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Kommentare zu:
Billy Graham ist tot


#1 PatroklosEhemaliges Profil
#2 kuesschen11Profil
  • 21.02.2018, 19:29hFrankfurt
  • Wenn das ganze Christentum seine gefährlichen fundamentalistischen Ansichten heute noch vertreten würde, hätten wir noch mehr Gewalt in der Welt.

    Es wäre dann wieder wie im Alten Testament: "Auge um Auge, Zahn um Zahn".

    Hetze gegen Menschen werden Evangelikale wohl niemals einstellen.
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#3 panzernashorn
#4 Paulus46Anonym
  • 21.02.2018, 19:49h
  • Antwort auf #3 von panzernashorn
  • Dem weine ich auch keine Träne nach; Graham verkörpert genau die Art von Christentum, die ich nicht mag. Aber gottseidank gibt es im Jahre 2018 viele andere Konfessionen (Lutheraner, Reformierte, Unierte, Presbyterianer, Quäkertum, Mennonitentum, Anglikanertum, Methodisten, Altkatholizismus), die sehr LGBTI-freundlich einzustufen sind und wo homosexuelle Paare kirchlich getraut werden oder zumindest einen Segnungsgottesdienst erhalten. Die evangelikalen Baptistenströmungen sehe ich sowieso kritisch.

    Wohin die römisch-katholische Kirche "kippt", das ist "noch" nicht entschieden, da streiten diametrale Kräfte innerhalb der Katholischen Kirche seit Jahren und man wird sehen, WER sich dort durchsetzt....das Interview vorgestern von Stephan Groetz, römisch-katholischer Theologieprofessor der Universtität Mainz sowie zuvor von Kros von der Universität Osnrabrück waren dort sehr aufschlussreich, denn sie forderten beide Segnungsgottesdienste für gleichgeschlechtliche Paare..
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#5 panzernashorn
#6 goddamn liberalAnonym
  • 21.02.2018, 20:08h
  • Hasserfüllt, kulturlos und abstoßend ist so mancher. Aber wie man den Menschenhass so erfolgreich zu Geld machen kann, das ist schon eine monströse, geradezu satanische Leistung.
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#7 GeorgFalkenhagenProfil
  • 21.02.2018, 20:27hBremen
  • Tja, nun ist wieder "Gaydenken angaysagt". Wie einst bei Dyba und ich kann insgeheim eine Freude nicht verhehlen.

    Nur mir darf ich diese Freude zeigen, weil draußen gehört sich das ja nicht und man wird vielleicht sogar angegriffen, wenn man auf Religioten trifft.

    Aber egal, als "guter Christ" vergibt man und ruft dem Arschloch hinterher: RIP, ruhe in Frieden und bitte auch für ewig und steh' um der Menschenrechte willen nie wieder auf!!!
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#8 UschiAnonym
#9 Klaus48Anonym
  • 21.02.2018, 20:44h
  • Ich weiß, dass Schadenfreude eine Sünde ist, aber ich bin froh darüber , dass er sein Leben beendet hat.
    Möge er vor der Himmelspforte abgewiesen werden und auf ewig im Neunten Kreis der Hölle schmoren.
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#10 MarcAnonym
#11 saltgay_nlProfil
  • 22.02.2018, 09:02hZutphen
  • Ich erinnere mich noch, wie unser Diakon im Konfirmandenunterricht von einer Veranstaltung mit Billy Graham in der Berliner Kongresshalle berichtete. Immerhin gärte es schon in der Stadt, erste Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg hatten stattgefunden.

    Bezeichnend war eher die Tatsache, dass nach der Predigt von Billy Graham "bekehrte" Christen sich dann zu Einzelgesprächen in den Kongressräumen begeben konnten, wo sie dann von Grahams Assistenten bearbeitet wurden. Der Trubel, der um den Prediger gemacht wurde, stand in keinem Verhältnis zum Erfolg. Es war eher Zeichen der untergehenden Epoche, die von der AfD wieder aufgebrüht wird als "goldenes Zeitalter". Auch einige Jugendliche in der Kirchengemeinde, die der "moralischen Aufrüstung" angehörten, weil Vater CDU-Bezirksstadtrat war, gerieten in die Minderheit.

