Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=30590
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Erzbistum lädt Lesben und Schwule zum Treue-Kurs


#1 KetzerAnonym
  • 06.02.2018, 06:29h
  • Immer, wenn man denkt, es ginge nicht NOCH perfider oder absurder, kommt eine Meldung von der katholischen Kirche...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 swimniAnonym
  • 06.02.2018, 07:56h
  • warum muss sich diese unselige, auf einem phantasiegebilde aufbauende kirche in alle unsere Lebensbereiche hineinfressen?
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Alex AndersAnonym
  • 06.02.2018, 09:19h
  • Bieten die Organisatoren solche Treue-Seminare auch für Heterosexuelle an? Wenn nein, warum nicht, bzw. warum nur für Homosexuelle?
  • Antworten » | Direktlink »
#4 goddamn liberalAnonym
  • 06.02.2018, 09:39h
  • Antwort auf #3 von Alex Anders
  • "Bieten die Organisatoren solche Treue-Seminare auch für Heterosexuelle an? Wenn nein, warum nicht, bzw. warum nur für Homosexuelle?"

    Selbstverständlich tun sie das seit jeher. Nannte sich früher Brautunterricht.

    Ansonsten: Auch das ist gesellschaftspolitisch nicht uninteressant, obwohl es die meisten hier wohl nicht in Anspruch nehmen werden (ich auch nicht).

    Aus Sicht der Reaktion: Verfestigung der 'Sünde'. Auf dass das Opus Dei rotieren möge...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#5 stephan
  • 06.02.2018, 09:44h
  • Welch ein gequirlter Scheiß! So dreist und unverschämt können auch nur die Katholiban sein! ... TreueKurs ... echt lachhaft! Die dreisten Sektenführer sollen ihre Unterstellungen und Belehrungen gerne für sich behalten.

    Erst sind wir für diese Personen Abschaum und Dreck, dann noch die Verbrecher gegen das Naturrecht etc. und jetzt wollen genau diese Typen uns lehren, wie wir unsere angeblichen Vergehen in Treue begehen können ... und das alles immer gerne mit dem Anspruch ewiger und höherer Wahrheiten

    Die Typen haben uns schon so oft mit Rechtsbrechern jeder Art verglichen, dass sie ihre Seminare jetzt doch wirklich endlich einmal an eine andere Personengruppe richten könnten. Wie wäre es mit einem schönen Seminar für Bankräuber zur Vertiefung ihres Berufsethos und Treue zu ihrer Profession. Warum müssen die sich mit so einem Scheiß immer an Schwulen und Lesben austoben?
  • Antworten » | Direktlink »
#6 stephan
  • 06.02.2018, 09:50h
  • Antwort auf #3 von Alex Anders
  • Ob in den Ehevorbereitungsseminaren hauptsächlich über Treue gesprochen wurde, weiß ich nicht. Aber es war früher üblich und verpflichtend zu den Vorbereitungsgesprächen zum Herrn Pfarrer zu gehen und ihm brav zuzuhören, was er über die Ehe und Partnerschaft zu sagen hatte. Und die Schafe haben sich das brav gefallen lassen Für manche ist es eben selbstverständlich über Dinge zu reden, von denen sie keine Ahnung haben!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#7 LaurentEhemaliges Profil
  • 06.02.2018, 11:07h
  • Ein solcher "Kurs" käme für mich nicht in Betracht, weil Treue in der Beziehung für mich vor allem bedeutet, 100%ig füreinander einzustehen und sich auch 100-prozentig aufeinander verlassen zu können.

    Die Teilnahme am Seminar wäre für mich dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen.
    "Gebete, Meditation und Gespräche mit einem Jesuitenpater": Das hört sich doch interessant an.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 TheDadProfil
  • 06.02.2018, 11:22hHannover
  • Antwort auf #7 von Laurent
  • ""Ein solcher "Kurs" käme für mich nicht in Betracht,""..

    Dennoch ist man für derlei "Angebote" durchaus offen ?

    Wie obskur..
    Da muß man nicht einmal seinen "Treue-Begriff" umständlich formulieren, welcher dann eh nur darstellen kann, was einem als "moralisches Maß" indoktriniert wurde..

    ""Die Teilnahme am Seminar wäre für mich dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen.
    "Gebete, Meditation und Gespräche mit einem Jesuitenpater": Das hört sich doch interessant an.""..

    Alternativ könnte man sich dafür auch mal mit dem Hammer auf einen Daumen hauen, der Effekt wäre wahrscheinlich der Selbe..

    Wie man sich auf diese Idee des
    "naja, eigentlich haben die ja doch recht"
    reduzieren kann, und sich trotzdem im Spiegel anschaut ohne Ekel zu empfinden ist mir unerklärlich..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#9 queergayProfil
  • 06.02.2018, 11:34hNürnberg
  • Dem Erzbistum ist folgendes Seminar im Waldschlößchen bei Göttingen dringend zur Weiterbildung zu empfehlen:
    "Wie möchte ich leben? Vielfalt in unseren Beziehungen und Lebensformen." Für Lesben, Schwule, Bis, Trans*, Inter*menschen und Queers (LSBTIQ).
    Es geht primär um Beziehungsformen jenseits der Hetero- und Mononormativität und weit über die "Ehe für alle" hinaus.
    Zu glauben, daß die Kirche genau weiß, was richtig ist und was falsch ist geradezu absurd angesichts ihrer vielen Irrtümer und ihrer kriminellen, z.T. grauenhaften Kirchengeschichte.
    Nächster Termin: 09.-11.02.2018 mit Experten in Forschung und Lehre zu Queer Studies, Transgender Studies, Polyamorie, BDSM, queer-feministischer Naturwissenschaftskritik u.a.m.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 RobinAnonym
  • 06.02.2018, 11:42h
  • Wenn wir treu sein wollen, brauchen wir dazu ganz gewiss keine Gehirnwäsche-Kurse der Kinderschänder-Sekte. Und wenn wir nicht treu sein wollen, hat das nur uns selbst und unsere Partner zu interessieren, aber sonst niemanden.

    Und wir brauchen auch keine Kurse zum Thema Liebe.

    Und in der Praxis wird da eh wieder zu Abstinenz geraten, dass man seine "sündigen Sehnsüchte" unterdrücken soll. Damit es noch mehr Menschen gibt, die ihre Grundbedürfnisse unterdrücken und so zu Psycho-Wracks werden, die ihr Glück bei irgendwelchen Heilspredigern suchen.

    Das sind wieder mal diese verzweifelten Versuche der Kirche, uns doch noch irgendwie unter ihre Fuchtel zu bekommen...

    Nein Danke.

    www.giordano-bruno-stiftung.de/
  • Antworten » | Direktlink »
#11 Julian SAnonym
  • 06.02.2018, 11:52h
  • Seminare zum Thema Liebe von einer Organisation, die nur Hass, Bevormundung und Unterdrückung kennt...

    Die meinen wohl, alle Menschen seien so dumm wie ihre "Schäfchen"...
  • Antworten » | Direktlink »
#12 LaurentEhemaliges Profil
  • 06.02.2018, 11:54h
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • Wenn sich für mich etwas interessant anhört, heißt das noch lange nicht, dass ich diese Inhalte teile.

    Ein Urteil könnte zumindest ich mir erst erlauben, nachdem ich gehört hätte, über was dort alles eigentlich so gesprochen wird.

    Deine "Fähigkeit", anderen Menschen das Wort im Mund umzudrehen, erstaunt hier kaum noch jemanden und darf zumindest als respektlos bezeichnet werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#13 KuddelmuddelAnonym
#14 YagitnaAnonym
#15 TheDadProfil
  • 06.02.2018, 12:20hHannover
  • Antwort auf #12 von Laurent
  • ""Ein Urteil könnte zumindest ich mir erst erlauben, nachdem ich gehört hätte, über was dort alles eigentlich so gesprochen wird.""..

    Weil man ja auch nicht schon vorher weiß was in solchen "Seminaren" dann als "Angebot" offeriert wird ?

    Anders als im Bezug auf politische Parteien und deren Programme muß man sich diese "Inhalte" nicht wirklich dezidiert ansehen, denn man weiß ob des Katechismus GENAU wozu solche "Seminare" dienen..

    Die "Sexual-Moral" der RKK soll auf die LGBTTIQ*-Menschen nun ausgeweitet werden weil die RKK im Begriff ist den Kampf gegen die Gleichberechtigung&Gleichstellung der Menschen in vielen Gesellschaften zu verlieren, und Italien ist eine der nächsten Gesellschaften die die Gleichberechtigung&Gleichstellung durchsetzen wird..

    Gegen die Widerstände der RKK, und das ist denen längst klar..

    Damit will die RKK nur verhindern wozu sie klar formuliert seit mindestens 1962 mit dem Ende des II.Vatikanischen Konzils nicht bereit ist :
    Einer breiten Diskussion über diesen Katechismus und die damit verbreitete "Sexual-Moral"..

    Die "Schäfchen" werden eingepeitscht..
    Und diese sind dem einmal mehr willig zugetan..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#16 BEARAnonym
  • 06.02.2018, 12:23h
  • Antwort auf #13 von Kuddelmuddel
  • Es stünde einigen Leuten sehr gut an, sich aus dem Leben Anderer rauszuhalten.

    Wir leben nicht mehr in den 1950er Jahren. Heutzutage gibt es vielfältige Lebenskonzepte, die alle akzeptabel sind, sofern die Beteiligten sich freiwillig und gemeinsam darauf verständigt haben.

    So einfach kann das sein - ganz ohne Indoktrinationsmaßnahmen einer machtgeilen Unterdrückerorganisation.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#17 Danny387Profil
  • 06.02.2018, 12:28hMannheim
  • "Während homosexuelle Singles nach einem One-Night-Stand einfach beichten gehen könnten, ..."

    :-D

    Wer war nach einem ONS schon mal beichten? (Vielleicht bei dem Priester, mit dem man den ONS hatte????)
  • Antworten » | Direktlink »
#18 TheDadProfil
#19 TheDadProfil
  • 06.02.2018, 12:48hHannover
  • Antwort auf #14 von Yagitna
  • ""Religionsfreiheit bedeutet eben nicht frei von Religion, sondern frei die Religion auszuüben die man möchte!""..

    Ach kuck ?
    Eine recht "indonesische Auffassung"..

    "Ist mir egal welchem Humbug du dich anschließt, hauptsache du bist Teil einer Verdummbibelung"..

    Schon per se die Abschaffung der "Religionsfreiheit" in sich, denn die Entscheidung dazu liegt im Individuum..

    Wer sich hier anmaßt die Entscheidung gänzlich von irgendeiner "Religion" frei zu sein in Frage stellt ist schon ein Fundamentalist..

    ""Gott sei dank bestimmen nicht Sie darüber an was man glauben darf.""..

    Das Maß setzt dann auch kein "Gott"..
    Der wird nämlich erst zu einem, wenn es Leut gibt die an ihn "glauben"..

    Formuliere doch Deine Wünsche an mich zukünftig bitte persönlich, und nicht im Namen irgendeines Geistwesens von dessen Existenz ich nichts weiß..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#20 LaurentEhemaliges Profil
  • 06.02.2018, 12:50h
  • Antwort auf #15 von TheDad
  • "Gebete, Mediation und Gespräche."

    Ich könnte mir vorstellen, das mal mitzumachen bzw. mir das anzuhören.

    Nicht weniger interessant wäre es wohl, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen und zu diskutieren bzw. zu sehen, wer da überhaupt mitmacht.

    DANACH würde ich mir ein Urteil bilden.

    Wer das anders sieht, bitte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#21 PierreAnonym
  • 06.02.2018, 12:55h
  • Vielleicht sollten wir ja Seminare für Religioten anbieten, wo sie von ihrer ideologischen Verblendung geheilt werden und endlich mal ein bisschen Bildung abbekommen...
  • Antworten » | Direktlink »
#22 SarahAnonym
  • 06.02.2018, 13:02h
  • "...Aber wir wollen damit zum Ausdruck bringen, dass auch Homosexuelle Treue verdienen..."
    "...Das Gesetz kann bestimmen, welche Mindestanforderungen es gibt, aber wir wollen von der Qualität der Beziehung reden..."
    "...Sonst riskieren wir große Schäden und fördern unter den Gläubigen Heimlichkeit und das Sich-aus-der-Verantwortung stehlen..."

    Was für ein durchgeknallter ausgeröntgter Schwarzkittel-Scheiß.

    An alle LGBTIQ, die bereit sind, sich bis zur "Normalität" zu verbiegen und "christliche Führung", "Moral" und "Vergebung" für sich erhoffen: Auf nach Turin und den menschlichen Verstand im milde lächelnden Schoß eines "Jesuiten" abhängen.

    Das beste daran...: Diese Gehirnwäsche funktioniert bei LGBTIQ - auch immer noch im Jahr 2018. "Normal" sein ist das Ziel. Und was "normal" ist, bestimmen die, die sich so benennen.

    Wie verzweifelt müssen Menschen sein, um bei einer solchen Parallel-Gesellschaft "Toleranz" und "Geborgenheit" zu suchen? Wie verzweifelt müssen Menschen sein, um ihre Selbst-Verantwortung und ihr Menschsein an solche Freaks zu delegieren?
  • Antworten » | Direktlink »
#23 LaurentEhemaliges Profil
#24 RudiAnonym
  • 06.02.2018, 13:19h
  • Die Religionen sind beim Begriff "Treue" total sexfixiert!
    Treue heiß für mich:
    Zusammenstehen in guten und schlechten Tagen.
    Auch in einer offenen Partnerschaft kann Treue gelebt werden.
    Sex ist nur ein Teil der Partnerschaft-wenn alles stimmt, aber teilweise unterschiedliche Fetische oder Praktiken und Vorleiben vorhanden sin-warum sollen die nicht veranrwortungsvoll außerhalb der Partnerschaft ausgelebt werden?
    Untreue wäre eher, wenn der Partner erkrankt oder verarmt und man verlässt ihn!
  • Antworten » | Direktlink »
#25 Ales AndersAnonym
#26 Alex AndersAnonym
#27 Homonklin44Profil
  • 06.02.2018, 14:20hTauroa Point
  • Wenn Leute nach einem ONS wirklich beichten gehen, oder die Knilche das glauben, zeigt es wieder Mal auf, in was für einem naiven und realitätsfernen Weltbild die doch leben.

    Man kann echt froh daran sein, aus den Fängen dieser Geistesvermüllung früh genug entkommen zu sein.

    Treue geht ja zum Glück auch ganz ohne Glaube. Dazu brauchts an sich nur die täglich neue oder auch sich verfestigende Verlockung aus Partners Persönlichkeit. Wenn er ein Lieber ist, und man total vernarrt in den, müsste das kein Problem sein.

    Die Frage ist halt, wie man sich zu Treue positionieren will. Ob das eine Art Selbstdisziplin werden soll, ob man den Partner darin einsperren will oder doch besser nicht. Die Frage, was ist wohl besser, sich diesen Schwur gegenseitig abzuverlangen, oder einander die Freiheit zu lassen, ob man so fortan leben will.

    Ehe geht immerhin auch ohne Kirche und ohne religiösen Schnickschnack. Warum soll nicht auch einer, der polyamour veranlagt ist, und dessen Freiheit als Mensch man respektiert, nicht treu im Herzen sein können? Mal ein wenig aus dem starren Konzept gehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#28 tomtomAnonym
  • 06.02.2018, 14:22h
  • NIX GIBTS!!!!
    Der Bischof hat die Sache "abgeblasen". Wenn wir Homos jetzt schon heiraten und dann auch wircklich in treue und zweisamkeit leben- WER KÜMMERT SICH DENN DANN UM DIE PRIESTER UND BISCHÖFE?
  • Antworten » | Direktlink »
#29 Homonklin44Profil
#30 Homonklin44Profil
#31 Homonklin44Profil
  • 06.02.2018, 14:43hTauroa Point
  • Antwort auf #12 von Laurent
  • Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Wenn man Interesse daran hat, und psychisch stabil genug ist, das differenziert wahrzunehmen, warum nicht?

    Ich habe schon mal bei einer indianischen Schweißhüttenzeremonie mitgemacht und einmal mit Buddhisten meditiert. Ich bin dabei eingeschlafen. War wohl nicht so Sinn der Sache.

    So ähnlich dachte ich schon daran, eine dieser Homo-Heiltherapien zu durchlaufen, in Gedanken durchgespielt. Um mal rauszukriegen, welche Ansätze, welches Joujou die da so verwenden. Hätte ich gemacht, wenn ich Hetero wäre, mit dem Ziel, nach schwul "umzuheilen". Aber das durchschauen sie bestimmt, und Hetero spielen ... wenn es hart auf hart kommt, muss man so ein weibliches Galster zum Beweis küssen ... oje, dann käme alles sowieso raus.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#32 JadugharProfil
  • 06.02.2018, 14:56hHamburg
  • Antwort auf #12 von Laurent
  • Man mag unvoreingenommen sich die Dinge anhören. Doch man wird immer wieder wie bei einer Litanei feststellen müssen, daß die Kirchen eisern einer Doktrin folgen und ihre Lehre aufrecht erhalten wollen. Laut ihrer Doktrin ist Homosexualität mit den Glaubensgrundsätzen und Bibelinhalten nicht vereinbar. Daher das immerwährende Bestreben, den Abweichlern immer wieder einzuflüstern, wo es lang gehen soll! Aus diesen Gründen existiert diese Institution und die Aufforderung, jeden Sonntag die Kirche zu besuchen! Sie haben auch gelernt, damit es nicht langweilig wird, ihre uralte Doktrin immer wieder schmuckvoll neu zu verpacken!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#33 BEARAnonym
  • 06.02.2018, 15:20h
  • Zum Update:
    Also hat der Erzbischof seinen "Homosexuellen-Beauftragten" zurückgepfiffen.

    Mich hat der benannte, aber nicht verlinkte Artikel dann doch interessiert. Hier ist er:

    katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/erzbischof-stoppt-t
    reue-kurse-fur-homosexuelle


    "Schön" ist ja auch, dass es dort heißt:
    "das bedeute jedoch nicht, "dass man Verhaltensweisen und gleichgeschlechtliche Partnerschaften billigt, die für die Kirche moralisch inakzeptable Entscheidungen bleiben""

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Man wollte also offenbar diesen Kurs geben, obwohl man sowohl "homosexuelle Verhaltensweisen" als auch Partnerschaften nach wie vor als "inakzeptable Entscheidungen" ansieht.

    Das wäre ja ein netter Kurs geworden: Treue innerhalb einer nicht akzeptablen Partnerschaft, auch bezüglich sexuellen Verhaltens, das sowieso auch überhaupt nicht akzeptiert wird?

    A la "ihr dürft das ja alles sowieso nicht, weder einander lieben noch Sex haben, aber wenn ihr es schon tut, dann seid wenigstens treu"?

    Vielleicht hat ja sogar der Erzbischof gemerkt, wie extrem absurd das ist.

    So viel also zu den "riesengroßen Schritten", die die RKK auf uns zugeht.

    www.kirchenaustritt.de/
  • Antworten » | Direktlink »
#34 Homonklin44Profil
  • 06.02.2018, 17:02hTauroa Point
  • Antwort auf #33 von BEAR
  • Danke für die Verlinkung.

    ""Das Erzbistum wolle homosexuellen Personen "dabei helfen den Plan Gottes für jeden Einzelnen von ihnen vollständig zu verstehen und zu verwirklichen", das bedeute jedoch nicht, "dass man Verhaltensweisen und gleichgeschlechtliche Partnerschaften billigt, die für die Kirche moralisch inakzeptable Entscheidungen bleiben""

    Also mehr sowas, wie die Bestätigung dazu, selektiv menschenfeindliche Werte/Ziele aufrecht zu erhalten und durchzusetzen.
    An der Chance, Liebe als Liebe zu erkennen, knapp vorbei geschrammt.

    Es hätte mich ein wirkliches Zeichen von Gnade, Erkenntnis oder Barmherzigkeit aus der Regie dieser Sekte nun aber auch sehr verwundert.
    Eher schielt ein Kamel durch ein Nadeklöhr...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#35 LaurentEhemaliges Profil
  • 06.02.2018, 18:42h
  • Antwort auf #32 von Jadughar
  • "Vor Ort" sieht das oft ganz anders aus. Vielleicht auch bei einem solchen Seminar.

    Mit Mitgliedern der Kirchengemeinde, den ökumenischen Einrichtungen (Mitarbeiter des Hospizdienstes, den Suppenküchen, Mitgliedern des ökum. Chors), selbst mit dem Pfarrer und vor allem der Pfarrerin habe ich bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Natürlich sind Letztere an Vorgaben gebunden; allerdings weicht deren persönliche Meinung nicht selten von diesen Vorgaben ab.

    Am interessantesten bei einem solchen Seminar wäre für mich wohl der Meinungsaustausch bzw. der Kontakt mit den anderen Teilnehmern.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#36 Patroklos
  • 06.02.2018, 20:51h
  • So ein Treuekurs ist sowieso etwas für Heten, denn die sind untreuer als Schwule und Lesben. Denn die Heten haben das Fremdgehen im Blut!
  • Antworten » | Direktlink »
#37 AmurPrideProfil
  • 06.02.2018, 21:14hKöln
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • ""..Wie man sich auf diese Idee des "naja, eigentlich haben die ja doch recht" reduzieren kann, und sich trotzdem im Spiegel anschaut ohne Ekel zu empfinden ist mir unerklärlich..""

    Wie gut, das Du Dir das ja auch nicht zu erklären brauchst, oder? :-)

    Und wie nett wäre es doch dann, wenn Du Dein Ekel für Dich behalten könntest... :-(
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#38 TheDadProfil
  • 06.02.2018, 21:19hHannover
  • Antwort auf #35 von Laurent
  • ""Am interessantesten bei einem solchen Seminar wäre für mich wohl der Meinungsaustausch bzw. der Kontakt mit den anderen Teilnehmern.""..

    Ach ?
    Scheint hier dann nicht auch mal wieder Dein persönliches Interesse nach Cruising durch ?

    Man zeigt sich interessiert, ist offen für neue Bekanntschaften, vielleicht geht da dann ja auch mal was..

    Wann fängst Du eigentlich mal an Deine kleine Spießer-Welt zu hinterfragen ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#39 AmurPrideProfil
  • 06.02.2018, 21:19hKöln
  • Antwort auf #16 von BEAR
  • ""..Es stünde einigen Leuten sehr gut an, sich aus dem Leben Anderer rauszuhalten..""

    ABSOLUTE Zustimmung meinerseits!

