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Kommentare zu:
Hakim darf seinen Freund nicht nachholen


#1 RobinAnonym
  • 24.02.2018, 16:50h
  • Es kann doch nicht sein, dass sein Freund, der ebenfalls vor Krieg und LGBTI-Hass geflohen ist, jetzt in einem nicht minder homophoben Land festsitzt und nicht zu seinem Freund kann.

    Aber es geht nicht nur darum, diesen Einzelfall zu einem glücklichen Ende zu bringen, sondern auch die zig weiteren Fälle, die ähnlich dramatisch sind, aber nicht dieselbe Öffentlichkeit finden.

    Wir brauchen endlich ein generelles Asylrecht für verfolgte LGBTI. Und ähnlich dem Familiennachzug für Heteros eine ähnliche Möglichkeit für LGBTI. Alles andere wäre Diskriminierung.

    Leider hat die SPD ja in den Koalitionsverhandlungen alle LGBTI-Versprechen aufgegeben, um bei der Union noch ein paar Pöstchen mehr rauszuholen. Dabei wären Inhalte so viel wichtiger gewesen als die Anzahl der Ministersessel - nicht nur für die Glaubwürdigkeit der SPD, sondern auch für Deutschland und für Verfolgte wie Hakim und Zeydan.
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#2 Markusbln11Anonym
  • 24.02.2018, 16:57h
  • Eigentlich sollte Familien-zsammenführung das TOP-Thema auf der Agenda von Herr Seehofer sein. Einst war die CSU die Familienpartei. Sie will es aber nicht mehr sein.

    Familie, Heimat und die Werte Deutschlands vertritt heut Cem Özdemir!

    Auch zwei schwule Männer sind Familie, auch wenn Syrien die Partnerschaft nicht anerkennt. Und ihre Heimat ist dort, wo sie frei leben können.
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#3 PfuiAnonym
#4 vulkansturmAnonym
  • 24.02.2018, 17:17h
  • Antwort auf #1 von Robin
  • Beim Familiennachzug gibt es keinen Unterschied zwischen Homo-und Heterosexuellen. Allerdings sieht es, was den Familiennachzug für Flüchtlinge düster aus, wenn man sich die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen ansieht. Dazu kommt noch das Problem, wie die beiden heiraten können. Da fehlt erst einmal ein Ersatz für den fehlenden Pass, dann kann der eine nicht nach Serbien, der andere nicht nach Deutschland. Hoffentlich haben die beiden einen guten Rechtsanwalt.
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#5 JadugharProfil
  • 24.02.2018, 17:17hHamburg
  • Hier zeigt sich was human ist. Humanität zählt nicht! Die Politiker verhalten sich gegenüber den Homosexuellen wie die NS-Schergen bei der Verfolgung der Juden - Einzelschicksale zählen nicht!
    Da wurden damals ebenfalls Familien auseinandergerissen, um sie zu vernichten. Findet sich da irgend noch jemand in der Regierung, der nicht psychopathisch ist? Jemand der noch Erbarmen, Mitgefühl und Humanität besitzt?
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#6 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 24.02.2018, 17:22h
  • Große Güte, ist das furchtbar.
    Hoffentlich findet er Hilfe, damit sie wieder zusammen kommen. Und hoffentlich geht es seinem Partner gut.
    Wenn sein Partner alle Papiere abgeben musste, dann vielleicht auch sein Handy. Denn sonst könnten sie ja wenigstens Kontakt halten.

    Da soll mal noch einer sagen, die Maghreb-Staaten seien sicher - selbst in Europa treten Schwierigkeiten auf. Und selbst für Hetero-Paare ist der Nachzug problematisch.

    Tja, die Union-Wähler nehmen es angeblich in Kauf :-/
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#7 Tom das PferdAnonym
  • 24.02.2018, 17:48h
  • Ist die Weltgemeinschaft nicht in der Lage, den Grossmächten bei diesem perfiden Stellvertreterkrieg ein für allemal die Rote Karte zu zeigen? Die wollen die Führer dieses Planeten sein? Dann sollen sie sich auch gefälligst auch so verhalten!

    Dieser Krieg muss sofort aufhören!

    Und niemand muss mehr flüchten...
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#8 RobinAnonym
  • 24.02.2018, 18:37h
  • Antwort auf #4 von vulkansturm
  • "Beim Familiennachzug gibt es keinen Unterschied zwischen Homo-und Heterosexuellen."

    Was Eltern, Geschwister, o.ä. angeht vielleicht nicht. Aber beim Partner eben wohl, weil die in solchen Staaten natürlich keine Ehepartner sein können.

