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Kommentare zu:
LGBTI-Aktivisten: Integrationsministerium beschönigt Homo-Verfolgung


#1 goddamn liberalAnonym
  • 20.02.2018, 09:25h
  • "Das Netzwerk nannte die beiden CDU-Politiker Adolf Süsterhenn und Franz-Josef Wuermeling, die maßgeblich an der "zweiten Verfolgung" von Homosexuellen nach der Nazi-Diktatur beteiligt gewesen seien."

    Dass die unter grüner Verantwortung nicht genannt werden, kann nicht verwundern.

    Schließlich hoffen die Grünen immer noch auf eine Liebesheirat mit ihrer geistigen Enkelin, der frommen Annegret KK.
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#2 Alex AndersAnonym
#3 LorenProfil
#4 Alex AndersAnonym
  • 20.02.2018, 10:59h
  • Antwort auf #3 von Loren
  • Ein Link auf "katholisch.de" ist ja schon ein bisschen eklig ... aber trotzdem danke für die Erinnerung.

    Nahles hat ja auch ein kleines Büchlein unter ihrem Namen am Markt mit dem Titel "Frau, gläubig, links". Dass sie unter deinem Link von den alten weißen Männern auf ihre ihnen untergeordnete Funktion als "Mädchen" verwiesen wird, ist allerdings noch mal besonders widerlich.

    Aber wenn Nahles das bereitwillig mit sich machen lässt (und sich womöglich noch altväterlich geschmeichelt fühlt), ist sie halt keinen Deut besser als ihre menschenverachtenden Führer.
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#5 goddamn liberalAnonym
  • 20.02.2018, 11:14h
  • Antwort auf #4 von Alex Anders
  • Rein (religions-)soziologisch ist Frau Nahles eindeutig eine Zwillingsschwester von Annegret KK.

    Genauso wie Lafontaine und Maas zeigt sie aber auch, dass man auch mit ein wenig Linksdrall aus dem dumpfen Sumpf herauskrabbeln kann.

    Manisch homophob ist sie jedenfalls nicht.
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#6 LorenProfil
  • 20.02.2018, 11:27hGreifswald
  • Antwort auf #5 von goddamn liberal
  • Ich würde sie auch nicht als "manisch homophob" bezeichnen, das "katholische Mädchen vom Lande" (Eigencharakterisierung), das jeglichen Verdacht von sich weist, mit ihrem Glauben hausieren zu gehen, auch wenn sie ihn in die Debatte einführt, wenns ihr strategisch passend erscheint. Wem das ausreicht.
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#7 PiepmatzAnonym
  • 20.02.2018, 12:41h
  • Antwort auf #3 von Loren
  • Vielen Dank für den Hinweis.

    Wo wir gerade so schön dabei sind: Sogar der LSVD scheint neuerdings kein Problem mehr damit zu haben, sich als Organisation ganz offiziell auf einem explizit religiösen Standpunkt zu positionieren und seine Forderungen aus dieser Perspektive statt einer rein politisch-menschenrechtlichen Haltung abzuleiten:

    "Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist überzeugt davon, dass auch diesen Paaren der Segen Gottes zugesprochen ist [...]"

    Das ist keine politische Aussage, sondern eine religiöse, die hier als offizieller Standpunkt der Gesamtorganisation verlautbart wird.

    www.lsvd.de/newsletters/newsletter-2018/segnungen-fuer-gleic
    hgeschlechtliche-paare.html


    Da findet eine langsame (Rück?-)Verschiebung in Richtung religiöser Unterfütterung jeglicher politischer Entscheidungsfindungen
    statt, die ich mindestens beunruhigend finde. Ein Blick in Richtung der USA genügt, uns das Gruseln zu lehren. Dass "unsere" eigenen Organisationen sich so unkritisch daran beteiligen, finde ich einigermaßen verstörend.
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#8 Nun jaAnonym
  • 20.02.2018, 12:50h
  • Es wird langsam eng mit den Wahlmöglichkeiten für unsereins.
    Machen wir heute mal Paulchen Konkurrenz und stellen eine Liste auf:

    AfD = kein Kommentar nötig einfach Dreck

    UNION = reaktionär homophob religionshörig unwählbar

    SPD = Umfaller Feiglinge Steigbügelgalter enttäuschend

    FDP = Umfaller grosskotzige neoliberale Gesellschaftsspalter unwählbar

    GRÜNE = koalitionsbereit mit Union und auch religiös verbrämt. Pazifismus über Bord geworfen. Kann sehr enttäuschend werden

    LINKE = gespalten in echte realistisch denkende Linke ( Bartsch Ramelow ) und sozial nationale (Wagenknecht)
    Putinaffin. Schwer zu akzeptieren.

    So und nun?
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#9 LorenProfil
#10 goddamn liberalAnonym
  • 20.02.2018, 13:39h
  • Antwort auf #8 von Nun ja
  • "AfD = kein Kommentar nötig einfach Dreck

    UNION = reaktionär homophob religionshörig unwählbar

    SPD = Umfaller Feiglinge Steigbügelgalter enttäuschend

    FDP = Umfaller grosskotzige neoliberale Gesellschaftsspalter unwählbar

    GRÜNE = koalitionsbereit mit Union und auch religiös verbrämt. Pazifismus über Bord geworfen. Kann sehr enttäuschend werden

    LINKE = gespalten in echte realistisch denkende Linke ( Bartsch Ramelow ) und sozial nationale (Wagenknecht)
    Putinaffin. Schwer zu akzeptieren.

    So und nun?"

    Auch wenn die Sozen bei mir etwas besser wegkommen und ich die Grünen noch etwas skeptischer sehe:

    Brillant auf den Punkt gebracht!

    Leider!!!
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#11 LorenProfil
#12 Ralph
  • 20.02.2018, 18:35h
  • zum LSVD: Seine Kirchen- und allgemein Religionsnähe war ein Grund für meinen Austritt. Die ewige Anbiederei an den Aberglauben und seine homofeindlichen Vertreter ist unwürdiges Erbe des Volker Beck.

    zu Andreas Nahles: Sie war das einzige Bundestagsmitglied der SPD, das eine persönliche Erklärung zur Abstimmung über die Eheöffnung abgab. Sie fand es darin nörig, klarzustellen, dass sie ihr christliches Gewissen überwinden musste, um mit Ja zu stimmen. Offenbar war enormer Druck auf sie ausgeübt worden, damit sie nicht als einzige Sozialdemokratin mit Nein stimmte.

    zu QueerNet RLP: Ich erinnere mich, dass ich dort schon vor Jahren ein Ende der Leisetreterei und eine deutlichere Sprache gegenüber der Landesregierung gefordert hatte. Damit stieß ich damals auf taube Ohren. Heute kann man sehen, was das Ergebnis der ewigen Zurückhaltung ist.
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#13 SchwulerMannAnonym
#14 Alex AndersAnonym
  • 21.02.2018, 10:27h
  • Antwort auf #12 von Ralph
  • >>Offenbar war enormer Druck auf sie (Nahles) ausgeübt worden, damit sie nicht als einzige Sozialdemokratin mit Nein stimmte.

    Zuvor war selbstverständlich jahrzehntelang, seit frühesten Kindertagen, religiöser Druck durch den Katholenpöbel auf sie ausgeübt worden, damit sie überhaupt ein Dilemma dabei empfindet, wenn Schwule und Lesben rechtlich gleichgestellt werden.
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