    Allerdings ist dies KEINE Einbahnstraße!

    So wie sich die Kirchen aus dem Leben Nichtgläubiger herauszuhalten hat, haben sich Nicht-Gläubige aus dem herauszuhalten, was und wie Gläubige glauben, so lange sie davon nicht betroffen sind!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#40 AmurPrideProfil
  • 06.02.2018, 21:30hKöln
  • Antwort auf #26 von Alex Anders
  • ""..Natürlich darfst du glauben, was immer du willst, und das auch sagen.
    Und andere dürfen dich deshalb natürlich rückständig und bizarr finden und auch das sagen..""

    Natürlich darfst Du das sagen!
    Und natürlich darf ich dann sagen, das Du extrem unhöflich bist, denn: Was geht's Dich an was er glaubt?
    Du würdest Dich doch auch nicht aufgrund Deiner Art Sex zu praktizieren als abartig und bizarr bezeichnen lassen, oder?
    Und dies - zumindest - als unhöflich bezeichnen, oder?
    ERGO: Als Nicht-Gläubiger in Glaubensfragen einfach mal die Klappe halten! Ganz genauso wie als Hete beim Thema schwuler Sex!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#41 herve64Ehemaliges Profil
  • 06.02.2018, 21:32h
  • Antwort auf #36 von Patroklos
  • Es kommt halt immer darauf an, wie man "Fremdgehen" definiert, wie die Absprachen untereinander sind bzw. ob es sie gibt und ob man "Treue" überhaupt braucht.

    In einem gebe ich dir allerdings Recht: auf katholibaneske "Unterstützung" kann unsereins dankend verzichten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#42 AmurPrideProfil
#43 LaurentEhemaliges Profil
#44 TheDadProfil
#45 TheDadProfil
  • 06.02.2018, 22:11hHannover
  • Antwort auf #40 von AmurPride
  • ""Du würdest Dich doch auch nicht aufgrund Deiner Art Sex zu praktizieren als abartig und bizarr bezeichnen lassen, oder?
    Und dies - zumindest - als unhöflich bezeichnen, oder?""..

    Aber in ein Seminar rennen, möglichst noch Geld dafür bezahlen, und sich das dann "durch die Blume" von einem Jesuiten sagen lassen ist dann ok ?

    Kuck an..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#46 TheDadProfil
#47 Wyndakyr
  • 06.02.2018, 22:16h
  • Wenn ein Paar merkt, daß die Beziehung schwächelt, aber der Wille da ist, sie zu retten, kann ein psychologischer Paar-Therapeut wohl eher helfen als jemand, der von Ehe soviel Ahnung hat wie 'ne Kuh vom Motorradfahren.

    Wenn ein Paar sich einig ist, daß es Bock auf 'nen Dreier in der Badewanne (oder im Beichtstuhl) mit 'nem Katholenpriester hat, wäre dieses "Angebot" vielleicht 'ne Überlegung wert...
  • Antworten » | Direktlink »
#48 LaurentEhemaliges Profil
#49 LaurentEhemaliges Profil
#50 AmurPrideProfil
  • 06.02.2018, 22:32hKöln
  • Antwort auf #44 von TheDad
  • ""..Das ist der Selbst-Ekel der immer dann aufkommt wenn die Erkenntnis einsetzt sich dann doch nicht wirklich richtig verhalten zu haben..""
    Es ist aber DEINE Erkenntnis! - Und Du solltest anderen schon das Recht lassen ihre eigenen zu haben und zu sammeln, oder nicht?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#51 AmurPrideProfil
  • 06.02.2018, 22:35hKöln
  • Antwort auf #45 von TheDad
  • ""..Aber in ein Seminar rennen, möglichst noch Geld dafür bezahlen, und sich das dann "durch die Blume" von einem Jesuiten sagen lassen ist dann ok ? Kuck an..""

    Ja, denn Du weist ja gar nicht wie er die "Meinung" des Jesuiten auf- bzw. annehmen wird.

    Du hingegen willst ihm nur mit Absicht weh tun!

    Ich frage mich nur warum Du dieses Bedürfnis hast und was das über Dich aussagt...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#52 stephan
  • 06.02.2018, 22:42h
  • "Erzbischof stoppt Treue-Kurs" Jetzt ist der Erz-Dödel doch eher für Untreue? Das kann ich verstehen, denn vermutlich will er doch lieber nicht von allen Messdienern erfahren, die seine Kleidchenträger zu ... was auch immer verführt haben! ...
  • Antworten » | Direktlink »
#53 SarahAnonym
  • 06.02.2018, 22:54h
  • @AmurPride

    Es tut mir leid, das sagen zu müssen und Du mußt jetzt ganz stark sein:

    Es gibt kein "Recht auf Dummheit".

    Gibt es nicht. Auch wenn es in Deutschland täglich und überall zur Anwendung kommt. Hat was mit Konsens zu tun. Ist aber deshalb trotzdem kein Recht.
  • Antworten » | Direktlink »
#54 Alex AndersAnonym
#55 panzernashorn
  • 06.02.2018, 23:33h
  • Wenn das Ganze nicht ein extrem schlechter Witz wäre, könnte man über diesen Schwachsinn herzhaft lachen - aber ich befürchte, die Volli...ten meinen dies sogar ernst.

    "Himmel" - die sind von der Realität weiter entfernt als die Enden unseres Universums.

    In ähnlicher Weise, wie wir angesichts der mittelalterlichen Hexenverbrennungen den Kopf schütteln, wird es in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft Generationen geben, die nicht mehr verstehen können, dass es die Zeiten des religiotischen Wahns einmal gegeben hat..............
  • Antworten » | Direktlink »
#56 TheSonAnonym
  • 07.02.2018, 00:32h
  • Antwort auf #20 von Laurent
  • Es gibt auch Meditationskurse, die nicht von religioesen Org. abgehalten werden, z.T. sogar mit wissenschaftlichem Hintergrund. Da gibt's auch Buecher drueber, z.B. "Meditation fuer Skeptiker", "Mindfulness based Stressreduction" etc. Da muss man nicht unbedingt zu einem kath. "Treuekurs" gehen, bei dem dann die Teilnehmerzahl auch noch als voller Erfolg verkauft wird, und damit dann noch zu begruenden, dass da offensichtlich ein Bedarf von Seiten der Homos besteht.
    Warum sollte man zu einem ideologisch "vergifteten" "Treuekurs" gehen, wenn es doch so viele verschiedene Meditationsarten gibt, die auf anderem Wege "funktionieren", als vor dem Hintergrund des Glaubens an irgendein fiktives "Ueberwesen".
    Und Gespraeche ueber Treue, Liebe und Monogamie kann man auch in Gruppen(kursen) in "der Szene" (sprich: eine der vielen Treffen fuer U40, UE40, schwule Vaeter, etc.) fuehren,
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#57 TheSonAnonym
  • 07.02.2018, 00:53h
  • Antwort auf #39 von AmurPride
  • "So wie sich die Kirchen aus dem Leben Nichtgläubiger herauszuhalten hat, haben sich Nicht-Gläubige aus dem herauszuhalten, was und wie Gläubige glauben, so lange sie davon nicht betroffen sind!"

    SO LANGE SIE DAVON NICHT BETROFFEN SIND!
    Dein Glauben (ich gehe mal davon aus, dass Du Glaeubig bist) in Ehren: aber dieser Satz von Dir zeigt das ganze Dilemma bei diesem Thema auf: mittlerweile ist die "Allergie" bzw. "Reizschwelle" bei "uns" (schwulen) Agnostikern/Atheisten durch die masslose Borniertheit und Arroganz der Kirchen und gewisser "Schaefchen" so sehr ausgepraegt, dass mehr oder weniger sofort VIELE auf den hoeheren Aesten der Palmen sitzen; weil eben "die Kirche" sowohl in der Vergangenheit als auch heute (und wohl in Zukunft auch noch) so agiert, wie sie es numal tut.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#58 LorenProfil
  • 07.02.2018, 01:42hGreifswald
  • Antwort auf #40 von AmurPride
  • Glaubensfragen betreffen sowohl Gläubige als auch die meisten Nicht-Gläubigen, sei es wegen der unfreiwilligen Zuweisung zu einer Glaubensgemeinschaft (z.B. durch Taufe u.ä.), sei es durch religiöse Erziehung, sei es durch die Versuche von Religionsgemeinschaften, auf die eigene Lebensgestaltung Einfluss zu nehmen, indem Glaubensinhalte öffentlich propagiert werden um die öffentliche Meinung und die Legislative zu beeinflussen. Daher kann jede und jeder zu Glaubensfragen Stellung nehmen, sofern der Glauben nicht ausschließlich auf die eigene Person bezogen "gelebt" wird. "Klappe halten" funktioniert nur, wenn sich alle Seiten daran halten und respektieren, dass es sich beim Glauben um etwas Persönliches handelt, das ausschließlich die eigene Lebensführung betreffen kann und darf.

    Die Kritik, die Religiöse oder Gläubige oftmals als verletzend empfinden, ist m.E. oft Resultat der Verletzungen, die Vertreter von Glaubensgemeinschaften verursacht haben oder verursachen, da sie ihre eigenen Glaubensvorstellungen missionierend oder gar machtausübend über die Freiheit der anderen stelllen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.

    Wüde in Glaubensfragen Zurückhaltung allseits (!) geübt und Demut in dem Sinne, dass niemand so etwas wie "Wahrheit" für sich gepachtet hat, wären manche unerfreulichen Diskussionen und Dispute nicht mehr nötig. Solange aber persönliche religiöse Vorstellungen als Maßstab für die Beurteilung der Lebensgestaltung anderer (ob anders-oder nichtgläubig) öffentlich genommen werden, ist es das gute Recht der Anders-oder Nichtgläubigen, sich dagegen öffentlich zu verwahren und ihre Freiheit zu verteidigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#59 BEARAnonym
  • 07.02.2018, 02:13h
  • Antwort auf #39 von AmurPride
  • Wenn nur die Gläubigen endlich mal aufhören würden, Andere zu missionieren zu versuchen...

    Ich weiß, das gibt Euch Euer Glaube vor.
    Aber Menschen wie ich wollen davon schlichtweg nichts hören und einfach in Ruhe gelassen werden.

    Und nein: Euere religiösen Gefühle sind nicht mehr wert als mein Wunsch, frei von religiösen Vorgaben und Zwängen leben zu können.

    Religionsfreiheit ist NICHT mehr wert als Menschenrechte. Religiöse Menschen können leben, wie sie wollen. Aber sie sollen - nein: MÜSSEN endlich aufhören, ihre irrationalen Bedürfnisse über diejenigen von Menschen zu stellen, die nach anderen Regeln leben wollen.

    Religion darf nicht mehr wert sein als laizistische Lebenskonzepte. De facto ist das aber in unserem Land immer noch so. Und das ist absolut nicht in Ordnung. Dagegen werde ich mich so lange zur Wehr setzen, bis sich das tatsächlich ändert.

    Wobei ich davon ausgehe, dass ich das nicht mehr erleben werde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#60 Homonklin44Profil
  • 07.02.2018, 04:12hTauroa Point
  • Antwort auf #55 von panzernashorn
  • ""In ähnlicher Weise, wie wir angesichts der mittelalterlichen Hexenverbrennungen den Kopf schütteln, wird es in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft Generationen geben, die nicht mehr verstehen können, dass es die Zeiten des religiotischen Wahns einmal gegeben hat.""

    Oh wie schön wäre das, aber da sich sogar recht junge Leute von diesem Mumpitz infizieren und beimpfen lassen, ist das etwas, an das man gar als Ungläubiger noch den Glauben verlieren kann.
    Vermutlich wird die Introjektions-Kette aus der Fraktion Mummenschanz da noch einige Generationen lang weiter laufen.
    Auch für erfolgversprechende Therapie-Ansätze bedarf es des bewusst werdenden Leidensdrucks.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#61 QueerblickAnonym
  • 07.02.2018, 05:01h
  • Es gibt Entwarnung für die Gegner dieses mutigen Angebotes. 30 Eingeschriene wollten dieses Seminar besuchen. Monsignore Cesare Nosiglia hat es wieder abgesagt. Meldung vom 6. Februar. Das Thema " Treue " polarisiert und ist für mich ein ( wichtiger ) Wert für den Menschen. Treue heißt für mich: ich gehe mit dir einen langen Weg.
  • Antworten » | Direktlink »
#62 EhrenrettungAnonym
  • 07.02.2018, 09:09h
  • Antwort auf #59 von BEAR
  • Hier möchte ich mich Dir mal wieder absolut anzuschließen.
    Nur finde ich m Gegensatz zu gewissen Missionaren hier im Forum mit Apostelnamen oder der französischen Bezeichnung für Lorbeer, macht
    gerade @AmurPride das wirklich nicht.
    Aber er ist wohl gläubig und fühlt sich wohl deswegen hier angemacht, wenn pauschal Gläubige
    als blöde Schafe oder Schwulenfeinde und ihre Unterstützer dargestellt werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#63 TheDadProfil
  • 07.02.2018, 10:08hHannover
  • Antwort auf #48 von Laurent
  • Meine Erkenntnis mich in einer "Kirche" als Zwangsmitglied befunden zu haben kam schon sehr früh, nämlich mit 8 Jahren beim so genannten "Kommunions-Unterricht" bei dem ein Pfaffe versucht hat unter Umgehung von Aufklärung ein generelles "Tabu" über Sexualität zu stülpen..

    Andere müssen diesen Weg offensichtlich noch gehen..

    Was ginge es Dich an ob ich irgendwann einmal in etwas so ähnlichem wie einer Partnerschaft gelebt hätte, die Deinen Ansprüchen dann wahrscheinlich nicht einmal genügte, weil ich als Mensch der völlig frei von Eifersucht einen vollständig anderen Begriff von "Treue" entwickelt habe ?

    Ja, habe ich..
    Zwei mal für je 6 Jahre..
    Einmal von 15 bis 21, der Partner verstarb durch einen Motorrad-Unfall..
    Ein weiteres Mal von 24 bis 30..
    Auch dieser Partner verstarb..
    Seitdem vögel ich nur noch so rum..

    Was Nr.#49 angeht..
    Das ist Deine Sichtweise, die sich genau mit meiner Aussage deckt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#64 TheDadProfil
  • 07.02.2018, 10:16hHannover
  • Antwort auf #50 von AmurPride
  • ""Es ist aber DEINE Erkenntnis! - Und Du solltest anderen schon das Recht lassen ihre eigenen zu haben und zu sammeln, oder nicht?""..

    Wo steht denn etwas gegenteiliges ?

    Blöderweise erfolgte hier dann wie beinahe immer die Replik, man müsse sich doch als Atheist aus solchen "Glaubensfragen" heraushalten, was beinhaltet, diese "Gläubigen" mit einem Schubs auf das offensichtliche zu verweisen wäre ja unbedingt zu unterlassen..

    Womit haben wir es hier dann also zu tun ?
    Erkenntnis-Verweigerung ?
    Realitäts-Verweigerung ?

    Du und auch andere die sich hier als "Christen" bezeichnen müssen sich schon gefallen lassen auf diese mehr als nur einfach offensichtlichen Diskrepanzen hingewiesen zu werden, denn von allein setzt der Erkenntnis-Prozess ja offenbar immer noch nicht ein..

    Mich würde an dieser Stelle dann doch mal dringend interessieren, wieso daß so ist ?

    Man weiß daß diese Kleriker einen nur verarschen, nur Unsinn in die Hirne pflanzen, und trotzdem bringt man es nicht fertig sich davon zu lösen ?

    Weil man sonst irgendwie "ohne Heimat" wäre ?
    Weil die "Gemeinschaft" dann doch irgendwie "wichtiger" wäre als die Auflösung eines Lügen-Gebäudes in dem man verfangen ist ?

    Die Sekten-Beauftragten der
    (Vorsicht ! das ist KEIN Scherz !)
    EKD haben dazu eine sehr klare Antwort gefunden :
    Sich sofort aus der Umklammerung der Sekte entfernen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #50 springen »
#65 TheDadProfil
  • 07.02.2018, 10:24hHannover
  • Antwort auf #51 von AmurPride
  • ""Ja, denn Du weist ja gar nicht wie er die "Meinung" des Jesuiten auf- bzw. annehmen wird.""..

    Anschließend an den Kommentar den ich schon weiter oben geschrieben habe..

    Dann geht man also auch zu Partei-Veranstaltungen der "AFD" oder "NPD" weil sich dort dann Erkenntnisse bieten die man erst genau analysieren müßte ?

    Man weiß genau was solche Leute, gerade aus dem Kreis der RKK zu vermitteln haben..
    Da muß man sich nicht erst "interessiert" zeigen, was dann schon die Tür für diese "Seelenfänger" geöffnet hat..

    Das ist ungefähr so Zielführend als wenn ein trockener Alkoholiker in ein Lokal geht in dem es nur Schnaps zu trinken gibt..

    ""Du hingegen willst ihm nur mit Absicht weh tun!""..

    Erkenntnis schmerzt..
    Dafür bin ich nicht verantwortlich..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#66 LaurentEhemaliges Profil
  • 07.02.2018, 10:25h
  • Antwort auf #56 von TheSon
  • Ich stimme dir da weitgehend zu, muss aber noch etwas ausholen:

    In #7 habe ich geschrieben, dass ein solcher "Kurs" für mich nicht in Betracht käme, weil Treue in der Beziehung für mich bedeutet, 100%ig füreinander einzustehen und sich auch 100%ig aufeinander verlassen zukönnen. Eine Teilnahme wäre dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen, weil sich "Gebete, Mediation, Gespräche..." interessant anhört.

    Unser "Obermissionierer" legte dies dann in seiner nicht unüblichen Verdrehungstechnik wie folgt aus (#8):

    >>Wie man sich auf diese Idee des 'na ja, eigentlich haben die ja doch recht' reduzieren kann, und sich trotzdem im Spiegel anschaut ohne Ekel zu empfinden ist mir unerklärlich.<<

    Ich kann so etwas nur als widerwärtig bezeichnen.

    Also, ich halte fest:

    Auch wenn ich selbst an einem solchen Seminar nicht teilnehmen würde, muss es die freie Entscheidung jedes einzelnen Menschen bleiben, ob er so was macht oder nicht.

    Diejenigen, die das machen, sinngemäß als "eklige/(gestörte) Typen" zu bezeichnen, oder z.B. zu unterstellen (#38), ich würde das nur "wegen des persönlichen Interesses nach Cruising" machen, ist für mich unterste Schublade und hat mit einer ernsthaften, respektvollen Diskussion nichts zu tun, sondern ist nur eine vorsätzliche Vergiftung des Diskussionsklimas.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#67 LaurentEhemaliges Profil
  • 07.02.2018, 10:32h
  • Antwort auf #63 von TheDad
  • Diese "Erkenntnis" war nicht gemeint. Und das weißt du auch ganz genau.

    Es ging ausschließlich um die #44, wo du schriebst:
    "Das ist der Selbst-Ekel der immer dann aufkommt, wenn die ERKENNTNIS einsetzt sich dann doch nicht wirklich richtig verhalten zu haben."

    *

    Natürlich geht mich das nichts an, kann mir eben nur nicht vorstellen, dass es jemand mit dir längere Zeit aushalten kann, außer er hat vielleicht ähnliche Verhaltenszüge.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #63 springen »
#68 TheDadProfil
  • 07.02.2018, 10:37hHannover
  • Antwort auf #62 von Ehrenrettung
  • ""Aber er ist wohl gläubig und fühlt sich wohl deswegen hier angemacht, wenn pauschal Gläubige
    als blöde Schafe oder Schwulenfeinde und ihre Unterstützer dargestellt werden.""..

    Pauschale Angriffe gegen "Gläubige" gibt es hier nicht..
    Pauschale Angriffe von "Gläubigen" gegenüber LGBTTIQ*-Menschen aber durchaus..

    Wer denkt er sei als "Gläubiger Mensch" einer Mithaftung unterlegen hat jederzeit die Gelegenheit sich deutlich anders zu positionieren als seine "Brüder&Schwestern im Geiste"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #62 springen »
#69 TheDadProfil
#70 TheDadProfil
#71 stromboliProfil
  • 07.02.2018, 11:24hberlin
  • Antwort auf #66 von Laurent
  • weil wir vom vergiften reden..
    worüber reden wir wenn wir uns mit den "angeboten der kirchen beschäftigen.. doch immer von deren wertvorstellung darüber wie "unser leben auszusehen habe.
    Also immer das gleiche.
    Wenn aber die homosexualität-sodomie nicht abschaffbar , worüber wird dann verhandelt: über neue , beziehungsweise alte moralische konstrukte, die den religionen/kirchen weiterhin einfluss auf die persönliche entwicklung eines jeden einzeln.

    Gut für die, die meinen ohne einen "oberhirten nicht auskommen zu können, sollen die doch tun was sie wollen. da muss unterwerfungsmotivation ja hinnehmbar sein.
    Jenen, die ohnenhin in ihren eigenem weltbild bereits so verrannt sind und/oder keinerlei möglichkeit haben sich hieraus zu lösen , seis aus bequemlichkeit seis aus aberglaube, lässt das "angebot der moralischen vereinnahme deren schuldgefühligkeit etwas dämpfen.

    Aber es muss auch gelegenheit gegeben sein, dem "angebot" kritisch sich entgegen zu stellen.
    Keine "allianz mit seinen verfolgern!
    Das wäre die erste warnung vor der moralischen krake monogamie.
    Die zweite wäre: woher kommt das "monogame", welche funktion hat sie in ienem auf herrschaft bassierenden beziehungssytem.

    Hier begreifen: beziehungen sind in der kapitalistisch-heteronormativen gegenwelt teil herrschaftlicher klammertechnik, die über das konstrukt "eifersucht" und verlusstängste die eigentliche triebstruktur biologischer natur überlagert.

    Was also im stamm in der großfamilie durch ineinander greifendes füreinander dasein erfolgte, ist in der auf vereinzelung getrimmten "individualisierten gesellschaftsform kleinfamilie in ständiger gefahr der ausflösung begriffen.
    Das "treuegelöbnis" also nur ein reflex auf ein vormals verspürtes sicherheitsgefühl heraus aus einer größeren gemeinschaftsform als sie uns der verkümmerte und ständig entzündbare blindarm ehe nun bietet.

    Es ist also nicht moralisch, "treue als die stammmuter aller gefühle zu werten , eher amoralisch, weil es den menschen die werte anderer vorenthält.

    Zeit deswegen alle vor den versprechungen der moralisten zu warenen, ihnen alternativen zwischenmenschlicher beziehungen anzubieten ...