    Deswegen muss es auch für diese Fälle endlich explizite Regeln geben. Jede Regierung, die das nicht tut, hat Blut an ihren Händen.
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#9 RobinAnonym
#10 Patroklos
#11 AnonymAnonym
  • 25.02.2018, 00:40h
  • Antwort auf #5 von Jadughar
  • Unter dem Strich richtig argumentiert! Die Politiker? Dann kennst Du Juristen bzw. Beamte nicht, die es ja oft genug in die Politik geschafft haben.

    Nach Recht und Gesetz, damit haben alle der oben Genannten oftmals ein Problem, zählt jedes Einzelschicksal!

    Meiner Meinung nach hat jeder Einzelne der beiden ein eigenständiges Recht auf Asyl in Deutschland. Deswegen bedarf es der Frage nach dem Nachzug erst gar nicht.

    Nur ist bei einem Management auf dem Niveau des Hinterzimmers einer dunkeldeutschen Staatskanzlei bzw. noch unterhalb dessen der Baath-Partei auch Deutschland leider kein sicheres Drittland. Von der Sicherheitslage her, trotz der unterschiedlichen Rechtslage, war meiner Kenntnis nach das Vorkriegssyrien auch vom Lebensstandard her nicht weniger Unsicher als so mache Region in Deutschland.
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#12 muell321Anonym
  • 25.02.2018, 09:02h
  • Wer sich als Muslim offen zu seiner Homosexualität bekennt, würde die deutsche Gesellschaft bereichern. Familiennachzug ist Ihnen zu wünschen. Ich hoffe auf ein Happy End.

    Leider macht mir seine eigene Beschreibung der Homophobie seiner Landsleute große Angst, die auch zu uns wollen.
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#13 seb1983
  • 25.02.2018, 11:02h
  • Antwort auf #12 von muell321
  • So etwa sehe ich das auch.
    die beiden stellen nun wirklich kein Problem dar.

    Beim überwältigenden Teil der restlichen Flüchtlinge dürfte das anders sein, vor dem Krieg sind sie geflohen klar, den Lebensstil in Syrien etc. werden die aber weder so einfach abstreifen können noch wollen.

    Ein weiteres Problem: Wenn nun vereinbart wird dass Hunderttausende weitere Flüchtlinge im Rahmen des Familiennachzuges nach Deutschland kommen sollen kann sich Frau Storch gleich zur Bundeskanzlerin wählen lassen...
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#14 Gerlinde24Profil
  • 25.02.2018, 11:53hBerlin
  • Wären beide ZUSAMMEN geflohen, würde das Problem bei beiden nicht existieren, wohl aber das Problem an sich!
    Das, was Europa braucht, aber wegen den osteuropäischen Staaten nicht hinkriegt, ist eine Asylpolitik, die alle einbindet, und, wo Flüchtlinge Schutz bekommen vor Verfolgung, anstatt im neuen Land weitere Verfolgung und Schikane zu erleben.
    Da würde ich mich auch nicht outen wollen!
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#15 Gerlinde24Profil
  • 25.02.2018, 11:57hBerlin
  • Antwort auf #1 von Robin
  • "Wir brauchen endlich ein generelles Asylrecht für verfolgte LGBTI. Und ähnlich dem Familiennachzug für Heteros eine ähnliche Möglichkeit für LGBTI. Alles andere wäre Diskriminierung."

    Nicht nur für LGBTI-Leute, sondern für ALLE! Aber wir brauchen in Europa noch mehr! Wir brauchen SOLIDARITÄT, nicht Egoismus und Populismus! Wenn Polen, Ungarn, Tschechien und andere keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, schön, dann kriegen sie weniger Geld! Vielleicht kapieren sie es dann? Und, wenn sie raus wollen, wird niemand diese Querulanten aufhalten wollen!
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#16 Gerlinde24Profil
#17 Gerlinde24Profil
#18 herve64Ehemaliges Profil
  • 25.02.2018, 12:29h
  • Antwort auf #13 von seb1983
  • Eine Beatrix von Storch wäre für homophobe Flüchtlinge eine Schwester im Geiste. Das einzige, was sie versucht, ist Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen, in dem sie versucht, irrationale Ängste zu streuen.

    Das Schlimme ist, dass ihr Ansinnen bei einer verblödeten Gesellschaft, die sich allenfalls in Sprechblasen artikulieren kann, damit Erfolg hat.
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#19 JohannbAnonym
#20 DerGriecheAnonym
  • 25.02.2018, 14:10h
  • "Sich als schwul zu outen in einem südeuropäischen Land ist zudem meist sehr gefährlich".
    Es war mir neu, dass sich zu seiner Homosexualität zu bekennen in Südeuropa (Südeuropa, das sind für mich Länder wie z.B. Spanien, Italien oder auch Portugal) gefährlich wäre, oder zumindest gefährlicher als in Deutschland. wo gern auch mal Homosexuelle wie in Berlin durch die Straßen gejagt werden.
    Gerade hier auf dieser Website wird doch fast täglich getönt wie wenig fortschrittlich Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern ist, und nun soll also auf einmal Südeuropa gefährlich sein?