    Das Modell "christliche Tarnung" hatte ausgedient. Man hoffte auf die Verjährung der Nazimorde und damit bestand auch keine Veranlassung mehr die persönlichen Verstrickungen sorgsam unter Verschluss zu halten. Es sollte anders kommen.

    Es sollte bis zur Gründung der AfD dauern, bis Naziüberzeugungen wieder gesellschaftsfähig wurden. Die nach der Ermordung von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 und dem Mordversuch an Rudi Dutschke 1968 beginnende APO (außerparlamentarische Opposition) ließ die Evangelikalen sich in die rechtsradikale Schmollecke zurückziehen. Ihre Wühlarbeit beschränkte sich auf das "Abschießen" missliebiger Gemeindepastores und Mitarbeiter. In Hauskreisen pflegten sie ihre Strategien zur Zwangserweckung, wie sie heute öffentlich auf der Straße und im Parlament durch die AfD vertreten werden. Billy Graham verschwand aus dem Focus, weil auch das devote Anbiedern an das "bessere" Amerika nicht mehr nötig war. Die Nazijuristen wurden u.a. Ministerpräsidenten, saßen in führenden Positionen und man gab sich christlich-konservativ und gut katholisch. Sektierer waren da nicht gerade erwünscht, boten sie doch für "Linke und anderes Gesindel" eine vortreffliche Zielscheibe zu Spott und Satire.

    Nun ist Billy Graham tot und er ist nicht der Einzige, den dieses Schicksal ereilt. So what?
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#12 Carsten ACAnonym
  • 22.02.2018, 11:26h
  • Dass so ein Fanatiker von allen US-Präsidenten jeglicher politischer Richtung hofiert wurde und so viel politischen Einfluss hatte, zeigt nur, wie die USA ticken. Das ist keine Demokratie, sondern ein Gottesstaat.
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#13 Tommy0607Profil
  • 22.02.2018, 16:46hEtzbach
  • Nun ja: Hoffentlich bekommt der "Religionsfanatiker" im Himmel Frieden ; und "benimmt" sich oben besser. Denn DORT sind alle Menschen gleich . Ansonsten gibt es einen "Rote Karte" von GOTT!
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#14 zorniger GastAnonym
  • 22.02.2018, 17:56h
  • "Trotz Hetze gegen LGBTI beriet er viele Präsidenten..."

    Nein-nicht trotz....sondern unter anderem wegen...
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#15 globoProfil
  • 22.02.2018, 20:15hBerlin
  • Die Aktion Päckchenspende für Weihnachten im Schuhkarton geht auf Graham bzw den Junior zurück.
    Ahnungslose helfen damit, den eher evangelikalen Glauben Grahams zu verbreiten. Für diese Aktion wird auch seit Jahren in Deutschland geworben.
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#16 stromboliProfil
  • 22.02.2018, 21:19hberlin
  • Antwort auf #15 von globo
  • mir fällt beim ableben solcher horrogestalten immer eine insbesondere von amerikanischen schwulen gehegte und gepflegte parabel ein..
    Die von dorothy , dem feigen löwe, dem dummen strohmann und dem herzlosen blechmann und wie aus dem bösen heraus sich alles zum guten wendet..

    www.youtube.com/watch?v=LUWASdci9L8

    Wir schwulen sind natürlich blechmann,löwe &strohmann die gemeinsam mit der naiven dorothy uns auf den weg machen zum zauberer von OZ, um dort jene eigenschaften zu erlangen, die uns die böse hexe aus dem westen, aka die heteronormität uns vorenthält.
    Um festzustellen, wir haben diese eigenschaften allesamt in uns,; es braucht nur des gemeinsamen vertrauens in uns selbst, um die hexe mit einem spritzer selbstbewusstseinswasser zusammenschrumpfen zu lassen.
    B. graham war eine solche hexe, dem nur zu lebzeiten der richtige spritzer wasser fehlte, um zu dem zu werden was er ist... eine pfütze am wegrand der menschheitsgeschichte.