    Nebenbeigesagt.. das ganze hat ja schon ein übliches ende gefunden.. man hat die offeerte zurückgezogen, wohl ahnend, dass man mit dem altbackenen von " Eine Teilnahme wäre dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen, weil sich "Gebete, Mediation, Gespräche..." interessant anhört." wohl doch nicht so recht weiter kommt.
    Wie gesagt: worüber beten? Worüber meditieren und "gespräche" führen wollen...
    Darüber wir gut es sich anfühlt im arm eines wie auch vieler liegen zu können.
    Sex und erotik eben doch mehr sind als von konservativen und religion uns zugestanden wird.

    Gut, den monogamotheisten ein leicht gewandeltes
    gedicht von Ringelnatz gewidmet:

    "Ein männlicher Briefmark erlebte
    Was Schönes, bevor er klebte.
    Er war von einem Prinzen beleckt.
    Da war die Liebe in ihm erweckt.

    Er wollte ihn wiederküssen,
    Da hat er verreisen müssen.
    So liebte er ihn vergebens.
    Das ist die Tragik des Lebens!"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #66 springen »
#72 AmurPrideProfil
  • 07.02.2018, 11:28hKöln
  • Antwort auf #54 von Alex Anders
  • ""..Er hat seine Gläubigkeit hier öffentlich gemacht und ich habe darauf reagiert..""

    Natürlich darfst Du darauf reagieren! In jeglicher Art und Weise, ganz wie Du möchtest. Nur musst Dir dann aber eventuell auch sagen lassen das Du dabei die Grenzen von Anstand und Höflichkeit überschritten hast. - Und die Überschreitung der Grenzen von Anstand und Höflichkeit hat dann aber auch überhaupt nichts mit zu tun das ich ""..ein Problem mit Meinungsfreiheit und Demokratie.."" hätte!

    Was mich viel mehr dabei interessiert: WARUM siehst Du Dich dazu genötigt seinen Glauben überhaupt zu kommentieren??? Noch dazu auf diese aggressiv feindliche Art? Was provoziert Dich so daran wie ein Anderer glaubt? Betrifft Dich doch gar nicht, denn seine Aussage enthält ja nicht mal einen Ansatz von Missionierung.

    Vielleicht sagt Dein Drang verbal auf ihn einzuprügeln und dabei, wohl wissend, seine Gefühle zu verletzen viel mehr über Deine eigenen Gefühle zum Themenkomplex Kirche, Religion und Glauben aus, als Dir eigentlich klar ist...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#73 stromboliProfil
#74 AmurPrideProfil
  • 07.02.2018, 11:58hKöln
  • Antwort auf #57 von TheSon
  • ""..mittlerweile ist die "Allergie" bzw. "Reizschwelle" bei "uns" (schwulen) Agnostikern/Atheisten durch die masslose Borniertheit und Arroganz der Kirchen und gewisser "Schaefchen" so sehr ausgepraegt, dass mehr oder weniger sofort VIELE auf den hoeheren Aesten der Palmen sitzen; weil eben "die Kirche" sowohl in der Vergangenheit als auch heute (und wohl in Zukunft auch noch) so agiert, wie sie es numal tut..""

    Ich finde Du hast es sehr gut auf den Punkt gebracht!
    Und da ich um diese "Verletztheit" und ausgesprochene Sensibilisierung, vielleicht in Einzelfällen sogar Wut, Zorn und Vergeltungsdrang, von "Euch" (schwulen) Agnostikern/Atheisten weiß, versuche ich wirklich alles um in meinen Kommentaren zu dem Themenkomplex Kirche, Religion und Glauben niemanden zu verletzen.
    Und ich hoffe wirklich, das ich das auch nicht tue!

    Nur fände ich es andersherum auch ganz nett.

    Denn "wir" schwulen Gläubigen sind NICHT Euer Feind!
    Unser gemeinsamer Feind sind die homophoben, sexistischen und menschenfeindlichen Kirchen und deren "Lautsprecher"!
    Und statt aufeinander einzuprügeln sollten wir uns vereinen im Kampf gegen den wirklichen Feind und gemeinsam um diejenigen kämpfen, um die auch unser gemeinsamer Feind kämpft: Um die Anderen, die heterosexuelle Mehrheit unserer Gesellschaft.
    Kirchliche Homophobie in der Diskussion in der Gesellschaft klar und offen benennen und ansprechen.
    Und aufzeigen, das es auch anders geht!
    In dem man sich von diesen Kirchen abwendet oder, wie ich, eine Gemeinde findet, die eben nicht homophob, sexistisch und menschenfeindlich ist, sondern die uneingeschränkte Akzeptanz und Nächstenliebe gegenüber allen vorlebt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#75 stromboliProfil
  • 07.02.2018, 12:25hberlin
  • Antwort auf #72 von AmurPride
  • wo eine "darstellung" ist eine gegendarstellung von nöten!
    Nichts aber auch nichts ist unwiderruflich

    Der trick des gläubigen seinen glauben "einzubringen" , läuft über die schiene des "beiläufig so nebenbei dahergesagten.. was bei widerspruch sofort an majestätsbeleidiguing grenzt.
    Natürlich ist es für den nichtgläubigen eine spiesrutenlauf, wenn ihr euern bekenntnissermon einstreut.
    Aber das geht euch am arsch vorbei.
    Wenn dann wer wütend wird ob eurer aufdringlichkeiten, dann kommt die aufgeregtheitsmasche.. wie könnt ihr nir.. boden des anstandes, der toleranz verlassen.

    Warum eigentlich nehmt IHR mal eurer ständiges "einfliesenlassen nicht endlich als unanständig, aufdringlich und intolerant gegenüber nichtglaubenden.
    So wie es aus dem obigen thema erkennbar ist, auch die vereinnahme des schwulen -homosexuellen in eure geisteswelt ja nur ein von euch geführter angriff auf das homosexuelle an sich. Da verbiegt sich der gläubige um im dilemma seines glaubens ein ales zum gutewn wendendes schlupfloch zu finden...
    Der strauß hat da die selbe tiktak-taktik...
    Mal was in die welt setzen und bei widerspruch den kopf ins "sich getroffen fühlen"-sandloch stecken.

    Es seit nachweisbar IMMER ihr, die als erste hier ihr gefühliges "ich glaube" mit einfließen lassen.
    siehe zitat: "Religionsfreiheit bedeutet eben nicht frei von Religion, sondern frei die Religion auszuüben die man möchte!"
    "Gott sei dank bestimmen nicht Sie darüber an was man glauben darf."

    Das ist die interpretation der religioten.. unsere muss heißen: der mensch muss frei sein vom anspruch , sich mit religion auseinander setzen zu müssen.
    Der menscxh bestimmt darüber an was er glauben darf und will.
    Dabei hat er dem nächsten nicht auf den wecker zu gehen!

    Ich und andere die wir nicht "glauben, wollen davon nichts mehr hören und sehen!
    Wir sind eben nicht rückständig und bizar in unserem denken und handeln, wir bassieren auf den folgen einer wenn auch unterdrückten aufklärung und einem säkularen weltbild.

    Gesellschaftliche konflikte , zudem sie von religion und kirchen mitverurscacht sind, müssen im säkulraen konfliktraum geklärt und entsorgt werden.
    Konzentrieren wir uns also auf gesellschaftliches und nicht auf religionsfürze!
    Fürze deswegen, weil hinter den ansprüchen der religion, dass elementare der menschen vertreten zu wollen, immer nur die tatsache steht sein machtmonopol zu sichern.
    Klar also, das die religion NIE die interessen ihrer "gläubigen schafe" vertreten, sondern dir und mir gegenüber immer nur die interessen der macht vertritt.
    Jetzt darfst du mich "unhöflich" schimpfen...

    Und wenn ihr es hier nicht bleiben lassen könnt mit eurem gejammere und selbstmitleidigen opfergehabe aus gelittener intoleranz und unhöflichkeit, macht doch einen religionsqueerladen.de auf.
    Hauptsache man bleibt davon dann verschont.
    Hier aber gewöhnt euch an deftigen widerspruch!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#76 stromboliProfil
#77 KetzerAnonym
  • 07.02.2018, 12:39h
  • Antwort auf #76 von stromboli
  • Das gleiche wollte ich auch gerade sagen:

    Jeder, der Mitglied einer Unterdrücker-Organisation ist oder eine solche unterstützt, macht sich mitschuldig.

    Da hilft auch keine angeblich persönlich von der "Linie" abweichende Einstellung. Denn die (auch zahlende) Mitgliedschaft und/oder anderweitige Unterstützung bleiben ja. Und die haben nun mal reale Auswirkungen.

    Da kann man sich nicht herausreden oder herauswinden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #76 springen »
#78 AmurPrideProfil
  • 07.02.2018, 12:48hKöln
  • Antwort auf #58 von Loren
  • ""..Glaubensfragen betreffen sowohl Gläubige als auch die meisten Nicht-Gläubigen..""
    Nicht so wie ich den Begriff Glaubensfragen definiere!
    Die von Dir aufgeführten Beispiele für Deine o. g. These sind nämlich in meinen Augen gar keine "Glaubensfragen":
    #1: "".. unfreiwilligen Zuweisung zu einer Glaubensgemeinschaft (z.B. durch Taufe u.ä.,,""
    Dazu ist z. B. anzumerken das es sich hierbei keineswegs um eine Zwangszuweisung durch die Kirchen handelt. Sondern um eine Zuweisung, die die eigenen Eltern vornehmen indem sie beschließen ihr Kind taufen zulassen. Wenn man dann merkt, das man nicht dazu gehören möchte: Einfach austreten? Und wenn's die Eltern verbieten, dann hat man ja wohl in allererster Linie ein Problem mit den eigenen Eltern, die mangelnden Respekt vor dem Willen ihres Kindes zeigen, oder?
    #2: ""..religiöse Erziehung..""
    Verhält sich ebenso wie #1, denn niemand wird - außer von seinen Eltern oder anderen gesetzlichen Vormündern - dazu gezwungen eine "religiöse" Erziehung zu "erleiden"!
    #3. ""..Versuche von Religionsgemeinschaften, auf die eigene Lebensgestaltung Einfluss zu nehmen, indem Glaubensinhalte öffentlich propagiert werden um die öffentliche Meinung und die Legislative zu beeinflussen..""
    Ein ganz wichtiger und auch von mir absolut abzulehnendes Verhalten, bei dem es sich aber wiederum nicht um eine Glaubensfrage (also Fragen des Glaubens, wie und was man glaubt) handelt, sondern um dem selbstauferlegten Missionierungsgedanken der Kirchen!!! Übrigens ein Verhalten das, in meinen Augen, dringend den Kirchen für den öffentlichen Raum gesetzlich verboten werden müsste, denn dies ist tatsächlich eine völlig unzulässige Verletzung der Gefühle von Nicht- oder Anders-Gläubigen.

    "".. Daher kann jede und jeder zu Glaubensfragen Stellung nehmen..""
    Eben genau nicht! Jeder kann Stellung zu Kirchenfragen und Aussagen von Kirchenvertretern nehmen, aber nur Gläubige zu Glaubensfragen, ebenso wie nur Nicht-Gläubige zu Fragen des Nicht-Glaubens.

    ""..dass es sich beim Glauben um etwas Persönliches handelt, das ausschließlich die eigene Lebensführung betreffen kann und darf..""
    Zu 100% meine Ansicht! Ich diskutieren noch nicht mal in meiner Gemeinde oder mit meinem Pfarrer meinen Glauben. Ist einzig und alleine meine Angelegenheit und bietet so die meiner achtens einzige Möglichkeit, nicht selbst verletzt zu werden oder andere zu verletzen.

    ""..Die Kritik, die Religiöse oder Gläubige oftmals als verletzend empfinden, ist m.E. oft Resultat der Verletzungen, die Vertreter von Glaubensgemeinschaften verursacht haben oder verursachen, da sie ihre eigenen Glaubensvorstellungen missionierend oder gar machtausübend über die Freiheit der anderen stelllen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Wüde in Glaubensfragen Zurückhaltung allseits (!) geübt und Demut in dem Sinne, dass niemand so etwas wie "Wahrheit" für sich gepachtet hat, wären manche unerfreulichen Diskussionen und Dispute nicht mehr nötig..""
    Auch hier von mir absolute Zustimmung, sehe ich zu 100% genauso!

    ""..Solange aber persönliche religiöse Vorstellungen als Maßstab für die Beurteilung der Lebensgestaltung anderer (ob anders-oder nichtgläubig) öffentlich genommen werden..""
    Dazu möchte ich abmerken, das wir, glaube ich, alle immer eine Bewertung anderer anhand unserer eigenen Maßstäbe durchführen. Bei gläubigen Menschen fließen dabei naturgemäß auch glaubensbedingte Aspekte in die Beurteilung mit ein, ebenso wie bei Nicht-Gläubigen ihre nicht-glaubensbedingten Aspekte. Das ist, denke ich, völlig natürlich, normal und auch unkritisch! Kritisch wird es dann, wenn man diese eigene Beurteilung öffentlich macht! Wem soll das dienlich sein? Vor allem, wenn dies dann auch noch auf persönlich verletzende Art und Weise geschieht?

    "".. ist es das gute Recht der Anders-oder Nichtgläubigen, sich dagegen öffentlich zu verwahren und ihre Freiheit zu verteidigen..""
    Absolut richtig! Gleiches gilt aber andersherum für Gläubige dann auch!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#79 AmurPrideProfil
#80 AmurPrideProfil
#81 Alex AndersAnonym
  • 07.02.2018, 12:55h
  • Antwort auf #72 von AmurPride
  • Wer schwulenhassende Menschenrechtsverletzer wie z. B. Jesuiten "interessant" findet, hat keine Rücksichtnahme verdient.

    Wer als rückwärts zu lesendes Anagram "antigaY" als hier als Nick wählt, hat keine Rücksichtnahme verdient.

    Meine Verachtung von Religionen und Religiösen fußt auf keinem Gefühl, sondern auf Fakten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#82 AmurPrideProfil
  • 07.02.2018, 12:58hKöln
  • Antwort auf #68 von TheDad
  • ""..Pauschale Angriffe gegen "Gläubige" gibt es hier nicht..
    Pauschale Angriffe von "Gläubigen" gegenüber LGBTTIQ*-Menschen aber durchaus..""
    Ach wirklich? Guck an! Da wird mal wieder deutlich in welcher Wahrnehmungsblase Du leider manchmal zu leben scheinst! :-(

    ""..Wer denkt er sei als "Gläubiger Mensch" einer Mithaftung unterlegen..""
    Denke ich nicht!^^

    ""..hat jederzeit die Gelegenheit sich deutlich anders zu positionieren als seine "Brüder&Schwestern im Geiste"..""
    Habe ich immer wieder und werde ich immer wieder tun.
    Trotzdem werde ich immer wieder als geistig Gestörter, Therapiebedürftiger, am Stockholmsyndrom leidender usw. dargestellt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#83 Alex AndersAnonym
  • 07.02.2018, 13:00h
  • Antwort auf #75 von stromboli
  • Danke!

    Aber das liegt in der Natur der Religiösen, sie müssen missionieren, sei es offen, sei es hinterrücks. Denn nur wenn sie möglichst viele Follower generieren, fällt nicht auf, dass sie eigentlich irre sind. Sobald sie zahlenmäßig zu wenige werden, wird deutlich, dass sie einen Sockenschuss haben. Daher z. B. die ständige Mission.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#84 Homonklin44Profil
  • 07.02.2018, 13:02hTauroa Point
  • Antwort auf #77 von Ketzer
  • Das ist ja ein Teil des Dilemma. Die bilden immer neue Abspaltungen über ein eklektisches Einkaufswagen-Verhalten, also sie suchen sich die "Glaubensinhalte" so passend zusammen, dass sich scheinbar keine Fußangeln drin befinden. Bis der mythologische Aspekt in den Hintergrund tritt, und ein Sammelsurium aus teils humanistischen Vorstellungen und "reinherzigen" Auslegungen den gigantischen Verschuldungs-Rattenschwanz wegblendet, der da mit dran hängt.

    So können sie sich als davon Befreite fühlen. Dass sie nicht nur andere, sondern sich selbst anlügen, merken die gar nicht. Es könnte vergleichsweise auch reinherzige, gute Nazis gegeben haben, hätten die Bösen nie den Holocaust heraufbeschworen. Die Art Denken ist fatal. Mit gegangen, mit gehangen, die Ideologie mit getragen, dem Verächtlichen zugestimmt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#85 AmurPrideProfil
  • 07.02.2018, 13:18hKöln
  • Antwort auf #75 von stromboli
  • ""..Natürlich ist es für den nichtgläubigen eine spiesrutenlauf, wenn ihr euern bekenntnissermon einstreut..""
    Es ist aber auch wirklich ein absolutes Unding das sich Gläubige hier in Glaubensfragen äußern! [Ironie off]
    Übrigens: Für mich ist es absolut kein "Spießrutenlauf", wenn z. B. TheDad von seinem Nicht-Glauben berichtet oder wenn er erzählt wo und wie er sich in seinen Rechten benachteiligt und diskriminiert fühlt. Vielmehr ermöglicht es mir einen Einblick in eine mir bis dato unbekannte und fremde Gedanken- und Gefühlswelt eines Mitmenschens, den ich nun viel besser verstehe, um dessen Wünsche und Bedürfnisse ich nun weiß und nach besten Kräften zu achten versuche.

    Aber wir alle wissen ja schon lange, das Dir die Wünsche, Bedürfnisse und Gefühle anderer am Arsch vorbeigehen.
    Und von daher gilt von meiner Seite Dir und Deinen Gedanken, Wünschen, Bedürfnissen und Gefühlen gegenüber ebenfalls:
    ""..Aber das geht [mir] am arsch vorbei..""
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#86 EhrenrettungAnonym
  • 07.02.2018, 13:19h
  • Antwort auf #82 von AmurPride
  • "Trotzdem werde ich immer wieder als geistig Gestörter, Therapiebedürftiger, am Stockholmsyndrom leidender usw. dargestellt!"

    Und genau das muss man sich nicht gefallen lassen.
    Obwohl ich selbst keiner Religionsgemeinschaft angehöre und auch nicht gläubig bin, empfinde ich das als ungerecht.
    Auch die Verletzngen die wahrscheinlich allen von uns durch Religion und Religiöse zugefügt wurden sollten nicht als Rechtfertigung herhalten, um andere zu verletzen.
    Es gibt hier wirklich Kandidaten an denen man sich zurecht abarbeiten kann.
    Die wirklich missionieren und mit theologischen oder sonstwie gearteten Begründungen Schandtaten der Religionen zu bagatellisieren versuchen.
    Aber eben nicht jeder Gläubige.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #82 springen »
#87 Homonklin44Profil
  • 07.02.2018, 13:22hTauroa Point
  • Antwort auf #83 von Alex Anders
  • Vom psychiatrischen /medizinischen Standpunkt aus betrachtet, fällt das natürlich auch bei den Anhängern der verbreitetsten Weltreligionen auf.

    Solange sich das "Irre-Sein" nicht negativ auf das eigene oder die Leben anderer auswirken kann, darf auch jeder so irre sein, wie nur er sein kann. Etwas seltsam ist nur, dass man die Träger seltener Muster von Irre-Sein in Verwahrung bringt, während Träger von beliebtem Irre-Sein das auch noch bewerben dürfen.

    Wer freiwillig lieber sein Leben lang irre bleibt, oder therapieresistent, muss aber auch mit den Konsequenzen klar kommen. Beleidigt sein, wenn andere sein Irre-Sein kritisieren, hilft da nicht. Verspürte Unantastbarkeit feit davor nicht. Ein Irrer kann nur durch Ignoranz selig irre bleiben. Das beherrschen die Religiösen oft gut genug.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #83 springen »
#88 AmurPrideProfil
  • 07.02.2018, 13:24hKöln
  • Antwort auf #77 von Ketzer
  • ""..Jeder, der Mitglied einer Unterdrücker-Organisation ist oder eine solche unterstützt, macht sich mitschuldig..""

    Ach! Guck an!
    Dann bist Du also mitschuldig daran, das mit Deutschen Waffen und Ausrüstungen auf schwule Demonstranten in der Türkei bei CSD-Auflösungen wie z. B. in Istanbul eingeprügelt wird?
    Denn die teilweise Ausrüstung der türkischen Polizei wurde mittels Deutschen Steuergeldern subventioniert!
    Und? Gibst Du jetzt Deine Deutsche Staatsbürgerschaft zurück?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#89 stromboliProfil
  • 07.02.2018, 13:33hberlin
  • Antwort auf #85 von AmurPride
  • " Vielmehr ermöglicht es mir einen Einblick in eine mir bis dato unbekannte und fremde Gedanken- und Gefühlswelt eines Mitmenschens, den ich nun viel besser verstehe, um dessen Wünsche und Bedürfnisse ich nun weiß und nach besten Kräften zu achten versuche..."

    Na dann halt dich auch drann!
    Besonders an den teil, wo von "um dessen Wünsche und Bedürfnisse ich nun weiß und nach besten Kräften zu achten versuche... " die rede ist.

    Denn über die einblicke über dir scheints immer noch unbekannte fremde gedankenwelten, sind wir, die wir zuvor der indoktrination des glauben müssens ausgesetzt waren, längst hinausgewachsen.
    Haben zeit und vieles mehr an erduldung und kräfte zehrenden widerstand aufgebracht, um klarheit in unser wissen um uns und unsere mitmenschen zu erlangen.

    Warum auf der anderen seite die zu beklagende denkfaulheit.. das lethargisch vor sich hin dösen, wenns um angemessene selbstfindungen geht.

    Zeit also auch für dich und deinesgleichen, endlich ERWACHSEN zu werden!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #85 springen »
#90 KetzerAnonym
  • 07.02.2018, 13:36h
  • Antwort auf #88 von AmurPride
  • Sehr witzig.

    Ich habe jedenfalls die deutsche Regierung nicht gewählt. Und bin erst recht nicht Mitglied einer dieser "wunderbaren" Parteien. Insofern geschieht das, was die deutsche Regierung so treibt, garantiert nicht mit meiner Unterstützung.

    Irgendwann dürfte dir vielleicht doch noch klar werden, dass die Mitgliedschaft in einer Kirche doch etwas anderes ist als eine Staatsbürgerschaft.

    Aber Hauptsache, du hattest ein Pseudo-Gegenargument, das du mit entsprechender Wut vortragen konntest.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#91 AmurPrideProfil
  • 07.02.2018, 13:38hKöln
  • Antwort auf #81 von Alex Anders
  • ""..hat keine Rücksichtnahme verdient..""