    Was Serbien angeht, in der Tat kein wirklich liberales Land, wobei es für Flüchtlinge aus einem Kriegsgebiet dort möglich ist zu leben, auch wenn es weniger komfortabel ist als in Deutschland.

    Was das beschriebene Liebespaar angeht, so wäre der Fall nicht anders, würde es sich um ein unverheiratetes Pärchen, bestehend aus Mann und Frau, handeln.
    Es geht hier nicht im geringsten um die Benachteiligung von Homosexuellen, sondern um die Definition von "Familie", und die deutsche Regierung ist nicht dafür verantwortlich, dass in anderen Ländern der Welt Familie anders definiert wird als hier - und diese beiden Herren in Syrien daher nicht heiraten dürfen.

    Unabhängig davon sollten diejenigen, die hier nun wieder laut "Homophobie" schreien sich evtl. einmal darüber informieren, dass selbst ein deutscher Staatsbürger nicht ohne weiteres ausländische Partner nachholen darf, selbst wenn diese miteinander verheiratet sind, z.B. dann nicht, wenn der Partner nicht ausreichend deutsch spricht und/oder der deutsche Staatsbürger von Sozialhilfe lebt bzw. von staatlicher Unterstützung.

    Gern darf man sich darüber echauffieren ob diese Vorschriften gerecht sind oder nicht, allerdings sollte man in der Lage sein die Gesamtzusammenhänge zu erkennen, bevor man - sich an diesem Einzelbeispiel hochziehend - herumschimpft in was für einer gemeinen Welt man lebt.

    Zu guter Letzt. Auf dem Weg von Griechenland nach Deutschland liegen eine Menge Länder in denen man ebenfalls menschenwürdig leben kann. Vielleicht fragt sich der eine oder die andere einmal, wieso all diese Länder (viele davon sind EU-Staaten) anscheinend nicht gut genug waren um in ihnen zu leben?!
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#21 panzernashorn
#22 TheMumProfil
  • 25.02.2018, 14:38hHannover
  • Daher fordere ich ja schon immer: Uneingeschränktes Asylrecht für alle LGBTTIQ* JETZT! Das können wir uns übrigens auch problemlos leisten, wenn wir andererseits endlich dafür sorgen, reine Wirtschaftsflüchtlinge effektiver abzuweisen.
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#23 AlicinoAnonym
  • 25.02.2018, 14:44h
  • Antwort auf #19 von Johannb
  • .. das habe ich mich auch gefragt, dann gelesen dass er in Serbien ist - okay nicht mehr Syrien, dennoch gedacht "Oh je ..."
    ich vermute:
    * er will zeigen, dass es wirklich stimmt
    * wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Bild in Serbien auftaucht?
    * Manchmal kann es schützen wenn man bekannt ist
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#24 saubear43Anonym
  • 25.02.2018, 15:17h
  • Diese strikte Asylpolitik geht mir auf die Nerven.
    Wir können nicht alle aufnehmen-stimmt.
    Aber integrierte, ANGEKOMMENE und AKZEPTIERTE Flüchtlinge, die für sich selbst sorgenund in unere Sozialsysteme einzahlen sollte man dauernd schikanieren oder sogar abschieben.
    Zuerst sollte man sich vor allem um Gewalttäter kümmern-wer vor Gewalt flieht, der darf im Gastland keine Gewalt anwenden-egal aus welchem Grund außer Selbstverteidigung!
    Dann hätten wir genügend Platz für die Anständigen!
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#25 TheDadProfil
#26 TheDadProfil
#27 AtheneAnonym
  • 26.02.2018, 09:49h
  • Antwort auf #20 von DerGrieche
  • Genau deshalb ist es nötig, Homosexualität als Asygrund in Deutschland anzuerkennen. Aber daraus wird natürlich nichts mit der vermutlichen neuen ultrachristlichen Groko-Regierung, in der sogar der designierte schwule erzkatholische Familienminister gegen gleiche Rechte für Homosexuelle geifert.
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#28 KaktusAnonym
  • 02.03.2018, 22:06h
  • Wenn mein Freund nicht zu mir kommen kann, dann gehe ich zu meinem Freund und das mit allen konsquenzen. Alles andere wäre für mich nicht richtig.
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