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Kommentare zu:
Wie homophob sind Berlins muslimische Gemeinden?


#21 GeorgB
  • 09.02.2018, 14:15h
  • Antwort auf #16 von Patriarchin
  • Da muss man gar nicht schlau sein. Hass und Homophobie sind gemeinschaftsschädlich, Homosexualität nicht. Hass und Homophobie richten sich aggressiv und verletzend gegen andere, Homosexualität nicht. Hass und Homophobie bedingen Täter und Opfer, Homosexualität nicht. Es ist also etwas völlig anderes.
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#22 Ales AndersAnonym
  • 09.02.2018, 14:16h
  • Warum finden diese Treffen immer in Moscheen statt? Wieso finden diese Treffen nicht auch einmal in den Räumlichkeiten einer LGBT*IQ-Organisation statt?
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#23 andreAnonym
  • 09.02.2018, 15:06h
  • Antwort auf #19 von Gerlinde24
  • Nee Du. Schrankschwule, ist religionsübergreifend und hat auch damit nichts zu tun. Aber leider kannst Du nicht in eine Gay-Sauna. Aber es ist vollkommen legitim, dort seine Sexualität auszuleben und der Familie irgendwelche Ausreden zu präsentieren. Geht nun mal nicht anders.
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#24 ursus
#25 PatriarchinEhemaliges Profil
  • 09.02.2018, 15:50h
  • Antwort auf #21 von GeorgB
  • Ich finde eure Argumentation schlüssig für mich persönlich, bloß für Islamische Kulturen sehe ich nicht, warum sie einen Vorteil davon hätten, mit dem Hass aufzuhören.

    Die haben ja meist viele Söhne, ähnlich wie christliche Fanatiker in den USA und da ist es dann egal, wenn einer ausgestoßen oder hingerichtet wird.
    Wo entsteht da der gesellschaftliche Schaden, unabhängig vom Individuellen Schicksal des Opfers? Mit dem Verlust von Menschenleben, kann man wohl heute kaum rational argumentieren, wo es so viele gibt.

    Ich erinnere mich an eine Geschichte, da outete sich ein Homosexueller vor seinem christlich-fundamentalistischen Vater in den USA und wurde dann für immer von der Familie verstoßen. Nachdem der Vater viele Jahre später erfuhr, dass sein Sohn an Lungenkrebs gestorben war, sagte er noch, dass es gut so sein und er nichts anderes verdient hätte.

    Wie soll man solche Leute nur verändern?
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#26 EulenspiegelAnonym
  • 09.02.2018, 17:05h
  • Antwort auf #25 von Patriarchin
  • Manchmal glaube ich an die Mementheorie - das so etwas wie Religion ein eingenständiges Wesen ist, das einen Menschen okkupiert und nach dessen Willen lenkt - vor allem, diesen Glauben (Mem) zu erhalten und vermehren.

    Im übertragenen Sinne wie ein Computervirus.

    Die einfachste Vermehrungsmethode hier ist es, seine Wirte zu vervielfältigen durch erhöhte Vermehrungsrate, da Kinder gut indoktriniert werden können - Neumissionierungen sind schwieriger.

    Was dafür spricht, ist das alle großen (= erfolgreichen) Religionen bzw. Religionsvarianten die eigene Meme sind:
    - Hohe Vermehrungsraten ihrer Gläubigen haben
    - Homosexualtität / alles was sich nicht vermehrt verfolgen.
    - Wenig Interesse am Wohlergehen der einzelnen Mitglieder haben, wie in ihrem Beispiel.

    Ich setze den Aluhut ja gleich wieder ab, aber manchmal wenn man besonders üblen Religionskram mitbekommt denkt man wieder an so etwas.
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#27 Homonklin44Profil
  • 09.02.2018, 18:51hTauroa Point
  • ""Er habe ihnen gesagt, dass sie ihre "ausgelebte Homosexualität" jederzeit bereuen und trotzdem Muslime seien können.""

    Eigentlich sagt das doch schon alles. Ob man da jetzt katholisch, muslimisch oder orthodox davor schreibt, ist einerlei.
    Das sind nur die Eigenschaften der Virus-Strains.
    Die Prozessoren der "Gemeindemitglieder" entsprechend vorkonditioniert.