    Und ich finde eben das JEDER Rücksichtnahme verdient hat.
    JEDER! Du! Ich! Laurent! JEDER!
    So lange er Dich nicht angreift!
    Und ich kann zumindest bei Laurent beim besten Willen nicht erkennen, wie oder womit er das getan haben sollte!?!
    Gegenseitige Rücksichtnahme ist nun einmal ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Interaktionsfähigkeit.
    Das Fehlen einer solchen bezeichnet man dann i. d. R. als asoziale Interaktionsweise.

    ""..Meine Verachtung von Religionen und Religiösen fußt auf keinem Gefühl, sondern auf Fakten..""
    Ich glaube Dir, das Du das so siehst! Aber Deine "Fakten" sind für mich eben nur Deine Erfahrungen und deshalb nicht allgemein gültig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#92 stromboliProfil
  • 07.02.2018, 13:40hberlin
  • Antwort auf #88 von AmurPride
  • recht so!
    Sicher sind wir schuldig weil wir weiter schweigen oder unser protest im mainstream der wiedergeborenen nationalen bewegungseuphorie untergeht..
    Und dass ich und andere nicht hinter diesem staat stehen, sei offen kund getan.

    Nur: religion kann man ablegen wie ein kleidungsstück, den pass aber nicht zurück geben.
    Man kann nur den so handelnden staat abschaffen wie ein überflüssiges kleidungsstück.

    Ich jedenfalls berufe mich nicht auf diesen staat und seine ideologien!
    Weder im scheinkritischen noch im rückhaltlosen..
    Das unterscheidet mich von dir und deiner treue zur religion!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#93 AmurPrideProfil
#94 LorenProfil
  • 07.02.2018, 13:44hGreifswald
  • Antwort auf #78 von AmurPride
  • "Jeder kann Stellung zu Kirchenfragen und Aussagen von Kirchenvertretern nehmen, aber nur Gläubige zu Glaubensfragen, ebenso wie nur Nicht-Gläubige zu Fragen des Nicht-Glaubens."

    Ich bleibe dabei: Solange Gläubige (nicht nur Kleriker) auf Grund ihres persönlichen Glaubens versuchen, in einem Machtgefälle Einfluss auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit zu nehmen (z.B. auch im Elternhaus bzw. im familiären Rahmen) oder gar über die Legislative ihre persönlichen Glaubensvorstellungen zum Maßstab für die Ausgestaltung von Gesetzen machen, die Anders-oder Nichtgläubige in ihrem Selbstbestimmungsrecht beeinträchtigen, ist es gutes Recht der Anders-und Nichtgläubigen, sowohl das aus meiner Sicht übergriffige Handeln als auch die zugrundeliegenden Glaubensfragen kritisch zu kommentieren und sich dagegen zu wehren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »
#95 stromboliProfil
  • 07.02.2018, 13:59hberlin
  • Antwort auf #91 von AmurPride
  • du beißt dir wie ein hund in den eigenen schwanz bei deiner konstruktion von "fakten"...
    "Und ich finde eben das JEDER Rücksichtnahme verdient hat.
    JEDER! Du! Ich! Laurent! JEDER!
    So lange er Dich nicht angreift!"

    Jeder der dich indirekt bekämpft indem er sich hinter die politische/kirchliche meinung versteckt und dir teil der menschenrechte vorenthält verdient also deinen respekt, sollange der4 dich nicht persönlich dabei anspricht.. also du und die weidel müsstet enge freundschaft schlißen können.
    Ist mit klar, du bist im rkkkölle aufgewachsen und influenziert von kirchlichem dauerbeschuss.
    Da bleiben trotz widersprüchlichkeiten ein paar geistige bodenminen haften.

    Andererseit hab ich gerade beim besuch von kölns nachtleben und röschensitzung erleben können, wie dort mit religiösem gedöns kurzen prozess gemacht wird.
    Ausser einer dankrede für das hinwegscheidens des kölner althomophen stadtpredigers hat keiner sich auf seine glaubensherkunft beziehen müssen in rede und tat.
    So kann man denn auch in einer von religionsexerzismen aufgeladenen stadt offensichtlich unbehelligt seiner wege gehn.
    Sei ein braver klöscher jung, red über alles nur nicht religion!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #91 springen »
#96 AmurPrideProfil
  • 07.02.2018, 14:05hKöln
  • Antwort auf #90 von Ketzer
  • Von wegen "",,Pseudo-Gegenargument.."" Hättest Du wohl gerne!^^
    Du bezahlst Steuern und mittels Deutscher Steuergelder erfolgt die Subventionierung, ergo bist Du dementsprechend Deiner eigenen Logik mitschuldig!

    Und Deine fadenscheinigen Entschuldigungen wie ""..Ich habe jedenfalls die deutsche Regierung nicht gewählt. Und bin erst recht nicht Mitglied einer dieser "wunderbaren" Parteien.."" haben 1) damit
    gar nix zu tun und würden 2) dann ja im übertragendem Sinne auch für uns Gläubige in Kirchenbelange gelten.

    ""..Irgendwann dürfte dir vielleicht doch noch klar werden, dass die Mitgliedschaft in einer Kirche doch etwas anderes ist als eine Staatsbürgerschaft..""
    Ach ja? Guck an! Irre ich mich oder gehört nicht jeder dieser jeweiligen Organisationsform freiwillig an und könnte sie dementsprechend jederzeit wieder verlassen?
    Das Du dabei die Folgen des Ausscheidens aus der jeweiligen Organisationsform scheust, entbindet Dich gemäß Deines eigenen Postulats nicht von der Übernahme Deiner Mitschuld!

    Aber so seit Ihr eben. Schnell dabei eine Verhaltensweise von Anderen einzufordern, die Ihr selbst nicht zu leisten bereit seid!
    Von daher bist Du in meinen Augen in diesem Punkt einfach nur absolut unglaubwürdig und Dein Postulat an mich absolut dummdreist und unverschämt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#97 AmurPrideProfil
  • 07.02.2018, 14:07hKöln
  • Antwort auf #89 von stromboli
  • ""..Na dann halt dich auch drann! Besonders an den teil, wo von "um dessen Wünsche und Bedürfnisse ich nun weiß und nach besten Kräften zu achten versuche... " die rede ist..""

    Habe ich mich an irgendeiner Stelle, wenn ich nicht zuvor selber angegriffen wurde, nicht daran gehalten?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #89 springen »
#98 ursus
  • 07.02.2018, 14:13h
  • Antwort auf #88 von AmurPride
  • "Gibst Du jetzt Deine Deutsche Staatsbürgerschaft zurück?"

    ich glaube nicht, dass wir wirklich darüber reden müssen, weshalb das ein unsinns-argument ist. eine irchenmitgliedschaft zu beenden ist ohne jede einschränkung möglich. eine staatsbürgerschaft kann man nicht so einfach aufgeben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#99 stromboliProfil
  • 07.02.2018, 14:15hberlin
  • Antwort auf #94 von Loren
  • "Jeder kann Stellung zu Kirchenfragen und Aussagen von Kirchenvertretern nehmen, aber nur Gläubige zu Glaubensfragen, ebenso wie nur Nicht-Gläubige zu Fragen des Nicht-Glaubens."

    das windei dreht sich mit dem wind.. Kaum wird der gegenwind stark, holt man die urheberklausel raus die uns sagt: redet nur über das , dass ihr selbst kennt.
    Was wiederumoffenlegt was den "gläubigen offensichtlich fehlt : eine fundierte kenntnis über nichtglauben.
    Wir hingegen voll des eingetrichterten glaubens sind...

    Witzig wie sich da gesellschaftlich was erweitert..
    Derlängst hier die diskussion über lesbische praktiken bei denen männer sich gefälligst heraushalten sollen...
    Nun der nächste mit der alleininterpretationsanspruchsthese..

    Wenn das so weiter geht darf niemand mehr über den anderen was sagen, weil immer findet man das entscheidend andere, dass es einem unmöglich macht denjenigen zu verstehen , also deuten zu dürfen.

    Bei mir ruft das meine forderung in erinnerung: alle sich in gesellschaftlicher bewegung sprich emanzipation befindlichen haben zuallererst mal das eigene auch auf inhärente widersprüchlichkeiten hin zu klären, um es erst dann in einen öffentlichen, von allen geteilten diskussionsrahmen zu stellen.
    Nur so wird emanzipation von uns umgebenden zwängen funktionieren; seis von heterosexismus, kapitalismus und religion!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #94 springen »
#100 SarahAnonym
  • 07.02.2018, 14:18h
  • Antwort auf #88 von AmurPride
  • Bei "Intelligenz" im Zusammenhang mit Religion geht es um Macht. Wenn "Dummheit" im Spiel ist, geht es um Gefolgschaft. Eine dritte Gruppe gibt es im Zusammenhang mit "Religion" nicht.

    Hirten und Schafe.

    (eure eigenen Termini - unfassbar, aber wahr)

    Die ewige "Argumentation" von Christen, die Auffassung ihrer Führer nicht zu teilen hält einer Überprüfung nicht stand. Kirchen sind Autokratien. Wer Mitglied ist, bleibt oder wird, unterwirft sich per System.

    "Als Autokratie, Selbstherrschaft, wird in der Politikwissenschaft eine Herrschaftsform bezeichnet, in der eine Einzelperson oder Personengruppe unkontrolliert politische Macht ausübt und keinen verfassungsmäßigen Beschränkungen unterworfen ist. Demnach handelt es sich um eine durch den alleinigen Machtträger aus eigener Vollkommenheit selbst legitimierte Herrschaft (Selbstherrschaft)."

    Es gibt zwei Gruppen von Menschen, mit denen ich nicht diskutiere: Faschisten und "Gläubige". Faschismus und "Religion" sind die beiden großen Geißeln der Menschheit. Die "Religion" ist die größere Geißel von beiden, denn sie wird auch zur Rechtfertigung des Faschismus herangezogen und liegt ihm zugrunde.

    "Jesuiten" sind keine "lieben Priesterlein", die Schäfchen hüten. Jesuiten sind die Prätorianergarde des Vatikans. Jesuiten kamen und kommen immer dort zum Einsatz, wo es mit aggressiven Strategien zu "missionieren" gilt, oder Abweich-Bewegungen zu unterbinden. Befasse Dich mal mit diesem Orden. Ihre ganze Ausbildung dreht sich nur darum. Jesuiten sind intellektuell gut ausgebildete Soldaten. Diese Garde ist wesentlicher Teil des Machtapparates "Kirche".

    Daß genau diese Prätorianergarde jetzt in Italien gegen LGBTIQ in Stellung gebracht wird, hat etwas mit dem seit Jahrzehnten bestehenden Kurs Italiens zu tun die "Kirche" Stück für Stück zu entmachten. Von nun an geht es der "Kirche" - da sie dabei ist den Kampf zu verlieren - um die Assimilation der LGBTIQ.

    Ein Blick in die Geschichte reicht aus um zu verstehen warum Assimilation immer Identitätsverlust mit sich bringt - und sogar auch genau dieses Ziel verfolgt.

    Ich diskutiere nicht mit Ihnen. Auch nicht mit ihren Schafen, deren alleinige Aufgabe innerhalb einer Autokratie es ist, die Mächtigen und den Kurs der Autokratie zu "rechtfertigen". Ich bekämpfe sie.

    Es geht hier nicht um "Glauben". Weder um Deinen noch um den anderer. Wird es auch nie, finde Dich damit ab. Und verstehe endlich, daß Du als Person für die Organisation stehst, in der Du Mitglied (Schaf) bist.

    Aber das ist noch nicht das Schlimmste:

    "Religiosität" ist ein Ausdruck von Mittelmäßigkeit. Es gibt nichts Schlimmeres als Mittelmäßigkeit. Schwimme nicht in diesem Sumpf. Halte Dich davon fern.

    Einen schönen Tag.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#101 ursus
  • 07.02.2018, 14:20h
  • Antwort auf #94 von Loren
  • ich stimme dir natürlich zu. ich gehe aber einen schritt weiter: auch wenn mission, politische einflussnahme und zwangsaufnahmen irgendwann entfielen (was vermutlich eine völlig unrealistische hoffnung ist), sähe ich weiterhin kein argument dafür, weltanschauungsfragen mit einem diskussionstabu zu belegen. sollen wir etwa keine religionswissenschaft und keine philosophie (beides natürlich auch im alltags-sinne) mehr betreiben dürfen, weil manche gläubigen lieber nicht mit einer kritischen sicht auf ihr weltbild konfrontiert werden möchten?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #94 springen »
#102 stromboliProfil
  • 07.02.2018, 14:23hberlin
  • Antwort auf #96 von AmurPride
  • "Ach ja? Guck an! Irre ich mich oder gehört nicht jeder dieser jeweiligen Organisationsform freiwillig an und könnte sie dementsprechend jederzeit wieder verlassen?"

    Hat da unser oberprimaner im politunterricht geschwänzt dass ihm die zusamemnhänge von vereinen-parteien "gaubensgemeinschaften und staat nicht geläufig sind..
    Oder wirft da wer begriffe zusammen um seinem politischen turmbauzubabel eine gewisse "inhaltliche note" zu verleihen.

    Halt wenigstens die grundbegriffe auseinander.
    In einen staat wirst du "hineingeboren", in religionen oder vereine&parteien trittst du ein und aus!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #96 springen »
#103 AmurPrideProfil
  • 07.02.2018, 14:27hKöln
  • Antwort auf #95 von stromboli
  • Schön zu lesen, das Dir das Kölner Nachtleben und die Röschensitzung gefallen haben. Mir auch!^^

    Aber der respektvolle Austausch unterschiedlicher Denk- und Sichtweiten ist halt etwas ganz anderes als die diskreditierende und verletzende öffentliche Abwertung der Gegenseite in deren Beisein.

    Aber wir wissen ja schon seit längerem, angesichts Deiner Kommentare hier, das Dir diese Differenzierungsfähigkeit abgeht.

    Und irgendwie ist Dein Verhalten für mich sogar, wenn auch auf eine ziemlich schräge Art und Weise, nachvollziehbar. Wahrscheinlich ist es in Deiner persönlichen Situation, so weit sie mir jetzt aus Deinen Kommentaren hier bekannt ist, sogar zwingend lebensnotwendig, sich selbst als allwissend und den ganz großen Durchblick habend anzusehen. Wahrscheinlich brauchst Du das wirklich, das Du immer wieder auf alle, die anders sind als Du, Deinen ganzen Zorn und Wut herablassend herabkotzt. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie Dein Alltagsleben sich anfühlen muss, das Du diesen kurzen Moment der Genugtuung und Überlegenheit hier immer wieder so sehr bedarfst! :-(
  • Antworten » | Direktlink » | zu #95 springen »
#104 stromboliProfil
  • 07.02.2018, 14:30hberlin
  • wie auch immer.. ist der in der mitte des bildes young harry, vor seiner militärszeit als er noch mit seinen buddys spielt..
    Die offiziellen bilder aus jener lebensperiode sind ja mittlerweile verschwunden..
  • Antworten » | Direktlink »
#105 ursus
  • 07.02.2018, 14:35h
  • Antwort auf #68 von TheDad
  • "Pauschale Angriffe gegen "Gläubige" gibt es hier nicht.."

    na komm, selbstverständlich gibt es die hier. oft. das können wir doch nicht einfach leugnen.

    eine frage ist höchstens, wo es dabei um unrechtmäßige und pauschale beleidigungen geht und wo auch sachlich begründete religionskritik schon als illegitimer "angriff" empfunden wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#106 AmurPrideProfil
  • 07.02.2018, 14:41hKöln
  • Antwort auf #102 von stromboli
  • ""..Halt wenigstens die grundbegriffe auseinander.
    In einen staat wirst du "hineingeboren", in religionen oder vereine&parteien trittst du ein und aus!..""

    Staat, Kirche, Partei und Verein sind alles Organisationsformen von menschlichen Zusammensein.
    Und niemand hindert Dich daran Deine Staatsbürgerschaft abzugeben, staatenlos zu werden oder Dich um eine andere Staatsbürgerschaft zu bemühen!
    Genauso wenig, wie Du daran gehindert wirst, eine Kirche, Partei oder Verein zu verlassen!
    Dabei spielt die Frage, wie man da rein gekommen ist, überhaupt keine Rolle!
    Im übrigen erhält man i. d. R. die deutsche Staatsbürgerschaft mit der Geburt, Deine Zugehörigkeit zur Kirche mit der Taufe. Also beides zwei Vorgänge, die, in aller Regel, ohne Deine explizite Zustimmung erfolgen!
    Und wie ich schon an anderer Stelle sinngemäß schrieb: Nur weil Du Die Konsequenzen der einen Entscheidung mehr fürchtest als die der anderen, ist es immer noch nicht etwas anderes, sondern bleibt im Prinzip das Gleiche.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #102 springen »
#107 ursus
  • 07.02.2018, 14:52h
  • Antwort auf #106 von AmurPride
  • "Und niemand hindert Dich daran Deine Staatsbürgerschaft abzugeben, staatenlos zu werden oder Dich um eine andere Staatsbürgerschaft zu bemühen!"

    ich kann nachvollziehen, dass es dich inzwischen ganz schön stresst, die fülle der vielen gegenkommentare hier zu managen. aber du verstrickst dich leider in eine faktenferne ausreden-strategie. ich kann als deutscher nicht einfach mal entscheiden, staatenlos zu werden. es geht nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #106 springen »
#108 LorenProfil
  • 07.02.2018, 15:04hGreifswald
  • Antwort auf #101 von ursus
  • Ich stimme dir zu. Letztlich kann und darf menschliches Verhalten bzw. Handeln, ob religiös oder anders begründet, per se Gegenstand kritischen Be-und Hinterfragens sein, insbesondere dann, wenn es dem Individuum oder anderen schaden könnte. Die Befassung mit unterschiedlichen Weltanschauungen findet wohl häufig nicht in einem wünschenwert entspannten Klima statt, weil sie dem "in die Welt geworfenen" Individuum Sicherheit und Orientierung bieten und kritisches Be-und Hinterfragen unerwünschte Verunsicherung aktivieren oder reaktivieren könnte. Wer sich relativ souverän in einer nicht immer sicheren Welt bewegen und seine eigenen Unzulänglichkeiten wahrnehmen und als "Arbeitsgrundlage"zur eigenen Entwickklung akzeptieren kann, wird in solchen Diskussionen wahrscheinlich entspannter bleiben als diejenigen, die Gewissheit als "Überlebensmittel" benötigen.

    "Ich bin in die Welt geworfen, nicht in dem Sinn, dass ich preisgegeben und passiv bliebe in einem feindlichen Universum (...), sondern in dem Sinn, dass ich mich plötzlich allein und ohne Hilfe finde, engagiert in eine Welt, für die ich die gesamte Verantwortung trage, ohne mich, was ich auch tue, dieser Verantwortung entziehen zu können, und sei es für einen Augenblick, denn selbst für mein Verlangen, die Verantwortlichkeiten zu fliehen, bin ich verantwortlich."
    (Jean-Paul Sarte, Das Sein und das Nichts)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #101 springen »
#109 AmurPrideProfil
#110 ursus
  • 07.02.2018, 15:35h
  • Antwort auf #108 von Loren
  • "weil sie dem "in die Welt geworfenen" Individuum Sicherheit und Orientierung bieten und kritisches Be-und Hinterfragen unerwünschte Verunsicherung aktivieren oder reaktivieren könnte."

    das ist sicherlich plausibel, und vielleicht auch eines der hauptprobleme in diesem zusammenhang.

    das klischee von der religion, die "sicherheit bietet", hat vermutlich einen wahren kern, aber ich möchte das nicht ganz unkritisch stehenlassen. es wäre hier zu ergänzen, dass einige der von religionen angebotene "orientierungen" nichts weiter sind als schein-lösungen für verunsicherungen, die dieselben religionen überhaupt erst verursacht haben. ein besonders plakatives beispiel wäre die sexualmoral: erst unnötigerweise alles verteufeln und dann sagen, was noch "erlaubt" sei: ja, das bietet irgendwie "orientierung", aber der bedarf an ausgerechnet dieser art von orientierung wäre ohne die vorhergehende massive verunsicherung überhaupt nicht da.

    ich merke das an, wie du dir sicher denken kannst, um die vorstellung aufzubrechen, dass religion das leben irgendwie erleichtere, während ein religionsfreies leben in jeder hinsicht viel anstrengender sei. so einfach ist es meiner meinung nach nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #108 springen »
#111 ursus
#112 KetzerAnonym
  • 07.02.2018, 15:39h
  • Antwort auf #107 von ursus
  • AmurPride demontiert sich mit seiner absurden Argumentation letztlich immer mehr selbst.

    Es ist wirklich erstaunlich, was für Beißreflexe bei Gläubigen entstehen und Anwendung finden, die mit aller Gewalt versuchen, ihr absurdes Gedankengebäude gegen rationale Argumente zu verteidigen. Da wird dann eben schnell mal herumgegeifert und es werden hanebüchene, untaugliche und absurde Vergleiche als "Argumente" gebracht, verbunden mit wütenden Angriffen auf die Persönlichkeit des Kritikers, weil man sich argumentativ in die Enge getrieben fühlt.

    Ich muss sagen, so traurig das ist - ich musste bei seiner letzten wütenden "Gegenargumentation" gegen mich schallend lachen.

    Es ist natürlich das Recht jedes Einzelnen, sich selbst ad absurdum zu führen. Insofern: bravo, bravissimo! Gut gemacht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #107 springen »
#113 ursus
#114 LorenProfil
  • 07.02.2018, 16:11hGreifswald
  • Antwort auf #113 von ursus
  • Ich habe deinen Kommentar nicht als unpassend empfunden, da ich ja Religionen unter Weltanschauungen subsummiere. Besser hätte ich geschrieben, dass Weltanschauungen häufig als Sicherheit und Orientierung wahrgenommen oder empfunden werden (oder so ähnlich; du verstehst hoffentlich, was ich meine).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #113 springen »
#115 TheDadProfil
  • 07.02.2018, 22:03hHannover
  • Antwort auf #78 von AmurPride
  • ""Dazu ist z. B. anzumerken das es sich hierbei keineswegs um eine Zwangszuweisung durch die Kirchen handelt. Sondern um eine Zuweisung, die die eigenen Eltern vornehmen indem sie beschließen ihr Kind taufen zulassen.""..

    Es darf die "Freiwilligkeit" mit der Eltern diese "Entscheidung" treffen bezweifelt werden !

