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Einzelkommentar zu:
Wie homophob sind Berlins muslimische Gemeinden?


#1 goddamn liberalAnonym
  • 08.02.2018, 20:24h
  • Man muss zwischen dem Islam, der auf der Grundlage des Korans nicht homophober ist als Judentum und Christentum, und bestimmten reaktionären orientalischen Traditionen unterscheiden.

    Zu letzteren gehören sowohl die Todesstrafe, etwa in Saudi-Arabien, als auch die verbreitete (Not-)Homosexualität aufrund strikter Geschlechtertrennung. Deswegen war der Imam wohl so sehr auf das Sexuelle konzentriert.

    Gerade säkularen Sunniten und Aleviten ist das Konzept schwuler und lesbischer Liebe sicher gut vermittelbar. Das bedingt aber eine Offenheit für humanistische Werte und Aufklärung, ob sie nun aus linksnational-kemalistischen, säkular-iranistischen oder kurdisch-marxistischen Quellen kommen, ist dabei nicht so wichtig.

    de.wikipedia.org/wiki/Halide_Edib_Ad%C4%B1var

    de.wikipedia.org/wiki/Ahmad_Kasravi

    de.wikipedia.org/wiki/Adnan_Ad%C4%B1var

    Eigentlich unterscheidet sich die Problemlage auch hier nicht wesentlich von Diskussionen mit Evangelikalen oder Opus-Dei-Leuten.

    Sie bringen nicht allzu viel.
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