deshalb die Sprache nicht lernen..
    Wer trägt daran die Schuld ?
    Der Ehemann allein, oder die Gesellschaft die es versäumt hat für diese Frauen dann auch Angebote zur Integration zu machen ?
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#30 TheDadProfil
  • 04.02.2018, 13:56hHannover
  • Antwort auf #24 von Yannick
  • ""Dass Beitrittsverhandlungen oft so lange dauern, hat nichts damit zu tun, dass es da ein Anrecht gibt, sondern einfach mit den wirtschaftlichen Interessen, die auch die EU mit einem möglichst großen Binnenmarkt verbindet. Und leider werden halt wirtschaftliche Interessen wie z.B. größere Absatzmärkte über Grundwerte der EU gestellt.""..

    Nicht ganz falsch, aber deshalb noch längst nicht die vollständige Einschätzung der Lage..
    Der Binnenmarkt erstreckt sich lange vor dem Beitritt in das Land..
    Die Türkei wickelt seit langem 80 Prozent ihres Außenhandels mit der EU ab, und wiederum 60 Prozent davon allein mit der BRD..
    Der deutsche Maschinenbau stünde ohne die Zulieferbetriebe aus der Türkei vor dem Kollaps, und die Automobil-Industrie ist mit der Türkei näher verzahnt als mit den USA oder China..

    Das "Interesse" eines Binnenmarktes liegt für die Wirtschaft vor allem darin mit neuen EU-Ländern auch immer neue billige Arbeitskraft-Ressourcen zu besitzen, das zeigen die Erfahrungen über den Beitritt Italiens, dann Spaniens und Portugal, Griechenland, später Polen, Tchechien, nun Bulgarien und Rumänien..

    Alle die Länder deren Bürger auch schon als "Gastarbeiter" bei uns ankamen sind dann auch das Käufer-Potential der bei uns veredelten Produkte unserer auf Export ausgerichteten Wirtschaft, und man läßt diese "Schwellen-Länder" zunächst an den Produkten mit-verdienen indem sie als Zulieferer fungieren die dann später die fertigen Produkte kaufen sollen, weil sie ja selbst so etwas gar nicht herstellen könnten..

    Zuerst holt man die Arbeitskräfte ins Land..
    Dann verlagert man auch mittels des hier erworbenen Now-How in der Produktion diese Produktion in diese dann "Billig-Lohn-Länder", und übernimmt dann bei Bedarf auch mal die Konkurrenz wie bei SEAT oder SKODA, und dann muß man nicht einmal mehr Produkte hin und her-karren, man verlagert nur noch Gewinne..

    ""Und gerade im Zusammenhang mit der Türkei haben sowohl EU-Kommission als auch EU-Parlament schon mehrfach klar gemacht, dass man die Beitrittsverhandlungen sehr wohl komplett beenden kann.""..

    Kann man..
    Was immer noch nichts daran ändert, daß man es noch niemals getan hat, und auch im Fall der Türkei wahrscheinlich nicht tun wird..
    Man verzögert dann notfalls die Verhandlungen so lange bis sich die politische Situation im Land ändert..

    Jugoslawien war einmal ein solcher Beitrittskandidat..
    Inzwischen hat man dann fast alle daraus hervorgegangenen Splitter-Staaten aufgenommen..

    Norwegen läßt aus eigenem Antrieb die Verhandlungen ruhen..
    Man hat es momentan gar nicht nötig..
    Und Island hat die Verhandlungen aus eigenem Antrieb beendet, denn man fürchtet um den Verlust der Fang-Gründe im Nord-Atlantik und damit um den größten Wirtschafts-Faktor des Landes..
    Es ist ein Unterschied ob ein Beitrittskandidat die Verhandlungen beendet, oder die EU..
    Natürlich ist es vorstellbar daß die Türkei die Verhandlungen beendet, vor allem weil es den Bedürfnissen eines Autokraten wie Erdogan in den Kram paßt..
    Die EU wird es aber wohl eher nicht tun..

    ""Wenn ein Land eben politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich nicht mit der EU zusammenpasst, ist es für beide Seiten besser, dann eben darauf zu verzichten.""..

    Das macht dann solche populistischen Ideen wie "die türkei liegt doch in asien" schon einmal obsolet..

    Sie sind keine "Argumente", denn sie dienen nur dazu die wirklichen Ressentiments gegen Bevölkerungen zu kaschieren..
    Im Fall der Türkei dient es vor allem dazu eine Diskussion um den "Islam" zu führen, die keine Diskussion ist, sondern islamo-phobes und auch xenophobes Geschwafel mit dem man dann auch noch gleichzeitig sein "Gewissen" beruhigen will, denn die gleichen radikalen Ideen sind schon immer originär im "Christentum" vorhanden, und werden nur nicht mehr wahrgenommen, weil man sie nicht wahrnehmen will..
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