    ""Wenn man dann merkt, das man nicht dazu gehören möchte: Einfach austreten?""..

    Mit welchem Zauber macht man eine "Taufe" denn rückgängig ?

    Und weil es ja um "Religion" geht..
    Wie machte man eine Beschneidung rückgängig ?

    Du merkst, die weltlich Sach ist so einfach nicht..

    ""#2: ""..religiöse Erziehung..""
    Verhält sich ebenso wie #1, denn niemand wird - außer von seinen Eltern oder anderen gesetzlichen Vormündern - dazu gezwungen eine "religiöse" Erziehung zu "erleiden"!""..

    Der "Religions-Unterricht" ist der einzige Unterricht der laut Verfassung und den landeseigenen Schulgesetzen erteilt werden MUSS !

    ""Eben genau nicht! Jeder kann Stellung zu Kirchenfragen und Aussagen von Kirchenvertretern nehmen, aber nur Gläubige zu Glaubensfragen, ebenso wie nur Nicht-Gläubige zu Fragen des Nicht-Glaubens.""..

    Äh ?
    Und Du glaubst das ?

    ""Bei gläubigen Menschen fließen dabei naturgemäß auch glaubensbedingte Aspekte in die Beurteilung mit ein, ebenso wie bei Nicht-Gläubigen ihre nicht-glaubensbedingten Aspekte.""..

    Vor dem Hintergrund "weltlicher" Dinge wie der Gleichberechtigung&Gleichstellung aller Menschen vor dem Recht in diesem Staat ist das abzulehnen !

    Denn damit geben diese Menschen schon die "Privatheit" ihres "Glaubens" auf..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »
#116 TheDadProfil
  • 07.02.2018, 22:11hHannover
  • Antwort auf #82 von AmurPride
  • """"..Pauschale Angriffe gegen "Gläubige" gibt es hier nicht..
    Pauschale Angriffe von "Gläubigen" gegenüber LGBTTIQ*-Menschen aber durchaus..""
    Ach wirklich? Guck an! Da wird mal wieder deutlich in welcher Wahrnehmungsblase Du leider manchmal zu leben scheinst! :-(""..

    Blickwinkelwechsel..
    Oder das Du einmal mehr wie viele andere "Gläubige" auch die Kritik an der "Religion" mit einem persönlichem Angriff auf Dich als "Gläubigen" verwechselst/vermischst um überhaupt ein "Argument" zur Verfügung zu haben diese Kritik abzuwehren..

    Was spornt Dich als "Gläubigen" Menschen eigentlich genau an gegen die Kritik an der Haltung von "Laurent" Einwände zu erheben, nimmst Du doch für Dich in Anspruch so anders als andere "Christen" zu sein ?

    """"..Wer denkt er sei als "Gläubiger Mensch" einer Mithaftung unterlegen..""
    Denke ich nicht!^^""..

    Tatsächlich ?
    Wozu dann die "Solidarität" mit dem kritisiertem "Laurent" ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #82 springen »
#117 TheDadProfil
#118 TheDadProfil
  • 07.02.2018, 22:18hHannover
  • Antwort auf #88 von AmurPride
  • ""Ach! Guck an!
    Dann bist Du also mitschuldig daran, das mit Deutschen Waffen und Ausrüstungen auf schwule Demonstranten in der Türkei bei CSD-Auflösungen wie z. B. in Istanbul eingeprügelt wird?""..

    Ja..
    Aber mit der Erkenntnis über die Verantwortung des Bürgers an den Handlungen der von ihm gewählten Regierung muß man es auch nicht zu weit treiben..
    Könnte sonst sein, der Bürger erkennt dann mal die Dimension seiner Verantwortung und wählt nächstes Mal irgendwie "bedachter" und wir kriegten einen Grünen Kanzler und eine Linke Verteidigungsministerin !?

    Sarkasmus Off..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#119 TheDadProfil
  • 07.02.2018, 22:21hHannover
  • Antwort auf #88 von AmurPride
  • Nachtrag..

    ""Und? Gibst Du jetzt Deine Deutsche Staatsbürgerschaft zurück?""..

    Ich habe weder die Mitgliedschaft in der "Kirche" noch die Staatsbürgerschaft freiwillig angetreten..
    Wobei ich diese Staatsbürgerschaft die auf mehrere Zufälle basiert wie dem zufälligem Wohnort meiner Eltern bei meiner Geburt ja noch irgendwie ertragen kann..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#120 AmurPrideProfil
  • 07.02.2018, 22:25hKöln
  • Antwort auf #111 von ursus
  • Kann ich die deutsche Staatsangehörigkeit wieder
    verlieren?
    Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit gilt grundsätzlich auf Dauer. Der Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit ist nach dem Grundgesetz verboten. Ein Verlust der deutschen
    Staatsangehörigkeit darf nur aufgrund eines Gesetzes eintreten. Gegen den Willen des Betroffenen darf der Verlust der
    Staatsangehörigkeit nur dann eintreten, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird.

    Das Gesetz sieht in folgenden weiteren Fällen einen Verlust der Staatsangehörigkeit vor:
    >Entlassung auf Antrag,
    >Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit,
    >Verzicht,
    >Adoption als Kind durch einen Ausländer,
    >freiwilliger Eintritt ohne Zustimmung der zuständigen Behörde in den Dienst von Streitkräften oder vergleichbaren
    bewaffneten Verbänden eines ausländischen Staates, dessen Staatsangehörigkeit der oder die Betroffene ebenfalls besitzt.
    [Die Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration: Die deutsche Staatsbürgerschaft - Alles was Sie darüber wissen sollten.]

    Wie Du siehst ist es also durchaus möglich als Deutscher aus eigenem Wunsch hin staatenlos zu werden.
    Der Deutsche Staat hingegen darf Dir nicht gegen Deinen Willen die Staatsbürgerschaft entziehen, wenn Du dadurch staatenlos werden solltest.

    Manchmal schon ganz praktische 'ne Richterin als mom zu haben!^^
  • Antworten » | Direktlink » | zu #111 springen »
#121 TheDadProfil
  • 07.02.2018, 22:38hHannover
  • Antwort auf #105 von ursus
  • Ich ziehe mich hier immer noch auf die Position zurück einen auch deutlich formulierten Unterschied zwischen den Schäfchen und den Hirten zu machen, und wenn es zu Pauschalierungen kommt, es sich dabei um Evangelikale und andere Fundamentalisten handelt..

    Interessanterweise "outen" sich hier viele Menschen als das Eine oder Andere Mitglied der LGBTTIQ*-Menschen, auch mal als Sport-Fans oder Fetisch-Liebhaber, sogar als Partei-Mitglieder..

    Aber immer nur als "einfache Christen"..
    Noch nie hat jemand zugegeben aktives Mitglied einer Fundamentalistischen "Glaubensgemeinschaft" zu sein..

    Mal vom "Ex-Mitglied" "Gerlinde24" bei dem "Mormonen" abgesehen..
    Ich finde das höchst interessant, lassen so manche Kommentare hier doch völlig anderes vermuten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #105 springen »
#122 TheDadProfil
  • 07.02.2018, 22:43hHannover
  • Antwort auf #106 von AmurPride
  • ""Und niemand hindert Dich daran Deine Staatsbürgerschaft abzugeben, staatenlos zu werden oder Dich um eine andere Staatsbürgerschaft zu bemühen!""..

    Äh ?
    Mindestens für Deutsche verhindert dies das Grundgesetz :

    Artikel 16 :
    ""(1) Die deutsche Staatsangehörigkeit darf nicht entzogen werden. Der Verlust der Staatsangehörigkeit darf nur auf Grund eines Gesetzes und gegen den Willen des Betroffenen nur dann eintreten, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird.""..

    Und der Zweite Satz gilt dann schon für Menschen die neben der Deutschen Staatsangehörigkeit noch eine andere besitzen..

    "Zurückgeben" kann man die Staatsangehörigkeit dann auch nicht, nur aufgeben für den Fall das man eine andere in einem anderem Land annimmt..

    Aber "aufgeben" und dann noch hier bleiben kann man nicht, das zeigen grad auch die vielen Prozesse gegen die so genannten "Reichsbürger" die meinen sie könnten auf Staat und Angehörigkeit zu diesem verzichten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #106 springen »
#123 ursus
  • 07.02.2018, 22:46h
  • Antwort auf #120 von AmurPride
  • dein argument ist also: wer nicht bereit ist, auf nahezu jede rechtliche absicherung als deutsche_r staatbürger_in zu verzichten, um gegen den einsatz deutschen waffen in der türkei zu protestieren, der darf von anderen nicht erwarten, dass sie zehn minuten auf dem amt verbringen, um aus einer homophoben organisation auszutreten?

    na, wenn du das für ein gutes argument hältst...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #120 springen »
#124 ursus
  • 07.02.2018, 22:51h
  • Antwort auf #121 von TheDad
  • "Noch nie hat jemand zugegeben aktives Mitglied einer Fundamentalistischen "Glaubensgemeinschaft" zu sein.."

    doch, irgendwann wuselte hier auch mal ein evangelikaler prediger herum. ist aber schon eine ganze weile her.

    worum es aber eigentlich ging: es werden hier durchaus schon mal, und nicht gerade selten, alle gläubigen menschen ohne jede unterscheidung mit beleidigenden worten belegt. das hat nichts mit dem zu tun, was ich mir unter religionskritik vorstelle.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #121 springen »
#125 TheDadProfil
  • 07.02.2018, 22:54hHannover
  • Antwort auf #120 von AmurPride
  • ""Wie Du siehst ist es also durchaus möglich als Deutscher aus eigenem Wunsch hin staatenlos zu werden.""..

    Du hast Deine eigene Aufzählung nicht gelesen oder nicht verstanden, denn dort explizit erwähnt das man dadurch NICHT Staatenlos werden DARF !

    Als "freiwilligen Eintritt in eine fremde Armee" bliebe hier dann nur die Fremden-Legion als einzig legitime Armee nach den Genfer Konventionen,, und dort erwerben die Angehörigen dieser Legion die Französische Staatsbürgerschaft..
    Denn in anderen Armeen in denen man als "Ausländer" dienen darf gilt man als "Nicht-Kombatant", und damit auch als Nicht-Soldat und NIcht-Armee-Angehöriger und somit als "Söldner auf eigene Rechnung"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #120 springen »
#126 KetzerAnonym
#127 LarsAnonym
  • 07.02.2018, 23:04h
  • ... wieder mal eine eifrige Debatte in der Rubrik "Glaube". Irgendwie ist es paradox, dass religionsunabhängige oder -neutrale Weltanschauungsfragen keine eigene Rubrik haben. Würde mich interessieren, wo man denn hier über "Treue" diskutieren könnte. Fällt das unter Lifestyle?
  • Antworten » | Direktlink »
#128 ursus
#129 Homonklin44Profil
  • 08.02.2018, 00:18hTauroa Point
  • Antwort auf #124 von ursus
  • ""worum es aber eigentlich ging: es werden hier durchaus schon mal, und nicht gerade selten, alle gläubigen menschen ohne jede unterscheidung mit beleidigenden worten belegt. das hat nichts mit dem zu tun, was ich mir unter religionskritik vorstelle.""

    Das orientiert sich am hauseigenen Ton. Man möchte mit denen auf Augenhöhe reden, und benutzt die Sprache, die aus religiösem Hause so gern verwendet wird. Voll ist, mit Herabwürdigungen und Verunglimpfungen. Das schaffen schon einfache Zuweisungen, wie die eines "Sünders" o.Ä. Wer sich beleidigt empfinden will, wird sich auch von harmlosen Bezeichnungen beleidigt vorkommen. Einige instrumentalisieren die beleidigte Leberwurst auch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #124 springen »
#130 Homonklin44Profil
  • 08.02.2018, 00:36hTauroa Point
  • Antwort auf #112 von Ketzer
  • ""Es ist wirklich erstaunlich, was für Beißreflexe bei Gläubigen entstehen und Anwendung finden, die mit aller Gewalt versuchen, ihr absurdes Gedankengebäude gegen rationale Argumente zu verteidigen. Da wird dann eben schnell mal herumgegeifert und es werden hanebüchene, untaugliche und absurde Vergleiche als "Argumente" gebracht, verbunden mit wütenden Angriffen auf die Persönlichkeit des Kritikers, weil man sich argumentativ in die Enge getrieben fühlt.""

    Wenn man verstanden hat, wie Introjektismus wirkt, kann man das sogar nachsehen. Weil die davon betroffene Person nur zum Teil eigene Beweggründe einbringt, und insgesamt von den Introjekten gesteuert wird. So eine Art früh eingeimpfte Direktive überstülpt den Erkenntnisrahmen in mehr oder weniger hohem Maße. Betroffene stellen sich auf die Hinterbeine, um diese Direktive bald mit ihrem Leben zu verteidigen, und mit hoch ausgreifenden Versuchen zu Relativierung. Im Feuer der Leidenschaftlichkeit geht die logische Haftung verloren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #112 springen »
#131 Homonklin44Profil
  • 08.02.2018, 01:02hTauroa Point
  • Antwort auf #92 von stromboli
  • ""Nur: religion kann man ablegen wie ein kleidungsstück, den pass aber nicht zurück geben.
    Man kann nur den so handelnden staat abschaffen wie ein überflüssiges kleidungsstück.""

    Und ist es da nicht sehr bezeichnend, dass sich Gläubige hier nicht als Feind sehen wollen, doch mit aller Inbrunst an den Farben, an der Uniform des Feindes klammern?

    Und sich wundern müssen, weshalb sie nicht ins Haus gelassen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #92 springen »
#132 AmurPrideProfil
  • 08.02.2018, 02:13hKöln
  • Antwort auf #100 von Sarah
  • Liebe Sarah,

    vielen Dank für Deine ganze Mühe, die Du Dir gemacht hast, mir Deinen langen Text zu schreiben. Ganz besonders auch deshalb, weil Du ja normalerweise noch nicht mal mit gläubigen Faschisten wie mir redest, sondern uns bekämpfst!
    Und ich kann fast förmlich in jedem Deiner Worte Deine liebevolle Sorge um mich dummes, mittelmäßiges, im Sumpf treibendes Schaf verspüren. Das finde ich gaaaaaaaanz toll und da kommt sooooo viel Liebe von Dir rüber! Herzlichen Dank dafür!

    Apropos Schaf: Ja, manchmal fühle ich mich wirklich wie ein gut behütetes Schaf! Ganz besonders intensiv ist dieses Gefühl dann, wenn ich die Anteilnahme, Fürsorge, Schutz und Liebe der mich umgebenden Menschen verspüre. Wie von meinem Freund, meinen Eltern, Geschwistern und meinen Freunden in Schule, Sportverein, queeren Jugendzentrum, Kirchengemeinde und Nachbarschaft. Und nicht nur an schlechten Tagen, aber natürlich ganz besonders an diesen, bietet es mir einen Rückzugsort des Friedens, fängt mich auf, gewährt mir Schutz und lässt mich neue Kraft und Mut für meinen Weg eines schwulen, authentischen und glücklichen Lebens gewinnen. Und ja: Es ist ein verdammt gutes Gefühl! - Und ich hoffe wirklich, das jeder von uns das große Glück hat bzw. noch finden mag, sich manchmal, so wie ich, wie ein gut behütetes Schaf zu fühlen!

    Aber leider muss ich noch mit einigen wenigen klitzekleinen falschen Annahmen Deinerseits aufräumen:

    1. Ich bin nicht Mitglied der RKK, sondern der EKD. Was aber wahrscheinlich in Deinen Augen keinen großen Unterschied macht, weil die EKD ja bestimmt auch so eine böse Autokratie ist!

    2. Ich habe sicherheitshalber gerade noch mal im Internet recherchiert, aber: Köln liegt immer noch nicht in Italien - obwohl's wettertechnisch sicherlich eine klare Verbesserung bieten würde.

    3. Die Soldaten in Deutschland nennt man Bundeswehr. Jesuitensoldaten oder Prätorianergarden bin ich hier auch noch nicht begegnet und ich bin mir aber auch ganz sicher, das paramilitärische Organisationen in der Bundesrepublik gar nicht erlaubt sind.

    4. Auch in Glaubensdingen bin ich leider kein Schaf, das in einer blökenden Herde einem selbsternannten Hirten hinterherrennt!^^
    Von meinem Eltern dazu erzogen, zu meinen Taten und Handlungen zu stehen und für diese Verantwortung zu übernehmen, habe ich mir doch glatt die Freiheit heraus genommen, selbst darüber zu bestimmen, wie und woran ich glaube und wie ich diesen Glauben in meinen Alltag einbette. Zwar nicht ganz den "personal Jesus", wie ein anderer Kommentator mir in diesem Zusammenhang nicht müde wird vorzuwerfen, aber definitiv "personal belief"! Ich weiß zwar, wie sehr es Euch diese persönliche Differenzierung bei Eurer pauschalisierten Abneigung gegen uns Gläubige in die Quere kommt, aber was soll ich machen? Ich muss doch auf meine Eltern hören!

    Und nun wünsche auch ich Dir noch einen schönen Tag! *lieb wink*
  • Antworten » | Direktlink » | zu #100 springen »
#133 AmurPrideProfil
  • 08.02.2018, 02:38hKöln
  • Antwort auf #115 von TheDad
  • ""..Es darf die "Freiwilligkeit" mit der Eltern diese "Entscheidung" treffen bezweifelt werden !..""
    Darfst Du! Hab' aber noch nie jemanden mit 'ner Knarre hinter den Taufeltern stehen sehen!^^

    ""..Mit welchem Zauber macht man eine "Taufe" denn rückgängig ?..""
    Wenn Du austrittst, hat das doch sowieso alles keinerlei Bedeutung mehr.. also braucht man auch nix mehr rückgängig zu machen. :-)

    ""..Wie machte man eine Beschneidung rückgängig ?..""
    Tja, der Schaden ist wohl unwiderruflich angerichtet! Auch hier gilt: Schadensersatzansprüche an die Erziehungsberechtigten!^^
    Aber wer weiß? Vielleicht rettet Dich das vor 'ner Phimose? Oder Dein Partner mag ihn beschnitten viel viel lieber? Aber wie auch immer: Mal nicht so viel Wind um den kleinen Schnipsel Haut machen.^^

    ""..Der "Religions-Unterricht" ist der einzige Unterricht der laut Verfassung und den landeseigenen Schulgesetzen erteilt werden MUSS !..""
    Und? Du kannst Dich doch ganz einfach mit Erlaubnis Deiner Eltern davon befreien lassen. und wenn Du die nicht kriegst, hast Du doch wohl primär ein Problem mit Deinen Eltern und deren mangelnden Respekt vor Deinen Wünschen.

    ""..""Bei gläubigen Menschen fließen dabei naturgemäß auch glaubensbedingte Aspekte in die Beurteilung mit ein, ebenso wie bei Nicht-Gläubigen ihre nicht-glaubensbedingten Aspekte."".. Vor dem Hintergrund "weltlicher" Dinge wie der Gleichberechtigung&Gleichstellung aller Menschen vor dem Recht in diesem Staat ist das abzulehnen ! Denn damit geben diese Menschen schon die "Privatheit" ihres "Glaubens" auf..""

    Hier verstehe ich dich nicht.
    Wenn Menschen Dich privat nach ihren Maßstäben beurteilen, bekommst Du diese Maßstäbe doch gar nicht dargelegt. Sondern Du bekommst allenfalls die Auswirkungen ihrer Beurteilung zu spüren.
    Und im staatlichen Kontext dürfen kirchliche Maßstäbe keine Rolle spielen. Wobei ich Dir ja schon teilweise Recht gegeben habe, das sich der Staat in diesen Dingen nicht immer an seine eigenen Vorgaben hält.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #115 springen »
#134 AmurPrideProfil
  • 08.02.2018, 02:47hKöln
  • Antwort auf #116 von TheDad
  • ""..Wozu dann die "Solidarität" mit dem kritisiertem "Laurent" ?..""
    Tja...
    mal nachdenken...
    Warum könnte ein 17jähriger, offen schwul lebender Emo solidarisch mit jemanden sein, der hier völlig unangemessen angegriffen und fertig gemacht wird, nur weil er so ist wie er ist?
    Obwohl das, was er denkt, macht und schreibt keinen seiner Aggressoren auch nur im geringsten irgendwie was angeht oder berührt?...
    Ich hab' echt keinen Plan!^^
  • Antworten » | Direktlink » | zu #116 springen »
#135 AmurPrideProfil
#136 AmurPrideProfil
#137 AmurPrideProfil
  • 08.02.2018, 03:02hKöln
  • Antwort auf #122 von TheDad
  • Das ist dann so leider nicht ganz richtig von Dir interpretiert.
    Ich habe zu diesem Fragenkomplex bereits ursus in #120 die Rechtslage beschrieben. Vielleicht magst Du mal kurz dort nachlesen? :-)

    ""..Aber "aufgeben" und dann noch hier bleiben kann man nicht,..""
    Auch das ist so pauschal nicht richtig. Es gibt mehrere Möglichkeiten mit "aufgegebener" Deutscher Staatsbürgerschaft in der Bundesrepublik zu bleiben.
    Wenn Du magst, könnte ich das für Dich in Erfahrung bringen.. Die exakten Regelungen weiß ich aber nicht mehr so genau... hierfür müsste ich aber nochmal nachlesen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #122 springen »
#138 AmurPrideProfil
  • 08.02.2018, 03:08hKöln
  • Antwort auf #123 von ursus
  • "",,na, wenn du das für ein gutes argument hältst...""

    Natürlich nicht!^^
    Dieser absurde Grundgedanke (wenn Du einer Organisation angehörst und/oder diese mit deinem Geld unterstützt, dann bist Du auch für ALLE Handlungen dieser Organisation mitverantwortlich) kam ja von Ketzer. Und ich habe mir dann einfach mal erlaubt seine Forderung auf BILDzeitungsniveau gegen ihn anzuwenden und es dabei auf die Spitze zu treiben!
    Hat er aber nicht verstanden. :-(
    Wobei ich mir das aber eigentlich schon vorher hätte denken können!^^
  • Antworten » | Direktlink » | zu #123 springen »
#139 AmurPrideProfil
  • 08.02.2018, 03:11hKöln
  • Antwort auf #125 von TheDad
  • ""..Du hast Deine eigene Aufzählung nicht gelesen oder nicht verstanden, denn dort explizit erwähnt das man dadurch NICHT Staatenlos werden DARF !..""

