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Kommentare zu:
AfD-Politiker: Ehe für alle "unbiblisch"


#41 TheDadProfil
  • 23.02.2018, 22:40hHannover
  • Antwort auf #33 von AndreasKA
  • ""Hast du noch einen Link in dem man nachlesen kann, dass die "Ewigkeitsklausel" tatsächlich nur eine Behauptung der RKK ist? Dann hätten wir diesen sachlichen Punkt auch eindeutig hier geklärt. ""..

    Dazu gibt es meines Wissens nach keinen einfachen Link, das ergibt sich aber aus dem Kontext daß diese "Ewigkeitsklausel" nicht in einem Vertrag für die BRD geltend stehen kann, den die "Deutsche Reichsregierung" geschlossen hat..

    Aus dem Grundgesetz ergibt sich dann auch keine "Ewigkeitsklausel" für die Artikel aus der Weimarer Verfassung, das Einfügen hatte rein praktische Gründe, unter anderem den daß die Verfassungs-Gebende Versammlung dann auch mal fertig werden nußte..

    de.wikipedia.org/wiki/Reichskonkordat

    Obacht, das ist ein Link zum "Vatikan" :

    www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/archivio/docume
    nts/rc_seg-st_19330720_santa-sede-germania_ge.html


    www.servat.unibe.ch/dfr/bv006309.html

    Wichtig erscheint mir hier die Passage aus der Urteilsbegründung des Bundesverfassungsgerichtes :

    ""Im Reichsgesetzblatt vom 18. September 1933 (II S. 679) wurde das Konkordat samt Schlußprotokoll durch Bekanntmachung vom 12. September 1933 veröffentlicht und verlautbart, daß der Vertrag am 10. September ratifiziert worden und an demselben Tag in Kraft getreten ist.
    Ferner erließ die Reichsregierung das "Gesetz zur Durchführung des Reichskonkordats" vom 12. September 1933 (BGBl. I S. 625).
    Es ermächtigte den Reichsminister des Innern, die zur Durchführung der Bestimmungen des Reichskonkordats erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften zu erlassen.
    Solche Vorschriften sind nicht ergangen.""..
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#42 TheDadProfil
#43 stromboliProfil
#44 AndreasKAProfil
  • 24.02.2018, 08:30hKarlsruhe
  • Antwort auf #41 von TheDad
  • ... das hatte ich mir fast gedacht.

    Ich danke dir sehr, dass du dir die Mühe gemacht hast, hier einmal exemplarisch die tatsächliche Problematik zu solchen Schlagwörter wie "Ewigkeitsklausel" aufgedröselt hast.

    Vielleicht ist das mal ein Anlass für alle Kommentatoren/Kommentatorinnen nur das einzustellen, was sich faktisch belegen lässt. Dann wären die Auseinandersetzungen hier fruchtbarer.
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#45 AndreasKAProfil
#46 AndreasKAProfil
  • 24.02.2018, 08:54hKarlsruhe
  • Antwort auf #41 von TheDad
  • ... holla - deine Links haben es aber in sich - das ist ja ein Tagewerk, das alles durchzuarbeiten ...

    Es ist schon erstaunlich, dass eine Abmachung zwischen den Nazis und der RKK bis heute noch derartige Auswirkungen hat.

    Mindestens genauso schlimm ist, dass hier wieder einmal deutlich wird, wie die Kirchen (- das gilt übrigens auch für die evangelischen Kirchen ... lest mal das Buch "von Golgatha nach Auschwitz") mit den Nazi-Wölfen geheult haben und unselig verstrickt waren in den Machenschaften die zur Verfolgung von Juden und anderen Randgruppen geführt haben.

    Klar, es gab Bonhoeffer und ähnliche Widerständler. Das bestreitet niemand.

    Aber wo war beispielsweise der Widerstand der Bischöfe (egal welcher Sortierung - hier hätte mal eine Ökumene wirklich Sinn gemacht) gegen die Rassengesetze? Warum haben die Kirchen ihren Einfluss auf die Gläubigen nicht genutzt um Menschen zu retten?

    Klar ist: Hitler war Katholik. Er wurde weder zeitlebens noch nach seinem Tod exkommuniziert. Er war kein Atheist (... wenn man das Wort "Gott" durch "Vorsehung" ersetzt, wird das in seinen Reden klar ... aber er hat auch mit "göttlicher Fügung" etc. argumentiert). Es ist Blödsinn, sein Regime als "gottlos" zu bezeichnen. Das war es schlichtweg nicht. Schaut mal genau hin: Die Nazi-Führungsklicke war mit kirchens eng verknüpft.

    ... und die offiziellen Vertreter der Kirchen haben mitgespielt. Im "Reich" wie in Rom.
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#47 PolitischeFreiheitAnonym
  • 24.02.2018, 09:59h
  • Antwort auf #46 von AndreasKA
  • Wenn du "Mein Kampf" gelesen hättest, wüsstest du, das Hitler Religion in erster Linie als Stütze für das Volk sah, ihm war egal welche Religion, Hauptsache sie erzeugt Stabilität. Er war also sehr pragmatisch, für ihn zählte, wo durch sich Leute zusammenhalten ließen. Er favorisierte persönlich aber den Protestantismus in seiner Biografie. Später lobte er auch den Islam. Atheismus sah er als destabilisierend und von Marxisten konstruiert, alte indigene Religionen (Paganismus) als lächerlich und kraftlos.

    Hitler war wohl niemals gläubig, die Religionen diente ihm alleine seinem Machterhalten und politischen Zielen. In seine Texten spricht er auch mal von Göttern oder Göttinnen des Sowieso, dann wieder vom Schöpfer usw. Wie es sich gerade gut anhörte.
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#48 AndreasKAProfil
  • 24.02.2018, 14:28hKarlsruhe
  • Antwort auf #47 von PolitischeFreiheit
  • ... mit anderen Worten: Er hat kein "gottloses" Regime gewollt. Das war eine meiner Aussagen.

    Und er hat die Kirchen benutzt - und diese haben sich benutzen lassen. Ich denke, auch da sind wir d'accord.

    Übrigens habe ich "Mein Kampf" nicht gelesen. Ich weiß auch echt nicht, ob ich das mal machen werden. Historisch ist das sicher erhellend. Ich ringe noch mit mir ....
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#49 EkelhaftAnonym
  • 24.02.2018, 15:18h
  • Antwort auf #48 von AndreasKA
  • Zu "Mein Kampf" kann ich nur sagen:
    Ich habe es mal versucht, aber nach ca 2/3 aufgegeben.
    Die sprachlichen Ergüsse dieses Psychopathen sind schwer verdaulich.
    Wenn man aber die Muße aufbringt und seinen Ekel überwinden kann bekommt man durchaus Einblicke in die auch vom Zeitgeist beeinflussten Beweggründe Hitlers für sein politisches Handeln.
    Nach heutigen Maßstäben ist das ganze Machwerk eher lächerlich.
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#50 gaysenior
  • 25.02.2018, 10:24h
  • Biblisch ist, was im 3. Mose steht. Wann traut sich der Herr, auch das zu fordern?
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