    Leider haben allzuoft auch leute die unsere anerkennung finden ( obama, was hast du dir dabei gedacht?) den billigen furz mit ihrer aufmerksamkeit erhöht, ihn so ständig in trockene windeln gelegt..
    Zeit die überbliebenen mit wasserkanonen einzunässen.
    Für die, denen das wasser fehlt, einfach das bein heben und pinkeln..
    Hat den gleichen effekt.
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#17 MarkKerzmanProfil
  • 23.02.2018, 07:35hPrinceton, New Jersey
  • Antwort auf #12 von Carsten AC
  • Alles schön und gut, aber wir dürfen die Prioritäten jener Zeit nicht aus den Augen verlieren (was uns Geschichts-Studenten freshmen gerade, im ersten
    Semester, eingetrichtert wurde): seit der Rede von president Harry Truman (Chicago 1946) geht es, im Rahmen des Kalten Krieges, um die Auseinandersetzungen zwischen den bösen kommunistischen Atheisten und den guten kapitalistischen Christen (siehe auch und besonders die Reden von presidents John F. Kennedy in Berlin 1963 und Jimmy Carter in New York 1979), und Billy Graham übernahm bis zum Ende des Kalten Krieges auch die Rolle des nützlichen Idioten, im originalen Sinn des griechischen ho idiotäs: einer, der nicht gewählt wurde und kein öffentliches Amt bekleidet, aber im Interesse der Demokratie arbeitet. Es ging Graham infolgedessen darum, die guten Christen in den Himmel zu heben (lol!) und die schlimmen Ungläubigen zu verteufeln (lol again!). Daß sich bei diesem Wirken so ganz nebenbei ein paar Taler verdienen lassen und im Laufe der Jahrzehnte die Denk- und Sprachkultur in Richtung Hetze, Verleumdung, Diskriminierung und Intellektueller Unredlichkeit abgleiten würde, war auch vorhersehbar. Nach 1989 waren seine Dienste für Truman bis Reagan nicht mehr so gefragt, und sein Einfluß zerbröselte. Ich persönlich hielt als Nichtchrist wenig von seiner Religions-Philosophie und seinen Bekenntnisreden, but thats just me.
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#18 TheDadProfil
  • 23.02.2018, 10:31hHannover
  • Antwort auf #13 von Tommy0607
  • ""Nun ja: Hoffentlich bekommt der "Religionsfanatiker" im Himmel Frieden ; und "benimmt" sich oben besser.""..

    Was genau hast Du eigentlich an den Konzept "Himmel" immer noch nicht verstanden ?

    Da kommen keine Leute rein die hier sich auf Erden einfach Scheiße "benehmen" !

    ""Denn DORT sind alle Menschen gleich ""..

    Kuck an ?
    Steht auch bei uns im Grundgesetz..
    Ist dann die BRD also schon der "Himmel" ?

    Boah ey..
    So viel Unsinn in einem so kurzem Kommentar..
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#19 Sven100Anonym
  • 23.02.2018, 12:32h
  • Antwort auf #12 von Carsten AC
  • "...dass nach der Predigt von Billy Graham "bekehrte" Christen sich dann zu Einzelgesprächen in den Kongressräumen begeben konnten, wo sie dann von Grahams Assistenten bearbeitet wurden."

    Solche Massenbekehrungen nach dem Muster von Billy Graham haben noch nie funktioniert.

    Nach der Wende gab es eine erste Massenevangelisation im Stadium von Kaliningrad/Königsberg. Es waren ca. 10.000 Besucher gekommen, die nicht wussten, was sie erwartet. Als zum Schluss aufgerufen wurde, nach vorne zu kommen, um "jesus anzunehmen" , kamen alle 10.000 Besucher nach vorne - alle gerettet?
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#20 PfuiAnonym
#21 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 09.03.2018, 08:02h
  • Lieber Billy Graham,
    Ich hoffe, falls es eine Hölle gibt, dass Du darin schmorst! Meine Familie hatte mich, wegen DEINER Predigten über Homosexualität (Transsexualität hast Du ja immer ignoriert) ausgegrenzt, und mein Vater fand es besser, mich zu missbrauchen als Kind, als einen schwulen Sohn zu haben.
    Du hast das Leben und die Gesundheit von so vielen LGBTIQ Menschen zerstört (direkt oder indirekt, das keiner von uns Dir je vergeben kann!
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#22 Gerlinde24Ehemaliges Profil

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