    DAS gilt für den deutschen Staat!
    Nicht für den Bürger selber! DER darf auf eigenen Wunsch durchaus staatenlos werden!
    Nochmal der Hinweis auf #120. :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #125 springen »
#140 AmurPrideProfil
#141 AmurPrideProfil
  • 08.02.2018, 04:14hKöln
  • Uff... ich kann kaum noch!^^

    Und wir haben uns auch viel zu weit von meinem eigentlichen Anliegen entfernt.
    Gleichzeitig bin ich ziemlich traurig, weil es mir anscheinend so gar nicht gelingen will, das verständlich auszudrücken, was ich eigentlich zu sagen versuche. :-(

    Ich möchte hier doch nicht ein Diskussion über Kirchen, Kirchenvertreter oder Glaubens- und Religionsfragen unterbinden! *seufz*

    Ich finde nur eine solche Diskussion kann auch so geführt werden, ohne das dabei pauschal Gläubige wie ich immer wieder als geistig Gestörte, Therapiebedürftige, am Stockholmsyndrom Leidende, Schuldige an Euren erlittenen Verletzungen usw. dargestellt werden!
    Auch die Verletzungen, die wahrscheinlich allen von uns durch Religion und Religiöse zugefügt wurden, sollten dabei nicht als Rechtfertigung herhalten, um andere zu verletzen.

    So wie z. B. ursus, Loren, Laurent und meine Wenigkeit über dieses Thema miteinander reden, empfinde ich dies als sachbezogen und von gegenseitigem Respekt geprägt. Man spürt deutlich das Bemühen den anderen nicht auf einer persönliche Ebene anzugreifen.

    Nur darauf zu achten, das man aus eigener Verletztheit nicht andere verletzt!
    Um mehr geht's mir doch gar nicht!

    Und nun: Love, peace and harmony to all of us! :-)
  • Antworten » | Direktlink »
#142 KetzerAnonym
#143 KetzerAnonym
  • 08.02.2018, 06:41h
  • Antwort auf #138 von AmurPride
  • "Hat er aber nicht verstanden. :-(
    Wobei ich mir das aber eigentlich schon vorher hätte denken können!^^"

    Schätzchen, Du hast keinen Schimmer davon, was ich verstehe. Ich durchschaue dich ziemlich gut, glaube mir.

    Was mich - entschuldige: ankotzt, ist, dass du dich in die Reihe derer begibst, die hier die Intelligenz ihrer Argumentations-Gegner_innen anzweifeln, wenn sie kein schlüssiges, echtes Argument mehr haben und sich dabei selbst schon ziemlich um Kopf und Kragen geredet haben. Damit kann man natürlich phantastisch von sich selbst ablenken und den schwarzen Peter Anderen zuschieben - integer ist es jedoch nicht. Alles andere als das.

    Und im übrigen auch einfach nur falsch.

    Also: unterschätze nie deine Gegner_innen. Sie sind nicht alle so dumm, wie du sie gern hättest. Dadurch entfällt dann auch automatisch die Begründung dafür, dich selbst als höherwertig empfinden zu dürfen. Diese Blase ist gerade endgültig geplatzt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #138 springen »
#144 LaurentEhemaliges Profil
  • 08.02.2018, 07:27h
  • AmurPride,
    du solltest dich hier nicht so aufreiben.

    Die Rechtslage (Art. 4 GG) ist eindeutig.
    "Meinungen" geifernder Atheisten gehen mir am A.... vorbei.

    Schön, wenn man sein gesellschaftliches Engagement nicht auf Partikularinteressen beschränkt.
  • Antworten » | Direktlink »
#145 AmurPrideProfil
  • 08.02.2018, 09:06hKöln
  • Antwort auf #142 von Ketzer
  • ""..Verstehe schon: Mutti Juristin. Willst auch einer werden? So'n richtig schöner Rechtsverdreher? Dann wohl eher Anwalt?..""
    Uuuuuih! Hat da etwa jemand schlechte Erfahrung mit Richtern und Anwälten gemacht?^^

    ""..Du übst ja schon fleißig Argumente-verbiegen..""
    Aha! SO nennst Du es also, wenn man Deine eigene Argumentationskette (wenn Du einer Organisation angehörst und/oder diese mit deinem Geld unterstützt, dann bist Du auch für ALLE Handlungen dieser Organisation mitverantwortlich) dann gegen Dich verwendet. Guck an!^^
  • Antworten » | Direktlink » | zu #142 springen »
#146 KetzerAnonym
#147 AmurPrideProfil
  • 08.02.2018, 09:37hKöln
  • Antwort auf #143 von Ketzer
  • ""..Schätzchen, Du hast keinen Schimmer davon, was ich verstehe..""
    Schätzelchen, Du hast ja so was von Recht! Die Welt von BILDlesern und RTLguckern wird mir wohl auf ewig verschlossen bleiben.

    ""..Ich durchschaue dich ziemlich gut, glaube mir..""
    Ich würde Dir ja furchtbar gerne glauben, kannste mir echt glauben. Aber irgendwie hab' ich da so meine Zweifel, denn dann müsstest Du mich doch eigentlich gaaaaanz furchtbar lieb haben.

    ""..Was mich - entschuldige: ankotzt, ist, dass du dich in die Reihe derer begibst, die hier die Intelligenz ihrer Argumentations-Gegner_innen anzweifeln, wenn sie kein schlüssiges, echtes Argument mehr haben..""
    Was mich hier - entschuldige bitte - ankotzt, ist der Umstand, dass, wenn man einen solchen Phrasendrescher wie Dich mit seiner eigenen absurden Argumentationskette (=wenn man einer Organisation angehörst und/oder diese mit seinem Geld unterstütze, dann sei man auch für ALLE Handlungen dieser Organisation mitverantwortlich)
    noch absurder auseinander nimmt, man dann auch noch als dumm beleidigt wird!
    DAS ist dann - mit Verlaub - an Dummdreistigkeit wohl kaum noch zu toppen!^^
    Aber mit dieser Dummdreistigkeit ""..kann man natürlich phantastisch von sich selbst ablenken und den schwarzen Peter Anderen zuschieben - integer ist es jedoch nicht..""
    Und darum rate ich Dir dazu, Deinen eigene Rat zu beherzigen: ""..unterschätze nie deine Gegner_innen. Sie sind nicht alle so dumm, wie du sie gern hättest..""
    Btw: Eine ""..Begründung dafür, [mich] selbst als höherwertig empfinden zu dürfen.."" bedarf ich gar nicht, denn das verbietet mir schon mein Glauben und meine Erziehung!^^ *Lachflash*
    Von daher: Nicht immer gleich von den eigenen Bedürfnissen auf die anderer schließen!^^
  • Antworten » | Direktlink » | zu #143 springen »
#148 AmurPrideProfil
#149 TheDadProfil
  • 08.02.2018, 10:39hHannover
  • Antwort auf #132 von AmurPride
  • ""3. Die Soldaten in Deutschland nennt man Bundeswehr. Jesuitensoldaten oder Prätorianergarden bin ich hier auch noch nicht begegnet und ich bin mir aber auch ganz sicher, das paramilitärische Organisationen in der Bundesrepublik gar nicht erlaubt sind.""..

    Bei Licht besehen ist jeder Karnevals-Verein und jede Schützen-Gilde eine solche "paramilitärische Organisation"..

    Insbesondere die Historien dieser Schützen-Gilden sind da sehr aufschlußreich, denn sie offenbaren dann auch "gegen" wen sie einst gegründet wurden um ein verordnetes Waffenverbot zu umgehen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #132 springen »
#150 TheDadProfil
  • 08.02.2018, 11:15hHannover
  • Antwort auf #133 von AmurPride
  • ""Darfst Du! Hab' aber noch nie jemanden mit 'ner Knarre hinter den Taufeltern stehen sehen!^^""..

    Welche Zwänge auf solche Eltern einwirken wenn sie sich dazu "entschließen" ihren Nachwuchs "taufen" zu lassen erschließen sich Dir also immer noch nicht, weil Gruppendruck, Ängste vor dem Verlust des Ansehens in der Gemeinde, oder gar die Drohung des Ausschlußes aus dieser "Gemeinde" ja noch niemals vorgekommen sind ?

    Und ich dachte schon "der einzige Schwule in der Schule" würde das schon aus der eigenen Erfahrung des Anders-Seins von alleine begreifen..
    Die Funktionen der Unterdrückung sind überall die gleichen..

    ""Tja, der Schaden ist wohl unwiderruflich angerichtet! Auch hier gilt: Schadensersatzansprüche an die Erziehungsberechtigten!^^""..

    Und hier wirds dann etwas kompliziert..
    Denn die lieben Eltern handeln ja "im gutem Glauben" durch die Beschneidung ein "Bündnis mit Gott" zu schmieden, und unterliegen damit dann einer Art Irrtum, den sie selbst nicht zu verantworten haben..
    Ein derartiger Musterprozess wäre dann wirklich mal interessant zu führen, denn er könnte dazu führen diese Praxis in der BRD dann endgültig zu verbieten bis die betreffenden Kinderlein mindestens die "Religions-Reife" erreicht haben, was in den meisten Bundesländern mit 14 Jahren eintritt..
    Bis auf Bayern..
    Denn hier tritt diese "Mündigkeit" mit der man dann auch aus einer "Religions-Gemeinschaft" austreten könnte erst mit der Volljährigkeit ein, was dann wohl einen weiteren Prozess über die Länderrechte bezüglich der Unterwerfung von Bundesgesetzen, hier das StGB da "Einwilligung in eine Körperverletzung", beleuchten müßte..

    Hier bietet sich dann eine Diskussion mit Deiner Mutti an um den Hintergrund des Koalitionsvertrages zu beleuchten in dem UNION und SPD gerade beschlossen haben endlich Kinder-Rechte im GG zu verankern, und wie sich daß dann verhalten würde wenn eines der Bundesländer wie Bayern diese Kinder-Rechte einer anderen Alters-Begrenzung unterwerfen würde ?

    Aber hervorheben will ich an dieser Stelle dann doch noch mal das Du selbst in Bezug auf eine "Rituelle Handlung" einer "Religions-Gemeinschaft" wie den jüdischen und muslimischen "Gläubigen" von einem "Schaden" schreibst, der durch Fehl-Entscheidungen der Handelnden zu verantworten ist..

    Nun wissen wir aber doch alle längst das neben körperlichen Schäden auch psychische Schäden ausgelöst werden können, und da drängst sich die Frage auf ob man den "Religions-Gemeinschaften" und den Eltern erlauben darf Handlungen vorzunehmen die solche körperlichen und/oder psychischen Schäden an den Kindern auslösen können, oder hier nicht ein Verbot des Staates her muß der solche Handlungen gegen den Willen des Kindes unter Strafe stellt ?

    Wenn das dann für Beschneidungen gilt, dann muß das auch für Taufen gelten, ebenso wie für den "Konfirmations-Unterricht" der als Vorbereitungs-Kurs für eine weitere Rituelle Handlung, dem Initiations-Ritus im Übergang von unmündigem Kind zum mündigem Erwachsenen im Kontext der "Gemeinde-Lebens" steht..

    ""Und? Du kannst Dich doch ganz einfach mit Erlaubnis Deiner Eltern davon befreien lassen.""..

    Jepp..
    Aber erst ab dem 14.Lebensjahr darf man das selbst entscheiden, in Bayern sogar erst ab dem 18.Lebensjahr..
    Bis dahin ist man als Kind&Jugendlicher dem Willen der Eltern ausgeliefert an einem Unterricht teilnehmen zu müssen der darauf angelegt ist die Kinder in den "Religions-Gemeinschaften" zu halten..
    Und das dann gegen den Willen der Betroffenen..

    Du merkst langsam auf welchem dünnen Drahtseil Du hier balancierst ?

    ""Hier verstehe ich dich nicht.
    Wenn Menschen Dich privat nach ihren Maßstäben beurteilen, bekommst Du diese Maßstäbe doch gar nicht dargelegt.""..

    Es findet nicht "privat" statt, sondern im Öffentlichem Raum..
    In jeder Debatte des Bundestages, oder der Landtage, als Präambel des Grundgesetzes und fast aller Landesverfassungen der Länder, bis auf der von Schleswig-Holstein, in vielen Gesetzes-Texten sind solche "Gottes"-und "Glaubens"- Bezüge enthalten die einfordern sich in einer bestimmten Art&Weise verhalten zu müssen um als "wertvolles Mitglied des Staates und der Gesellschaft" gelten zu dürfen..
    Schon allein dieser abwertende Grund-Tenor des "Nicht-Gläubigen" in vielen Bereichen ist Teil des Problems das hier von den "Religions-Gemeinschaften" nicht gelöst werden soll, nicht gelöst werden darf, weil man damit seinen aggressiv formulierten Alleinvertretungs-Anspruch aufgeben würde..

    ""Wobei ich Dir ja schon teilweise Recht gegeben habe, das sich der Staat in diesen Dingen nicht immer an seine eigenen Vorgaben hält.""..

    Jepp..
    Weil "Religion" die Formulierung vorgibt, beeinflußt, festschreibt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #133 springen »
#151 TheDadProfil
  • 08.02.2018, 11:19hHannover
  • Antwort auf #134 von AmurPride
  • ""Warum könnte ein 17jähriger, offen schwul lebender Emo solidarisch mit jemanden sein, der hier völlig unangemessen angegriffen und fertig gemacht wird, nur weil er so ist wie er ist?""..

    Der Vorwurf lautet mit der Anbiederung an das System der Unterdrücker diesen zu erlauben zu handeln wie sie handeln..

    Dazu gehört dann schon die Teilnahme oder auch nur die Marginalisierung der Folgen die ein solches "Seminar" auf die Teilnehmenden haben wird..

    Die getroffenen Aussagen sind dort eindeutig..

    Hast Du immer noch keinen Plan ?
    Deine Handlungsweisen nach Deinen Schilderungen sind hier komplett konträr zu seinen Aussagen..
    Was also drängt dann hier zur Solidarität ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #134 springen »
#152 KetzerAnonym
  • 08.02.2018, 11:22h
  • Antwort auf #148 von AmurPride
  • Erstens wüsste ich nicht, wo ich dich "als dumm beleidigt" haben sollte. Du tust das mit mir allerdings am laufenden Band.

    Ganz lieb haben werd' ich dich sicherlich nie - dafür hast du sämtliche Chancen ganz alleine verspielt.

    "Wo von Anfang an nichts wahr (sic!), dem kann man dann auch nichts mehr hinzufügen."

    Hauptsache, du hast das letzte Wort, gell? Dadurch wird weder deine Argumentation besser, noch verschafft es dir irgendeine Art von Glaubhaftigkeit.

    Aber wozu soll ich mich laufend wiederholen. Ich hab' keinen Bock mehr, mit einem rotzfrechen und unverständigen Gör immer wieder um das gleiche zu kreisen. Das Kindergartenniveau ist ja kaum noch zu unterbieten.

    Natürlich wirst du mir als Antwort wieder irgendein Pseudoargument und noch eine persönliche Herabsetzung hinterherwerfen - aber ich werde mich nicht mehr umdrehen.

    Dieses mal nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #148 springen »
#153 TheDadProfil
  • 08.02.2018, 11:24hHannover
  • Antwort auf #139 von AmurPride
  • ""Nicht für den Bürger selber! DER darf auf eigenen Wunsch durchaus staatenlos werden!""..

    Darf er nicht..
    Nicht innerhalb dieses Staates als hier lebender Bürger..
    Ansonsten ist diese Meta-Diskussion auch nicht wirklich hilfreich, denn die Verantwortung des Bürgers für die von ihm gewählte Regierung, respektive die von ihm nicht verhinderte Regierung ist spätestens seit den Erfahrungen mit der Nazi-Diktatur klar..
    Kein Bürger kann sich hier auf die Idee zurückziehen
    "betrifft mich nicht"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #139 springen »
#154 SarahAnonym
  • 08.02.2018, 12:10h
  • Antwort auf #132 von AmurPride
  • "...Apropos Schaf: Ja, manchmal fühle ich mich wirklich wie ein gut behütetes Schaf! Ganz besonders intensiv ist dieses Gefühl dann, wenn ich die Anteilnahme, Fürsorge, Schutz und Liebe der mich umgebenden Menschen verspüre...."

    Nun ich sehe schon, daß Du das Zeug hast, es irgendwann vom Schaf zum Hirten zu schaffen, die Terminologie sitzt ja schon - und sei es nur Jugendgruppenleiter.

    Es ist eine gute Vorraussetzung, wenn man mit 17 Jahren bereits eine "gläubige" Arroganz verinnerlicht hat, die allein ausreicht sich jedwedem hier vorgetragenem Argument zu entziehen und sich selber damit auch noch aufzuwerten. Ich kenne diese Art "Gläubige" nur zu genüge. Es ist das Erwartete.

    AmurPride, Du hast nicht einmal eine Ahnung von meinem Wissen, von all meiner Arbeit, die nötig war, um es zu erlangen und dem Preis, den man dafür zahlt. Womöglich wird es Dir immer verborgen bleiben.

    Ich sehe daß Du wunderbar "eingebunden" und "behütet" bist und fürchte daher Schlimmstes. Wenn man den Sumpf der Mittelmäßigkeit nicht mal mehr als solchen erkennt, sondern als "wohlige Geborgenheit" empfindet, dann ist doch alles bestens. Die beste Unterdrückung ist immer noch die, die es den Unterdrückten ermöglicht, sie als "selbstbestimmt" wahrzunehmen.

    Ich mußte über Deine Antwort lachen - gequält - und den Kopf schütteln. Aber ich lasse Dich hier gerne in dem Glauben, daß Du es mir so richtig "gegeben hast".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #132 springen »
#155 Homonklin44Profil
  • 08.02.2018, 13:22hTauroa Point
  • Antwort auf #153 von TheDad
  • Stimmt.
    Zumindest haben mehrere Anhänger der Schenker ernsthafte Probleme bekommen, wenn sie ihren Personalausweis zurück schickten, ihn zerstörten oder ihre Staatsbürgerschaft zu kündigen versuchten, obwohl die Gruppe ganz anders als etwa "Reichsbürger" das so halten, ziemlich harmlos lebt -- eben ohne Geld, auf so genanntem "befreitem" Grund, ohne Konfessionszwänge - obwohl die meisten irgendwelche Christen sind, oder dem "heidnischen" alten Weg folgen. ( Druiden, Schamanen, Hexen )

    Allerdings ist das Staatasbürgertum auch keine Konfession in dem Sinne, kein Mythos und nicht vergleichbar mit einem "Glauben". Es ist wirklich, und wirkt sich auf die Lebensteilhabe, auf Chancen und Möglichkeiten unmittelbar aus. Als Meta-Vergleich taugt vielleicht Astrologie oder Esoterik eher, allerdings wird da keiner eingemeindet oder gegen seine eigene Entscheidung im Sinne der Verfasser hinein erzogen. Okay, bei einigen Familien ist auch das nicht sicher. Vergleichen lassen sich vielleicht noch eklektizistische Weltsichten, wie etwa jene, in der es nur Mann und Frau gibt, und einzig Heterosexualität. Das ist auch so eine Art Weltentrücktheit oder Glaube, und viele werden da hinein erzogen, das zu vertreten und zu verbreiten.

    Ansonsten eignet sich der Bereich des Wahns, aber der ist ziemlich unbeliebt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #153 springen »
#156 Homonklin44Profil
  • 08.02.2018, 13:53hTauroa Point
  • Antwort auf #105 von ursus
  • Jedenfalls kann ich dazu beistimmen, dass die Sichtweise mit zunehmender Auseinandersetzung mit dem, was "Glaube" mit Menschen macht, zu einer Art pauschalen Übersicht führt.

    Ähnlich, wie man zwar jede Menge unterschiedlicher Strains unterscheidet, die Grippe ähnliche Symptome verursachen, und auch die Wege unterscheiden kann, in welcher Weise die Symptome sich zusammensetzen und Wirkungswege ineinander laufen. Aber doch in der Übersicht behält, was alle diese Infekte nach sich ziehen. Und das ist ja nicht böswillig gemeint, aber da zeigen sich unabhängig vom Inhalt oder dran angehängten Mythos doch gewisse Parallelen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #105 springen »
#157 ursus
  • 08.02.2018, 14:48h
  • Antwort auf #156 von Homonklin44
  • "Und das ist ja nicht böswillig gemeint, aber da zeigen sich unabhängig vom Inhalt oder dran angehängten Mythos doch gewisse Parallelen."

    dem stimme ich, so vage formuliert, einigermaßen zu. es ist kein unberechtigter ansatz, nach "typischen" aspekten von religion zu suchen.

    ich finde es aber trotzdem wichtig, dabei die unterschiede verschiedener religionen und erst recht einzelner gläubiger im auge zu behalten. sätze mit "alle religionen" oder "alle gläubigen" sind eben doch meistens schlichtweg falsch. ich schreibe das nicht, um religionskritik abzuschwächen, sondern weil ich glaube, dass eine allzu primitive art, religionen und religiöse menschen abzuwerten, gerade nicht dazu führt, die zweifellos realen probleme, die viele religionen und viele religiösen menschen verursachen, effektiv einzudämmen.

    ich plädiere für eine möglichst differenzierte und konkrete religionskritik. nur diese erlaubt m.e. eine diskussion, die auch zu guten resultaten und angemessenen abwehrstrategien führt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #156 springen »
#158 ursus
  • 08.02.2018, 14:53h
  • Antwort auf #156 von Homonklin44
  • um es vielleicht etwas knackiger auf den punkt zu bringen: "die religiot_innen gehören alle auf die couch" halte ich für einen strategisch sehr viel weniger effektiven satz als "dogma A ist sexistisch", "aussage B verletzt menschen" oder "die entscheidung C der synode entrechtet und negiert trans menschen". du verstehst, was ich meine?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #156 springen »
#159 LorenProfil
  • 08.02.2018, 15:59hGreifswald
  • Antwort auf #140 von AmurPride
  • Ich möchte zu bedenken geben, dass nicht nur die "Gleichheit der Situationen", die eine HAndlung bedingen können, sondern auch die Ungleichheit der Konsequenzen, die sich aus einer Handlung ergeben können, von intelligenten Menschen zu antizipieren ist. Nach meiner Erinnerung hatte mein Austritt aus der RKK in den 1970er Jahren für mich die Konsequenzen, dass ich keine Kirchensteuer zu zahlen hatte und nicht eine von der RKK angebotene Arbeitsstelle erhalten konnte (Kathol. Krankenhaus, Caritas). Wer hierzulande ohne Pass unterwegs ist, wird dies in seinem Alltag an all den Stellen zu spüren bekommen, wo ein Pass oder eine Passkopie erforderlich ist (vom Handyvertrag über Bankgeschäfte bis hin zur Wohnungs-und Arbeitssuche). Da meine ich schon, dass Äpfel mit Birnen gleichgesetzt werden. wenn ein Kirchenaustritt mit einer Aufgabe der Staatsbürgerschaft auf die gleiche Stufe gestellt wird. Als Abwehrreaktion ist das für mich nachvollziehbar, in der Argumentation erscheint es mir dann doch zu kurz gedacht.