    Nun können Muslime wohl noch nicht einmal den Islam, verlassen, sonst hätte man raten mögen, sie könnten jederzeit genesen, und zu freien Menschen werden.
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#28 PatriarchinEhemaliges Profil
  • 09.02.2018, 19:48h
  • Antwort auf #27 von Homonklin44
  • Weil mir wegen mir selbst nicht ersichtlichen Gründen mein letzter Post wieder einmal nicht gegönnt wurde, frage ich noch einmal gekürzt:

    Was schlagt ihr vor, soll mit den Opfern des "Virus" geschehen? Wenn Menschen ihre Religiösen Überzeugungen nicht aufgeben wollen, wie soll mit ihnen verfahren werden?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#29 JadugharProfil
  • 09.02.2018, 19:51hHamburg
  • Antwort auf #16 von Patriarchin
  • Auch wenn die Faktoren zur Entscheidungsbildung sehr komplex ablaufen und diese eine Folge der Summe aller Erlebnisse, Lerninhalte, Persönlichkeitsmerkmale usw. sind, so haben wir die Fähigkeit zu lernen und einsichtig zu sein, je nachdem, welche Informationen wir haben. Hass und Phobien bauen sich durch Informationen auf und ab. Persönlichkeitsmerkmale wie Hunger, Durst, Sexualität, welche eng mit den Körper verflochten sind, sind stabil und kaum zu verändern, da es sich um essentielle Eigenschaften handelt. Es ist genau dieser Punkt, den die hasserfüllten und homophoben Menschen bei Homosexuellen angreifen. Durch entsprechende Information und Erlebnisse können sie ihr Verhalten, welche nicht essentiell sind, verändern. Ich gehe davon aus, daß Hass und und Homophobie keine essentiellen Persönlichkeitsmerkmale sind, sonder durch Informationen aufgebaut wurden, was bei essentiellen Merkmalen nicht zutrifft.
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#30 AwhanProfil
  • 09.02.2018, 20:48hBerlin
  • Wie soll denn die LGBT-Community die richtigen Fragen bei den Traditionalisten stellen, wenn sie vorher nicht die LGBTinklusiven Muslime nicht mit an Bord geholt hat? Die LGBT-Community muss sich mit den richtigen Partnern, nämlich ihren eigenen Leuten im (liberalen) Islam zusammentun, statt einfach mal auf eigene Faust was zu tun.

    Aber schade: Die LGBTIQ*inklusive Ibn Rushd-Goethe Moschee (IRGM) war ja leider nicht eingeladen und die Politik hat ja durchaus ihre Probleme mit der IRGM, weil die Parteien ihren konservativen muslimischen Kooperationspartnern nicht auf die Füße steigen möchten.

    Dabei steht die IRGM für jede Vernetzung und für Gespräche jederzeit gerne zur Verfügung.

    Aus meiner Sicht ist es wichtig, traditionellen muslimischen Gemeinden das Thema LGBTIQ* regelmässig näher zu bringen - und auch Programme zur Inklusion zu entwickeln und anzubieten. Nur fordern bringt da m.E. nichts, man* sollte der islamischen Community helfen, wie sie LGBTIQ*-Menschen innerhalb ihrer Gemeinden akzeptieren können. Auch dafür steht sicherlich die Ibn Rushd Goethe Moschee und auch ich persönlich als offen schwuler Muslim.

    Gelegenheit zur Kontaktaufnahme zu LGBTIQ*(inklusive) Muslime hat die Community übrigens spätestens im Juli: Die Ibn Rushd-Goethe Moschee wird einen Stand auf dem 26. Lesbisch-schwules Stadtfest Berlin 2018 (offiziell) haben und zwei Tage lang Netzwerkarbeit betreiben ... und dafür werben, als fachkundiger Partner mit eingebunden zu werden, wenn es um das Thema "LGBTIQ* und Islam" geht.

    Bei Fragen stehe ich persönlich als Gemeindekoordinator der IRGM zur Verfügung unter gemeinde@ibn-rushd-goethe-moschee.de

    LG
    Christian Awhan Hermann
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