    Ich selbst mache meine Mitgliedschaft in Organisationen wie Vereinen oder Gewerkschaft davon abhängig, dass einige meiner Grundprinzipien nicht verletzt werden durch diese Organisation, wobei die konsequente Achtung der Menschenwürde von besonderer Bedeutung für mich ist (sozusagen unverhandelbar). Werden Menschen durch das Handeln dieser Organisation zurückgesetzt, diskriminiert u.ä., ist die Kündigung der Mitgliedschaft für mich Gebot, da ich keine Organisation für unersetzlich halte, schon gar nicht eine, deren humanitäres Handeln (ob in Schrift, gesprochenem Wort oder Vollzug) nicht mit meinen ethischen Prinzipien übereinstimmt. Was nicht zwangsläufug bedeutet, dass ich mit Menschen, die es vorziehen, weiterhin in dieser Organisation zu bleiben, "breche". Das kommt auf den Einzelfall an, also das persönliche Handeln des Einzelnen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #140 springen »
#160 LorenProfil
  • 08.02.2018, 16:08hGreifswald
  • Antwort auf #144 von Laurent
  • Die von Ihnen angegebene Rechtslage ist nicht so eindeutig, wie Sie vielleicht meinen, wie Sie am Thema Beschneidung von Mädchen studieren können, wo die Freiheit der Religionsausübung nicht gewährt wird.
    Zudem soll es auch Menschen geben, die, obwohl nicht Kirchenmitglied, mehr als nur Partikularinteressen im Blick haben und sich entsprechend engagieren., während andere, weil Kirchenmitglied, nur die Partikularinteressen ihrer Glaubengemeinschaft im Fokus haben. Alles nicht so eindeutig, wie mir scheint.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #144 springen »
#161 AmurPrideProfil
  • 09.02.2018, 18:02hKöln
  • Antwort auf #159 von Loren
  • ""..Da meine ich schon, dass Äpfel mit Birnen gleichgesetzt werden. wenn ein Kirchenaustritt mit einer Aufgabe der Staatsbürgerschaft auf die gleiche Stufe gestellt wird..""

    Absolut richtig!
    Meinen Vergleich empfinde ich ebenfalls völlig absurd und war bewusst deshalb so von mir konstruiert!
    Er sollte lediglich die Absurdität seiner [Ketzer] Argumentation [wenn man einer Organisation angehörst und/oder diese mit seinem Geld unterstütze, dann sei man auch für ALLE Handlungen dieser Organisation mitverantwortlich] verdeutlichen... oder eben seine Allgemeingültigkeit. - Das hätte er sich aussuchen können!^^
  • Antworten » | Direktlink » | zu #159 springen »
#162 AmurPrideProfil
#163 UnglaubwürdigAnonym
#164 BEARAnonym
  • 09.02.2018, 18:21h
  • Antwort auf #160 von Loren
  • "Zudem soll es auch Menschen geben, die, obwohl nicht Kirchenmitglied, mehr als nur Partikularinteressen im Blick haben und sich entsprechend engagieren., während andere, weil Kirchenmitglied, nur die Partikularinteressen ihrer Glaubengemeinschaft im Fokus haben."

    Echt schön, dass Du wieder da bist, Loren!
    Und nicht nur wegen dieses Kommentars :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #160 springen »
#165 LorenProfil
  • 09.02.2018, 18:38hGreifswald
  • Antwort auf #164 von BEAR
  • Danke vielmals. Ich war nie weg, sondern nur lesend dabei, wenn mir die Diskussionkultur mancher die Lust aufs Mitdebattieren verleidete. Eine Auszeit gibt mir dann die Möglichkeit, mit mehr Distanz zu prüfen, ob meine Wahrnehmungen bezüglich der Debattenkultur zutreffend waren oder ich mich geirrt habe. Ich betrachte das dann auch als einen
    "Reinigungsprozess" um eventuell hervorgerufene negative Emotionen wieder einzufangen. So wie ich manchen Leuten mal aus dem Weg gehe, wenn ich merke, dass mir ihre Nähe nicht guttut.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #164 springen »
#166 ursus
  • 09.02.2018, 19:09h
  • Antwort auf #165 von Loren
  • "Ich war nie weg, sondern nur lesend dabei, wenn mir die Diskussionkultur mancher die Lust aufs Mitdebattieren verleidete."

    deine sachlichen beiträge und deine gelegentliche leise ironie sind mir hier immer sehr willkommen und tun, glaube ich, der ganzen diskussionsatmosphäre gut.

    dass du dich immer mal wieder zurückziehst, ist leider nur allzu leicht nachvollziehbar. schlägerkneipen locken halt nicht gerade die feingeister der stadt an.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #165 springen »
#167 Homonklin44Profil
  • 09.02.2018, 19:26hTauroa Point
  • Antwort auf #158 von ursus
  • Na ja,ob sie alle auf die Couch "gehören", ist ja dann wieder Frage des Leidensdrucks. Heute kann Mensch sich gewöhnlich dafür oder dagegen entscheiden, ob er eine Therapie für sinnvoll hält.

    Dass in der Anerkennung ihrer Krankheit/ Störung eine Abwertung sichtbar wird, lässt über das Verständnis von Leiden und anknüpfender Problematik wundern.

    Gut, mit Strategien habe ich es nicht. Mehr mit dem Analytischen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #158 springen »
#168 BEARAnonym
#169 stromboliProfil
  • 10.02.2018, 11:36hberlin
  • Antwort auf #103 von AmurPride
  • die wut auf die sichtliche lernunwilligkeit anderer verleitet mich nicht zu der annahme, allwissend zu sein.
    Das enspringt eher deinem eigenen "regelwerk mit der du dich mit deiner umwelt in bezug setzt.

    Aber ich gehe von einem gedankenkonstrukt aus, dass sich aus einer vielzahl aus praktischen wie theoretischen erfahrungspunkten zusammensetzt. Da bin ich streitbar und auch offensiv im vortragen.

    Was nicht heißt, dass ich mich überprüfbaren argumenten verschließe.
    Eben sie sind teil des oben angeführten praktisch-theoretischen denkmodels.
    Da ist alles in fluss so die strömung in die richtige richtung fließt.
    Und dass die oft eben gegen den strom geht, ist mir als richtungsvorgabe durchaus bewusst.

    Deine selbstgestellte frage über das warum reagieren, kenne ich ebenso von meiner sicht aus..

    www.queer.de/detail.php?article_id=30590&kommeinzel=4933
    88


    Nur mit anderen schlußfolgerungen.

    Dabei denk ich schon auch um "ecken.. mache beispiele, die ob ihrer dialektischen zugehörigkeit mir wichtig sind sie zu verbreiten.
    Das schreibe ich wie auch @sarah nicht für dich ( eher über dich^^) als für andere hier im forum.

    Ich will mal ein beispiel bringen:
    Was gleicht im hetero versus homosexuellen dem des religiös versus nichtreligiösen...
    Beide haben die gleiche ausgangssituation vor sich:
    Hier eine theoideologische "mehrheit" , die sich auf "naturgegebene ursprünglichkeiten berufen um hieraus einen heteronormativen überbau zu konstruieren oder sich in diesen einzufügen.
    Dort eine biologistisch intendierte "mehrheit", die aus der "natur ableitend die heterosexualität als norm beansprucht.

    Beide formen beanspruchen für sich- für ihre mitmenschen, die norm aller dinge zu sein an denen sich auch abweichendes zu "ordnen habe.
    Hier überlappen heteronorm und religion sich in perfekter synchronisation, sprechen die selbe sprache.
    Wer kennt nicht das uns vorgesetze: was die andern machen, mach auch du..
    Alles was hiervon abweicht ist ausser norm... im sexuellen wie im religiösen.
    Die zugestandenen grenzerweiterungen aber signalisieren wiederum die uns zugeordneten absoluten grenzen.
    Soweit , so gut.

    Wir haben ja nun ausführlich über persönliches empfinden-wahrnehmen und grenzen gesprochen und was als abwertend empfunden wird .
    Du z.b. fühlst dich beleidigt oder diskriminiert, wirst du auf deinen glauben hin angesprochen oder gar wegen ( von unserer schwuler oder atheistischer sicht aus besehen..) deiner mitläuferschaft heftigst kritisiert.
    Du mit dem gegenargument, du befändest dich ja in kölle in einer uns nicht diskriminierenden gemeinde...
    folglich enthoben aller verantwortlichkeiten, die ansonsten im christlichen denken insgesamt sich um homosexualität-sexualitätdrehen.

    Hier kristalisiert sich die frage heraus: kann man in einer organisation bleiben, mitwirken durch zugehörigkeit, wenn diese eindeutig dir menschenrechte vorenthält oder hinhaltend positionen vertritt, die diese aus dem "mehrheitsrahmen " herausbricht hin zu einer "sonderstellung".
    Dabei ist es für die aussenstehend betroffenen unwesentlich, ob man zum rkk-flügel oder zur ekd gehört.

    Mittendrinn mag das für den einzeln dann anders aussehen.
    Besonders wenn man sich drann macht äpfel und bananen miteinander vergleichen will...
    ""..Wo ist die Gleichheit der Situationen..""
    Die Gleichheit der Situationen ist gemäß Deiner Forderung dadurch gegeben, das man beide Organisationsformen verlassen kann."
    Banane , weil hier wirklich die "ähnlichkeit ad absurdum geführt wird aber in ihrer absurdität auch ein entscheidendes licht auf euere selbstwahrnehmung wirft: die des sich legitimiert fühlens weil eben mehrheit zugehörig fühlend.
    Man setzt staat&kirche gleich.

    Zurück zum mehrheitsanspruch:
    Im umkehrschluss kennen wir ( schwulen!) ebenso diese "mehrheitsideologie" im heteronormierten denken , die wenn es gut läuft, wir mit einem coming out zumindest kompensieren.
    Es bleibt aber die tatsache, weiterhin als eine minderheit gesehen zu werden und entsprechend behandelt zu sein.
    Wir befinden uns so weiterhin in einer "mehrheitenkonstruktion, die uns politische kompromisse aufzwingt die bestehende machtkonstrukte bestätigen, statt sie in zweifel zu ziehen.

    Ich denke, auch du der du dich in einem jugendcenter bewegst, kennst die hieraus abzuleitenden erkenntnisse was das sich "integrieren müssens für uns im einzelnen bedeutet.
    Vorausgesetzt du erkennst die "notwenigkeit" des durch dein coming out sich ergebendes anders seins, nun zwangsläufig eine "integration" notwenig wird.
    Im einzeln wird jede person entsprechend seiner widerstandsfähigkeit und überlebenswillen entsprechend die "integration" so bewusst wie möglich gestallten und nicht völlig in die eigentlich vorgesehene assimilation abgleiten.
    Was aber lässt uns einerseits etwas wissen weil wir es am eigenen leibe erfahren und gleichzeitig etwas leben, dass uns selbst so in die enge treibt wie ein mehrheitsanspruchsdenken.
    Machtgelüsste.. teil sein von denen, die den ton angeben..

    Schaun wir mal auf deine argumentation bezüglich deines religiösen engagements: du begreiftst dich offensichtlich als kritisches mitglied einer religion?
    Interpretierst aber diese religion immer im zusammenhang mit deren mehrheitsanspruch.
    Wenn z.b. gefordert wird, man müsse religionen ihr mitspracherecht im öffentlichen raum beschränken weil hieraus eine ungleichbehandlung entstanden ist und weiter bestehen wird, folgerst du hieraus eine beschränkung der religionsfreiheit.
    Zu unspezifisch dein widerspruch , wenns um kirchliche übergriffigkieten geht und menschen sich hiergegen wehren.
    Rücksicht nehmen...
    Angenehmen tonfall miteinander pflegen.
    Das bei dem tonfall, der einem da entgegenschwallt?
    Du gehst sogar weiter und vergleichst staat und religion-kirchen als gleichwertig.

    www.queer.de/detail.php?article_id=30590&kommeinzel=4932
    91


    "Im übrigen erhält man i. d. R. die deutsche Staatsbürgerschaft mit der Geburt, Deine Zugehörigkeit zur Kirche mit der Taufe. Also beides zwei Vorgänge, die, in aller Regel, ohne Deine explizite Zustimmung erfolgen!"

    Nun kann man argumentieren, die staatangehörigkeit brauche man, die kirchliche nicht!
    Damit wäre also dieses kapitel vom tisch?

    Und wie man als erwachsener sich für eine andere staatbürgerschaft/einbürgerung aus verschiedensten gründen entscheiden kann , kann man sich auch vorstellen, dass erst mit dem erwachsenenalter es angemessen wäre, sich gedanken über zugehörigkeit zu einer religionsgemeinschaft zu machen.

    Dem aber steht natürlich das vom staat eingeräumte recht auf indoktrinierung heranwachsender in der öffentlichen erziehung entgegen.
    Indem der staat seine aufgabe der erziehung zu teilen an die religionen abgibt, gibt er diesen ein recht auf ausrichtung spezifisch indoktrinierender inhalte; Ein UNHALTBARER dauerzustand der ebenso teil des erregten disputes hier ist!
    Du hast ja einen überaus eindrucksvollen abriss religiöser gewaltenteilung in unserem staatswesen herauskopiert, von dem wir lernen können wie indoktrinär deren einfluss in unserer gesellschaft ist. !
    Die hier vom staat den kirchen überlassenen "verantwortlichkeiten sind nicht nur auf den prüfstand zu schicken, sie sind ein spiegelgebilde eines staates im staate, dass nicht länger hinehmbar ist.
    Dies egal von welcher religionsgemenschaft hier die rede ist!

    Nochmal zurück zum mehrheitsempfinden in dem man selbst eine rolle sich anmaßt, die bei einem selbst als minderheit heftigst auf den wecker geht:
    Heteros und religiöse denken nicht darüber nach woher sie kommen , warum sie so sind wie sei sind.. sie sehen alles nur in einer scheinbar mehrheitlichen "ordnung" die unumstößlich scheint.
    Ihnen fehlt das bewusstsein , dass wir uns durch unser coming out erarbeiten.

    In beiden fällen ist dies immer im reagtiven handeln erkennbar: "wir verstehen gar nicht, wo wir euch unterdrücken".
    Wird diese ordnung angegriffen weil eine mehrheit gar nicht existent sondern nur künstlich geschaffen, gerät deren selbstverständlichkeit vollends aus den fugen.
    Wahre Höllenabgründe öffnen sich da,:

    www.queer.de/detail.php?article_id=30619

    www.queer.de/detail.php?article_id=30459

    www.queer.de/detail.php?article_id=30353

    www.queer.de/detail.php?article_id=30345

    www.queer.de/detail.php?article_id=30292

    www.queer.de/detail.php?article_id=30182

    Hier spiegelt sich dann die wortwahl derer wieder, die ebenfalls "neben dir die kirchenbank drücken...
    Keine verantwortung übernehmen.. ihr die ihr das gleichnis von kain&abel kennen müsstet?

    Sicher, es gibt auch nettes zu vermelden...
    Aber angesichts dieser nachrichten vergällt es mir das noch so nette angebot auch nur ein sünder unter vielen zu sein.

    Was den homosexuellen gläubigen so irritierend macht ist sein handeln, aus der denunzierten minderheit heraus nun selbst den anspruch eine mehrheit vertreten zu wollen, dies über die renitent nichtgläubigen stülpt.
    bei kritik an kirchen folgt postwended .. aber; ich bin nicht so wie die andern.
    Er negiert oder verdrängt die eigen gemachte erfahrung des ausgeschlossen seins durch eine heteronormative "mehrheit" , und erwartet nun als mitglied einer in unserer gesellschaft sich als mehrheit verstehenden gruppierung, teil zu haben an deren gesellschaftlich verbrieften "rechten und pflichten".
    Gerade so als ob der homo nun die heterosexualität als norm anerkennt und sich ihr anzupassen sucht.
    Nichtgläubige religiöses glaubenskonzept als norm unseres gesellschaftwesens anerkennen müssen.
    Hierüber aber trommelt ihr aus den verschiedensten richtungen: mal als reaktionäre gegen uns homos, mal als warme mitbrüder in der erwartung religiöse lehre/n als gesellschaftsbindend anzuerkennen.

    Hier wie dort die frage: brauchen wir diese "mehrheiten" um uns selbst zu verwirklichen!
    Brauchen wir das heteronormative als vorbild und brauchen wir das religiöse als vorbild.
    Beides sei bestritten!
    Weder im heteronormativ/sexuellen noch im religiösen liegt eine besondere eigenschaft, die das menschliche miteinander voranbringt oder gar zum besseren wendet.
    Jedwegliches behaupten dient nur dem erreichten machterhalt.
    Es ist und war der ständige widerstreit mit den "naturgegebenen gesetzlichkeiten" bestehend aus der unseligen allianz heteronorm&religion, der zumindest ansatzweise eine gesellschaft formte, die sich nun beginnt sich von ihren "vordenkerInnen zu lösen, siehe genderdiskurs und religionswiderstand.

    Aber wieder zurück zum einzelnen und seiner unentschiedenheit im denken und handeln...
    Selbst der kritischst religiöse ist nur "religiös, vom ideologisch/kirchlichen überbau nicht getrennt, weil sonst selbst in der "minderheit verschwindend.
    Wenn aber über 50% der bevölkerung nicht in kirchen organisiert sind, was sind dann diese?
    Nicht existent?

    Weiteres unentschiedenes...
    Dad: ""..Es darf die "Freiwilligkeit" mit der Eltern diese "Entscheidung" treffen bezweifelt werden !..""
    Du: Darfst Du! Hab' aber noch nie jemanden mit 'ner Knarre hinter den Taufeltern stehen sehen!^^
    hahha. Wo aber bleibt da der wille, sich wirklich mit der durch frühtaufe internalisierten zwangsweisen weitergabe von ritualien
    zu beschäftigen?
    Da wird genau vom kern versucht abzulenken.. nämlich da, wo die ritualien einfach in überlieferung sich über das eigene entscheiden hinwegsetzen.
    Dies gilt denn auch für die eltern, die das arme würmchen der kirche ausliefern.

    ""..Der "Religions-Unterricht" ist der einzige Unterricht der laut Verfassung und den landeseigenen Schulgesetzen erteilt werden MUSS !..""
    Du: Und? Du kannst Dich doch ganz einfach mit Erlaubnis Deiner Eltern davon befreien lassen. und wenn Du die nicht kriegst, hast Du doch wohl primär ein Problem mit Deinen Eltern und deren mangelnden Respekt vor Deinen Wünschen.
    Als wären alle so behütet aufgewachsen wie du mit richterlicher fürsorglichkeit, dass es einem heranwachsenden in wirtschaftlicher abhängigkeit befindlichen möglich wäre, sich gedanken über den sinn und unsinn von religion zu machen.. zudem für das nicht rebellieren ja noch ein geschenkmarathon auf sie wartet.
    Nicht umsonst haben ja auch die atheisten mit der jugendweihe ihr pendant erfunden.
    Warhol nannte es die berühmten >> 5 minuten im mittelpunkt stehen << .
    Wohl allzumenschlich.

    Aber weiter mit lustig..
    Dad: ""..Wie macht man eine Beschneidung rückgängig ?..""
    Du: Tja, der Schaden ist wohl unwiderruflich angerichtet! Auch hier gilt: Schadensersatzansprüche an die Erziehungsberechtigten!^^
    Hier hätte dir deine "mum" helfen können. Da gibt es kein klagerecht das das deutsche recht vorsieht.

    "Aber wer weiß? Vielleicht rettet Dich das vor 'ner Phimose? Oder Dein Partner mag ihn beschnitten viel viel lieber? Aber wie auch immer: Mal nicht so viel Wind um den kleinen Schnipsel Haut machen.^^
    Da wirds dann unterirdisch sachbezogen..... so reagieren also religiösesauf kritik an ihrem handeln...
    "Mal nicht so viel Wind machen

    Du: So wie z. B. ursus, Loren, Laurent und meine Wenigkeit über dieses Thema miteinander reden, empfinde ich dies als sachbezogen und von gegenseitigem Respekt geprägt. Man spürt deutlich das Bemühen den anderen nicht auf einer persönliche Ebene anzugreifen.

    Ursus und Loren .. ohne zweifel. Deine wenigkeit? Siehe oben!
    Nein, man ist weiterhin verfolgt..
    Nur darauf zu achten, das man aus eigener Verletztheit nicht andere verletzt!
    Um mehr geht's mir doch gar nicht!
    Hier wird das prinzip der übertragung vorgeführt: indem man etwas entpersonalisiert und allgemein macht darf man drüber seine witzchen reißen...

    Ich könnte nun entgegenhalten: nur mal nicht so viel wind machen um ein wenig sich getroffen fühlens.. !
    Und das ohne jegliche ^^ beigabe.

    Wenigstens ringst du dich zu einer halbherzigen erkenntnis durch, die du dann inhaltlich aber selbst ständig nicht befolgst:
    > > Vor dem Hintergrund "weltlicher" Dinge wie der Gleichberechtigung&Gleichstellung aller Menschen vor dem Recht in diesem Staat < <
    Hätte ein aufruf zur säkularen staatsform sein müssen, in der religionen ihre sonderrechte verlieren.., aber über diese verlorenen ansätze wird ja auch nicht weiter diskutiert.

    Das sich das ganze nun in übertragung von laurent auf dich zuspitzt, ist wohl der tatsache geschuldet mit dir neben tinnitus johannes46 eine erklärten verteidiger religiösen auftrittes in diesem forum vor uns zu haben.
    DEr indem er sein liste mit erfolgsversprechenden pfarrinseln der glückseligkeit erheitert, du, indem du mittels beleidigtem sich getroffen fühlens die religion weiter hier im gespräch hällst.
    Nimm es nicht persönlich, sondern als stellvertretungsmoment, aus dem ja die ganze klerikale theorie entspringt.

    Ich sage; gott existiert nicht!
    Was nun...

    Müssig deshalb auch über mein selbstzerquältes befinden nachzudenken ...
    Wichtig ist die aussage, die wir zu machen gedenken. ^^ ^^
  • Antworten » | Direktlink » | zu #103 springen »
#170 stromboliProfil
#171 stromboliProfil
#172 stromboliProfil
  • 10.02.2018, 12:03hberlin
  • Antwort auf #78 von AmurPride
  • ""..dass es sich beim Glauben um etwas Persönliches handelt, das ausschließlich die eigene Lebensführung betreffen kann und darf..""
    Zu 100% meine Ansicht! Ich diskutieren noch nicht mal in meiner Gemeinde oder mit meinem Pfarrer meinen Glauben. Ist einzig und alleine meine Angelegenheit und bietet so die meiner achtens einzige Möglichkeit, nicht selbst verletzt zu werden oder andere zu verletzen."

    Ich würde zugern mal wissen, in welcher beschaulichen gemeinde du da deine zeit des nicht miteinander redens verbringst.
    Dachte du fühlst dich geborgen!

    ""..Solange aber persönliche religiöse Vorstellungen als Maßstab für die Beurteilung der Lebensgestaltung anderer (ob anders-oder nichtgläubig) öffentlich genommen werden..""
    "Dazu möchte ich abmerken, das wir, glaube ich, alle immer eine Bewertung anderer anhand unserer eigenen Maßstäbe durchführen. Bei gläubigen Menschen fließen dabei naturgemäß auch glaubensbedingte Aspekte in die Beurteilung mit ein, ebenso wie bei Nicht-Gläubigen ihre nicht-glaubensbedingten Aspekte."

    Was sind denn nun konkret glaubensbedingte und nicht-glaubensbedingte aspekte...
    Fällt cruising monogamie polyamorie unter glaubensbedingten aspekt und unter welcher anmaßung gibt sich gläubiges als maß aller dinge.
    Da wird doch nur in einer öffentlichen debatte religion übergestülpt.
    Religion aber ist etwas PRIVATES.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »
#173 stromboliProfil
  • 10.02.2018, 12:05hberlin
  • Antwort auf #106 von AmurPride
  • "Staat, Kirche, Partei und Verein sind alles Organisationsformen von menschlichen Zusammensein.
    Und niemand hindert Dich daran Deine Staatsbürgerschaft abzugeben, staatenlos zu werden oder Dich um eine andere Staatsbürgerschaft zu bemühen!
    Genauso wenig, wie Du daran gehindert wirst, eine Kirche, Partei oder Verein zu verlassen!
    Dabei spielt die Frage, wie man da rein gekommen ist, überhaupt keine Rolle!"
    Letzerer satrz spiegelt dein ganzes religiöses weltbild wieder...
    "Dabei spielt die Frage, wie man da rein gekommen ist" , hauptsache man ist drinn!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #106 springen »
#174 stromboliProfil
  • 10.02.2018, 12:13hberlin
  • Antwort auf #87 von Homonklin44
  • na ja, da bewegen wir uns sprachlich tatsächlich in einem gruabereich...
    Psychoanalytisch an das phnänomen "glauben" herangehend, muss nicht gleich ein krankheitsbild konstruiereren, sondern sollte wissenschaftlich wertfrei herangehen.

    Allerdings umgangssprachlich besehen man schon mit einem groben keil einen groben klotz spalten kann.
    Siehe der begriff "opium fürs volk", der tief ins bewusstsein eingedrungen ist.
    Zumindest zeigt dann die jeweilige reaktion, wie tief sich der getroffen fühlende verletzt fühlt.
    Setzten wir die sprachlichen verletzungen gegeneinander in rechnung, kommt aber am ende ein ergebnis heraus, die die sich verletztfühlenden gläubigen beschämen müsste.
    Irre ist ein klinischer begriff, also kein gutes argument.
    Idiot ein umgangssprachlicher begriff der darstellt, dass betreffende person nicht nachdenkt, sondern anderen hinterher plappert...
    So besehen religiot ein umgangssprachlicher konter für die einem ansonsten von seitens religion zugedachten freundlichkeiten.
    Hören wir auf ,hier die prinzessin auf der erbse im streitdiskurs zu spielen.
    Vor lauter entschuldigungsergebenheitsadressen verlieren wir den inhalt unserer wut.
    Und die will ich mir zu diesem thema nicht nehmen lassen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #87 springen »
#175 PatriarchinEhemaliges Profil
  • 10.02.2018, 13:03h
  • Antwort auf #170 von stromboli
  • Dann steige ich mal in die Diskussion ein mit einer Behauptung: Wir wollen alle Macht.
    Wenn ihr keine Macht wolltet, würdet ihr nicht die der Kirchen, Religionen, des Staates herausfordern und kritisieren. Ihr tut das ja, weil ihr selbst mehr Macht über euer Leben wollt.

    Ich will auch macht. Wie erlange ich das? Indem ich mich nach den Idealen der Mehrheitsgesellschaft richte. Ich will deren Privilegien, dort wo ich sie haben kann, holen ich sie mir auch. Wenn ich darauf verzichten würde, dann würde es mir schlechter gehen.

    Und ich frage mich, wer würde das nicht tun, warum auf Privilegien verzichten? Was ist der Sinn dahinter, außer sich von christlich/buddhistisch verhätschelter Nächstenliebe oder Opferbereitschaft quasi für andere ans Kreuz nageln zu lassen?
    Das ganze kommt doch quasi einer Selbstkasteiung gleich, man setzt sich bewusst Schaden aus und glaubt, dadurch Buße, etwas Gutes zu tun und sich für eine unterdrückte Gruppe oder nicht durchsetzungsfähige Gesellschaftsformen zu opfern.

    Integration hingegen bietet die Stärke der Mehrheit, ein Teil des mächtigen Molochs der Normalität zu werden und Stärke über wenig Widerstand zu erlangen. Dafür muss man aber gute Argumente haben, seine Gegner davon überzeugen können, das eine Integration der eigenen, von der Norm abweichenden Eigenschaften sich lohnt.
    Und man muss wissen, wann man missbraucht wird und so eine Allianz eben doch keinen Sinn macht (Siehe Spinner wie Homosexuelle in der AFD, LGBTI-Trump-Wähler)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #170 springen »
#176 FaktencheckAnonym
  • 10.02.2018, 13:24h
  • Antwort auf #175 von Patriarchin
  • "Wenn ihr keine Macht wolltet, würdet ihr nicht die der Kirchen, Religionen, des Staates herausfordern und kritisieren. Ihr tut das ja, weil ihr selbst mehr Macht über euer Leben wollt."

    Ich glaube nicht, dass eine Erörterung, die gleich zu Anfang den Unterschied zwischen Macht und Selbstbestimmung verwischt, zu irgendeinem sinnvollen Schluss führt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #175 springen »
#177 stromboliProfil
  • 10.02.2018, 13:28hberlin
  • Antwort auf #175 von Patriarchin
  • "Wenn ihr keine Macht wolltet, würdet ihr nicht die der Kirchen, Religionen, des Staates herausfordern und kritisieren. Ihr tut das ja, weil ihr selbst mehr Macht über euer Leben wollt."

    ??? macht als selbstzweck?
    Ich will keine macht über niemanden!
    Deshalb kampf gegen staat, religion und kirchen.
    Ein machtmonopol herausfordern um gleichzeitig das frei werdende durch sich selbst zu besetzen ist genau die "emanzipation " die ich nicht verfolge, die ich zunehmend auch in unserem eigenen diskurs und in dem des "feministischen emanzipatismus" angreife.
    Das wechseln der rollen ist nur die machtübernahme herkömmlicher machtstrukturen.
    Und glaube mir, es wird keine auf macht basierende welt besser , wenn die alte durch eine "neue ersetzt wird.
    Egal wie sie sich dann auch nennt... seis "emanzipation", "fortschritt" "integration.

    "Und man muss wissen, wann man missbraucht wird und so eine Allianz eben doch keinen Sinn macht"
    Nein, man muss wissen DAS mann/frau missbraucht wird!
    Dann erübrigt sich der gedanke an allianzen von selbst!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #175 springen »
#178 stromboliProfil
#179 BEARAnonym
  • 10.02.2018, 13:42h
  • Antwort auf #176 von Faktencheck
  • Meine vollste Zustimmung!

    Außerdem:
    "Ich will auch macht. Wie erlange ich das? Indem ich mich nach den Idealen der Mehrheitsgesellschaft richte."

    Diskussionen hier in diesem Forum (und auch sonstwo) mit Leuten, die derart dem opportunistischen Speichelleckertum huldigen, führen in der Regel ja ohnehin zu nichts.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #176 springen »
#180 PatriarchinEhemaliges Profil
  • 10.02.2018, 13:54h
  • Antwort auf #177 von stromboli
  • Echt du willst keine Macht?

    Verstehe ich gar nicht. Das ermöglicht dir dann z.B in einer Gruppe von Menschen bei der Entscheidungsfindung eine Zentrale Rolle zu spielen, Verantwortung zu übernehmen und dann wenn du erfolgreich mit deinen Entscheidungen warst, Ruhm und Zuspruch, Bewunderung zu bekommen.
    Man wird dir dankbar für deine Führungsqualitäten sein und du kannst dich freuen, das du richtig entschieden hast und anderen somit helfen konntest.

    Was Selbstbestimmung angeht, wirst du dir ja kaum alles selbst beschaffen können, um dein Leben zu gestalten also brauchst du andere Menschen. Das ist immer mit Abhängigkeiten verbunden, aber je mehr Macht du hast, desto mehr kannst du von anderen fordern, ihnen aber auch Privilegien zugestehen und ihr Leben verbessern.

    Wer wenig besitzt, wenig Einfluss auf die Gesellschaft hat, kann weder sich selbst, noch anderen gut helfen. Natürlich, zum randalieren und zerstören mag es reichen, aber was ist das für ein Leben?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #177 springen »
#181 PatriarchinEhemaliges Profil
#182 stromboliProfil
#183 stromboliProfil
  • 10.02.2018, 14:02hberlin
  • Antwort auf #180 von Patriarchin
  • dem unsinn antworte ich nicht.
    Mach das auf einer fdp seite oder sonstwo für dich klar. Vielleicht folgen dir ja dann welche und du hast die befriedigung , dass welche genau so bescheuert denken wie du.
    Wenn das dein leistungsprinzip, deine führerschaft ausmacht.. bitte.
    Ohne mich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #180 springen »
#184 BEARAnonym
#185 Homonklin44Profil
  • 10.02.2018, 14:34hTauroa Point
  • Antwort auf #175 von Patriarchin
  • Macht ist vielleicht nicht so der optimale Begriff, aber vielleicht Stärke in einer Weise. Sich dafür einzusetzen, dass auch andere frei belassen bleiben können, oder erst die Grundvoraussetzung erhalten, frei zu entscheiden, zu handeln. Ein Bewusstsein auf Freiheit aufbauen können.

    Macht gegen Ohnmacht erfordert Stärke. "Together, apes strong!" Mit der Integration, das kommt schon etwa so hin, hängt aber von den Bedingungen zur Integration ab. Der geringste gemeinsame Nenner könnte Freiheit sein. Die Strukturen der Inbesitznahme durch Religion beispielsweise aufzulösen, um damit Freiheit Raum zu geben.
    Wer sich dann hinterher immer noch aussucht, sich die Fesseln eines Glaubens anzulegen, kann wenigstens nicht behaupten, er wisse nicht, was ihm daraus blühen kann.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #175 springen »
#186 SarahAnonym
  • 10.02.2018, 14:40h
  • Antwort auf #180 von Patriarchin
  • "Echt du willst keine Macht?

    Verstehe ich gar nicht..."

    Mußt Du auch nicht. Erkläre auch ich Dir nicht. Leb einfach weiter wie bisher.

    ...wenn ich das jetzt nicht selbst gelesen hätte, würde ich es nicht glauben...doch, würde ich doch...

    Es ist alles viel schlimmer, als ich dachte. >_<
  • Antworten » | Direktlink » | zu #180 springen »
#187 PatriarchinEhemaliges Profil
  • 10.02.2018, 14:46h
  • Antwort auf #186 von Sarah
  • Geht ihr mit den Leuten im Alltag auch so um, also ich meine, ihr erklärt ihnen nicht warum ihr von Dingen überzeugt seid, sondern macht sie an und beleidigt sie, wenn sie eine andere Meinung haben als ihr?

    Im Sinne eines fruchtbaren Austauschs, bzw. einer gleichberechtigten Diskussion auf Augenhöhe sehe ich schwarz bei solch einer Haltung.

    Bin übrigens immer noch bereit mich von Euch überzeugen zu lassen, wenn ihr Argumente habt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #186 springen »
#188 ursus
  • 10.02.2018, 15:03h
  • Antwort auf #177 von stromboli
  • "Ein machtmonopol herausfordern um gleichzeitig das frei werdende durch sich selbst zu besetzen ist genau die "emanzipation " die ich nicht verfolge."

    du bringst auch mein größtes unbehagen mit der argumentation von "patriarchin" auf den punkt.

    was sie da verzapft, mit all den peinlichen begriffsunschärfen und unangebrachten pauschalisierungen, ist, wenn's hochkommt, macchiavellismus für geistig arme. dieser unfug und ein queeres selbstbewusstsein schließen einander vollständig aus, von emanzipatorischem denken ganz zu schweigen.

    ich bin sonst immer gern für provokante perspektivwechsel zu haben, aber das hier ist nicht wirklich eine längere diskussion wert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #177 springen »
#189 stromboliProfil
  • 10.02.2018, 15:05hberlin
  • Antwort auf #186 von Sarah
  • hinter der frage nach überzeugenden argumenten steht die angst von dem geschehen überrollt zu werden.
    Dann wenn die eigenen machtkonstrukte im gesellschaftlichen zunehmend unter kritik bis hin zur völligen ablehnung geraten, dann bricht der angstschweiß aus.. Und alles nur, weil einem die welt nicht erklärt wird.
    Wo bleibt da der gemeinnützige denkansatz... wissen teilen.
    Denn wie manche wissen heißt wissen auch macht.
    Warum zum teufel denken diese leistungsakrobaten nicht mal selbst nach, statt vom andern scheibschenweise kleingeschnitten auf dem sevierbrett alles erklärt haben zu wollen.
    Sind wir schon helikopterpaten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #186 springen »
#190 Homonklin44Profil
  • 10.02.2018, 15:08hTauroa Point
  • Antwort auf #174 von stromboli
  • ""Psychoanalytisch an das phnänomen "glauben" herangehend, muss nicht gleich ein krankheitsbild konstruiereren, sondern sollte wissenschaftlich wertfrei herangehen.""

    Ist es auch, wenn man das wissenschaftlich genug macht. Es ist keine Abwertung, den Menschen gesamtheitlich inklusive seiner Krankheit / Störung oder akzentuierten Eigenheiten und Verhaltensformen, derer Ausprägung zu erkennen. Die verwendete Systematik wird jedoch oftmals als wertend aufgefasst.

    Die Begriffe, die man verwendet, und die sich religiöse Individuen dann selbst draus heraus interpretieren, da gibt es auch wieder große Unterschiede oder Spielräume. Wenn jemand Introjektion mit "irre" oder, auch schon mitgelesen, mit "Stockholmsyndrom" oder "geistig gemindert" gleichsetzt, fragt man sich natürlich auch, wie weit die Differenzierungsbefähigung neben den verständlichen, aber mimosenhaften Kränkungs-Reaktionen noch ausreicht.

    Ich bin da selbst noch nicht ganz sicher, ob man "Glaube" als komplex gelagertes, psychisches Krankheitsbild sehen kann. Wie etwa in der Definition für religiösen Wahn. Es verbinden sich Eigenschaften damit, die mehr in Richtung Computervirus gehen, oder eben auch Opium fürs Volk = großes Theaterstück der Fassaden-Maskerade, als auch manipulatives Instrument, Spezialsprit für die Bauern im beliebten Menschen-Schach oder sowas anreißen. Sicher bin ich mir bisher nur daran, dass es begrenzende Auswirkungen, ja teils den erreichbaren Horizont Schmälernde hat, in einer Weise begrenzend, welche den Betroffenen oft nicht wirklich gut tut, auch wenn diese keinen erkennbaren Leidensdruck entwickeln.

    Die Wut finde ich fair enough. Die zeigt sich schließlich auch bei den Kontrahenten, und ein gut genährtes Feuer würzt jede Diskussion wie ein unter Bedacht bereitetes Mahl. ;o)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #174 springen »
#191 stromboliProfil
  • 10.02.2018, 15:29hberlin
  • Antwort auf #190 von Homonklin44
  • jain..
    Es gibt keine einer gruppe unterstellbaren "krankheitsbilder".
    Es gibt allenfalls in gruppen auftretende häufungen von bilder, die im individuellen analysiert krankheiten diagnostizieren.
    Gerade wir mit unserer "erfahrung im krankheitsbildern" müssen da sehr behutsam und eindeutig bleiben.
    Sonst fällt das auf uns zurück!

    Also gruppendynamik ein stockholmsyndrom hevorrufen kann.. aber eben nicht bei allen.
    Das man über die zugehörigkeitsverinnerlichungen eine deutliche abhängigkeit von aus der gruppe kommenden aussagen stewht ist unbezweifelt.
    Was sie aber zu "unumstößlichen selbstwerten macht, steht dann individuell auf einem anderen blatt.

    Deshalb auch aus der gruppendynamik heraus weiterhin das individuum sein eigener , wenn auch unvollkomener "meister seines tun " ist.
    Verantwortung er deshalb nicht auf das gruppendynamische ablegen kann.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #190 springen »
#192 SarahAnonym
  • 10.02.2018, 15:34h
  • Antwort auf #189 von stromboli
  • "...Warum zum teufel denken diese leistungsakrobaten nicht mal selbst nach, statt vom andern scheibschenweise kleingeschnitten auf dem sevierbrett alles erklärt haben zu wollen..."

    ...um nach all unserer Mühe am Ende dann doch alles zusammen zu kneifen und zu dissoziieren, weil die Angst den Trampelpfad zu verlassen dann doch das Herzchen zusammenkrampft.

    "...Sind wir jetzt schon helicopterpaten?"

    Nope. They suck.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #189 springen »
#193 BEARAnonym
  • 10.02.2018, 15:47h
  • Antwort auf #192 von Sarah
  • "They suck."

    Kurze Zwischenbemerkung... so sehr ich mich auch grundsätzlich auf Deiner Seite wähne und mich freue, dass eine weitere Stimme gegen so manchen Bullshit aktiv ist -

    so sehr muss ich mich gegen die Verwendung von "That sucks" in einem queeren Forum verwahren.

    Das, meist gedankenlos dahingesagt, geht nämlich letztlich auf "suck dick" zurück - und dies eignet sich genau deshalb als Schimpfwort, weil "suck dick" als Handlung abgewertet und verunglimpft wird - insbesondere natürlich, wenn es Männer tun.

    Den gleichen Ursprung hat übrigens das wunderbare Schimpfwort "Lutscher" (eigentlich "Schwanzlutscher").

    Ich gehe davon aus, dass Dir das in diesem Moment evtl. nicht so bewusst war, bitte jedoch darum, diesen Jargon in einem queeren Forum zu vermeiden.

    Herzlichen Dank.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #192 springen »
#194 SarahAnonym
#195 PatriarchinEhemaliges Profil
#196 stromboliProfil
#197 SarahAnonym
#198 BEARAnonym
  • 10.02.2018, 16:15h
  • Antwort auf #197 von Sarah
  • Danke, dass Du mir zugute hältst, dass ich recht zu haben SCHEINE.

    In der Regel recherchiere ich Dinge, bevor ich mich dazu äußere. So auch hier, ganz sicherheitshalber noch einmal, falls ein Link verlangt worden wäre. Aber nun hast Du ja schon einen geliefert.

    Allerdings beschäftige ich mich in meinem Leben seit jeher sehr viel mit Sprache(n), Sprachwissenschaft(en), soziologischen Auswirkungen der Sprache etc. - das heißt, das wusste ich auch schon vorher.

    Nicht schlimm, dass Du es noch nicht wusstest - jede_r kann ständig dazulernen. Das geht mir auch so, und ich nehme diese Chance mit Freuden wahr. Das wichtigste ist nur, das Gelernte dann auch umzusetzen. Dazu gehört natürlich, dass man es umsetzen WILL.

    Wovon ich bei Dir absolut ausgehe. Auch wenn es vielleicht nicht immer einfach ist, Eingeschliffenes abzulegen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #197 springen »
#199 SarahAnonym
#200 TheDadProfil
  • 10.02.2018, 23:14hHannover
  • Antwort auf #175 von Patriarchin
  • ""Wenn ihr keine Macht wolltet, würdet ihr nicht die der Kirchen, Religionen, des Staates herausfordern und kritisieren. Ihr tut das ja, weil ihr selbst mehr Macht über euer Leben wollt.""..

    Schon wieder so versemmelte Begriffs-Übernahmen..

    Selbstbestimmung und das Recht dazu kann man natürlich völlig ohne jeden Kontext mit dem Begriff "Macht" beschreiben, der dann rein gar nichts mit dem Begriff "Macht" zu tun hat den die Kleriker sich anmaßen !

    Wie wärs..
    Du überlegst das noch mal neu und formulierst das so um daß es dann auch Sinn ergibt ?

    Diese Täter-Opfer-Umkehr á la
    "du willst doch bloß was die schon haben"
    trägt nämlich nicht dazu bei diese Thematik wirklich sinnvoll zu bearbeiten..

    ""Ich will auch macht. Wie erlange ich das? Indem ich mich nach den Idealen der Mehrheitsgesellschaft richte. Ich will deren Privilegien, dort wo ich sie haben kann, holen ich sie mir auch.""..

    Gleiche Rechte für alle Bürger sind dann auch "keine Privilegien für alle"..

    ""Integration hingegen bietet die Stärke der Mehrheit, ein Teil des mächtigen Molochs der Normalität zu werden und Stärke über wenig Widerstand zu erlangen.""..

    Integration und vor allem Inklusion verhindert so etwas wie "Normalität"..
    Denn es ist nur "normal" Divers zu sein..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #175 springen »
#201 TheDadProfil
  • 10.02.2018, 23:18hHannover
  • Antwort auf #181 von Patriarchin
  • ""Halt mal, ich bin nicht hier um zu provozieren!""..

    Wozu provozierst Du dann ?

    ""Ich will aber überzeugt werden, das eure Haltung zu dem Thema besser ist als meine.""..

    Deine Haltung kennen wir gar nicht..

    Ansonsten ist die "Überzeugung" eine Meinung oder Haltung zu ändern originär Dein eigener Job, indem Du über dargelegtes NACHDENKST und anschließend Dir selbst die Frage stellst ob das genügt um die eigene Meinung oder Haltung dann auch zu ändern..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #181 springen »

» zurück zum Artikel